| Begriff/ Autor/Ismus |
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| Ähnlichkeit | Bigelow | I 228 Zugänglichkeit/Lewis: Zugänglichkeit zwischen möglichen Welten: ihre Grade sollten als Grade von Ähnlichkeit verstanden werden. >Zugänglichkeit, >Mögliche Welten. Ähnlichkeit/Mögliche Welten/Lewis: hier müssen wir die relevante Ähnlichkeit erkennen. Wichtiger ist die in Bezug auf bestimmte Gesetze! Damit werden Gesetze bei der Erklärung schon vorausgesetzt. (Lewis 1979(1), 1986a(2) >Relevanz. JacksonVsLewis: Jackson 1977a(3): Kausalität statt Ähnlichkeit. Zugänglichkeit/Bigelow/Pargetter: Bsp 3 Welten 1. Welt u: Darwin fragt seinen Vater um Erlaubnis loszusegeln, erhält sie und schreibt sein Buch, von dem wir alle gehört haben 2. Welt w: Darwin erhält die Erlaubnis nicht, segelt nicht los und schreibt sein Buch nicht 3. Welt v: Darwin erhält die Erlaubnis nicht, segelt trotzdem los… und sein Vater hat vergessen was er gesagt hat. Zugänglichkeit/Lewis/Bigelow/Pargetter: nach unserer Semantik (und der von Lewis) ist das entsprechende kontrafaktische Konditional nur wahr in w, wenn Welten wie u die von w am meisten zugänglichsten (nächste Welt; ähnlichste Welt) sind. >Ähnlichkeitsmetrik. Lewis: also muss u w ähnlicher sein als w v ähnlich ist. u und w müssen einander näher sein. Wenn v und w näher aneinander wären, wäre folgendes kontrafaktische Konditional wahr: Wenn Darwins Vater die Erlaubnis nicht gegeben hätte, dann hätte Darwin nicht gehorcht und sein Vater hätte es vergessen. Und das ist nicht wahr in w. Also ist u w näher als v u nahe ist. >Kontrafaktisches Konditional. I 229 Ähnlichkeit/Mögliche Welten/Relevanz/Bigelow/Pargetter: Welche Art von Ähnlichkeit ist aber die relevante? Es kann nicht um bestimmte Tatsachen (wie in dieser Geschichte) gehen. Das wäre nicht hinreichend. Lösung/Lewis: Def Ähnlichkeit/Ähnlichkeitsmetrik/mögliche Welten/Lewis: durch weniger Ausnahmen in einer möglichen Welt bei Gesetzen, die in der anderen Welt gelten. >Wunder. Bsp Darwin: „Wunder“ wären die falsche akustische Übermittlung der Aussage des Vaters und das Vergessen durch den Vater. Wunder/Lewis: aber auch Welt u könnte Wunder enthalten: die Vorgeschichte ist die gleiche wie in v, aber die Entscheidung des Vaters fällt anders aus, wobei aber eben die kausale Situation dieselbe wäre. Und das Wunder der anderen Entscheidung wäre vielleicht genauso groß wie das der Gedächtnislöschung und der falschen Hörens. I 230 Naturgesetze/ Welten/Lewis/Bigelow/Pargetter: also könnte es sein, dass auch dort andere Gesetze gelten. Gehorchen/Gesetze/MöWe/Bigelow/Pargetter: wir können auch sagen, dass eine Welt in einem gewissen Grad den Gesetzen einer anderen Welt gehorcht. Bsp könnte es eine Welt z geben, die den Gesetzen von w besser gehorcht als u? z: Angenommen, hier gibt es Gesetze, die die Ablehnung der Erlaubnis wahrscheinlich machen. Angenommen, der Vater hat von einem Konflikt mit Frankreich in der Seegegend gehört. Das verlangt keine Änderung von Gesetzen. Dann wären wir gezwungen anzunehmen, dass folgendes kontrafaktische Konditional wahr ist in w: (nach unserer Semantik und der von Lewis): Wenn Darwins Vater abgelehnt hätte, wäre Krieg zwischen England und Frankreich ausgebrochen oder es hätte einen anderen Faktor gegeben, der die Ablehnung herbeigeführt hätte. Allerdings ist es falsch in w in wenigstens einer Lesart. Ähnlichkeitsmetrik/Relevanz/Ähnlichkeit/Lewis: das zeigt, dass Ähnlichkeit der Gesetze nicht der einzige relevante Faktor ist. Lösung/Lewis: Ähnlichkeit zwischen Welten muss erklärt werden a) durch Ähnlichkeit in Bezug auf Gesetze, b) durch Ähnlichkeit in Bezug auf bestimmte Tatsachen. Gewichtung/Lewis: Bsp gleiche Tatsachen über lange Zeit haben dabei mehr Gewicht als das Gehorchen gleicher bestimmter Gesetze. Aber die Befolgung von Gesetzen hat mehr Gewicht als bestimmte übereinstimmende Tatsachen. I 231 LewisVsBigelow: VsModale Theorie. Bigelow/Pargetter: wir erklären Gesetze durch Zugänglichkeit Lewis: erklärt Zugänglichkeit durch Gesetze. Bigelow/Pargetter: Wenn Lewis recht hat, ist unsere Theorie zirkulär. >Zirkularität. Lösung/Lewis: s.u. BigelowVsVs/BigelowVsLewis: Wir leugnen, dass Zugänglichkeit durch Ähnlichkeit erklärt werden muss. Die am leichtesten zugängliche Welt muss nicht die ähnlichste Welt sein! Das zeigen die obigen Bsp (Darwins Vater). Aber selbst wenn es nicht so wäre, würde es die modale Theorie der Naturgesetze nicht widerlegen. Ähnlichkeit/Welten/Bigelow/Pargetter: Wir sind herausgefordert, eine bessere Theorie als Lewis zu konstruieren. 1. Lewis, D. K. (1979) Counterfactual dependence and time's arrow, Nous 13 pp.455-76 2. Lewis, D. K. (1986a) On the plurality of worlds,. Oxford: Blackwell Publishers. 3. Jackson, F. (1977) A causl theory of counterfactuals. Australasian Journal of Philosphy 55, pp.3-21 |
Big I J. Bigelow, R. Pargetter Science and Necessity Cambridge 1990 |
| Ähnlichkeit | Logik-Texte | Read III 105 Ähnlichkeitsanalyse: eine Anzahl logischer Prinzipien, die klassisch gültig sind, versagt hier. Z. B. die Def Kontraposition: dass »wenn B, dann nicht-A« aus »wenn A, dann nicht-B« folgt. Read III 105f Die ähnliche Welt, in der es regnet, kann sehr wohl eine sein, in welcher es nur leicht regnet. Aber die ähnlichste Welt, in der es heftig regnet, kann nicht eine sein, in der überhaupt nicht regnet. Ähnlichkeit: Aber Welten, in denen Lewis 2,02,2,01,2,005 Meter groß ist sind der wirklichen Welt fortschreitend ähnliche, dennoch hat diese Folge keine Grenze. >Ähnlichkeitsmetrik/Lewis. Read III 111 VsÄhnlichkeitstheorie: Sie macht alle Bedingungssätze mit wahrem Wenn- und Dann-Satz wahr. Aber in dieser Hinsicht ist sie im Irrtum: viele solche Bedingungssätze sind falsch! >Konditional, >Wahrheitsbedingung, >Wahrheits-konditionale Semantik. |
