Lexikon der Argumente


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Bedeutung Gärdenfors I 18
Bedeutung/Gärdenfors: These: Semantik, aufgefasst als „Meeting of minds“ impliziert, dass die Bedeutungen von Ausdrücken nicht in der äußeren Welt und auch nicht ausschließlich in den Bildschemata der Sprecher wohnen, sondern aus den kommunikativen Interaktionen der Sprachbenutzer. Daher sind Bedeutungen im Kopf der Sprecher. Gärdenfors (1993) (1), Warglien & Gärdenfors (2013) (2)
GärdenforsVsPutnam: Bedeutungen sind im Kopf.
Gärdenfors: dabei gehe ich nicht davon aus, dass Sprecher dieselben Bildschemata oder dieselben Repräsentationen haben.

(1) Gärdenfors, P. (1993). The emergence of meaning. Linguistics and Philosophy, 16, 285–309.

(2) Gärdenfors, P., & Warglien, M. (2013). The development of semantic space for pointing and verbal communication. In J. Hudson, U. Magnusson, & C. Paradis (Eds.), Conceptual spaces and the construal of spatial meaning: Empirical evidence from human communication (pp. 29–42). Cambridge: Cambridge University Press.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014
Fixpunkte Gärdenfors I 97
Fixpunkt/Kommunikation/Gärdenfors: ein Fixpunkt in einer Kommunikation ist erreicht, wenn z.B. eine Person sieht, dass die andere Person in die Richtung des von ihr gemeinten Gegenstands blickt.
I 99
Zur Übereinstimmung von Wortbedeutungen sollte außerdem noch eine Übereinstimmung der mentalen Repräsentationen kommen. Kommunikation ist aber auch ohne das möglich: Bsp Kinder haben oft weniger Bereiche in der Repräsentation ihrer Begriffe oder die Bereiche sind anders gewichtet. Gleichgewicht: Kommunikation kann eingeschränkt schon funktionieren, bevor ein Gleichgewicht der Partner (gleicher Informationsstand) erreicht ist.
I 100
Signalspiel/Jäger/Rooij/Gärdenfors: (Jäger & van Rooij, 2007) (1): zufällig ausgewählte Farbproben werden von einer zweiten Person eingeordnet. Ziel des Piels ist es, zu einer gleichen Aufteilung des Farbraums in Regionen zu kommen. (Nash-Gleichgewicht, bzw. Fixpunkt). Gärdenfors: These: das gelingt, wenn die Begriffsräume konvex und kompakt ist.
I 101
Gleichgewicht/Fixpunkt/Gärdenfors: weitere Versuche haben gezeigt, dass wiederholte Interaktionen zu einem stabilen Kommunikationssystem führen. (z.B. Hurford, 1999,(2) Kirby, 1999,(3) Steels, 1999,(4) Kaplan, 2000,(5) Steels & Belpaeme, 2005(6)).
I 102
Bedeutungen: müssen nicht unbedingt wechseln, wenn die Aufstellung der an der Kommunikation Beteiligten sich ändert oder neue Beteiligte hinzukommen oder verschwinden. Fixpunkt/Dewey/Gärdenfors: (Dewey 1929, p. 178)(7): damit V As Züge versteht, muss er auf das Ding vom Standpunkt As reagieren. Also nicht ich-zentriert und umgekehrt. So wird buchstäblich etwas zu einem Gemeinsamen gemacht.
I 104
Fixpunkt-Theorem/Gärdenfors: damit Fixpunkte erreicht werden, ist es nicht notwendig, dass die Begriffsräume der Beteiligten identisch sind, noch, dass sie die Räume gleich aufteilen.
I 105
Wir nehmen an, dass die Räume konvex und kompakt sind. Folgendes Theorem aus Warglien & Gärdenfors (2013)(8) ist eine Konsequenz aus Brouwers Fixpunkt-Theorem (Brouwer 1910)(9): Theorem: Jede semantische Reaktionsfunktion, die eine kontinuierliche Abbildung einer konvexen kompakten Menge auf sich selbst ist, hat wenigstens einen Fixpunkt.
D.h. es wird immer einen Fixpunkt geben, der ein Meeting of Minds repräsentiert.
Begriffsräume: dass sie als konvex angenommen werden, macht die Kommunikation flüssig und Gedächtnisleistung effizient.
I 106
Gärdenfors: damit meine ich nicht, dass konvexe Räume eine verlässliche Repräsentation unserer Welt sind, sondern dass sie, weil sie effektiv sind, weit verbreitet sein werden. Fixpunkte: der Fixpunktansatz erlaubt es, eine Vielzahl von Kommunikationsarten zu berücksichtigen wie Farbbestimmungen und Verhandlungen. Das Fixpunkttheorem garantiert, dass die Bewusstseine der Beteiligten zusammentreffen (>Meeting of Minds) aber es zeigt nicht, wie die semantische Reaktionsfunktion aus der kommunikativen Interaktion entsteht.
I 109
Fixpunkt/Kommunikation/Gärdenfors: woher wissen wir, ob ein Fixpunkt (Gleichgewicht, Übereinstimmung) erreicht wurde?
I 110
Wenn die Hörerin glaubt, zu verstehen, ist das keine Garantie für ein Meeting of Minds.
(1) Jäger, G., & van Rooij, R. (2007). Language structure: Psychological and social constraints. Synthese, 159, 99–130.

