Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Autor
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Literatur
Literatur
Aktualität Boer I 12
Aktualität/Boer: (= Existenz) dagegen: Sein ungleich Existenz.
Anmerkung I 36
Frage: versetzt Bekanntschaft mit dem Gegenstand und der Eigenschaft einen in einen anderen physischen Zustand? a) wenn intentionale Zustände lokal supervenieren auf nichtintentionalen Tatsachen über die Person, dann nicht
b) wenn sie global supervenieren, dann ja.
>“Es gibt“.

I 14
Nicht-aktuale Essenzen/nicht-aktualisierte wesentliche Eigenschaften//Boer: ihre Möglichkeit verpflichtet uns nicht auf nicht-aktuale Individuen, deren Essenzen sie wären. Plantinga: These: erstere machen letztere überflüssig: Boer pro: das könnte sein.
Bsp es gibt keine Verpflichtung auf ein rundes Quadrat, wohl aber die nicht-exemplifizierbare Eigenschaft, ein rundes Quadrat zu sein.

Boer I
Steven E. Boer
Thought-Contents: On the Ontology of Belief and the Semantics of Belief Attribution (Philosophical Studies Series) New York 2010

Boer II
Steven E. Boer
Knowing Who Cambridge 1986
Begriffe Putnam VI 392
Begriffe/Ockham/Putnam: Begriffe könnten mentale Einzeldinge (ED) sein, d.h. wenn Zeichen Einzeldinge als "Zeichen" sind, dann ist auch jeder Begriff, den wir von der Relation zwischen Zeichen und Gegenstand haben, wiederum ein Zeichen. >Regress.
PutnamVsOckham: Problem: Diese Relation kann nicht eindeutig identifiziert werden, indem man ein Schild hochhält, mit KUH - oder ein anderes Schild, mit REFERIERT.
VI 393
Andererseits: Wenn Begriffe keine Einzeldinge sind, dann kann es Gebrauchsweisen von Zeichen geben (wenn sie "im Kopf" sind, Putnam pro). >Gebrauch, >Zeichen, >Einzelding, >Referenz, >Relation.
Aber:
Problem: Die Gebrauchsweise greift nicht eindeutig eine Relation zwischen den Termen und "realen Objekten" heraus ((s) "Begriff": hier "Gebrauchsweise von Zeichen").
Wenn Begriffe weder Einzeldinge (Zeichen) noch Gebrauchsweisen sind, bleibt nur das mysteriöse "Erfassen von Formen" übrig.
---
V 40ff
Begriffe/Putnam: Begriffe können nicht mit inneren Vorstellungen identisch sein, weil Begriffe öffentlich sind - sie sind (teilweise) Fähigkeiten, keine Vorkommnisse. ---
I (b) 63
Clusterbegriff/Putnam: Bsp "Mensch" als Liste von Eigenschaften. PutnamVs: Der Sprecher muss keine Kenntnis der Gesetze haben, die Elektronen beherrschen. Auch wenn Referenz "gesellschaftlich" bestimmt" wäre, kann das nicht dem entsprechen, was "jeder Sprecher implizit meint".
>Konvention, >Meinen.

