Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Korrektheit Wright I 272f
Def "korrekt"Wright: hier: W-Prädikat für minimal wahrheitsfähige Diskurse
Wright I 276
Korrektheit/Negation/Logik/Wahrheit/Wright: wenn sowohl Wahrheit als auch Korrektheit im Spiel ist, gibt es eine Unterscheidung zwischen der a) eigentlichen, strengen Negation: verwandelt jeden wahren oder korrekten Satz in einen falschen oder inkorrekten - eine andere Negationsform gibt:
b) Negation: wirkt so, dass ein wahrer (oder korrekter) Satz genau dann konstruiert wird, wenn sein Argument keine Wahrheit erreicht.

Negation/WrightVsBoghossian: der Vorschlag - (>Nonfaktualismus) - nimmt ja tatsächlich an, dass ""A" ist wahr" komplementär sein sollte der Negation von A im letzteren Sinne.
Ein vollkommen vernünftiger Gegenvorschlag ist aber, dass A viel eher dem strengen Begriff der ersteren Negation komplementär sein sollte.
Dann ist für den Fall, dass A bloß korrekt ist, die Bewertung von ""A" ist wahr" ebenfalls korrekt und die Anwendung des Wahrheitsprädikats wird generell konservativ sein.

WrightVsVs: der Teppich wirft nun aber an anderer Stelle Falten: dem Übergang von (i) nach (ii): das scheinbar unangreifbare Prinzip, dass nur ein Satz mit einer Wahrheitsbedingung wahr sein kann, hätte die Form des Konditionals:

(II) "A" ist wahr > "A" hat eine Wahrheitsbedingung

I 276/277
Und jede konservative Matrix für ""A" ist wahr" gefährdet dieses Prinzip in dem Fall, wo A nicht wahrheitsfähig, aber korrekt ist. Denn dann wird die konservative Matrix ""a" ist wahr" als korrekt bewerten.
Das Konsequens (II), dass "A" eine Wahrheitsbedingung hat (eine Tatsache, die es wahr macht) wird dann vermutlich inkorrekt sein.

Bedeutungsminimalismus/Korrektheit/Wright: kann bestimmte Sätze (etwa über primäre Qualitäten materieller Körper) nicht als Kandidaten für substanzielle (gehaltvolle) Wahrheit betrachten.
Die Zuschreibung einer Wahrheitsbedingung kann daher für einen solchen Satz korrekt sein (?).
So kann auch bei einer konservativen Matrix die Behauptung

"S hat die Wahrheitsbedingung, dass P" ist wahr

korrekt sein. Aber die ganze Grundlage der Argumentation ist, dass der Bedeutungsminimalismus keine Wahl hat, als

"S hat die Wahrheitsbedingung, dass P" hat eine Wahrheitsbedingung

als unweigerlich zumindest inkorrekt anzusehen andernfalls gibt es keine Bekräftigung von (i) als Prämisse. ((i): Es ist nicht der Fall, dass "S hat die Wahrheitsbedingung, dass P" eine Wahrheitsbedingung besitzt).

Die Einsetzung von "S hat die Wahrheitsbedingung, dass P" für "A" in (II) erzeugt folglich bei einer konservativen Matrix für den Bedeutungsminimalismus selbst ein korrektes Antezedens, aber ein inkorrektes Konsequens.

I 277/278
WrightVsBoghossian: Zusammenfassung: Wenn die Matrix (Wahrheitstabelle) für "wahr" nicht konservativ ist, dann versagt das Zitattilgungsschema in der entscheidenden Richtung für den Übergang von (ii) nach (iii), wenn die Matrix andererseits konservativ ist, scheitert angesichts der Prämisse (i) das Prinzip, dass nur ein Satz mit einer WB wahr ist. (Der Satz ist inkorrekt).
Schließlich, wenn die Prämisse (i) nicht zugelassen wird, gibt es gar keine Argumentation.