Texte zur Logik Me I Albert Menne Folgerichtig Denken Darmstadt 1988 HH II Hoyningen-Huene Formale Logik, Stuttgart 1998 Re III Stephen Read Philosophie der Logik Hamburg 1997 Sal IV Wesley C. Salmon Logik Stuttgart 1983 Sai V R.M.Sainsbury Paradoxien Stuttgart 2001 Re III St. Read Philosophie der Logik Hamburg 1997 |
| Ähnlichkeitsmetrik | Lewis | V 10 Ähnlichkeitsmetrik/Mögliche Welten/Ähnlichkeit/Lewis: Ordnungsannahme: schwache Ordnung: Wann immer zwei Welten von der fraglichen Welt i aus zugänglich sind, ist entweder die eine oder die andere Welt i ähnlicher. Abnehmende bzw. zunehmende Ähnlichkeit ist transitiv. Dagegen partielle Ordnung: Nicht alle Paare sind unterscheidbar. >Mögliche Welt. V 11 Vereinbarkeit/mögliche Welten/Lewis: B ist in Welt i vereinbar mit A gdw. eine A-Welt, näher an i ist als jede Nicht-B-Welt (Umkehrung von "eher wahr"). Dann ist A wäre>>wäre C wahr wenn C aus A folgt zusammen mit Hilfshypothesen B1...Bn. Terminologie: "A wäre>>wäre C" = Wenn A der Fall wäre, wäre C der Fall. Bsp Naturgesetze (NG) sind mit jeder Annahme vereinbar oder absolut unvereinbar. These: Dann sind Naturgesetze Verallgemeinerungen von dem, was wir für besonders wichtig halten. Dann sollte Konformität mit Naturgesetzen wichtig sein für die Ähnlichkeitsrelation zwischen möglichen Welten. V 12f Ähnlichkeitsmetrik/mögliche Welt/Lewis: Sphäre/Ähnlichkeitssphäre: Bsp S-Sphäre um Welt i: existiert, wenn jede S-Welt von i aus zugänglich ist und näher ist als jede ~S-Welt. "A-zulassend": eine Sphäre enthält eine A-Welt. Grad: Sphären repräsentieren Grade (Dies ist komparativ, anders als Nachbarschaft in Topologie). Vereinbarkeit/vereinbar/(s): B ist vereinbar mit A, wenn es in der B-Sphäre eine A-Welt gibt. Def A wäre>>wäre C ist wahr, wenn A > C in einer A-zulassenden Sphäre um i gilt, wenn es eine gibt. ((s) Implikation). V 13 Dann ist A wäre>>könnte C wahr, wenn AC in jeder A-zulassenden Sphäre um i gilt ((s) Konjunktion) Def A < B ("A ist eher wahr als B") ist wahr, wenn eine Sphäre um i A zulässt, aber nicht B. V 14f Ähnlichkeitsmetrik/Grenzannahme/mögliche Welten/Lewis: Problem: Manchmal gibt es keine ähnlichste: Bsp Lewis ist größer als 7 Fuß, dann ist er auch größer als 7+e, wobei e immer kleiner wird, ohne Grenze: keine ähnlichste Welt. Def Grenzannahme: Es gibt doch ein Limit und damit eine ähnlichste Welt. > Unmögliche Welt/Lewis. V 42 Ähnlichkeitsmetrik/Ähnlichkeit/mögliche Welten/Lewis: Es geht nicht um irgendeine spezielle Ähnlichkeitsrelation, die man gerade im Sinn hat. Problem: Wenn einige Hinsichten gar nicht zählen, wäre die Zentrierungsannahme verletzt. D.h. Welten, die in einer nicht beachteten Hinsicht abweichen, wären identisch mit der wirklichen Welt. Lewis: Aber solche Welten gibt es gar nicht. Ähnlichkeitsrelationen müssen unterschieden werden: a) für explizite Urteile und b) für kontrafaktische Urteile. V 150 Revision/mögliche Welten/Ähnlichkeitsmetrik/Stalnaker/Lewis: Jede Revision wird die ähnlichste Antezedens-Welt auswählen. --- Schwarz I 160 Lewis: Bsp Ein einzelnes Teilchen tauscht die Ladung, dann verhält es sich anders. Denn eine mögliche Welt in der nicht nur Ladung, sondern auch die Rolle getauscht wäre, wäre viel unähnlicher (>Nächste Welt > Ähnlichste Welt). |
Lewis I David K. Lewis Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989 Lewis I (a) David K. Lewis An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966) In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis I (b) David K. Lewis Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972) In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis I (c) David K. Lewis Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980 In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis II David K. Lewis "Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35 In Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979 Lewis IV David K. Lewis Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983 Lewis V David K. Lewis Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986 Lewis VI David K. Lewis Konventionen Berlin 1975 LewisCl Clarence Irving Lewis Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970 LewisCl I Clarence Irving Lewis Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991 Schw I W. Schwarz David Lewis Bielefeld 2005 |
| Ähnlichkeitsmetrik | Logik-Texte | Re III 104ff Ähnlichkeitsmetrik/ÄM/Mögliche Welten/Stalnaker: kleinstmögliche Revision - also die ähnlichste Welt. Auswahlfunktion: f(A,w). »Wenn du eine Eins machst, erhältst du ein Stipendium« ist wahr, wenn die Welt, in der du ein Stipendium erhält, der Welt in der du eine Eins machst am ähnlichsten ist. Mögliche-Welten-Sicht/Mögliche Welten: weicht von der wahrheitsfunktionalen Sicht ab, wenn das Vorderglied falsch ist - denn alle Kombinationen können in mögliche Welten verwirklicht sein. >Möglichkeit, >Ähnlichkeit, >Wahrheits-Funktion. III 105 Ähnlichkeitsmetrik/Mögliche Welten/Bedingungssatz/Konditional/Read: einige klassische logische Prinzipien versagen hier: Bsp Kontraposition dass »wenn B, dann nicht-A« aus »wenn A, dann nicht-B« folgt. Die ähnliche Welt, in der es regnet, kann sehr wohl eine sein, in welcher es nur leicht regnet. Aber die ähnlichste Welt, in der es heftig regnet, kann nicht eine sein, in der überhaupt nicht regnet. >Konditional. III 106 Weiteres Prinzip, das versagt: die Verstärkung des Wenn-Satzes.: »wenn A, dann B. Also, wenn A und C, dann B.