I (g) 190
Begriff/Mögliche Welt/Putnam: moderne Semantik: Funktionen über mögliche Welten stellen Begriffe dar. Bsp Der Begriff "diese Statue" ist ungleich dem Begriff "dieses Stück Ton". PutnamVsMögliche Welten: Frage: Gibt es in der wirklichen Welt (der aktualen Welt) einen Gegenstand, auf den der eine dieser Begriffe wesentlich und der andere nur akzidentiell zutrifft? Mögliche Welten liefern zu viele Gegenstände.
PutnamVsKripke/PutnamVsEssentialismus: Kripkes Ontologie setzt Essentialismus voraus, sie kann ihn nicht begründen.
>Ontologie, >Mögliche Welt/Kripke, >Mögliche Welt/Lewis, >Mögliche Welt/Putnam, >Essentialismus.
Modale Eigenschaften sind kein Teil der materialistischen Einrichtung der Welt. Aber Kripke individuiert Gegenstände durch ihre modalen Eigenschaften.
Wesentliche Eigenschaften/Putnam: Wesentliche Eigenschaften habe ich nicht in "parallele Welten", sondern stattdessen in mögliche Zustände der wirklichen Welt verlagert (Bsp eine andere Flüssigkeit als H20 sei Wasser). Das ist insofern essentialistisch, als wir damit die Natur von Wasser entdeckt haben. Wir sagen einfach Wasser soll nichts anderes sein (Intention).
Das ist eben unser Gebrauch und nicht "in die Welt eingebaut" (intrinsisch, Kripke dito). VsMaterialismus: Dem Materialismus hilft diese semantische Lesart nicht, weil sie Referenz schon voraussetzt (Materialismus möchte Referenz aus "intrinsischer" Kausalbeziehung gewinnen).
>Referenz, >intrinsisch, >Materialismus.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
de re Logik-Texte Read III 129/30
Quine ist (bis auf weitere Analyse) bereit, die Modalität De dicto zu akzeptieren, die Zuschreibung von modalen Eigenschaften an Aussagen.
Vgl. >de dicto, >Modalität.
Read III 130
Aber wahre Zuschreibungen de re sind etwas ganz anderes. Sie bedeuten, dass Objekte selbst notwendig Eigenschaften haben. Und das ist Essentialismus. >Essentialismus.
Read III 129
De re/Zuschreibungen/Read: sind immer essentialistisch - behaupten wesentliche Eigenschaften.
Read III 135
Echte Namen schaffen modale Wahrheiten de re. »Cicero ist notwendig Tullius« ist ebenfalls wahr, denn sie bezeichnet dasselbe Objekt. Die einfache Wahrheit wird so zur modalen Wahrheit de re. >Attribution, >Prädikation.
Texte zur Logik
Me I Albert Menne Folgerichtig Denken Darmstadt 1988
HH II Hoyningen-Huene Formale Logik, Stuttgart 1998
Re III Stephen Read Philosophie der Logik Hamburg 1997
Sal IV Wesley C. Salmon Logik Stuttgart 1983
Sai V R.M.Sainsbury Paradoxien Stuttgart 2001

Re III
St. Read
Philosophie der Logik Hamburg 1997
Dispositionen Goodman II 58f
Disposition/Goodman: Ich vermute, dass Dispositionen weniger problematisch sind als irreale Bedingungssätze, was komisch klingt, da doch beide vollständig ineinander überführbar sind. Vs: Es lassen sich leicht Umstände angeben (etwa Sauerstoffmangel) unter denen die Dispositionsaussage wahr und der irreale Bedingungssatz (kontrafaktisches Konditional) falsch ist. Man müsste also wieder vorsichtiger übersetzen:
"Wenn die Bedingungen günstig gewesen wären...".
Der entscheidende Punkt ist, dass die Dispositionsaussage schwächer ist. Siehe auch Umstände.
II 61
Verborgene Variable/Goodman: Es ist irreführend, das Problem der Dispositionen als das der Erklärung verborgener Eigenschaften aufzufassen. Ich möchte nicht sagen, es gebe irgend einen Gegenstand wie die Eigenschaft brennbar oder die Eigenschaft "brennend". Es sind eben Prädikate, die Beziehungen herstellen.
II 65
Wesentliche Eigenschaften/Wesen/Goodman: Es kommt nicht darauf an, wie wesentlich eine Eigenschaft ist, sondern wie sie sich zu der manifesten Eigenschaft verhält. Das Problem der Disposition besteht in der Definition dieser Art der Verbindung.
II 69
Wenn man zu der Überzeugung kommt, das Auftreten eines bestimmten Spektrums sei ein gutes Anzeichen für die Biegsamkeit, dann kann man das Prädikat "unter Kraft" oder "gemäß spektroskopischer Untersuchung biegsam" und sein Gegenteil (nicht biegsam) definieren.

