Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Alles was er sagte ist wahr Geach I 250f
Zuschreibungstheorie/Oxford hier ginge es nicht um Beschreibung sondern um "Bestätigung". - GeachVs: solche Theorien kann man sich haufenweise ausdenken. - Die eigentlich zu beachtende Unterscheidung ist die zwischen Benennen und Prädikation. VsZuschreibungstheorie: dass man ein Ding dadurch verdammt, dass man es "schlecht nennt" muss durch den allgemeineren Begriff der Prädikation erklärt werden, und solche Prädikation kann auch ohne Verdammung geschehen - genauso wenig kann man "absichtlich getan" durch Zuschreibung von Verantwortung oder durch "Auferlegtsein" charakterisieren, ohne die Handlung zunächst mal doch als solche zu beschreiben.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972
Kräfte Geach I 262
Behauptende Kraft/Geach: zeigt sich daran, dass ein Satz nicht in einem längeren eingeschlossen ist - Behauptungsstrich fügt keinen Begriff hinzu - daher darf er nicht mit "Es ist wahr, dass.." verwechselt werden. - ("Wahr" kann auch in einem nichtbehauptenden Satz vorkommen, ohne dessen Sinn zu verändern) - Fehler: daraus abzuleiten, dass es "Existenz keinen Begriff hinzufügt" (GeachVsHume). Behauptungs-Strich ist undefinierbarer Grundbegriff, nicht erklärbar.
VsZuschreibungstheorie: dem Prädikat "schlecht" eignet nicht mehr behauptende Kraft als irgendeinem anderen Prädikat, nämlich gar keine.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972
Willensakte Geach I 251f
Willensakt/Vs "Willensakte"/Geach: Zuschreibung von Verantwortung statt Kausalität (GeachVs)- Vs: "Zuschreibungstheorie" (asciptivism", Oxford-Schule). Ascriptivism/Askriptivismus/Oxford-Schule: These: zu sagen, eine Handlung sei willentlich, ist keine Beschreibung der Handlung, sondern eine Zuschreibung.
"Alles was er sagte ist wahr"/Oxford: These: hier ginge es nicht um Beschreibung sondern um "Bestätigung". GeachVs: solche Theorien kann man sich haufenweise ausdenken. - Die eigentlich zu beachtende Unterscheidung ist die zwischen Benennen und Prädikation.
VsZuschreibungstheorie: dass man ein Ding dadurch verdammt, dass man es "schlecht" nennt, muss durch den allgemeineren Begriff der Prädikation erklärt werden und solche Prädikation kann auch ohne Verdammung geschehen. - Genauso wenig kann man "absichtlich getan" durch Zuschreibung von Verantwortung oder durch "Auferlegtsein" charakterisieren, ohne die Handlung zunächst mal doch als solche zu beschreiben.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972