| Begriff/ Autor/Ismus |
Autor |
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Literatur |
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| Kommunikation | Evans | Avramides I 16 f Kommunikation/Evans/McDowell/EMD/Avramides: EvansVsGrice/McDowellVsGrice: bei Kommunikation gibt es gar keine "ratiocinatio". - Weder implizit noch später in rationaler Rekonstruktion. Evans I 324 Sprecher-Referenz/Evans: Kommunikation mag gelingen, auch wenn der Sprecher falsch referiert, weil sich die Hörer eine Meinung über ihn gebildet haben. >Referenz. |
EMD II G. Evans/J. McDowell Truth and Meaning Oxford 1977 Evans I Gareth Evans "The Causal Theory of Names", in: Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol. 47 (1973) 187-208 In Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993 Evans II Gareth Evans "Semantic Structure and Logical Form" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Evans III G. Evans The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989 Avr I A. Avramides Meaning and Mind Boston 1989 |
| Prinzipien | Leibniz | Holz I 47 Prinzip/Beweis/Leibniz: von den Prinzipien der Identität und der Erfahrung (Mannigfaltigkeit wird von mir wahrgenommen) kann bewiesen werden, 1. dass ein Beweis ihrer unmöglich ist, 2. dass alle anderen Sätze von ihnen abhängen. (Wenn sie nicht wahr sind, gibt es überhaupt keine Erkenntnis). >Beweis/Leibniz. I 47 Identitätsprinzip/Leibniz: ist nicht aus den Sinnen abgeleitet, sondern mit den Sinnen gesetzt. >Identitätsprinzip/Leibniz. I 56 Reflexive Prinzipien/Leibniz: 1. die Annahme, dass der Syllogismus gültig ist, 2. dass der Widerspruch widersinnig ist. I 57 Das ist aber formal und führt noch nicht zu inhaltlicher positiver Setzung des material Wahren. I 66 Vernunftwahrheiten/Leibniz: Hier gibt es zwei große Prinzipien: 1. Das Prinzip der Widerspruchsfreiheit 2. das Prinzip des bestimmenden Grundes. (zureichender Grund). >Begründung/Leibniz. I 67 "Obgleich diese bestimmenden Gründe meist nicht hinlänglich bekannt sind, so sehen wir doch ein, dass sie vorhanden sind!" Die Einsicht in die Existenz des Grundes ist a priori, denn der Grund ist nichts anderes als das Insein (inesse) des Bestimmungsmoments in der entsprechenden Tatsache. (>ratiocinatio: Reduktion auf identische Sätze). I 77 Axiom: Varietätsprinzip: "Ich nehme Verschiedenes wahr" (varia a me percipiuntur). Das ist unbezweifelbar durch die unmittelbare Anschauung. Das ist als Empirie nicht beweisbar, aber auch nicht beweispflichtig, da es unmittelbar gegeben ist. (>Gegebenes). Daraus folgt dann: wenn das Sein der Welt im Ganzen notwendig ist, ist "jedes Kontingente auf gewisse Weise notwendig". Holz: Notwendigkeit ist damit übergreifend über Kontingenz. I 125 Vollkommenheit/Existenz/Leibniz: Bsp Angenommen, A,B,C,D seien gleichrangig, aber D mit A und B unverträglich, die anderen aber alle untereinander verträglich außer mit D, dann folgt, dass A,B und C unter Ausschluss von D existieren. Das ist das Prinzip der Kompossibilität. |
Lei II G. W. Leibniz Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998 Holz I Hans Heinz Holz Leibniz Frankfurt 1992 Holz II Hans Heinz Holz Descartes Frankfurt/M. 1994 |
| Terminologien | Leibniz | Holz I 12f Monadologie/Monaden/Leibniz: Niemand wird die Monadologie heute noch einfach als Erklärungsschema nehmen, wohl aber als eine Modellantwort auf mögliche Probleme, die sich bei der Frage nach der Einheit der Mannigfaltigkeit und dem Gesamtzusammenhang ergeben. I 24 Prästabilierte Harmonie/Leibniz: diese in jeder Substanz der Welt von vornherein geregelte gegenseitige Beziehung, die das hervorbringt, was wir ihren Verkehr nennen und einzig und allein die Verbindung von Seele und Körper ausmacht. "Die Hypothese ist sehr wohl möglich." (LeibnizVsNewton: Newton: "hypotheses non fingo"). "Sie ist eine wunderbare Idee von der Harmonie des Universums und der Vollkommenheit der Werke Gottes". I 48 ratiocinatio/Leibniz: Aufbau einer Theorie aus Argumentationsketten über einen Gegenstand. Gewinnung von wahren Sätzen. I 49 Monade/Leibniz/Holz: Titel für die Einheit des substantialen und des strukturalen Aspekts des Seins, als Substanz und Strukturbegriff in einem. Der Grund der Einheit ist die Formbestimmtheit ihrer allseitigen Verknüpfung, nicht die Linearität einer Folge oder Reihe. Insofern liegt der Existenzgrund der Welt (als der Totalität der Verknüpfungen) nicht in der Welt, sondern bedingt sie als Welt. I 109 Fensterlosigkeit/Monade/Leibniz: besagt, dass in metaphysischer Strenge Veränderungen einer Substanz sich nur als Folge von internen Prozessen ergeben, I 110 weil sie allein die Äußerungen der ursprünglichen Kraft als vis activa und ihrer Selbstbeschränkung als vis passiva sind. (Keine Verbindung zu Maturana). Es gibt kein Mittel, zu erklären, wie eine Monade von irgendeinem anderen Geschöpfe verändert werden könnte, da man in sie nichts übertragen noch sich irgend eine innere Bewegung in ihr vorstellen kann, wie das bei zusammengesetzten Dingen geschehen kann, wo es Veränderungen zwischen Teilen gibt. "Die Monaden haben keine Fenster, durch die irgendetwas in sie hinein oder aus ihnen heraustreten könnte." (KS 441). I 113 Immanenz/Leibniz: der Substanz in der Welt - Inhärenz: der Welt in der einzelnen Substanz. I 116 Monade/Leibniz: Ausdruck dafür, dass Substanz nur als Struktur Substanz ist. (Bestimmt durch das Ganze des Universums). Seele/Leibniz: wie die Seele die strukturelle Einheit ihres Leibes bildet und dieser zerfällt, wenn die Seele entweicht, so ist die Monade die einheitsstiftende Struktur des materiellen Körpers. I 117 Monaden/Leibniz: sie müssen wirkliche Einheiten sein "beseelte Körper" (nicht nur mathematische Punkte). Lösung: ihre Natur muss in der Kraft bestehen. wie die Seele aber nicht verwendet werden darf. um über Einzelheiten des tierischen Organismus Auskunft zu erteilen, I 118 müssen wir die Monaden entsprechend als ursprüngliche Kräfte annehmen. |
Lei II G. W. Leibniz Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998 Holz I Hans Heinz Holz Leibniz Frankfurt 1992 Holz II Hans Heinz Holz Descartes Frankfurt/M. 1994 |