G IV
N. Goodman
Catherine Z. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

Goodman I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

Goodman II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

Goodman III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997
Eigenschaften Quine Rorty VI 151
Wesentliche Eigenschaft/Holismus/Quine/Rorty: die wesentliche Eigenschaft/Holismus ist allenfalls: "Eigenschaft, die für die Anwendung einer bestimmten Beschreibung notwendig ist". Sie ist aber nicht: "Eigenschaft, die für die Identität eines Gegenstands mit sich selbst notwendig ist". >Holismus/Quine.
---
I 43
Quine: Eigenschaften: die unabhängige Existenz von Eigenschaften anzunehmen, ist sinnlos.
I 218
Massenterminus/Quine: der Massenterminus ist archaisch (Vgl. E. Cassirer, Philosophie der symbolischen Formen, Berlin 1923-1929). Eigenschaften: a) Steht Gemeinsamkeit im Vordergrund? b) Geht es um verstreute Klumpen?
I 217
Eigenschaften: sind meist bloß praktische Abkürzungen für längere Querverweise. Quine, Cassirer sind der Ansicht, Eigenschaften sind archaische Überbleibsel.
I 219
Nicht alle abstrakten Gegenstände sind Eigenschaften: Bsp Zahlen, Klassen, Funktionen, geometrische Figuren, Ideen, Möglichkeiten. Abstrakte Gegenstände aufgeben oder zurückführen. Sie sind getreulich durch Gebrauch von "-heit" von Konkreten zu unterscheiden! >Abstraktheit/Quine.
I 322
Eigenschaftsabstraktion (Elimination) statt "a = x(..x..)". Neu: ist irreduzibler zweistelliger Operator "0": "a0x (..x..)". Die Variablen bleiben als Einziges! Vorrangstellung des Pronomens. >Abstraktion/Quine.
I 344/45
Eigenschaften/Quine: Es gebe keine notwendigen oder kontingenten Eigenschaften. (VsModallogik) Quine unterscheidet nur zwischen wichtigen und weniger wichtigen Eigenschaften.
I 344
Eigenschaften, Relationen: die Bedeutung zeitloser offener Sätze ist nicht identifizierbar! (Wie Propositionen).
I 361
Es findet eine Elimination von Relationen und Eigenschaften zugunsten von Klassen geordneter Paare, offener Sätze, allgemeiner Termini und sogar verstreuter Gegenstände (im Fall der Farben) statt.
I 412
QuineVsEigenschaften: es ist ein Fehlschluss der Subtraktion: aus "über" und "handelt von" die Existenz abzuleiten. "Rund" und "Hund" sind Termini für physische Gegenstände, aber nicht zusätzlich für Eigenschaften! "Rund" und "Hund" sind allgemeine Termini für Gegenstände, nicht singuläre Termini für Eigenschaften oder Klassen! >Allgemeinheit/Quine. Dasselbe Argument wäre für Klassen statt Eigenschaften: allgemeiner Term symbolisiert ebenso gut seine Extension, wie seine Intension. >Extension/Quine; >Intensionen/Quine.
I 412
Eigenschaften: nicht jeder allgemeine Term redet zwangsläufig von Eigenschaften oder Klassen. Eigenschaften und Klassen sind akzeptabel als Werte von Variablen.
I 464
QuineVsRussell/Whitehead: die Theorie unvollständiger Symbole: eliminiert Klassen bloß zugunsten von Eigenschaften.
II 129f
Eigenschaften: sind schwer zu individuieren. Sie sind nicht, wie Klassen, durch gleiche Elemente zu definieren. Verschiedene Eigenschaften können denselben Dingen zukommen. >Individuation/Quine. Eigenschaften: "Zettsky"(wie Russell): behauptet, Eigenschaften sind identisch, wenn sie Elemente derselben Klassen seien. QuineVs: Lösung: Eigenschaften sind identisch, wenn zwei Sätze auseinander folgen. Das ist unbefriedigend wegen der Analytizität und dem Notwendigkeits-Operator. >Analytizität/Synthetizität/Quine; >Notwendigkeit/Quine.
Eigenschaften/Quine: Eigenschaften sind identisch, wenn sie umfangsgleich sind. Klassen sind nicht durch Elemente spezifiziert, sondern durch Bedingung des Enthaltenseins (offener Satz).
Eigenschaft: ist nicht gleich Prädikat. >Prädikate/Quine.
Eigenschaften: sind offene Sätze. Propositionen: sind abgeschlossene Sätze . >Propositionen/Quine.
Eigenschaften sind nicht gleich Klassen: da es kein Individuationsprinzip für Eigenschaften gibt. Lösung: sind "letzte Klassen". Sie gehören keiner anderen Klasse an, haben nur selbst Elemente. Wie Russell: Aussagenfunktion kommt nur durch ihre Werte vor. Die Eigenschaft ist gleich letzte Klasse oder die Eigenschaft ist gleich Aussagenfunktion.
Eigenschaften haben als letzte Klasse alle Element der Nullklasse, sind daher alle identisch? Vs: diese Identitätsdefinition gilt nur für Theorien, die keine Gegenstände zulassen, die keiner Klasse angehören! >Einhorn-Beispiel.
Eigenschaften/Identität: ist (hier) die Austauschbarkeit in allen Kontexten. Die Voraussetzung: ist die Erschöpfung eines endlichen Lexikons durch die Austauschbarkeit atomarer Kontexte. RyleVs: Kategorienverwechslung!

