Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Alltagssprache Strawson III 189ff
Alltagssprache/Strawson Problem: Die Relationen zwischen handlungszuschreibenden Sätzen sind nicht im Prädikatenkalkül zu verstehen wie die Relationen, in denen die Sätze des Davidsonschen Schemas stehen. >Handlungen/Davidson, >Prädikatenkalkül.
III 194
Lösung/Strawson: adverbialer Zugang: direkt - Alltagssätze (AS) können wir in einer Hinsicht nicht verstehen, ohne sie als äquivalent zu Davidsonschen Sätze (DS) zu erkennen. >Adverbiale Analyse.
III 196
Einziger Unterschied: In den Davidsonschen Sätzen sind die Konstellationen bloß klarer, sie sind aber auch in den Alltagssätzen vorhanden. Damit können wir dann ein Regelsystem auch für die Alltagssprache einführen (ohne Beherrschung voraussetzen zu müssen).
III 197
Adverbialer Zugang zeigt, dass Alltagssätze eine andere, aber äquivalente Struktur haben. Lösung: Theorie des Benennens mit angehängter Prädikation zeigt, wie die Strukturen sich kreuzen.
>Prädikation.
III 198
Handlungen und Ereignisse leiden generell an der Identitätsabhängigkeit von Substanzen. >Substanz, >Handlung, >Ereignis.

Strawson I
Peter F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Strawson II
Peter F. Strawson
"Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit",
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Strawson III
Peter F. Strawson
"On Understanding the Structure of One’s Language"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Strawson IV
Peter F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Strawson V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Strawson VI
Peter F Strawson
Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Strawson VII
Peter F Strawson
"On Referring", in: Mind 59 (1950)
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993
Attribute Cresswell Hughes I 184
Attribut/Hughes/Cresswell: zweistellige Relation: "x besitzt das Attribut y". >Relationen.
Prädikatenkalkül parallel zur Mengenlehre.
>Prädikatenkalkül, >Mengenlehre.
Pointe: Zwei Attribute sind nur dann identisch, wenn sie notwendig auf dieselben Individuen zutreffen. Mengen sind auch bei zufälliger Identität der Elemente identisch.
>Extensionalität, >Zutreffen, >Erfüllung.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

Hughes I
G.E. Hughes
Maxwell J. Cresswell
Einführung in die Modallogik Berlin New York 1978
Axiome Cresswell Hughes I 120
Axiomatisierung/Prädikatenkalkül/Hughes/Cresswell: Axiomatisierung im Prädikatenkalkül geschieht auf andere Weise als beim Aussagenkalkül. Anstelle von Axiomen verwenden wir Axiomenschemata und parallel dazu Theoremschemata, d.h. allgemeine Prinzipien, die bestimmen, dass jede wohlgeformte Formel (wff) einer bestimmten Form ein Theorem ist. >Theorem, >Aussagenkalkül, >Prädikatenkalkül, >Prädikatenlogik, >Aussagenlogik, >Aussagenlogische Formel, >Prädikatenlogische Formel, >Axiomensystem.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

Hughes I
G.E. Hughes
Maxwell J. Cresswell
Einführung in die Modallogik Berlin New York 1978
Bewertung Cresswell ad Hughes I 119
Gültigkeit/Prädikatenkalkül/Auswertung/Interpretation: Wahrheitswert-Tafeln (Wahrheitswerttabellen) sind nicht hinreichend für eine Bewertung von Formeln im Prädikatenkalkül. - Weil wir Individuenvariablen und Prädikat-Variablen keine Wahrheitswerte zuordnen können. >Individuenvariable, >Individuenkonstante, >Wahrheitswert.
>Interpretation von Variablen, >Prädikatenkalkül.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

Hughes I
G.E. Hughes
Maxwell J. Cresswell
Einführung in die Modallogik Berlin New York 1978
Entscheidbarkeit Cresswell Hughes I 120
Entscheidbarkeit/Prädikatenkalkül/PK/Hughes/Cresswell: Obwohl es möglich ist, eine eindeutige Darstellung der Gültigkeit im Prädikatenkalkül zu geben, ist der Prädikatenkalkül dennoch kein entscheidbares System! - Es gibt aber eine Reihe entscheidbarer Teilstücke des Prädikatenkalkül. - Dasselbe gilt für die modale Erweiterung des Prädikatenkalkül. >Prädikatenkalkül, >Erweiterung, >Gültigkeit, >Systeme.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