(2) Hurford, J. (1999). The evolution of language and languages. In R. Dunbar, C. Knight, & C. Power (Eds.), The evolution of culture (pp. 173–193). Edinburgh: Edinburgh University Press.

(3) Kirby, S. (1999). Function, selection, and innateness: The emergence of language universals. Oxford: Oxford University Press.

(4) Steels, L. (1999). The talking heads experiment. Antwerp: Laboratorium.

(5) Kaplan, F. (2000). L’émergence d’un lexique dans une population d’agents autonomes. Paris: Laboratoire d’Informatique de Paris 6.

(6) Steels, L., & Belpaeme, T. (2005). Coordinating perceptually grounded categories through language: A case study for colour. Behavioral and Brain Sciences, 28, 469–489.

(7) Dewey, J. (1929). Experience and nature. New York: Dover.

(8) Gärdenfors, P., & Warglien, M. (2013). The development of semantic space for pointing and verbal communication. In J. Hudson, U. Magnusson, & C. Paradis (Eds.), Conceptual spaces and the construal of spatial meaning: Empirical evidence from human communication (pp. 29–42). Cambridge: Cambridge University Press.

(9) Brouwer, L. E. J. (1910). Über ein eindeutige, stetige Transformation von Flächen in sich. Mathematische Annalen, 69, 176–180.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014
Gedankenobjekte Gärdenfors I 110
Gedankenobjekte/intentionale Identität/Gärdenfors: Beispiel von Peter Geach (1967) (1): die drei Bauern Cob, Hob und Nob glauben, dass eine Hexe ihr Unwesen treibt und sie fragen sich, ob es dieselbe Hexe ist, die verschiedene Dinge getan hat. Problem: da es keine Hexe gibt, existiert nur ein Gedankenobjekt. Frage: ist es dasselbe Objekt, an das die drei Bauern denken? Hierzu auch Edelberg (2006) (2) und Jacot (2012) (3). Prototyp/Jacot/Gärdenfors: „eine Hexe“ ist unterbestimmt. Lösung: Prototypen.
I 111
Fixpunkt/Gärdenfors: ist erreicht, wenn z.B. mit Indexwörtern oder Pronomina auf die Hexe bezogen wird. Dieser Fixpunkt ist allerdings fragil, was zutage tritt, wenn weitere Eigenschaften hinzugefügt werden, die möglicherweise inkompatibel sind. Lösung: wenn es ein „Meeting of Minds“ gibt, sollten die gleichen Schlussfolgerungen gezogen werden können.
I 112
Gärdenfors: eine solche Theorie kann soziokognitiv genannt werden.
(1) Geach, P. (1967). Intentional identity. Journal of Philosophy, 64, 627–632.

(2) Edelberg, W. (2006). Intrasubjective intentional identity. Journal of Philosophy, 103, 481–502.

