Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

Screenshot Tabelle Begriffes

 

Finden Sie Gegenargumente, in dem Sie NameVs…. oder….VsName eingeben.

Erweiterte Suche:
Suchbegriff 1: Autor oder Begriff Suchbegriff 2:Autor oder Begriff


zusammen mit




Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Relationen Hume Deleuze I 121/122
Relation/KantVsHume: Relationen sind den Vorstellungen nicht äußerlich. HumeVsKant: jede Relation ist ihren Termen äußerlich - Bsp Gleichheit ist keine Eigenschaft der Figuren selbst - Bsp benachbarte und entfernte Figuren erklären nicht, was Nachbarschaft und Entfernung ist - Relation setzt eine Synthese voraus.
Raum/Zeit: im Geist nur Komposition, zur Relation durch Fiktion - Bsp Assoziation: schafft Relation, erklärt aber nicht, dass Entfernung eine Relation ist.
Deleuze I 135
Relationen/Hume: lassen sich nicht von der Erfahrung ableiten, sie sind Wirkungen der Assoziationsprinzipien - den Dingen äußerlich (Atomismus). KantVsHume: nicht äußerlich - Kant: daher kritische Philosophie statt Empirismus.
Deleuze I 139
KantVsHume: Relationen sind insofern von der Natur der Dinge abhängig, als die Dinge als Phänomene eine Synthese voraussetzen, die sich aus derselben Quelle speist wie die Synthese der Relationen. - Deshalb ist die Kritische Philosophie kein Empirismus. - Es gibt ein a priori, d.h. die Einbildungskraft ist produktiv.
Deleuze I 145
Kausalität/Hume: ist die einzige Beziehung, aus der sich etwas schließen lässt.
D. Hume
I Gilles Delueze David Hume, Frankfurt 1997 (Frankreich 1953, 1988)
II Norbert Hoerster, "Hume: Existenz und Eigenschaften Gottes" aus J. Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen der Neuzeit I Göttingen, 1997

Deleuze I
Gilles Deleuze
Felix Guattari
Was ist Philosophie? Frankfurt/M. 2000

Hum I
G. Deleuze
David Hume , Frankfurt 1997
Relationen Waismann Friedrich Waismann Suchen und Finden in der Mathematik 1938 in Kursbuch 8 Mathematik 1967
92
Relationen/Waismann: Wie sind Beziehungen möglich? Wenn Beziehung aRb vorliegt, so besteht der Sachverhalt aus drei Teilen.
Den beiden Gliedern der Beziehung und der Beziehung selbst. Nun müssen aber doch die Glieder a und b selbst wieder mit der Beziehung R verknüpft sein, sonst würde der Sachverhalt in drei einzelne Glieder auseinanderfallen.
Es scheint somit, dass es weiterer Relationen bedarf, die a und b mit R verbinden, einer Art Mörtel. Infiniter Regress. (>Relation/Kant).
Waismann: eine solche Frage handelt scheinbar von dem Wesen oder der Struktur der Wirklichkeit, während sie nur durch den Nebel um unsere Begriffe hervorgerufen wird. Der wird hier durch unsere Sprache selbst verursacht.

Waismann I
F. Waismann
Einführung in das mathematische Denken Darmstadt 1996

Waismann II
F. Waismann
Logik, Sprache, Philosophie Stuttgart 1976