Eigenschaften: QuineVsCarnap/Russell: grammatische Kategorien minimieren, Umfang erweitern. Wenn alle auf "hat" zurückzuführen sind, dann sind alle Eigenschaften extensional. Rest könnte durch Liste aufgeführt werden.
Eigenschaften: Kontexte mit "hat" sind unproblematisch. Dagegen ist "Enthalten in" verboten (wegen Klassen). "Ist" führt zu zirkularer Definition von Eigenschaft. Eigenschaften dürfen wir nicht zählen! Bsp "Napoleon hatte alle Eigenschaften bis auf eine": ist verboten! Allerdings ist der Ausdruck "alle Eigenschaften" erlaubt!
II 144 f
De re: Bsp Ein Spion zu sein, soll eine wesentliche Eigenschaft sein (falsch) Daraus folgt kein Glauben de re! Denn dieser verlangt eine wesentliche Eigenschaft. Modallogik/Quine: die gesamte Modallogik ist kontextabhängig. Welche Rolle spielt jemand oder etwas? Steht auf der gleichen Stufe wie wesentliche Eigenschaften.
Notwendigkeit/Quine: der ganze Begriff der Notwendigkeit ist nur im Kontext sinnvoll!
Propositionale Einstellungen/Quine: Propositionale Einstellungen bleiben erhalten! Aber nicht de re.
X 95
Eigenschaften/Quine: Eigenschaften gibt es nicht wegen mangelnder Unterscheidbarkeit (nur Mengen). Synonymie ist unklar. Offene Sätze, die auf dieselben Gegenstände zutreffen, bestimmen nie verschiedene Mengen, aber es könnten verschiedene Eigenschaften zugrunde liegen.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Eigenschaften Stalnaker I 9
Def Eigenschaft/Stalnaker: a) dünne/sparsame Definition: Eine Eigenschaft ist eine Weise, wie Individuen gruppiert werden können.
b) reichere Definition/Stalnaker: (robuster): Eine Eigenschaft ist etwas, woraufhin (in Bezug worauf) die Individuen gruppiert werden. Dazu identifizieren wir intrinsische Eigenschaften mit Regionen eines Eigenschaftsraums.
>Intrinsisch.
Pointe: Da die Elemente der Mengen nicht identisch mit den Individuen sind, die die Eigenschaften instanziieren, repräsentiert das die Unabhängigkeit von Eigenschaften von ihrer Instanziation. ((s) Also geht Stalnaker davon aus, dass Eigenschaften auch existieren, wenn sie nicht (niemals?) instantiiert sind.)
>Instanziierung, >Individuen, >Individuation.
I 75
Modallogik/Semantik/extensional/Stalnaker: Bsp Eigenschaft: Eine Eigenschaft wird als singuläre Aussagenfunktion (AF) repräsentiert, die ein Individuum als Argument nehmen und eine Proposition als Wert liefern. >Aussagenfunktion.
Äquivalent damit: Eine Eigenschaft ist eine Funktion, die eine mögliche Welt (MöWe) als Argument nimmt und eine Menge von Individuen als Wert liefert. Sie ist damit intuitiv eine Auswahlregel für eine Klasse von Individuen, gegeben die Tatsachen. - Und umgekehrt: Eine Auswahlprozedur für eine Klasse von Individuen ist eine Eigenschaft der ausgewählten Individuen.
Vgl. >Auswahlaxiom, >Mengen, >Mengenlehre.
Problem: Der Unterscheidung zwischen referentiellen und rein qualitativen Eigenschaften entspricht extensional nichts. Das ist anders als bei der Unterscheidung zwischen essentiellen und akzidentellen Eigenschaften.
>Wesentliche Eigenschaften, >Akzidentelle Eigenschaften.
Def Referentielle Eigenschaften: Referentielle Eigenschaften sind in Begriffen der Individuen definiert, die sie haben.
Falsche Lösung: zu stipulieren, dass nur akzidentelle Eigenschaft für atomare Prädikate gewählt werden dürfen. Das verhindert nicht, dass essentielle Zuschreibungen wahr sein könnten. Es verhindert nur, dass sie ausgedrückt werden könnten.
Anti-Essentialismus/Lösung: Die Eigenschaften müssen unabhängig von den Welten und den Individuen definiert werden.
Vgl. >Essentialismus.
I 78
Intrinsische Eigenschaft/nackte-Einzelding-Theorie: Um intrinsische Eigenschaften zu identifizieren, müssen wir Welten-indizierte, Zeit-indizierte und referentielle Eigenschaften von ihnen unterscheiden. Diese entsprechen keinen bestimmten Regionen im logischen Raum. >Intrinsisch, >Nackte Einzeldinge.
Bsp Dasselbe Gewicht wie Babe Ruth zu haben - so können wir den Anti-Essentialismus darstellen.
I 79
Kripke früh: Babe Ruth hätte eine Billardkugel sein können. Kripke später: Darin ist ein Fehlschluss. Stalnaker: Man kann nicht annehmen, dass er tatsächlich eine Billardkugel ist, denn dann kann man nicht auf ihn referieren wie man schon referiert hat. Darum geht es aber nicht (s.u.): das verwechselt die Grenzen dessen, was tatsächlich sein könnte, mit den Grenzen von Annahmen darüber, was kontrafaktisch hätte gewesen sein können.
>Vorstellbarkeit.
Wesentliche Eigenschaft/Kripke/Stalnaker: Bsp Kripke: These: Namen für natürliche Arten (Natürliche-Art-Begriffe) drücken wesentliche Eigenschaften aus.
>Natürliche Arten, >Wesen.
Namen für Tierarten sind referentielle Terme.
Referentiell: Referentiell heißt, durch eine kausale Verbindung bestimmt.
>Kausaltheorie der Referenz.
Natürliche Art: Eine natürliche Art ist nicht rein sprachlich, sondern eine Beschränkung der Bewegung im logischen Raum.
Nackte Einzeldinge: Wenn man Babe Ruth erlaubt, eine Billardkugel zu sein, dann muss man es auch jedem anderen Ding erlauben - dann ist die Lösung uninteressant.
I 81
Eigenschaften/eng/weit/Aussagenfunktion: Die Unterscheidung zwischen 1. engen Eigenschaften und
2. Aussagenfunktionen/AF: Die Unterscheidung zwischen Aussagenfunktionen und engen Eigenschaften ist analog zu der Unterscheidung zwischen möglichen Individuen und Individualbegriffen im allgemeinen.
>Eng/weit, >Aussagenfunktion.
I 94f
Physikalische Nicht-Eigenschaften: Physikalische Nicht-Eigenschaften sind komplexe Kombinationen aus physikalischen Eigenschaften und Relationen (Bsp goldener Berg). Starke Supervenienz/Stalnaker: Starke Supervenienz erlaubt, dass komplexe (zusammengesetzte) physikalische Attribute physikalische Eigenschaften sind.
>Supervenienz.
Attribut: Eine Attribut ist einfach eine Weise des Herausgreifens.
>Attribute.
I 103
Def Eigenschaften: Eigenschaften sind einfach eine Weise, Individuen zu gruppieren. Def Grundlegende Eigenschaft/Stalnaker: Eine grundlegende Eigenschaft muss für Unterscheidungen zwischen Individuen sorgen, die anders nicht zu erklären wären.
Problem: Dann können grundlegende Eigenschaften nicht auf etwas anderem supervenieren.

