Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

Screenshot Tabelle Begriffes

 

Finden Sie Gegenargumente, in dem Sie NameVs…. oder….VsName eingeben.

Erweiterte Suche:
Suchbegriff 1: Autor oder Begriff Suchbegriff 2:Autor oder Begriff

zusammen mit




Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 4 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Autor
Eintrag
Eintrag
Literatur
Literatur
Austin laut Hungerland:
Austin/Prinzip: Keine Modifikation ohne Abweichung.
Meg I 290
Hungerland VsAustin: anderer Sinn von "normal". Bsp "Ich sitze ganz normal im Stuhl" Hier lässt sich weder sagen , dass ich absichtlich, noch dass unabsichtlich auf dem Stuhl saß. VsAustin: Wir verwenden Modifikatoren, wenn es einen Grund gibt, eine Norm zu beschwören, einen Maßstab, eine Skala.

Austin I
John L. Austin
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society, Supplementary Volume 24 (1950): 111 - 128
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Austin II
John L. Austin
Ein Plädoyer für Entschuldigungen
In
Linguistik und Philosophie, Grewendorf/Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
Äußerungen Hungerland I 290
Äußerungen/Modifikation/Austin/Prinzip: Es gibt keine Modifikation ohne Abweichung! HungerlandVsAustin: Es gibt einen anderen Sinn von "normal". Bsp "Ich sitze ganz normal im Stuhl". Hier lässt sich weder sagen, dass ich absichtlich, noch dass ich unabsichtlich auf dem Stuhl saß.
I 292
HungerlandVsAustin: Wir verwenden Modifikatoren, wenn es einen Grund gibt, eine Norm zu beschwören, einen Maßstab oder eine Skala. Bsp Ein Geistlicher, der gar kein Geistlicher ist, weil er ein Schwindler ist, ist nicht eine besondere Art Geistlicher, er ist gar kein Geistlicher!

Hungerland I
Isabel C. Hungerland
Contextual Implication, Inquiry, 3/4, 1960, pp. 211-258
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979
Terminologien Austin Grice I 292
Austin: Keine Modifikation ohne Abweichung. - HungerlandVsAustin: Wir verwenden Modifikatoren, wenn es einen Grund gibt, eine Norm zu beschwören, einen Maßstab, eine Skala - Bsp Ein falscher Pastor ist keine besondere Art Geistlicher.

Austin I
John L. Austin
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society, Supplementary Volume 24 (1950): 111 - 128
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Austin II
John L. Austin
Ein Plädoyer für Entschuldigungen
In
Linguistik und Philosophie, Grewendorf/Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Grice I
H. Paul Grice
"Meaning", in: The Philosophical Review 66, 1957, pp. 377-388
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Megle Frankfurt/M. 1993

Grice II
H. Paul Grice
"Utterer’s Meaning and Intentions", in: The Philosophical Review, 78, 1969 pp. 147-177
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle

Grice III
H. Paul Grice
"Utterer’s Meaning, Sentence-Meaning, and Word-Meaning", in: Foundations of Language, 4, 1968, pp. 1-18
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Grice IV
H. Paul Grice
"Logic and Conversation", in: P. Cple/J. Morgan (eds) Syntax and Semantics, Vol 3, New York/San Francisco/London 1975 pp.41-58
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979
Verhalten Austin II 48
Verhalten/Bedeutung/Austin These: "Keine Modifikation ohne Abweichung": D.h. Keine Modifikation der Sprache ohne Abweichung im Verhalten (gegenüber der Normalität). >Sprache, >Gebrauch, >Bedeutung.

Austin I
John L. Austin
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society, Supplementary Volume 24 (1950): 111 - 128
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Austin II
John L. Austin
Ein Plädoyer für Entschuldigungen
In
Linguistik und Philosophie, Grewendorf/Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Modifikation Austin, J.L. III 48
Austin These "Keine Modifikation ohne Abweichung": d.h. keine Modifikation der Sprache ohne Abweichung im Verhalten (zur Normalität). Man ist der Meinung, daß es immer zumindest einen modifizierenden Ausdruck geben muß.
Austin: das ist bei den meisten Verwendungsweisen der meisten Verben völlig ungerechtfertigt! Bsp "essen", "stoßen" , "Fußballspielen" hier ist kein modifizierender Ausdruck notwendig oder auch nur zulässig. Wahrscheinlich auch nicht bei "ermorden".
Ein modifizierender Ausdruck ist nur bei abweichender Ausführung zulässig.

Searle VII 86
Austin: These die von uns zur Modifikation von Beschreibungen von Handlungen verwendeten Ausdrücke wie z.B. "absichtlich", "freiwillig", "vorsätzlich" usw. werden nur dann zur Modifikation einer Handlung verwendet, wenn die Handlung irgendwie abweichend oder verquer ist. "Keine Modifikation ohne Abweichung". VII 93
.... Austins These keine über Wörter sondern über Sätze.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005