Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Ähnlichkeit Mayr I 189
Ähnlichkeit/Mayr: nicht alle Ähnlichkeiten von Organismen beruhen auf Homologie: Drei Arten von Merkmalsänderungen können Homologie vortäuschen: 1. Konvergente Evolution: unabhängiger Erwerb desselben Merkmals bei nicht verwandten Abstammungslinien Bsp Flügel bei Vögeln und Fledermäusen.
2. Parallele Evolution: dasselbe bei verwandten Abstammungslinien aufgrund genetischer Prädisposition für dieses Merkmal, selbst wenn es bei den Vorfahren nicht phänotypisch ausgeprägt war. Bsp unabhängiger Erwerb von Stielaugen bei Fliegen einer ganzen Familiengruppe.
3. "Rückschlag": Verlust desselben entwickelten Merkmals in mehreren Stammlinien.
I 190
Ähnlichkeit: Darwin zählt sie zu den Klassifikationskriterien, weil zwischen Verzweigen und Divergenz kein absolut direkter Zusammenhang besteht. In manchen Stammbäumen divergieren alle Zweige etwa in demselben Maße.
Ähnlichkeit/Mayr: muss als erster Schritt festgestellt werden, dann die Genealogie.
I 373
Def Ähnlichkeit: bestimmte Merkmale müssen zusammen mit anderen Merkmalen auftreten, von denen sie logisch unabhängig sind.
I 190
Taxonomie: Problem: uneinheitliche Evolution verschiedener Merkmalsgruppen. So können sich ganz verschiedene Klassifikationen ergeben. Bsp Larven im Vergleich zu adulten Individuen: können in ganz verschiedene Ähnlichkeitsklassen fallen. Bsp Der Mensch ist molekular dem Schimpansen ähnlicher als verschiedene Arten der Gattung Drosophila untereinander.
I 192
Kategorien/Mayr: für die höheren Kategorien gibt es keine verlässliche Definition. Höhere Taxa lassen sich sehr gut beschreiben: Bsp Vögel oder Pinguine. Doch die Kategorie, der sie zugeordnet werden, ist oft subjektiv.


Mayr I
Ernst Mayr
Das ist Biologie Heidelberg 1998
Beschreibungsebenen Quine V 33
Ähnlichkeit/Wahrnehmung/Ontologie/Quine: der Übergang von Wahrnehmung zu der Wahrnehmungsähnlichkeit bringt ontologische Klarheit: die Wahrnehmung, also das Ergebnis des Wahrnehmungsakts, fällt weg. >Wahrnehmung/Quine.
V 34
Ähnlichkeit/Quine: die Wahrnehmungsähnlichkeit unterschiedet sich von der Rezeptionsähnlichkeit. Letztere ist eine rein physikalische Ähnlichkeit. Drei stellige Relation: Episode a ähnelt b mehr als der Episode c. Wahrnehmungsähnlichkeit: ist dagegen ein Bündel von Verhaltensdispositionen 2. Ordnung. (zu reagieren).
Der Gegensatz lässt sich beseitigen, indem man sich der Rezeptionsähnlichkeit bedient, aber nicht lediglich von einzelnen Episoden a, b, c spricht, sondern allgemeiner von Episoden, die mit diesen eine Rezeptionsähnlichkeit aufweisen. ((s) >Ähnlichkeitsklassen).

VI 71
Ebenen der Unbestimmtheit: Die Unbestimmtheit der Referenz ist nicht identisch mit der Übersetzungsunbestimmtheit und auch nicht so gravierend. Die Übersetzungsunbestimmtheit ist gravierender, weil sie holophrastisch ist, d.h. sie bezieht sich auf ganze Sätze. Sie kann divergierende Interpretationen hervorbringen, die sogar auf der Ebene ganzer Sätze unausgeräumt bleiben.
VI 72
Die Unbestimmtheit des Bezugs lässt sich durch Beispiele kompensierender Anpassungsmanöver innerhalb eines Satzes illustrieren.
X 20
QuineVsÄquivalenz von Sätzen/VsSatzäquivalenz: die Äquivalenzrelation hat auf der Ebene von Sätzen keinen objektiven Sinn.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987