(3) Jacot, J. (2012). Do we speak of the same witch? How minds can meet on intentional identity. Lund: Department of Philosophy, Lund University.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014
Handlungen Gärdenfors I 15/16
Handlung/Bedeutung/Sprache/Gärdenfors: These: Handlungen, insbesondere ausgeübte Kräfte haben Einfluss auf Bedeutungen unserer sprachlichen Ausdrücke. Siehe hierzu: Johnson (1987) (1), Clark (1997) (2), Mandler (2004, insbesondere pp. 118-119) (3).
I 91
Handlung/Gärdenfors: Sprechen und Zuhören werden traditionell als autonome Handlungen verstanden. H. Clark (1996, p. 19) (4) These: man sollte beides als partizipatorische Handlungen verstehen. Gärdenfors: Dabei geht es darum, den Geist der Teilnehmer zusammenzubringen. (>Meeting of Minds). Vorläufer dieser Auffassung: G. H. Mead (1934) (5).
I 145
Handlungen/Linguistik/Gärdenfors: viele unserer kognitiven Repräsentationen betreffen dynamische Eigenschaften (im Gegensatz zu Eigenschaften, die von den meisten Substantiven und Adjektiven denotiert werden). (Siehe van Gelder, 1995; Port & van Gelder, 1995). Conceptual Space/Handlung/Gärdenfors: These der Handlungsbereich kann behandelt werden wie der Farbbereich oder der Formbereich.
Handlung/Gärdenfors: These: Handlungen können als Kraftmuster beschrieben werden. (Siehe Raum/Lakoff).
I 146
Handlungen/Sprache/Gärdenfors: viele unserer alltäglichen Begriffe stammen von Handlungen und Ereignissen her, viele Wörter für Artefakte – wie Stühle, Uhren usw. – werden nach ihren funktionalen Eigenschaften kategorisiert. (Siehe Nelson, 1996; Mandler, 2004). (7) (8)
I 148
Handlung/Repräsentation/Gärdenfors: These: Eine Handlung wird durch die Karäftemuster repräsentiert, die sie hervorbringt. Pointe: eine Konsequenz dieser These ist, dass die Akteure nicht Teil der Repräsentation sind.
Conceptual space: der Begriffsbereich für Handlungen ist daher ein konfigurationaler Bereich, der die Bewegungen z.B. von Körperteilen beinhaltet. Er gründet sich auf den Kräftebereich. Wie bei Formen gibt es auch bei Kräften eine meronomische (Teil-Ganzes-) Struktur. (Siehe Westera, 2008, >Robotersteuerung). (9)
I 153
Handlung/Kategorien/Funktion/Gärdenfors: These über Handlungsbegriffe: ein Handlungsbegriff wird als eine konvexe Region des Handlungsbereichs repräsentiert. Konvex: kann man hier so interpretieren, dass ein linearer „Morph“ (Bsp Wandern, Rennen, Marschieren) zwischen zwei Handlungen innerhalb einer Region eines Handlungsbegriffs unter denselben Begriff fallen wird.
I 198
Handlungen/Gärdenfors: Fazit: 1. Die Handlungsmodelle und die Modelle für Eigenschaftsänderungen ermöglichen es, Ähnlichkeiten von Verben und ihre über- und untergeordnete Hierarchie vorherzusagen. 2. Die Unterscheidung Handlungsweise/Ergebnis ergibt sich direkt aus der Annahme eines einzelnen Bereichs.
3. Die Rolle der Intentionalität in der Verbbedeutung wird unterstrichen. Viele Verben, die gegen die Annahme eines einzelnen Bereichs zu verstoßen scheinen, haben ein duales lexikalisches Potential.
Verben: können damit ähnlich analysiert werden wie das Zeigen und ähnlich wie Substantive und Adjektive. Daher teile ich Verben nicht in Klassen auf.
I 199
Pro-Verben/Gärdenfors: Verben wie „ist“, „gehen“, „machen“ sind oft Platzhalter für Verben der Handlungsweise oder Eigenschaftsänderung. Ich nenne sie „Pro-Verben“ analog zu Pronomina.
(1) Johnson, M. (1987). The body in the mind: The bodily basis of cognition. Chicago: University of Chicago Press.

(2) Clark, A. (1997). Being there: Putting brain, body, and world together again. Cambridge, MA: MIT Press.

(3) Mandler, J. M. (2004). The foundations of mind: Origins of conceptual thought. New York: Oxford University Press.

(4) Clark, H. (1996). Using Language. Cambridge: Cambridge University Press.

(5) Mead, G. H. (1934). Mind, self, and society. Chicago: University of Chicago Press.

(6) Port, R. F., & van Gelder, T. (Eds.). (1995). Mind as motion. Cambridge, MA: MIT Press.

(7) Nelson, K. (1996). Language in cognitive development. Cambridge: Cambridge University Press.

(8) Mandler, J. M. (2004). The foundations of mind: Origins of conceptual thought. New York: Oxford University Press.