« - Bsp wenn ich Zucker in meinen Tee tue, wird gut schmecken. Also wenn ich Zucker und Dieselöl in meinen Tee tue, wird er gut schmecken. In der ähnlichsten Welt in der ich Dieselöl wie Zucker in meinen Tee tue, schmeckt er scheußlich. - Weiter: die Ergebnisse des Konditionalitätsprinzip sind ungültig: - Wenn A, dann B. Also, wenn A und C, dann B - und Wenn A, dann B. Wenn B, dann C. Also, wenn A, dann C - Grund: der Bedingungssatz ist zu einer modalen Verknüpfung geworden ist. - wir müssen wissen, dass diese Aussagen in irgend einem angemessenen modalen Sinn stark genug sind - um sicherzustellen, dass die ähnlichste »A und C«-Welt die ähnlichste A-Welt ist, müssen wir wissen, dass C überall wahr ist. III 108 Ähnlichkeitsmetrik/das bedingt ausgeschlossene Dritte/Read: bSaD: Das eine oder andere Glied eines Paars von Bedingungssätzen muss wahr sein. - Das entspricht der Annahme, dass es immer eine einzige ähnlichste Welt gibt - (Stalnaker pro). >Ausgeschlossenes Drittes. LewisVsStalnaker: Bsp Bizet/Verdi - alle Kombinationen sind falsch. Stalnaker: Statt einziger ähnlichster Welt gibt es mindestens eine ähnlichste. ((s) Bizet/Verdi: Erklärung des Beispiels: in welcher Welt wären Bizet und Verdi Landsleute: in einer, in der Verdi Franzose oder einer in der Bizet Italiener wäre? Welche wäre näher an der aktualen Welt?) LewisVs: Menge der möglichen Welten in der Lewis 2 m + e groß ist, wobei e in geeigneter Weise abnimmt, hat keine Grenze. Lösung/Lewis: statt Auswahlfunktion: Ähnlichkeitsrelation: er schlägt vor, dass »wenn A, dann B« dann in w wahr ist, wenn es entweder keine »A oder nicht-B«-Welt gibt, oder irgendeine »A und B«-Welt die ähnlicher ist als jede »A und nicht-B«-Welt. III 110 Bizet/Verdi-Bsp: Wo es keine einzigartige ähnlichste Welt gibt, sind die »würde«-Bedingungssätze falsch, weil es für jede der passenden ähnlichsten Welten, in denen sie Landsleute sind, keine ähnlichste Welt gibt in der Bizet eine andere Nationalität hat. >Bizet-Verdi-Fall. Bsp ... Wenn du eine Eins machst bekommst du ein Stipendium: wird wahr sein, wenn es für jede Welt, in der du eine Eins machst, und kein Stipendium erhältst, eine ähnlichere Welt gibt, die in der du beides erhältst (ohne bedingten Satz vom ausgeschlossenen Dritten). ((s)Erklärung/(s): Wenn Bizet und Verdi Landleute gewesen wären, wäre Bizet Italiener gewesen. Das ist nicht eindeutig.) III 115 Ähnlichkeitsmetrik/Ähnlichkeitsanalyse/Mögliche Welten//ReadVsLewis: Problem: Bsp (angenommen, John ist in Alaska) Wenn John nicht in der Türkei ist, dann ist er nicht in Paris - dieser Bedingungssatz ist nach der »Ähnlichkeitserklärung« wahr, weil sie nur danach fragt, ob der Dann-Satz in der ähnlichsten Welt wahr ist. >Kontrafaktische Konditionale. |
Texte zur Logik Me I Albert Menne Folgerichtig Denken Darmstadt 1988 HH II Hoyningen-Huene Formale Logik, Stuttgart 1998 Re III Stephen Read Philosophie der Logik Hamburg 1997 Sal IV Wesley C. Salmon Logik Stuttgart 1983 Sai V R.M.Sainsbury Paradoxien Stuttgart 2001 |
| Ähnlichkeitsmetrik | Nozick | II 174 Ähnlichkeitsmetrik/Ähnlichkeit/Mögliche Welten/Nozick: Das Maß für die nächste Welt muss sein: was wäre, wenn das Antezedens wahr ist - Bsp alphabetische Ordnung im Regal: ist eine erklärende, nicht bloß eine repräsentierende Ordnung. - Warum sind die Sachen da? >Ordnung, >Mögliche Welten, >Querweltein-Identität, >Erklärung. Variante: inhaltlich geordnet, aber zufällig die gleiche Reihenfolge - dann ist die alphabetische Ordnung keine Erklärung. ((s) Dann ist die Nachbarschaft keine nächste Welt, sondern eine irrelevante.) II 241 Abgeschlossenheit/Nächste Welt/Ähnlichste Welt/Nächste Mögliche Welt/Ähnlichkeitsmetrik/Nozick: Wenn die Bedingung (3) (nichts Falsches glauben) abgeschlossen sein sollte, dann dürfte, wenn p impliziert q, die nicht-q-Situation nicht weiter entfernt sein von der aktualen Welt (der wirklichen Welt) als die nächste nicht-p-Welt. >Abgeschlossenheit, >Allwissenheit/Nozick, >Wirkliche Welt, >Aktualität. NozickVsAbgeschlossenheit unter gewusster Implikation: Wir müssen nicht alle Konsequenzen unseres Wissens wissen oder glauben. Vgl. >Logische Allwissenheit. II 242 Abgeschlossenheit/Wissen/Skeptizismus/Nozick: Wenn unser Wissen abgeschlossen wäre unter gewusster Implikation, dann dürfte, wenn p impliziert q, die nicht-q-Situation nicht weiter entfernt sein von der wirklichen Welt als die nächste nicht-p-Welt. Problem: Wenn das eine "nicht-Tank"-Welt ist, dann würde die Aussage, dass die Welt des Skeptikers nicht besteht, verlangen, dass die Tank-Welt nicht weiter von der aktualen Welt entfernt ist, als irgend eine andere nicht-p-Welt. >Gehirne im Tank, >Skeptizismus. Problem: Dann würden wir p glauben, selbst wenn es falsch ist und dann wissen wir nicht, dass p. >Glauben, >Wissen. Alle Konditionale, die sagen, dass wir nichts Falsches glauben, wären falsch. >Konditional. Abgeschlossen: wäre der Begriff des Wissens nur, wenn die Welt des Skeptikers bestehen könnte, wenn p nicht wahr wäre. - Wenn also unser Begriff des Wissens so stark wäre, hätte der Skeptizismus recht. >Stärker/schwächer, >Stärke von Theorien, >Begriffe. Nozick: Aber das müssen wir nicht annehmen. |
No I R. Nozick Philosophical Explanations Oxford 1981 No II R., Nozick The Nature of Rationality 1994 |