WrightCr I
Crispin Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WrightCr II
Crispin Wright
"Language-Mastery and Sorites Paradox"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

WrightGH I
Georg Henrik von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008
Positivismus Rorty I 128ff
Positivisten/Rorty: These: Wir sollten "Erfahrung", "Ideen", "Bewusstsein" durch den Begriff »Sprache« ersetzen. - Dann stehen primäre Qualitäten nicht mehr in engerer Beziehung zur Wirklichkeit als sekundäre (VsLocke). - Aber genau diese These wurde von Kripkes Revolution gegen Wittgenstein wiedererweckt. (KripkeVslinguistic turn). >Kripkes Wittgenstein.
II (f) 130f
Positivisten/Rorty: "Erfahrung", "Ideen", "Bewusstsein" durch den Begriff »Sprache« ersetzen - dann stehen primäre Qualitäten nicht mehr in engerer Beziehung zur Wirklichkeit als sekundäre (VsLocke) - aber genau diese These wurde von KripkeVsWittgenstein wiedererweckt. - (KripkeVsLinguistic turn).

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Qualitäten Qualität, Philosophie: Qualität ist ein Ausdruck für die Beschaffenheit von Gegenständen oder die Ausprägung von Eigenschaften. Sie wird heute nicht mehr grundsätzlich als Kategorie sondern eher als Summe der Unterscheidungsmerkmale eines Gegenstands aufgefasst. Als objektive oder primäre Qualitäten werden Eigenschaften der Gegenstände wie ihre Größe, Masse usw. bezeichnet, als subjektive (sekundäre) Qualitäten werden Eigenschaften, die im Subjekt angesiedelt werden wie z.B. Farbe bezeichnet. Siehe auch Quantitäten, Qualia, Subjektivität, Objektivität, Eigenschaften, Merkmale.
Qualitäten Berkeley Putnam II 167f
Qualitäten/BerkeleyVsLocke: Vs primäre und Vs sekundäre Qualitäten. - nur Lockes "einfache Qualitäten der Empfindung" - sekundäre Qualitäten/Locke: nur als Vermögen wahrnehmbar, in Bezug auf uns. - KantVsLocke: das gilt für alle, auch primäre Qualitäten - Es gibt keinen Grund, diese zu unterscheiden.
Stegmüller IV 380
Primäre Qualitäten/BerkeleyVsLocke: bestimmte Werte primärer Qualitäten wie Entfernung und Geschwindigkeit sind immer nur relative Größen! Das zeigt, dass sie "nur in unserem Geiste" existieren. Vs (s.u.).
G. Berkeley
I Breidert Berkeley: Wahrnehmung und Wirklichkeit, aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen, Göttingen 1997