(9) Westera, M. (2008). Action representations and the semantics of verbs. Bachelor’s thesis. Cognitive Artificial Intelligence, Utrecht University.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014
Sprachentstehung Gärdenfors I 71
Sprachentstehung/Evolution/Sprache/Sprachevolution/Gärdenfors: These: in frühen Formen der Kommunikation war der kommunikative Akt selbst wichtiger als seine expressive Form. (Vgl. H. Clark, 1992; Winter, 1998; Gärdenfors, 2010). Daher ist die Pragmatik der natürlichen Sprache evolutionär gesehen das grundlegende. Später, wenn die Kommunikationsakte vielfältiger und vom unmittelbaren Kontext unabhängig werden, tritt die Semantik in den Vordergrund. Syntax wird gebraucht, wenn die Kommunikation noch später konventioneller wird: Marker werden gebraucht, um Eindeutigkeit herzustellen. Dann wird Syntax nur für die subtilsten Aspekte der Kommunikation gebraucht. VsGärdenfors: Das steht im Gegensatz zu den meisten zeitgenössischen Autoren in der Linguistik.
ChomskyVsGärdenfors: für Chomskys Schule steht Syntax am Anfang der Untersuchung, semantische Merkmale werden erst hinzugefügt, wenn Grammatik nicht ausreicht.
GärdenforsVsChomsky.
I 72
Pragmatik/GärdenforsVsChomsky/Gärdenfors: Für Chomsky ist die Pragmatik nur der Abfallkorb für die Reste: Kontext, Deixis, usw.). Gärdenfors: für eine Theorie der Evolution der Sprache müssen wir anders vorgehen: Pragmatik vor Semantik vor Syntax.
I 73
Sprachentstehung/Gärdenfors: so wie das Geld erst später zur Tauschwirtschaft hinzukam und diese effizienter machte, trat die Sprache zur bereits bestehenden Kommunikation unter Menschen hinzu. Analogie/sprachliche Kommunikation/Geldwirtschaft/Gärdenfors: man kann die Analogie weitertreiben: so wie das Geld ein stabiles Preissystem ermöglicht, bildet sich durch Sprache ein relativ stabiles System von Bedeutungen aus.
Spieltheoretische Erklärung/Analogie: so wie Preise sind auch sprachliche Bedeutungen Gleichgewichtspunkte in einem System. (>Meeting of minds).
I 78
Sprachentstehung/Kommunikation/Gärdenfors: These: wachsende semantische Komplexität wird durch Ausdehnung der Bereiche im geteilten Begriffsraum erreicht. Dabei kann man das verknüpfen verschiedener Bereiche als Schaffung von Produkträumen verstehen. ((s) Produktraum: Kartesisches Koordinatensystem, bei dem eine Achse einer Begriffsdimension entspricht.) So werden Bereiche kombiniert.

Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014
Zeigen Gärdenfors I 62
Zeigen/Ostension/Gärdenfors: (Hurford 2007, p. 224): Zeigen kommuniziert nur die Lokalisierung eines Objekts und sagt nichts über seine Eigenschaften. Gärdenfors: das heißt, dass Zeigen ohne eine etablierte und geteilte Objektkategorie funktionieren kann. Spracherwerb/Lernen/Kind/Gärdenfors: bevor Kinder Wörter alleine gebrauchen, kombinieren sie das Aussprechen und das Zeigen auf sie. (Goldin-Meadow, 2007).
Triangulation/Gärdenfors: die Kommunizierenden treffen sich in zwei Hinsichten: dem räumlich-visuellen Bereich und dem Raum der Objektkategorien.
I 77
Zeigen/Ostension/Gärdenfors: These: die Verarbeitung von Bedeutung beim Zeigen ist im Wesentlichen dieselbe wie bei sprachlicher Kommunikation. Die Entwicklung kommunikativer Fähigkeiten kann als Übertragung vom räumlich-visuellen Bereich auf ein „Zeigen“ in anderen Bereichen verstanden werden. Das betrifft die Bereiche der Gefühle, den Gegenstandsraum, und den Zielbereich. Bedeutung/Zeigen/Gärdenfors These: ich verstehe Kommunikation als ein „Meeting of Minds“ wobei die Bedeutungen nicht allein in der Welt beheimatet sind, sondern ich in kommunikativer Interaktion entwickeln (vgl. Brinck, 2001, 2004b).
I 78
Zeigen/Gärdenfors: a) als grundlegende Form wird im Anschluss an Bates et al. (Bates 1975, 1976, Brinck 2004a)), das imperative Zeigen angesehen. Es ist nicht notwendigerweise intentional. Es kann rein verstärkend gebraucht werden.
I 79
b) Deklaratives Zeigen: beinhaltet, dass die Aufmerksamkeit einer anderen Person auf ein Objekt gelenkt wird (Bates et al. 1975, Brinck 2004a, Tomasello et al. 2007).
I 80
Entscheidend: es geht nicht um ein Begehren des Objekts, sondern um gemeinsame Aufmerksamkeit. c) emotives deklaratives Zeigen: erfordert kein Verstehen der Intentionen oder Überzeugungen (Brinck, 2008).
I 81
d) Informations-erbittendes Zeigen: kombiniert den räumlich-visuellen Bereich mit dem Kategorien-Raum für Objekte. Bsp „Was ist das?“
I 81/82
Proto-Sprechakt/Searle: diese Art des Zeigens kann als Proto-Sprechakt verstanden werden. (Searle 1969). e) zielgerichtetes Zeigen: Bsp ein Kind zeigt auf die verlegte Brille. (Liszkowski et al., 2007). Dabei wird die Intention des anderen erfasst sowie eine Abweichung im Ziel. Das kann als proto-deklarativ verstanden werden. Dabei muss die Intersubjektivität nur das Verstehen der Ziele, nicht der Überzeugungen umfassen. (Brinck, 2001, 2004a).


Gä I
P. Gärdenfors
The Geometry of Meaning Cambridge 2014