| Ausgeschlossenes Drittes | Logik-Texte | III 108 Ähnlichkeitsmetrik/das bedingt ausgeschlossene Dritte/Read: bSaD: das eine oder andere Glied eines Paars von Bedingungssätzen muss wahr sein. - Das entspricht der Annahme, dass es immer eine einzige ähnlichste Welt gibt. - (Stalnaker pro). >Ähnlichkeitsmetrik. LewisVsStalnaker: Bsp Bizet/Verdi: alle Kombinationen sind falsch - Stalnaker: statt einziger ähnlichster mindestens eine ähnlichste. LewisVs: Die Menge der möglichen Welten in der Lewis 2 m + e groß ist, wobei e in geeigneter Weise abnimmt, hat keine Grenze. Lösung/Lewis: statt Auswahlfunktion: Ähnlichkeitsrelation: er schlägt vor, dass »wenn A, dann B« dann in w wahr ist, wenn es entweder keine »A oder nicht-B«-Welt gibt, oder irgendeine »A und B«-Welt die ähnlicher ist als jede »A und nicht-B«-Welt. >Ähnlichkeit. III 110 Bizet/Verdi-Bsp wo es keine einzigartige ähnlichste Welt gibt, sind die »würde«-Bedingungssätze falsch, weil es für jede der passenden ähnlichsten Welten, in denen sie Landsleute sind, keine ähnlichste Welt gibt in der Bizet eine andere Nationalität hat. - Bsp ... wenn du eine Eins machst bekommst du ein Stipendium: wird wahr sein, wenn es für jede Welt, in der du eine Eins machst, und kein Stipendium erhältst, eine ähnlichere Welt gibt, die in der du beides erhältst. - ((s) ohne bedingten Satz vom ausgeschlossenen Dritten.). III 263 Satz vom ausgeschlossenen Dritten/SaD/Konstruktivismus/Read: Konstruktivisten präsentieren oft sogenannte »schwache Gegenbeispiele« gegen das Ausgeschlossene Dritte - wenn a eine reelle Zahl ist, ist »a= 0« nicht entscheidbar. Folglich kann der Konstruktivist nicht behaupten, dass alle reellen Zahlen entweder identisch mit Null sind oder nicht. Das ist aber mehr eine Frage der Darstellung. >Darstellung, >Konstruktivismus. |
Texte zur Logik Me I Albert Menne Folgerichtig Denken Darmstadt 1988 HH II Hoyningen-Huene Formale Logik, Stuttgart 1998 Re III Stephen Read Philosophie der Logik Hamburg 1997 Sal IV Wesley C. Salmon Logik Stuttgart 1983 Sai V R.M.Sainsbury Paradoxien Stuttgart 2001 |
| Bewusstsein | Nozick | II 245 Wissen/Bewusstsein/Nozick: Die meisten Autoren: These: Man weiß immer, dass man weiß. Vgl. >Überzeugungen/Davidson, >Referenz. NozickVs: Es kann sein, dass man etwas weiß, aber gar nicht glaubt, dass man es weiß, weil man nicht glaubt, dass man Bedingungen (3) und (4) erfüllt: (3) Wenn p nicht wahr wäre, würde S nicht glauben, dass p. (4) Wenn p > S glaubt dass p. Problem: Wenn man mit einer Tatsache in Verbindung steht, aber nicht mit der Tatsache, dass man mit dieser Tatsache in Verbindung steht. - Es kann sein, dass der Glaube mit der Wahrheit variiert, aber nicht mit der Tatsache, dass man damit wirklich in Verbindung steht. >Wahrheit, >Tatsachen, >Glauben, >Wissen. Skeptizismus 2. Stufe: Dass man nicht weiß, dass man etwas weiß. >Skeptizismus. NozickVsSkeptizismus: Nur wenn die Tank-Welt die nächste mögliche Welt wäre, könnte der Skeptizismus zeigen, dass eine bestimmte konditionale Relation nicht besteht, d.h. wenn die Tank-Welt bestehen müsste, sobald wir etwas Falsches glauben. >Gehirne im Tank, >Ähnlichste Welt, >Mögliche Welten, >Ähnlichkeitsmetrik. Nozick: Und das ist nicht der Fall. II 247 Wissen dass man weiß/Nozick: Man weiß oft nicht genau, auf welcher Ebene man sich befindet. - Bsp Wenn man weiß, dass man sich auf der 3. Ebene befindet, befindet man sich schon auf der 4. Ebene. >Stufen/Ebenen, >Beschreibungsebenen. II 347 Bewusstsein/Erklärung/Evolutionstheorie/Nozick: Bewusstsein ermöglicht andere Arten von Verhalten: sich nach Prinzipien zu richten. >Prinzipien, >Verhalten, >Regeln. |
No I R. Nozick Philosophical Explanations Oxford 1981 No II R., Nozick The Nature of Rationality 1994 |
| Irreale Bedingungssätze | Logik-Texte | Read III 86f Bsp angenommen, das Pfund wird abgewertet, aber die Rezession setzt sich dennoch fort. Genügt das, um die Behauptung zu bestätigen, dass die Rezession sich fortsetzt, wenn das Pfund nicht abgewertet wird? Nach der wahrheitsfunktionalen Darstellung sollte das der Fall sein. >Kontrafaktische Konditionale. Aber der Bedingungssatz legt eine engere Verbindung zwischen Vorder- und Hinterglied nahe. Wir sehen aber jetzt, dass es eine solche Verbindung unter Umständen gar nicht gibt. Deswegen gibt es Zweifel, ob die wahrheitsfunktionale Darstellung richtig ist. >Wahrheitsfunktionale Semantik. Read III 94 Bedingungssätze sind nicht wahrheitsfunktional. >Konditional, >Wahrheits-Funktion. Read III 108 ff Bsp von David Lewis: Wenn Bizet und Verdi Landsleute wären, wäre Bizet Italiener und Wenn Bizet und Verdi Landsleute wären, wäre Bizet nicht Italiener. Stalnaker: die eine oder die andere muss wahr sein. Lewis: beide sind falsch. (Weil nur konjunktivische Bedingungssätze nicht wahrheitsfunktional sind). Die indikativischen Stücke wären im Munde derjenigen, denen ihre Nationalität unbekannt ist, ganz akzeptabel. Außerdem gibt es hier keine ähnlichste Welt. >Ähnlichkeitsmetrik. Read III 109 Stalnaker: Stalnakers Semantik baut eine andere Annahme ein, nämlich, dass es immer zumindest eine ähnlichste Welt gibt. |
Texte zur Logik Me I Albert Menne Folgerichtig Denken Darmstadt 1988 HH II Hoyningen-Huene Formale Logik, Stuttgart 1998 Re III Stephen Read Philosophie der Logik Hamburg 1997 Sal IV Wesley C. Salmon Logik Stuttgart 1983 Sai V R.M.Sainsbury Paradoxien Stuttgart 2001 Re III St. Read Philosophie der Logik Hamburg 1997 |
| Konditional | Logik-Texte | Hoyningen-Huene II 112 Konditional/Hoyningen-Huene: Objektsprache - Folgerung/Hoyningen-Huene: (logische Implikation): Metaebene - Konditional: auch (materiale) Implikation genannt - Aussagenverknüpfung. Hoyningen-Huene II 112 logische Folgerung: auch (logische) Implikation genannt. Gehört der Metaebene an. (Unterschied Konditional/Folgerung). >Schlussfolgerung, >Implikation, >Metasprache, >Objektsprache. Read III 79 Vorausgesetzt, er ist feige, folgt, dass er entweder feige ist oder - was man will. Aber einfach aus der Tatsache, dass er feige ist, folgt nicht, dass, wenn er nicht feige ist, ist - was man will. Re III 86f Bedingungssatz/Konditional/wahrheitsfunktional/Read: wenn ein Bedingungssatz als wahrheitsfunktional behandelt wird, gibt es Probleme. - (> Paradoxien der Implikation) - Dann ist der ganze Satz wahr, wenn das Vorderglied falsch