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Qualitäten Field IV 409
primäre Qualitäten/Locke: Bsp Länge, Größe, Form - sekundäre: Bsp Farbe - sekQ/Locke: ähneln nicht direkt unseren Ideen - Putnam These Kant hat das, was Locke über sekundäre sagt, auf primäre ausgedehnt - Field: das sagen heute viele, weil die Abbildtheorie tot ist. FieldVsAbbildtheorie. - Locke Farbe ist eine Kraft uns zu affizieren. - Putnam: das gilt auch für Größe, Ladung, Masse usw. - Putnam: dehnt das sogar auf Eig von Empfindungen aus - diese Kraft eignet aber nicht einem Noumenon, sondern direkt der Welt - (= VsKorrespondenztheorie - (s): Kräfte statt Objekte). - Problem: wenn Elektronen nicht als Noumena existieren, existieren sie überhaupt nicht.
I 410
Qualitäten/Locke: sekundäre sind in primären gegründet: die Gegenstände haben die Kraft, uns zu affizieren durch die Länge, Größe, Masse usw. der Korpuskeln - sonst nackte Tatsachen. - "Dinge für uns"/Putnam/Field: gemäß den Grenzen wissenschaftlicher Erforschung. - I 412 - d.h. Größe, Form usw. sind nur Dispo, so und so zu erscheinen - die letzten Eig werden wir nie repräsentieren - FieldVsPutnam: das kann man nie beweisen.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Qualitäten Kant Strawson V 52
primäre Qualitäten/BerkeleyVsLocke: wenn wir von Farbe und Härte und allem Empfindungsmäßigen abstrahieren, behalten wir keine Begriffe sondern nur leere Worte zurück - Kant: "reine Anschauungen" sind etwas ganz anderes als "primäre Qualitäten".
Adorno XIII 39
Qualitäten/Vermittlung/Kant/Adorno: Kant hat versucht, auch die sogenannten objektiven, die primären Qualitäten in das Subjekt hineinzunehmen, allerdings nicht als sinnliche Momente zu fassen, sondern sie abzuleiten aus dem Zusammenhang des Bewusstseins, aus kategorialen Formen. Das ist ein Beispiel für vermittelndes Denken.
I. Kant
I Günter Schulte Kant Einführung (Campus) Frankfurt 1994
Externe Quellen. ZEIT-Artikel 11/02 (Ludger Heidbrink über Rawls)
Volker Gerhard "Die Frucht der Freiheit" Plädoyer für die Stammzellforschung ZEIT 27.11.03

Strawson I
Peter F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Strawson II
Peter F. Strawson
"Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit",
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Strawson III
Peter F. Strawson
"On Understanding the Structure of One’s Language"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Strawson IV
Peter F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Strawson V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Strawson VI
Peter F Strawson
Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Strawson VII
Peter F Strawson
"On Referring", in: Mind 59 (1950)
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

A I
Th. W. Adorno
Max Horkheimer
Dialektik der Aufklärung Frankfurt 1978

A II
Theodor W. Adorno
Negative Dialektik Frankfurt/M. 2000

A III
Theodor W. Adorno
Ästhetische Theorie Frankfurt/M. 1973

A IV
Theodor W. Adorno
Minima Moralia Frankfurt/M. 2003

A V
Theodor W. Adorno
Philosophie der neuen Musik Frankfurt/M. 1995

A VI
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften, Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel Frankfurt/M. 1071

A VII
Theodor W. Adorno
Noten zur Literatur (I - IV) Frankfurt/M. 2002

A VIII
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen Frankfurt/M. 2003

A IX
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 8: Soziologische Schriften I Frankfurt/M. 2003

A XI
Theodor W. Adorno
Über Walter Benjamin Frankfurt/M. 1990

A XII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 1 Frankfurt/M. 1973

A XIII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 2 Frankfurt/M. 1974
Qualitäten Locke Euchner I 48
Qualität/Locke: Kraft eines Gegenstands, in uns Wahrnehmungen oder Ideen zu erzeugen. - Primäre Qualitäten: sind untrennbar vom Gegenstand: Bsp Festigkeit, Ausdehnung, Gestalt, Bewegung/Ruhe, Zahl - sekundäre Qualitäten: bewirken Effekte in der Außenwelt, die in die verursachenden Gegenstände zurückprojiziert werden - (in Wirklichkeit Kräfte, keine Eigenschaften). - Bsp a) Farben, Gerüche usw. - b) Erweichen von Wachs durch Hitze (als Kraft erkennbar). extern aus Putnam I 175)
Eigenschaften/Qualitäten/Locke: primär: Form, Position, Größe (objektiv) - sekundär: Farben, Klänge, Geschmack, Geruch (subjektiv) - Locke: verwirft "substantielle Formen" (Mittelalter). (>"Essentielle Eigenschaften"):Ausdrücke zur Klassifikation wie "Wasser" schließen keine Eigenschaften ein, die in irgendeinem Sinn "reale Substanzen" dieser Dinge sind.
Berkeley: verwirft sowohl primäre als auch sekundäre Eigenschaften.
Kant: Alle Eigenschaften sekundär (für uns) die Frage nach den "essentiellen Eigenschaften" des Dings an sich ist sinnlos (Putnam I 175 >Bsp Statue/Ton.