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Einzeldinge Stalnaker I 72
Nackte-Einzeldinge/NED/Anti-Essentialismus/Stalnaker: These: Für jedes Individuum und jede Eigenschaft gibt es mögliche Welten, in denen das Individuum diese Eigenschaft hat und andere mögliche Welten, in denen es sie nicht hat. >Nackte Einzeldinge, >Mögliche Welten, >Essentialismus.
Ausnahmen: Eine Ausnahme ist die Selbstidentität.
Problem: Dafür brauchen wir eine spezielle Semantik.
I 72/73
Wesentliche Eigenschaften/nackte Einzeldinge/ED/Stalnaker: Aus der Sicht der Theorie der nackten Einzeldinge gibt es unbestreitbare wesentliche Eigenschaften. 1. Etwas das notwendig eine wesentliche Eigenschaft von allem ist, Bsp die Eigenschaft, selbstidentisch zu sein, Bsp entweder ein Känguru oder kein Känguru zu sein oder Bsp farbig zu sein, wenn rot.
2. Def referentielle Eigenschaften/Ruth Marcus: (1967)(1): Folgende Attribute sind wesentlich für Babe Ruth: Bsp identisch mit Babe Ruth sein, Bsp entweder identisch mit Babe Ruth sein oder fett, Bsp fett sein, wenn Babe Ruth fett ist, Bsp dasselbe Gewicht haben wie Babe Ruth. Das gilt auch in möglichen Welten, wo Babe Ruth ein Dreirad ist.
3. Welt-indizierte Eigenschaften/Plantinga: (Plantinga 1970)(2) Welt-indizierte Eigenschaften sind unbestreitbare wesentliche Eigenschaften; Bsp Nenne die wirkliche Welt Kronos. Dann ist stupsnasig-sein-in-Kronos definiert als die Eigenschaft, die etwas in jeder möglichen Welt hat, gdw. es in Kronos (wirkliche Welt) die normale akzidentelle Eigenschaft hat, stupsnasig zu sein.
Pointe: Das erlegt einem Individuum keinerlei Beschränkung auf, welche Eigenschaften es gehabt haben könnte.
>Eigenschaften, >Notwendigkeit, >Notwendigkeit de re, >Akzidens, >Wesen, >Wesentliche Eigenschaft, >Essentialismus.