ist. - "Konversationalistische Verteidigung": ein solcher Satz sollte nicht behauptet werden. >Behauptbarkeit. Read III 92 Jackson: bei Bedingungssätzen kommt der modus ponens ins Spiel. >modus ponens. Read III 93 Bedingungssätze sind nicht robust (unempfindlich gegen Zusatzwissen) im Hinblick auf die Falschheit ihrer Hinterglieder. Read III 94 Behauptbarkeit: wird auf die Teilsätze, nicht bloß auf den ganzen Bedingungssatz angewendet. - Wenn Behauptbarkeit zählt, sind Bedingungssätze nicht mehr wahrheitsfunktional. Read III 103 Die Analyse der möglichen Welt weicht von der wahrheitsfunktionalen dann ab, wenn der Wenn-Satz falsch ist. Dass Edmund ein Feigling ist, bedeutete nicht automatisch, dass der Bedingungssatz wahr ist. Read III 105 Ähnlichkeitsanalyse: Eine Anzahl logischer Prinzipien, die klassisch gültig sind, versagt hier. Z. B. die (Def) Kontraposition: dass "wenn B, dann nicht-A" aus "wenn A, dann nicht-B" folgt. (u.a. IV 41) Die ähnliche Welt, in der es regnet, kann sehr wohl eine sein, in welcher es nur leicht regnet. Aber die ähnlichste Welt, in der es heftig regnet, kann nicht eine sein, in der überhaupt nicht regnet. Read III 220 Bedingungssätze: sind Aussagen (Grice) - sind keine Aussagen (Stalnaker): Stalnaker: Frage: Ist der Bedingungssatz wahrheitsfunktional? Def wahrheits-funktional: Ein einziges Gegen-Beispiel macht es ungültig. >Wahrheits-Funktion. Grice: Bedingungssätze sind Aussagen. StalnakerVsGrice: Bedingungssätze sind keine Aussagen. (Ziemlich radikal). - Die Lager sind ungefähr gleich stark. Read III 220/21 Bedingungssätze/Konditional/Read: Die Behauptung, dass sie wahrheitsfunktional sind, sagt, dass ein Gegenbeispiel für die Falschheit des Bedingungssatzes nicht nur hinreichend, sondern auch notwendig ist. - Wenn es kein Gegenbeispiel gibt, dann ist er wahr. Problem: Das gaukelt scharfe Schnitte beim >Sorites vor. |
Texte zur Logik Me I Albert Menne Folgerichtig Denken Darmstadt 1988 HH II Hoyningen-Huene Formale Logik, Stuttgart 1998 Re III Stephen Read Philosophie der Logik Hamburg 1997 Sal IV Wesley C. Salmon Logik Stuttgart 1983 Sai V R.M.Sainsbury Paradoxien Stuttgart 2001 Re III St. Read Philosophie der Logik Hamburg 1997 |
| Kontrafaktisches Konditional | Cresswell | I 10 Kontrafaktisches Konditional/Mögliche Welt/Cresswell: Wenn wir von einer gegebenen Welt wissen, ob X und Y dort zusammen wahr sind, wissen wir auch von jeder beliebigen möglichen Welt, ob das zusammengesetzte kontrafaktische Konditional "wenn X, dann wäre Y gewesen" dort wahr ist. I 60 Def Kontrafaktischer Konditional-Operator/Stalnaker/Cresswell: a >> b ist wahr in einer möglichen Welt w gdw. in der nächsten möglichen Welt, in der a wahr ist, auch b wahr ist. Lewis: (1973)(1): raffiniertere Version: ohne die Annahme, dass es eine eindeutig nächste Welt (ähnlichste Welt) gibt. Ähnlichste Welt: die "Auswahlfunktion", die die nächste mögliche Welt herausgreift, ist in allen diesen Theorien durch das Modell spezifiziert. - Dennoch soll das kanonische intensionale Modell repräsentieren, wie die physikalische Welt funktioniert und die Struktur hat, die ihr von [Theorie] T auferlegt wird. Probleme: siehe auch >Ähnlichkeitsmetrik, >Mögliche Welten. 1.David Lewis 1973c. “Counterfactuals and Comparative Possibility,” Journal of Philosophical Logic, 2: 418–446. |
Cr I M. J. Cresswell Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988 Cr II M. J. Cresswell Structured Meanings Cambridge Mass. 1984 |
| Kontrafaktisches Konditional | Lewis | V 5 Kontrafaktisches Konditional/Lewis: Es gibt ein variabel striktes Konditional, wenn es eine nähere Welt (>mögliche Welten) gibt, die ferneren außer Betracht lassen. V 5f Kontrafaktisches Konditional/Negation/Lewis: Von "wäre" durch "könnte" (oder "könnte nicht"): mit logischem Antezedens und negiertem Konsequens. Von "könnte": mit "wäre" mit gleichem A und negiertem Konsequens. V 8 Kontrafaktisches Konditional: Analyse 0: A wäre>>wäre C ist wahr in Welt i dann und nur dann, wenn C in jeder A-Welt gilt, sodass __". Analyse 1: A wäre>>wäre C ist wahr in Welt i dann und nur dann, wenn C in der nächsten (zugänglichen) A-Welt zu i wahr ist, wenn es eine gibt. A wä>>wä C ist wahr in Welt i dann und nur dann, wenn C in jeder nächsten (zugänglichen) A-Welt zu i wahr ist. Analyse 1 1/2: A wäre>>wäre C ist wahr in Welt i dann und nur dann, wenn C in einer bestimmten, willkürlich gewählten nächsten (zugänglichen) A-Welt zu i wahr ist. Analyse 3: A wäre>>wäre C ist wahr in Welt i dann und nur dann, wenn eine (zugängliche) AC-Welt näher an i ist als irgend eine A~C-Welt. Def A wäre>>könnte C ist wahr in i gdw. für jede (zugängliche) A~C-Welt es eine AC-Welt gibt, die mindestens so nah an i ist und es (zugängliche) A-Welten gibt. V 10 Kontrafaktisches Konditional/Negation: hier: Durch "könnte" ist das kontrafaktische Konditional im Hinterglied. Bsp ~(A wäre>>wäre C) ↔ A wäre>>könnte ~C ((s) "könnte" = "müsste nicht"). Das taugt für Analyse 2: "...wahr in jeder nächsten Welt"... Dann: Bizet/Verdi: "müsste nicht Franzose" und "müsste nicht Nicht-Franzose"...usw. wären alle wahr. Falsch: "müsste nicht Franzose-und-Italiener...": Das ist in Ordnung. ((s) Erklärung: Es geht darum, in welchem Fall Bizet und Verdi Landleute gewesen wären. Problem: Es lässt sich keine "Ähnlichste Welt" angeben.) V 14 Def Ein kontrafaktisches Konditional korrespondiert mit einem variabel strikten Konditional, d.h. wenn es nähere mögliche Welten gibt, die ferneren außer Betracht zu lassen (s.u. V 22, s.o. V 5). V 18 Kontrafaktisches Konditional: Ich gebrauche das kontrafaktische Konditional, wenn das Antezedens vermutlich falsch ist. Kontrafaktische Konditionale sind eher wie das materiale Konditional. Solche mit wahrem