Russell ABC der Relativitätstheorie 22
Qualitäten/Locke/Russell: a) primär: Form, Position, Größe ("objektiv")
b) sekundär: Farben, Klänge, Geruch, Geschmack ("subjektiv").

Loc III
J. Locke
An Essay Concerning Human Understanding

Loc I
W. Euchner
Locke zur Einführung Hamburg 1996

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Sprache Kripke Rorty II 130f
Positivisten/Rorty: "Erfahrung", "Ideen", "Bewusstsein" durch den Begriff "Sprache" ersetzen - dann stehen primäre Qualitäten nicht mehr in engerer Beziehung zur Wirklichkeit als sekundäre (VsLocke) - aber genau diese These wurde von Kripkes Revolution gegen Wittgenstein wiedererweckt (KripkeVsLinguistic turn).
III 335
Sprache/Davidson: "Davidsons Kriterium": eine Sprache darf nicht unendlich viele Grundbegriffe haben - Kripke: sonst kann sie nicht "erste Sprache" sein.
III 338
KripkeVsDavidson: wir müssen nur verlangen, dass nur endlich viele Axiome "neues" Vokabular enthalten (schwächer).
III 397
Sprache/unendlich/Kripke: wenn der Bereich D abzählbar ist, sind die unendliche Sequenzen die aus seinen Objekten gebildet werden können, nicht-abzählbar und können daher nicht ein-zu-eins auf D abgebildet werden. So können sie ((s) in der Metasprache/MS) also nicht einmal kodiert werden und daher auch nicht reduziert. - ...Selbst dann mag es im Vokabular der MS nichts geben, dass hinreichend ist, die endlichen Sequenzen von Elementen von D auf die Elemente von D abzubilden. - Was wir können ist, jede endliche Sequenz von Ausdrücken, durch einen Ausdruck repräsentieren.

Kripke I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

Kripke II
Saul A. Kripke
"Speaker’s Reference and Semantic Reference", in: Midwest Studies in Philosophy 2 (1977) 255-276
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Kripke III
Saul A. Kripke
Is there a problem with substitutional quantification?
In
Truth and Meaning, G. Evans/J McDowell Oxford 1976

Kripke IV
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg) Oxford/NY 1984

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Wahrnehmung Chisholm I 136ff
Wahrnehmung/ChisholmVsTradition: Erscheinungsweise statt Empfindung - adverbiale Redeweise: "empfindet rötlich" - kann nichtkomparativ sein. - Halluzination: hier kommt es auf die Erlebnisweise an. - Erscheinung: ist aufteilbar > Sinnesdatensprache ist zulässig - Wahrnehmung: es ist mir epistemisch evident, dass der Gegenstand da ist. - transzendente Evidenz: das Urteil über das Objekt steht in Relation zu mir. - wahrnehmbare Eigenschaften: sekundäre Qualitäten - 1. primäre Qualitäten: indirekte Zuschreibung einer Eigenschaft, 2. nichtpropositional: das Subjekt nimmt den Besitz der Eigenschaft wahr, selbstpräsentierend - das impliziert nicht den Gegenstand!
I 150
Wahrnehmung/Wissen/Erkenntnistheorie/Chisholm: Epistemisches Prinzip 9: EP 9 de re: x ist so, dass es für x evident ist, dass es F ist. (Das ist weniger rein als die anderen Prinzipien) - es ist nicht anwendbar, wenn Ding nicht existiert. - Existenz ist nicht reflektierend zu erschließen, nicht selbstpräsentierend.
I 152
Negative Wahrnehmung: scheint Inkompatibilität zu fordern, muss es aber nicht. - Russell: negative Wahrnehmung: empirische Propositionen, werden direkt gewusst, nicht erschlossen - Chisholm: Bsp nichts hören: ist ein psychischer Zustand. - Negative Wahrnehmung./Whitehead: schafft überhaupt erst Bewusstsein! - Chisholm pro: Bewusstwerden der eigenen intentionalen Einstellungen.
Chisholm II M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