Hughes I
G.E. Hughes
Maxwell J. Cresswell
Einführung in die Modallogik Berlin New York 1978
Entscheidbarkeit Hilbert Berka I 331
Unentscheidbarkeit/Prädikatenkalkül 1. Stufe/Gödel(1): Gödel zeigt mit der "Arithmetisierung" ("Gödelisierung") dass der Prädikatenkalkül 1.Stufe unentscheidbar ist. >Unentscheidbarkeit, >Gödelnummern.
Das war eine für das Hilbertsche Programm erschütternde Tatsache.
Tarski (1939)(2): Tarski bewies die Unentscheidbarkeit der Principia Mathematica(4) und verwandter Systeme. Er zeigte, dass sie grundsätzlich ist, d.h. nicht aufgehoben werden kann.
Rosser(3): Rosser verallgemeinerte Gödels Beweis, indem er die Bedingung der ω-Widerspruchsfreiheit durch die der einfachen Widerspruchsfreiheit ersetzte.
>Widerspruchsfreiheit.

1. K. Gödel: Über formal unentscheidbare Sätze der Principia Mathematica und verwandter Systeme I., Mh. Math. Phys. 38, S. 175-198.
2. A. Tarski: On undecidable statements in enlarged systems of logic and the concept of truth, JSL 4, S. 105-112.
3. J. B. Rosser: Extensions of some theorems of Gödel and Church, JSL 1, S. 87-91.
4. Whitehead, A.N. and Russel, B. (1910). Principia Mathematica. Cambridge: Cambridge University Press.

Berka I
Karel Berka
Lothar Kreiser
Logik Texte Berlin 1983
Entscheidbarkeit Hintikka II 7
Standard-Semantik/Kripke-Semantik/Hintikka: Welche Unterschiede gibt es eigentlich? Der Graben zwischen ihnen ist viel tiefer als es zuerst scheint. Cocchiarella: Cocchiarella hat aber gezeigt, dass schon im einfachsten quantifikatorischen Fall, der monadischen Prädikatenlogik, die Standardlogik sich radikal von ihrem Kripkeschen Cousin unterscheidet.
Entscheidbarkeit: Monadische Prädikatenlogik ist, wie Kripke gezeigt hat, entscheidbar.
Die Kripke-Semantik ist dagegen unentscheidbar. Entscheidbarkeit impliziert Axiomatisierbarkeit.
II 208
Entscheidungsproblem/Prädikatenkalkül/Hao Wang: These: Das Problem entspricht der Aufgabe, die Euklidische Fläche mit quadratischen Dominosteinen unterschiedlicher Größe lückenlos auszufüllen. Von jeder Größe muss mindestens ein Stein einmal gebraucht worden sein.
Bsp Logische Allwissenheit: Logische Allwissenheit kommt jetzt folgendermaßen herein:
An bestimmten Punkten kann ich wahrheitsgemäß nach meiner Wahrnehmung sagen:
(5) Ich sehe, dass diese Domino-Aufgabe unmöglich zu lösen ist.
>Logische Allwissenheit.
In anderen Fällen kann ich das nicht wahrheitsgemäß sagen.
Problem/HintikkaVsBarwise/HintikkaVsSituations-Semantik/Hintikka: Nach Barwise/Perry sollte es wahr sein von jedem unerfüllbaren Domino-Problem, dass ich die Unlösbarkeit sofort sehe, sobald ich die Formen der verfügbaren Steine sehe, denn die Unerfüllbarkeit folgt logisch aus der visuellen Information.
Lösung/Semantik möglicher Welten/Hintikka: Nach dem Urnenmodell gibt es kein Problem.
>Semantik Möglicher Welten.
II 209
Allwissenheit/Symmetrie/Hintikka: Situations-Semantik: Das Urnen-Modell braucht Situations-Semantik, um das zweite Problem der logischen Allwissenheit zu lösen. Semantik möglicher Welten: Die Semantik möglicher Welten braucht ihrerseits Situations-Semantik, um das erste Problem zu lösen.
>Situationssemantik.