Antezedens sind nur wahr, wenn auch das Konsequens wahr ist. Problem: Die Äußerungsbedingungen von kontrafaktischen Konditionalen mit wahren Antezedens sind schwierig zu bestimmen. Sie sind nämlich unangemessen! Angenommen, jemand hat unwissentlich ein solches geäußert, dann ist beides triftig: a) A, ~C , ergo ~(A wä>wä C): falsch, weil A aber dennoch nicht C , b) A, C, ergo A wäre>wäre C.: wahr, weil A und tatsächlich C. Pointe: Das hängt von der Angemessenheit von "weil" ab. Lewis: Mir scheint a) angemessener (sollte als wahr genommen werden). Def Zentrierungs-Annahme: Eine Zentrierungs-Annahme wird damit so geschwächt: Jede Welt ist selbst-zugänglich und wenigstens so ähnlich mit sich selbst, wie irgendeine andere Welt mit ihr ist. Damit ist a) gültig, aber b) ungültig. Zentrierungs-Annahme: (s.u. V 42): Wenn sie verletzt wird, würden Welten, die in einer nicht-beachteten Hinsicht abweichen, als identisch mit der wirklichen Welt zählen. V 18 Wahrheitswert/WW/kontrafaktisches Konditional: Wenn man die Wahrheitswerte in kontrafaktischen Konditionalen unterscheiden möchte, kann man das tun, indem man die vergleichende Ähnlichkeit von Welten ausdehnt, sodass sie auch gewisse unmögliche Welten (unMöWe) umfassen, in denen nicht allzu unmögliche Antezedenzien wahr sind. Vs: Aber die sind noch schlimmer als die unmöglichen Grenzwelten (s.o.). >Wahrheitswert, >Unmögliche Welt/Lewis. V 25 Kontrafaktisches Konditional/Axiome: System C1 das kontrafaktische Konditional impliziert die Implikation: A wäre>>wäre B . > . A > B. - ((s) D.h. das kontrafaktische Konditional ist stärker als die Implikation AB > A wäre>>wäre B.). D.h. aus der Konjunktion folgt das kontrafaktische Konditional. V 62 Kontrafaktische Konditionale brauchen Ähnlichkeit von Welten, um vergleichbar zu sein. Analyse 1/A1: (VsLewis) ohne Ähnlichkeit. Kontrafaktische Abhängigkeit/Lewis: Kontrafaktische Abhängigkeit ist immer kausal und damit teils in zeitlicher Ordnung bestehend. V 62 Kontrafaktisches Konditional: Das Antezedens wird normalerweise als falsch angenommen mit einem wahr angenommenem Konsequens. V 95/96 Kontrafaktisches Konditional: Vorteil: Das kontrafaktische Konditional ist nicht wahrheitsfunktional aufgebaut. Entweder beide, Antezedens und Konsequens oder keins von beiden gilt in einer möglichen Welt. V 179 Kontrafaktische Konditionale sind nicht transitiv. Daher gibt es keinen bestimmten Verlauf der Erhöhung oder Verminderung von Wahrscheinlichkeiten durch eine Kausalkette. V 284 Rückwärts/Kontrafaktisches Konditional: Es gibt eine kontrafaktische Abhängigkeit in der Rückwärtsrichtung, aber ohne kausale Abhängigkeit: falsch: "Wenn die Wirkung eine andere gewesen wäre, wäre die Ursache eine andere gewesen". V 288 Probabilistisches kontrafaktisches Konditional/Lewis: Form: Wenn A der Fall wäre, gäbe es die und die Chance für B. >Mögliche Welt/Lewis. |
Lewis I David K. Lewis Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989 Lewis I (a) David K. Lewis An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966) In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis I (b) David K. Lewis Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972) In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis I (c) David K. Lewis Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980 In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis II David K. Lewis "Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35 In Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979 Lewis IV David K. Lewis Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983 Lewis V David K. Lewis Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986 Lewis VI David K. Lewis Konventionen Berlin 1975 LewisCl Clarence Irving Lewis Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970 LewisCl I Clarence Irving Lewis Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991 |
| Kontrafaktisches Konditional | Sobel | Lewis V 320 Kontrafaktisches Konditional/Sobel/Lewis: Was der Fall sein könnte: was in den nächsten A-Welten gilt. >Mögliche Welten, >Ähnlichste Welt, >Ähnlichkeitsmetrik, >Querwelteinidentität, >Ähnlichkeit, >Kontrafaktisches. ((s) A-Welt: eine Welt in der A der Fall ist.) Dagegen: Was wäre: was in allen A-Welten gilt. >Abhängigkeit. |
Sobel I Russell S. Sobel Jason Clemens The Essential Joseph Schumpeter Vancouver 2020 Lewis I David K. Lewis Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989 Lewis I (a) David K. Lewis An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966) In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis I (b) David K. Lewis Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972) In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis I (c) David K. Lewis Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980 In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis II David K. Lewis "Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35 In Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979 Lewis IV David K. Lewis Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983 Lewis V David K. Lewis Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986 Lewis VI David K. Lewis Konventionen Berlin 1975 LewisCl Clarence Irving Lewis Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970 LewisCl I Clarence Irving Lewis Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991 |