II 24
Wahrnehmung/Rutte: ist mehr als Erlebnis: Aufnehmen eines Äußeren durch die Sinne. - Erlebnis: könnte auch rein immanent sein. - Aporie der Wahrnehmung/Hartmann: wie ist Übereinstimmung (Korrespondenz) möglich, wenn das eine bewusstseins-immanent und das andere bewusstseins-transzendent ist? - Verursachen von Erlebnissen ganz andere Eigenschaft als Haben von Erlebnissen.
II ~25
Wahrnehmungsproblem: das Problem ist nicht, ob wir die Dinge wahrnehmen, wie sie sind, sondern ob wir aus unseren Erlebnissen auf einen Verursacher schließen können. - Wahrnehmung/Rutte: erlebnishafter Kern des unmittelbar Gegebenen (SellarsVs). - Wahrnehmung/Rutte: Wirkung des Objekts ruft gesetzmäßige Erlebnisordnung hervor, die die Erlebnisse kausal bestimmt und Erwartungen hervorruft.
II 27
Wahrnehmung/Helmholtz: nicht als Abbild von Eigenschaften, sondern deren "Anzeichen". Diese werden aufgrund von Hypothesen gedeutet - die Erscheinungsweise eines Dings spiegelt sich in einer bestimmten gesetzmäßigen Ordnung unserer sinnlichen Erlebnisse strukturell wider > Hypothetischer Realismus: Schlick, Kraft, Popper, Konrad Lorenz u.a.
II 34
Wahrnehmung/Rutte: Erfolg/Misserfolg setzt Realismus schon voraus - sprachanalytische Philosophie: Kriterien für Täuschung - Berkeley: gibt es nicht - VsBerkeley: dann nicht einmal begriffliche Unterscheidung von Halluzination, aber von Berkeley selbst vorausgesetzt.
II 36
Realismus/Wahrheit/Rutte: wer wissen will, ob es Außendinge gibt, der vermag die Wahrheit darüber vielleicht zu erraten. - Es gibt keinen wahrheitsorientierten Weg, es herauszufinden, weil keine Erfolge oder Misserfolge aufweisbar sind, die für oder gegen die Annahmen sprechen könnten.

Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
primäre Qualitätenprimäre Qualitäten Vollmer Vs Descartes, R. Vollmer I 14
LockeVsDescartes: keine angeborenen Ideen! Seele bei Geburt weißes Papier, tabula rasa, Wachstafel. Sinneserfahrungen bringen Ideen hervor, die vorher nicht vorhanden waren. These: "Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen gewesen ist". (DescartesVs).
Dennoch reicht das nicht als Beweis, dass nicht einige Ideen doch schon bei Geburt vorhanden sind. Locke braucht dafür Beweise, die jedoch
LeibnizVsLocke: zu schwach sind.
Locke: muss sicherstellen, dass die Ideen die Welt auch richtig abbilden:
primäre Qualitäten: vom Körper untrennbar, konstant bei allen Veränderungen: Bsp Festigkeit, Ausdehnung, Gestalt, Bewegung oder Ruhe, Zahl. (objektiv)
sekundäre Qualitäten: nichts in den Gegenständen selbst, sondern nur das Vermögen, mittels ihrer primären Qualitäten in uns verschiedenartige Empfindungen hervorzurufen.: Bsp Farben, Töne, Geschmacksarten, auch Wärme (!) usw. (subjektiv).