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Funktionenkalkül Berka Berka I 119
Erweiterter Funktionenkalkül/Hilbert: Erweiterter Funktionenkalkül wird gebraucht, damit man auch die Existenz des Gegenteils einer Aussage ausdrücken kann. Bsp Zu jeder Aussage X gibt es eine Aussage Y, sodass mindestens eine und nur eine richtig ist. Pointe: das spart den Zwang zu inhaltlicher Darstellung.
>Formalismus, >Aussagen, >Allgemeingültigkeit, >Erfüllbarkeit.
I 120
Pointe: Dann können wir nach einem Kriterium für die Richtigkeit von Formeln mit beliebigen Kombinationen von All- und Existenzquantoren fragen. >Allquantifikation, >Existenzquantifikation, >Quantifikation.
Dann gibt es die prinzipielle Möglichkeit der Entscheidbarkeit über die Beweisbarkeit eines mathematischen Satzes.
>Entscheidbarkeit, >Beweisbarkeit, >Beweise.
Enger Funktionenkalkül: Der enge Funktionenkalkül ist hinreichend für die Formalisierung des logischen Schließens.
>Formalisierung.
Berka I 337
Funktionenkalkül/Prädikatenkalkül/Hilbert/Ackermann: Hier ist (im Gegensatz zum Aussagenkalkül) das Entscheidungs-Problem noch ungelöst und schwierig - für gewisse einfache Fälle konnte man allerdings ein Verfahren angeben. >Entscheidungsproblem, >Aussagenkalkül.
Einfachster Fall: nur Funktionsvariable mit einem Argument.
I 337
Funktionenkalkül: hier muss folgender Umstand besonders berücksichtigt werden: die Allgemeingültigkeit bzw. Erfüllbarkeit eines logischen Ausdrucks kann davon abhängen, wie groß die Anzahl der Gegenstände im Individuenbereich ist. >Individuenbereich, >Bereich.

Berka I
Karel Berka
Lothar Kreiser
Logik Texte Berlin 1983
Gültigkeit Cresswell Hughes I 65ff
Gültigkeit/Hughes/Cresswell: Gültigkeit ist keine Struktureigenschaft von Formeln, keine Relation zwischen Formeln. Dagegen: Ableitbarkeit ist eine Relation zwischen Formeln.
>Ableitbarkeit, >Formeln.
Dennoch ist die Menge der ableitbaren und der gültigen Formeln in einem System identisch.
Hughes I 119
Gültigkeit/Prädikatenkalkül: WW-Tafeln (Wahrheitswerttabellen) sind nicht hinreichend für eine Bewertung von Formeln im Prädikatkalkül. >Prädikatenkalkül.
Weil wir Individuenvariablen und Prädikat-Variablen keine Wahrheitswerte zuordnen können.
>Wahrheitswert, >Interpretation, >Bewertung.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

Hughes I
G.E. Hughes
Maxwell J. Cresswell
Einführung in die Modallogik Berlin New York 1978
Kalkül Quine VII (d) 71
Aussagenlogik/Propositionenkalkül/propositional calculus/Quine: "p", "q" beziehen sich auf propositionale Begriffe, was immer sie sein mögen, aber propositionale Begriffe wie Wahrheitswerte sind nicht unterscheidbar in Begriffen des Kalküls. ((s) Nur wenn sie interpretiert werden (etwas eingesetzt wird). - p, q referieren überhaupt nicht. Es ist aber auch in Ordnung, wenn man sie als referierend ansieht. >Interpretation, >Wahrheitswerte, >Propositionaler Gehalt.

IX 188
Prädikatenkalkül 2.Stufe: Individuen und Klassen von Individuen. >Individuen, >Klassen.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Kausalität Quine Quine I 33
Kausalität: Sätze als Reaktionen auf Stimuli. >Reize/Stimuli, >Sprachverhalten.