| Modalitäten | Bigelow | I 101 Modalität/Notwendigkeit/Möglichkeit/modal/Montague/Bigelow/Pargetter: Montague ist extrem, indem er, These: Modaloperatoren (MO) Referenten zuschreibt. >R. Montague, >Operatoren, >Modaloperator, >Referenz, >Gegenstände, >Tatsachen, >Platonismus. Bigelow/Pargetter: Statt dessen können wir Funktionen annehmen. >Funktionen. Modalität/Bigelow/Pargetter: Unsere Strategie wird eine Zwischenposition sein: wir schreiben nur Namen und offenen Sätzen Referenten zu. (Nicht den MO „möglich“ und „notwendig“). >Modalitäten, >Möglichkeit, >Notwendigkeit. Namen/Individuenkonstanten/BigelowVsTarski: Tarski ließ als Referenten nur Dinge zu, die einen Ort zu einer Zeit besetzen können. >A. Tarski. Wir dagegen werden auch Possibilia zulassen. Lager: Possibilia: Bigelow pro Possibilia – - dagegen: QuineVsPossibilia, TarskiVsPossibilia. >Possibilia, >Possibilismus. Possibilia/Bigelow/Pargetter: Dinge, die nirgends lokalisiert sind, es aber hätten sein können. Sie sind zunächst keine Universalien! Am Ende werden wir aber dafür plädieren, dass sie doch Universalien sind. >Universalien. Def Prädikat/Bigelow/Pargetter: Am Ende werden wir dann sagen, dass Prädikate auf Mengen referieren, die aus Universalien und Possibilia konstruiert sind. Modalität/Modaloperator/Bigelow/Pargetter: für „möglich“, notwendig“, „wahrscheinlich“ führen wir keine Referenten ein, sondern Regeln. >Prädikate, >Regeln. I 290 Notwendigkeit/Modalität/Kausalität/Bigelow/Pargetter: obwohl wir Ursachen nicht mit notwendigen und hinreichenden Bedingungen definieren, gibt es Verbindungen zwischen Ursachen und Notwendigkeit. In einem Sinn, ist die Wirkung mehr als ein zufälliges Folgen. Es gibt zwei Weisen, die Verursachung zu Modalitäten führt. 1. Das rührt von zwei Begriffen von „Ursache“ her, wir nennen sie „dick“ und „dünn“ in Anlehnung an Armstrongs „dicke“ und „dünne“ Einzeldinge. (Armstrong 1978)(1) >D. Armstrong. a) Def dünne Ursache/Terminologie/Bigelow/Pargetter: ist einfach der Komplex von Einzeldingen, Eigenschaften und Relationen, die in Kausalrelation zur Wirkung stehen. b) Def dicke Ursache/Terminologie/Bigelow/Pargetter: zusätzlich die externen Eigenschaften, einschließlich aller Kräfterelationen. Modalität/Notwendigkeit/Bigelow/Pargetter: Modalität kommt ins Spiel, weil es sicher eine notwendige Verbindung zwischen dicken Ursachen und ihren Wirkungen gibt. Das ergibt sich daraus, dass eine Relation nicht existieren kann, wenn nicht ihre Relata existieren. >Ursache, >Wirkung, >Kausalität, >Kausalrelation. Kräfte/Notwendigkeit/Bigelow/Pargetter: Daraus ergibt sich, dass Kräfte aktiv sein müssen. >Kräfte. I 291 Ursache/Wirkung/Notwendigkeit/Bigelow/Pargetter: Diese triviale Feststellung erklärt, warum Ursachen notwendig sind für ihre Wirkungen. Ursache/Bigelow/Pargetter: Ursachen können wir auch als Rest der ganzen kausalen Interaktion, wenn alles andere eliminiert ist, ansehen. Umgekehrt, wenn wir als einziges die Wirkung aus der Interaktion entfernen, muss die Wirkung folgen. 2. Notwendigkeit/Modalität/Verursachung/Erklärung/Bigelow/Pargetter: Die zweite Weise, wie Verursachung zu Modalität führt, hat mehr mit dünnen Ursachen zu tun: Wir haben gesehen, dass dünne Ursachen nicht immer hinreichende und notwendige Bedingungen für eine Wirkung sind. >Hinreichendes. Manchmal jedoch sind dünne Ursachen sehr wohl hinreichend und notwendig für die Wirkung. Modalität kommt ins Spiel, wenn wir Lewis’ Analyse modifizieren, so dass wir sagen, dass die nächsten möglichen Welten die sind, wo die Ursache den und den Effekt hat. Das gilt für die meisten Ursachen und so haben wir auch wieder kontrafaktische Konditionale. >Kontrafaktisches Konditional. Ähnlichkeitsmetrik/Ähnlichkeit/nächste Welten/ähnlichste/Bigelow/Pargetter: Die Nähe von möglichen Welten wird bestimmt durch die Individuen, Eigenschaften und Relationen (erster und höherer Stufe), die sie gemeinsam haben. >Ähnlichkeitsmetrik, >Mögliche Welten, >Stufen/Ebenen, >Beschreibungsebenen. Ähnlichkeitsmetrik/Ähnlichkeit/nächste Welt/ ähnlichste Welten/Bigelow/Pargetter: Das größere Gewicht sollten Eigenschaften und Relationen höherer Stufe haben. D.h. die nächste Welt werden im allgemeinen die sein, die die meisten Relationen gemeinsam haben. Wenn wir dann die dicke Ursache haben, muss auch der Effekt sich einstellen (Notwendigkeit). I 292 Wirkung/Ursache/Bigelow/Pargetter: Die Wirkung wird sich in der Mehrzahl der nächsten möglichen Welten einstellen. I 383 Modalität/Mathematik/Bigelow/Pargetter: Die Härte des mathematischen „muss“ ist etwas, mit dem man rechnen muss. Wissenschaft/Bigelow: Wissenschaft deckt Notwendigkeiten in der Natur auf. Aber diese sind nur relative, konditionale Notwendigkeiten. Natürliche Notwendigkeit/natN/Bigelow/Pargetter: Natürliche Notwendigkeit ist immer nur relativ, eine konditionale Notwendigkeit. >Natur. Absolute Notwendigkeit/Bigelow/Pargetter: erwächst nur aus der Mathematik. >Absolutheit. I 384 Notwendigkeit/Bigelow/Pargetter: Notwendigkeit erlegt Beschränkungen auf. Wissenschaft/Bigelow/Pargetter: Wissenschaft zeigt uns auch Möglichkeiten, die wir ohne sie nie gesehen hätten. Hier spielt Mathematik wieder eine Schlüsselrolle. Modalität/Bigelow/Pargetter: Modalität leitet sich eigentlich aus der Mathematik her und diese kann nicht von der Wissenschaft getrennt werden. Realismus/Bigelow/Pargetter: Problem: Realismus muss eigentlich auch Realismus in Bezug auf mathematische Objekte sein, und damit wird er zum Platonismus. >Platonismus, >G. Frege. Nominalismus/Bigelow/Pargetter: Man kann als wissenschaftlicher Realist auch Nominalist sein. Er muss dann allerdings entweder Teile der Mathematik verwerfen, oder stark instrumentalistisch auffassen. >Nominalismus, >Instrumentalismus. I 385 Quine/Bigelow/Pargetter: Quine wurde durch seinen wissenschaftlichen Realismus vom Nominalismus weggetrieben. Lewis/Bigelow/Pargetter: Vieles von Lewis' modalen Realismus wurde in einem nominalistischen Rahmen formuliert. Seine spätere Vorliebe für Universalien ändert nichts daran, dass seine zentralen Theorien auf Individuen und Mengen beruht. >W.V.O. Quine. Nominalismus/Bigelow/Pargetter: Nominalismus ist nur dann zu antirealistischen Konsequenzen verpflichtet, wenn er „diesseitige“ Präsuppositionen nährt. >Antirealismus, >Präsuppositionen. Wissenschaftlicher Realismus/Bigelow/Pargetter: Ein wissenschaftlicher Realist sollte gleichzeitig wissenschaftlicher Platonist sein. D.h. er braucht mathematische Entitäten und Universalien. Bigelow/Pargetter pro. >Mathematische Entitäten. Kombinatoriale Theorie/Bigelow/Pargetter: pro: Die Welt enthält einen Bestand an Einzeldingen und Universalien. Damit erhalten wir auch Modalitäten. So erhalten wir ein Welt-Buch, das einer komplexen Eigenschaft entspricht, die die Welt entweder instanziiert oder nicht. I 386 Diese nennen wir mögliche Welten. 