Vollmer I
G. Vollmer
Was können wir wissen? Bd. I Die Natur der Erkenntnis. Beiträge zur Evolutionären Erkenntnistheorie Stuttgart 1988

Vollmer II
G. Vollmer
Was können wir wissen? Bd II Die Erkenntnis der Natur. Beiträge zur modernen Naturphilosophie Stuttgart 1988
primäre Qualitätenprimäre Qualitäten Berkeley Vs Locke, J. Danto2 I 211
Berkeley nimmt an, dass die Welt von Gott wahrgenommen wird. BerkeleyVsLocke: er werfe einen externalistischen Blick auf eine ganz unausweichlich internistische Position.

Avramides I 140
BerkeleyVsIdealismus/BerkeleyVsLocke/Avramides: (18. Jahrhundert): Locke: "der Geist hat die Kraft, abstrakte Ideen zusammenzufügen (zu setzen, erfassen, ersinnen "to frame"). Sprache/Berkeley: Lockes Fehler liegt darin zu glauben, daß die Sprache keine andere Funktion habe, als unsere Ideen zu kommunizieren (zu übermitteln) und daß jeder bezeichnende Name für eine Idee stehe. (vgl. Berkeley 1710, Absch.10ff)
Das führt dazu anzunehmen, daß sprachliche Verallgemeinerung ein Ausdruck von Verallgemeinerung (Allgemeinheit) im Denken sei.
Aber man muß das nur abstreiten um solche verallgemeinernde Kräfte des Geistes nicht mehr postulieren zu müssen. Berkeley stritt es ab:
BerkeleyVsLocke: es ist nicht notwendig, daß Einzelnamen in uns das Verstehen von Ideen hervorrufen, für die sie stehen sollen.
Kommunikation/Berkeley: ist auch nicht der Hauptzweck der Sprache, es gibt andere Zwecke der Sprache wie Bsp das Hervorrufen von Leidenschaft, Anregen zu oder Abhalten von Handlungen, den Geist in eine bestimmte Disposition versetzen.
Avramides: es dauerte aber noch mehr als ein Jahrhundert, bis der idealistische Griff gelöst wurde und idealistische Theorien als völlig fehlgeleitet enttarnt wurden.

Stegmüller IV 379/380
Realität/Welt/Berkeley: es besteht Einigkeit, dass Ideen nur im Geiste bestehen. (i) Frage: kann es Dinge außerhalb des Geistes geben, die den Ideen ähnlich sind?
Nein: nur eine Idee kann einer Idee ähnlich sein.
(ii) BerkeleyVsLocke: dieser erkennt an, dass es Ideen von sekundären Qualitäten (Gerüche, Farben, Töne usw.) gibt, die nicht Ebenbilder von etwas sind, das außerhalb unseres Geistes existiert.
Berkeley: er gibt aber keine Gründe dafür an, warum es für die primären Qualitäten (Gestalt, Ausdehnung, Bewegung) anders sein sollte! Außerdem können wir nicht einmal die Idee eines Körpers bilden, der nur primäre, nicht jedoch sekundäre Qualitäten hat.
(iii)
Relation/Berkeley/Stegmüller: bestimmte Werte primärer Qualitäten wie Entfernung und Geschwindigkeit sind immer nur relative Größen! Das zeigt, dass sie "nur in unserem Geiste" existieren.
(iv)
Substanz/Substrat/BerkeleyVsLocke: dieser gibt zu, dass sie das "unbekannte Etwas" sind. Aber das Wort "tragen" ist nicht mehr als eine metaphorische Bezeichnung.
(v)
Skeptizismus/Berkeley: wenn wir uns eine materielle Welt auch vorstellen können, so bleibt der Skeptizismus immer noch möglich. Wir werden es niemals wissen.
(vi)
Ideen/Berkeley: selbst bei Annahme einer äußeren Welt können unsere Ideen nicht erklärt werden, da es unerklärlich ist, wie materielle Körper auf unseren Geist einwirken können.
(vii)
primäre Qualitäten/BerkeleyVsLocke: Ideen sind passiv und kausal wirkungslos. Gäbe es Ausdehnung und Bewegung, die unseren Ideen ähnlich sind, so wären auch sie passiv und könnten nicht die Ursachen unserer Ideen sein!
G. Berkeley
I Breidert Berkeley: Wahrnehmung und Wirklichkeit, aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen, Göttingen 1997