1. Ruth Barcan Marcus 1967. Essentialism in modal logic, Nous 1 (1):91-96
2. Alvin Plantinga. 1970. "World and Essence" Philosophical Review 79, 461-92

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Empfindungen Kripke I 152
Empfindung: Sagen wir, es sei eine kontingente Eigenschaft der Wärme, dass sie diese Empfindungen in Menschen hervorruft? Es ist schließlich kontingent, dass es überhaupt Menschen auf diesem Planeten gibt. Man weiß also nicht a priori, welches physikalische Phänomen diese oder jene Empfindung hervorruft. Empfindung: Ein bestimmter Erfinder (Benjamin Franklin) hätte existieren können, ohne ein Erfinder zu sein.
Aber eine bestimmte Empfindung (Schmerz) hätte nicht existieren können ohne eine Empfindung zu sein.
>Schmerz.
I 167f
Empfindung: Eine Empfindung ist ein Vermittler. Mentales und Physisches: Mentales und Physisches sind keine Vermittler, sondern Identität (KripkeVs).
>Identitätstheorie.
Empfindung: Eine Empfindung ist ein Vermittler zwischen äußerem Phänomen und Beobachter.
Mentales und Physisches/Identitätsthese: sind kein Vermittler, sondern Identität (KripkeVs).
>Physisches/Psychisches.
I 167f
Jemand kann ohne das Vorhandensein von Wärme eine solche Empfindung haben. Im Falle des Schmerzes und anderer mentaler Phänomene ist das nicht möglich. Wärmeempfindung ist ungleich Schmerzempfindung.
I 175
Wärme: Wärme ist starr, Referenz wird durch akzidentelle Eigenschaften bestimmt (Empfindung, auch ohne Wärme, Täuschung ist möglich). Dagegen: Schmerz: Schmerz ist starr, Referenz wird durch wesentliche Eigenschaften bestimmt. Wenn es wie Schmerz ist, ist es Schmerz.
>Starrheit, >Referenz.
Was Gott wirklich machen muss, ist diese molekulare Bewegung zu etwas zu machen, was als Wärme empfunden wird! Um das zu tun, muss er einige empfindungsfähige Wesen schaffen. Diese können dann hingehen, und erkennen, dass der Satz "Wärme ist die Bewegung von Molekülen" eine aposteriorische Wahrheit ausdrückt.
>a posteriori, >a priori.
I 175
Im Fall der Erregung der C-Fasern müsste Gott als Zusätzliches uns diese Erregung als Schmerz fühlen lassen, und nicht als Kitzel oder als Wärme oder als gar nichts. Die Relation zwischen den beiden Phänomenen ist nicht die Identität! >Identität/Kripke.