Graeser I 173
Kausalität/Gelegenheitssätze/Quine: Gelegenheitssätze versehen uns mit Kausalhypothesen.
Quine VI 106
Kausalität/Quine: wir besitzen keinen Begriff der Kausalität der so klar wäre, wie wir ihn gerne hätten. Wenn Wissenschaft besonders streng vorgeht, begnügt sie sich mit konstanten Korrelationen. (>Kausalität/Hume).
VI 107
Disposition/Quine: dieser Begriff ähnelt dem der Kausalität insofern, als der die Substitutivität der Identität toleriert, sich jedoch gegen den Prädikatenkalkül sperrt.
V 20/21
Def Ursache/Quine: letztlich Einwirkung von Kräften auf Teilchen. Energieübertragung.
Kausalität/Quine: Mir geht es nicht wie Hume um die erkenntnistheoretische Grundlage, sondern um die ontologische Beschaffenheit als Gegenstand einer wissenschaftlichen Theorie.
Auch wenn der Unterschied zwischen Energie und Materie in der modernen Physik ins Wanken geraten ist, ist der Begriff der Ursache hier nicht fehl am Platz. Auf abstrakterer Ebene spielt er dann einfach keine Rolle.

V 22
Ursache/Quine: Das Interesse an Teilursachen ist bemerkenswert unabhängig vom Anteil des Energieübertrags. Bsp Schwache Schallwellen bei Kommunikation, starke bei einem Schuss.
V 23
Alltagssprache: „Weil“ spricht überhaupt nicht von Energieübertrag, sondern wird auch auf logische Prämissen, Zwecke, Dispositionen angewendet. Disposition: ist daher oft ein besserer Begriff als Kausalität.
>Disposition.

XI 112
Kausalität/QuineVsRegularität/QuineVsHume/Lauener: Bsp zu welcher Art von Ereignissen gehört das Schreien der Gänse auf dem Kapitol und zu welcher das Gerettetsein Roms?

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002
Modallogik Kripke Berka I 161
Modallogik/Unentscheidbarkeit: Kripke (1962)(1) bewies die Unentscheidbarkeit des einstelligen modalen Prädikatenkalküls (Funktionen mit einem Argument). Vgl. >Entscheidbarkeit, >Vollständigkeit.


1.S.A. Kripke, The Undecidability of Monadic Modal Quantification Theory in Zeitschrift für mathematische Logik und Grundlagen der Mathematik, Vol. 8, pp. 113-116, 1962.

Kripke I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

Kripke II
Saul A. Kripke
"Speaker’s Reference and Semantic Reference", in: Midwest Studies in Philosophy 2 (1977) 255-276
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Kripke III
Saul A. Kripke
Is there a problem with substitutional quantification?
In
Truth and Meaning, G. Evans/J McDowell Oxford 1976

Kripke IV
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg) Oxford/NY 1984

Berka I
Karel Berka
Lothar Kreiser
Logik Texte Berlin 1983
Stufen Quine IX 188
Prädikatenkalkül 2.Stufe: Individuen und Klassen von Individuen.
VII (d) 69
Stufen/Sprache/Ontologie/Gegenstände/Quine: Farbe ist eher begrifflich verteilt als raumzeitlich verteilt. Die Stellen, an denen die Farbe verteilt ist, sind nicht so verbunden wie die Stellen des Flusses. Aber das ist nicht wichtig: Ein Gegenstand kann verteilt sein. Bsp die Vereinigten Staaten einschließlich Alaska, das völlig unverbunden ist.
Stufen/Ebenen/Abstrakt/konkret: der Gegenstand Farbe sollte aber nicht als abstrakt vom Fluss unterschieden werden, lediglich wegen einer geometrischen Form! Warum nicht "Rot" und "Cayster" (Name des Flusses) als auf gleicher Stufe ansehen?
Zu sagen, dass ein Tropfen rot ist, ist heißt, eine einfach raum-zeitliche Relation zwischen zwei konkreten Objekten festzustellen.
>Wahrnehmung/Quine.