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
primäre Qualitätenprimäre Qualitäten Putnam Vs Williams, B. III 107
Ethik/Relativismus/Williams, Bernard: falls in der Ethik eine Annäherung von Standpunkten wirklich stattfindet, liegt es nicht an einer Lenkung durch das wirkliche Sosein der Dinge, während das in den Wissenschaften tatsächlich auf diese Weise erklärt werden könnte.
III 108
Realität/Williams/Putnam: wir können aus unseren Überzeugungen einige auswählen, von denen sich behaupten ließe, dass sie maximal unabhängig von unsrer Perspektive sind. "Die Welt, wie sie uns erscheint" wird gedeutet im Sinne von "die Welt, wie sie insbesondere uns erscheint".
Für eine solche Beschreibung sollten nur primäre Qualitäten gewählt werden.
III 263Fußn.: Bsp daraus können weitere Begriffe abgeleitet werden: z. B. " Impuls " (aus " Masse " und " Geschwindigkeit ") während " Geschwindigkeit " durch " Zeit " und " Lage " definiert wird.
III 109
Wie würden wir die Welt beschreiben und uns vorstellen, wie sie wäre, wenn es gar keine Beobachter gäbe. Bei einer umgangssprachlichen Beschreibungen könnten wir natürlich auch sekundären Qualitäten einbeziehen und von grünen Gras und warmem Wetter sprechen. Laut Williams können wir ohne weiteres zu der Einsicht gebracht werden, dass wir damit lediglich beschreiben, wie das Gras Beobachtern erschienen wäre. Williams: These: unsere Welt (mit Beobachtern) ist aus einer Welt ohne Beobachter entstanden. Die Gesetze sind genau die gleichen.
III 110
Also muss eine Beschreibung ausschließlich mit primären Qualitäten möglich sein. PutnamVsWilliams: berückend, aber trifft es zu? Durch die Evolution sind keine neuen Gesetze der Physik entstanden. Aber unsere Prognosen beziehen sich auf Phänomene, die in der Sprache der Physik beschrieben werden, und nicht in der Sprache der Biologie, der Psychologie oder der Ökonomie. Sobald Lebewesen und Gesellschaften auf den Plan treten, kommen tatsächlich neue Gesetze zum Vorschein, allerdings keine, die im Widerspruch zu denen der Physik stünden. "Angebot" und "Nachfrage" können nicht mit Begriffen der Physik beschrieben werden.