1. Armstrong, D.M. (1978). Universals and scientific realism. Cambridge University Press. |
Big I J. Bigelow, R. Pargetter Science and Necessity Cambridge 1990 |
| Skeptizismus | Nozick | II 168 Skeptizismus/Nozick: Der Skeptizismus hängt davon ab, dass wir unser Wissen indirekt erlangen. II 198 Skeptizismus/Nozick: häufige Form: behauptet, dass jemand etwas glauben könnte obwohl es falsch ist. II 199 Pointe: Die Wahrheit von Bedingung (3) "Wenn p falsch wäre, würde S es nicht glauben" ist kompatibel damit, dass eine Person p glaubt, obwohl p falsch ist. Begründung: Bedingung (3) ist kein Entailment (Nozick: = formale Implikation). Bedingung (3) bedeutet nicht, dass in allen Situationen, wo nicht-p gilt, S nicht glaubt, dass p. >Entailment. Bedingung (3) kann wahr sein, selbst wenn es eine mögliche Situation gibt, wo nicht-p und S glaubt dass p. - Bedingung (3) spricht von der Situation, in der p falsch ist. Nicht jede mögliche Situation wo p falsch ist, ist die Situation die herrschen würde, wenn p falsch wäre. >Situationen, >Mögliche Welten. Mögliche Welt: Bedingung (3) spricht von der nächsten ~p-Welt zu unserer aktualen Welt. - Sie spricht von der nicht-p-Nachbarschaft. >Aktuale Welt, >Ähnlichste Welt, >Ähnlichkeitsmetrik. Bsp Traum, Bsp Dämon, Bsp Gehirne im Tank - aber nur, wenn p falsch ist: Also nur in den nächsten nicht-p-Welten. Selbst wenn wir im Tank wären, könnte Bedingung (3) gelten. >Gehirne im Tank. II 204 Pointe: Ich weiß nicht, dass ich nicht im Tank bin - aber ich weiß dass ich dies schreibe. Denn dazu haben wir eine Verbindung, eine Spur. II 209 Skeptizismus/NozickVsSkeptizismus: Der Skeptizismus hat recht, dass wir keine Verbindung zu einigen Tatsachen haben, aber er hat Unrecht, dass wir keine Verbindung zu vielen anderen Tatsachen hätten - einschließlich solcher, die implizieren, dass wir nicht im Tank sind, die wir glauben, aber nicht wissen. >Glauben, >Wissen. II 242f Skeptizismus/NozickVsSkeptizismus/(s): Fazit: 1. Ich weiß, dass der Skeptizismus falsch ist, 2. Wenn der Skeptizismus wahr wäre, würde ich nicht glauben, dass ich viel wüsste. 3. Denn die Behauptung des Skeptizismus, dass ich nicht viel weiß, besteht nicht in der Möglichkeit der Verwechslung mit einer Schein-Welt, sondern einfach in einer Welt, in der man nicht viel weiß 4. Dass ich nicht weiß, dass ich nicht im Tank bin, ist ein isolierter Spezialfall 5. Selbst wenn ich nur wenig wüsste, wüsste ich doch, dass ich auf einem Suhl sitze 6. Selbst wenn das falsch wäre, würde nicht folgen, dass ich im Tank bin. |
No I R. Nozick Philosophical Explanations Oxford 1981 No II R., Nozick The Nature of Rationality 1994 |
| Vergleiche | Lewis | V 5f Vergleich/mögliche Welt/MöWe/Ähnlichkeit/Ähnlichkeitsmetrik/Unterschied/Lewis: Angenommen, zwei mögliche Welten unterscheiden sich nie in nur einer Tatsache, dann gibt es sofort unendlich viele Unterschiede. Analyse 1: Es gibt nur einzige ähnlichste Welt. LewisVs: Bsp Bizet/Verdi: zwei gleich ähnliche Welten: beide Franzosen/Italiener. Die nächste (ähnlichste) Welt gibt es nicht. Analyse 2: Mehrere ähnliche Welten sind möglich. Lösung: van Fraassen: Supervaluation: willkürlich gewählte nächste Welt. V 21 Vergleich/Gegenvergleich/kontrafaktisches Konditional/dreifache Indizierung/Lewis: Bsp "Wenn meine Yacht länger gewesen wäre, wäre ich glücklicher gewesen". 2. Welt j: Meine Yacht ist länger als in i (1. Welt). 3. Jede weitere Welt, wo beides wahr ist, ist näher dran als eine, wo die Yacht länger ist, aber ich nicht glücklicher bin (immer in Relation auf die 1. Welt i ). >Mögliche Welt/Lewis, >Ähnlichkeit/Lewis, >Ähnlichkeitsmetrik/Lewis, >Vergleichbarkeit. --- Erklärung/(s): Bsp Bizet/Verdi: Sie hätten Landsleute sein können, wenn a) Bizet Italiener, b) Verdi Franzose gewesen wäre. Problem: Welche Welt ist näher an unserer Welt? Daher ist eine Ähnlichkeitsmetrik für mögliche Welten nicht erreichbar. |
Lewis I David K. Lewis Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989 Lewis I (a) David K. Lewis An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966) In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis I (b) David K. Lewis Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972) In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis I (c) David K. Lewis Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980 In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis II David K. Lewis "Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35 In Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979 Lewis IV David K. Lewis Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983 Lewis V David K. Lewis Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986 Lewis VI David K. Lewis Konventionen Berlin 1975 LewisCl Clarence Irving Lewis Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970 LewisCl I Clarence Irving Lewis Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991 |