II 134
Sprache/Ebenen/Quine: Propositionenen stehen auf der gleichen Stufe wie Eigenschaften. Zwei abgeschlossenen Sätze bringen die gleiche Proposition zum Ausdruck, wenn sie auseinander folgen; wenn ihr Bikonditional als notwendig (analytisch) gilt. >Propsitionen, >Bikonditional.
II 152
Ebenen/Stufen/Kontext/Abhängigkeit/Quine: Der Begriff des Wissens oder Glaubens, wer oder was jemand sei, ist ganz und gar kontextabhängig. Wir wollen manchmal den Namen von jemand wissen, dessen Gesicht wir sehen, oder welche Rolle jemand in der Gesellschaft spielt. Ohne solchen Kontext ist der Begriff nichtssagend. Dieser Begriff steht auf der gleichen Stufe wie der Begriff des Wesens. Im Kontext sind beide sinnvoll. >Kontext.
II 153
Relativ zu einer bestimmten Fragestellung können einige Prädikate wesentlich sein.
II 165
Stärker/schwächer/Stärke von Theorien/Quine: starke/schwache Unterscheidung von Gegenständen: a) stark: ein Satz mit einer Variablen unterscheidet zwei Gegenstände stark, wenn er nur durch einen, aber nicht durch den anderen erfüllt wird.
b) mäßig: Ein Satz mit zwei Variablen unterscheidet zwei Gegenstände mäßig, wenn er nur in einer Reihenfolge durch sie erfüllt wird.
c) schwach: ein Satz mit zwei Variablen unterscheidet zwei Gegenstände schwach, wenn er von beiden erfüllt wird, aber nicht von einem mit sich selbst.
>Erfüllung.

Einerseits hatten wir "Fx . ~Fy" , andererseits hatten wir "Fx" und "~Fy". Bemerkenswert ist, daß es zwischen diesen beiden noch einen weiteren Grad der Unterscheidbarkeit gibt.

II 166
Kann es sogar viele Zwischengrade geben? Diese Frage ist nicht wohldefiniert. Indem wir dem Inhalt des offenen Satzes spezielle Bedingungen auferlegen, könnten wir beliebig viele Zwischengrade definieren, die nicht einmal einer linearen Ordnung unterliegen. Bei dem jetzigen hohen Allgemeinheitsgrad ist das jedoch die einzige Zwischenstufe.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Variablen Cresswell Hughes I 118
Freie/gebundene/Variable/Hughes/Cresswell: Es geht immer um Vorkommen von Variablen. - Daher kann ein und dieselbe Variable in ein und derselben Formel sowohl gebunden als auch frei vorkommen. >Erwähnung, >Gebrauch; >Wort/Gegenstand.
>Freie Variablen, >Gebundene Variablen.
Ein Token von x kann in derselben Formel einmal frei und einmal gebunden sein.
Hughes I 120
Freie Variablen/Einsetzen/Prädikatenkalkül/Hughes/Cresswell: Bei der Bewertung einer Formel müssen wir annehmen, dass die anderen evtl. vorkommenden freien Variablen konstant gehalten werden. >Bewertung.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

Hughes I
G.E. Hughes
Maxwell J. Cresswell
Einführung in die Modallogik Berlin New York 1978
Vollständigkeit Lorenzen Berka I 187
Vollständigkeit/intuitionistischer Prädikatenkalkül/Berka: Die Vollständigkeit hinsichtlich der Semantiken von Kripke und Lorenzen ist mehrfach bewiesen worden, aber immer mit klassischen Mitteln. vgl. >Kripke-Semantik.
Einen intuitionistischen Vollständigkeits-Beweis hat man noch nicht gefunden. Im Gegenteil. Kreisel (1962)(1) bewies, dass intuitionistisch aus der intuitionistischen Church-These die Unvollständigkeit des intuitionistischen Prädikatenkalküls folgt.
>Church-These, >Intuitionismus, >Prädikatenkalkül.

1. G. Kreisel. On Weak Completeness of Intuitionistic Predicate Logic. J.Symbolic Logic Volume 27, Issue 2 (1962), 139-158.

Lorn I
P. Lorenzen
Constructive Philosophy Cambridge 1987

Berka I
Karel Berka
Lothar Kreiser
Logik Texte Berlin 1983