III 128
Werte/Williams/Putnam: selbst wenn sich herausstellt, dass die Farbe einer Oberfläche eine objektive Eigenschaft des Reflexionsvermögens darstellt, beeinträchtigt das noch nicht den Gegensatz zwischen Farbeigenschaften und Werten, den Williams deutlich machen wolle. Putnam: aber um darzulegen, dass die Wertung nicht aus einem Auge an von der Art des Auges hervorgeht, sind die komplizierten metaphysischen Ausführungen von Williams unnötig.
Def Werte/Dewey: Wertung ergibt sich aus der Kritik verschiedener Problemlösungsverfahren.
Absolutheit/Williams: enthält im Idealfall eine "Theorie der Erkenntnis und des Irrtums" enthalte sowohl die Möglichkeit der lokalen Auffassungen als auch ihre eigene Möglichkeit. Wird von Williams selbst praktisch sofort wieder ausgeräumt: "diese Auffassung der Welt muss es ermöglichen, die Möglichkeit ihrer eigenen Existenz zu erklären". Später: die Zurücknahme: "... Die der radikalen Unbestimmtheit der Interpretation unterliegen kann... "
III 129
Austin: "hier ist die Stelle, an der der Philosoph es sagt, und dann kommt die Stelle an der es zurücknimmt."
III 130
PutnamVsWilliams: Problem: für die absolute Auffassung gibt es nur einen Weg die Möglichkeit der lokalen Auffassungen und ihre eigene Möglichkeit zu erklären: die Prognose von künftigen Vorkommen von Schriftzeichen und Lauten.
III 135 ff
RelativismusPutnamVsWilliams: das von Williams ausgemachte "Wahre am Relativismus" ist nicht kohärenter als die "absolute Auffassung der Welt". Williams/Wahrheit: ziemlich unbekümmerte Verwendung des Begriffs. Manchmal etwas, das durch die "Verfahrensweisen einer Sprachgemeinschaft aufgespürt" wird (wird auch von dem von Williams als Gegner eingeschätzten Rorty so gesehen).
III 136/137
Wahrheit: Laut Williams im rein akademische in Konflikt "eigentlich gar kein Problem". Er glaubt, dass die Angehörigen einer anderen Gemeinschaften über ethisches Wissen verfügen, und das ihre Überzeugungen war sind, wenn sie ihre Begriffe sorgfältig verwendet. PutnamVsWilliams: eklatanter Widerspruch: Bsp "richtig, dass sie zusammen mit ihrem Chef allein im Büro sitzt, ist unkeusch, aber wir halten Keuschheit nicht für eine Tugend". Steht im Widerspruch zu Williams Behauptung, "wahr" und "falsch" könnten nur im Falle eines echten Konflikts benutzt werden.
III 140
PutnamVsWilliams: Widerspruch: Williams möchte die Verwicklung der Fakten und Werte anerkennen, und zur gleichen Zeit an der " Absolutheit " der wissenschaftlichen Erkenntnis fest halten. Putnam: das ist jedoch unmöglich. Es kann nicht sein, dass die Wissenschaft absolut ist, aber sonst nichts.
I (k) 253
Normen/Werte/Bernard Williams: setzen die Perspektive "irgendeiner sozialen Welt" voraus. Dagegen (laut Putnam) biete die Physik eine absolute metaphysische Wahrheit.
PutnamVsWilliams: der Rede vom "Inhalt" einer Überzeugung, der "perspektivisch" sei, fehlt jeder klare Sinn. Das war Wasser auf die Mühlen des Dekonstruktivismus.

Rorty VI 64
PutnamVsWilliams/Rorty: "Annäherung an ein großes Gesamtbild": rein dogmatisch. Der Begriff der Absolutheit ist inkohärent.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
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Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
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Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
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Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
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Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
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Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Qualitäten Locke, J. Horwich I 409
Primäre Qualitäten/Locke: Bsp Länge, Größe, Form - sekundäre: Bsp Farbe. Sekundäre Qualitäten/Locke: ähneln nicht direkt unseren Ideen - Putnam These:Kant hat das, was Locke über sekundäre sagt, auf primäre ausgedehnt.
Bsp Locke: sSekundäre Qualitäten ähneln nicht direkt unseren Ideen.
Field: das haben viele andere Autoren auch auf die primären ausgedehnt. (Und zwar, weil die Abbildtheorie heute tot ist).
Primäre Qualitäten: Bsp Länge, Größe, Form
Sekundäre Qualitäten: Bsp Farbe.

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Positivismus Rorty, R. II 130f
Positivisten/Rorty: »Erfahrung«, »Ideen«, »Bewußtsein« durch den Begriff »Sprache« ersetzen - dann stehen primäre Qualitäten nicht mehr in engerer Beziehung zur Wirklichkeit als sekundäre (VsLocke) - aber genau diese These wurde von KripkeVsWittgenstein wiedererweckt - (KripkeVslinguistic turn).