Kripke I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

Kripke II
Saul A. Kripke
"Speaker’s Reference and Semantic Reference", in: Midwest Studies in Philosophy 2 (1977) 255-276
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Kripke III
Saul A. Kripke
Is there a problem with substitutional quantification?
In
Truth and Meaning, G. Evans/J McDowell Oxford 1976

Kripke IV
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg) Oxford/NY 1984
Ereignisse Kim Schwarz I 132
Ereignis/LewisVsKim: seine Definition: Def Ereignis/Kim: (Kim 1976)(1): ein Tripel aus einem Ding, einem Zeitpunkt und einer Eigenschaft.
LewisVsKim: (1986f(3),196) das ist zu zerbrechlich:
Schwarz I 133
Das weist Ereignissen zu viele wesentliche Eigenschaften zu. Bsp ein Fußballspiel hätte auch ein bisschen später oder ein wenig anders ablaufen können. Oder wäre es dann ein anderes Spiel gewesen? Bennett: (Bennett 1988(4),§23 24): intuitiv hat die Frage keinen Sinn.
Schwarz: Darauf kommt es bei Lewis aber nicht an. Aber es kommt auf die Zerbrechlichkeit an, wenn es um Ursachen und Wirkungen geht:
Def Zerbrechlichkeit/Fragilität/fragil/Ereignis/Lewis/(s): ein modifiziertes Ereignis wäre nicht dasselbe sondern ein anderes). Dann ist Modifikation gar nicht ausdrückbar: „was wurde modifiziert?
>Identität, >Identifikation, >Ähnlichkeit, >Unterscheidungen, >Klassifikation.
Kontrafaktische Analyse: nach ihr verursacht A B, wenn B ohne A nicht geschehen wäre.
>Kontrafaktische Konditionale.
Frage: Unter welchen Umständen wäre ein Ereignis noch geschehen (wenn auch anders) und unter welchen wäre es durch ein anderes ersetzt. Das wird später noch zu Problemen führen.
Ursache/Wirkung/Lewis/Schwarz: Beides sind oft keine Ereignisse im intuitiven Sinn. Bsp akustische Rückkopplung: hier werden die späteren zeitlichen Teile durch die früheren verursacht. (1986f(5),172f).
>Ursache, >Wirkung.
Ähnlich: Bsp die zeitlichen Teile von Personen sind durch Kausalbeziehungen verknüpft! (s.o. 2.3).
>Zeitliche Identität, >Teile, vgl. >Continuants, >Person.
Aber diese zeitlichen Teile sind keine Ereignisse im intuitiven Sinn. Auch Ursachen wie die Anwesenheit von Sauerstoff bei einer Explosion (Als Ursache ok) ist kein Ereignis im alltäglichen Sinn. (1986d(6),261).
Ereignis/BennettVsLewis/MellorVsLewis/Schwarz: sollte Lewis nicht besser von „Tatsachen“ sprechen? „dass p verursacht, dass q“.
Tatsache/Schwarz: Wenn man sie als Klassen von Raumzeit-Regionen versteht, ist das gar keine Alternative, sondern nur eine terminologische Variante.
>Tatsachen, >Raumzeit-Region.

1. Jaegwon Kim [1976]: “Events as Property Exemplifications”. In Myles Brand und Douglas Walton
(ed.), Action Theory, Dordrecht: Reidel, 159–177
4. Jonathan Bennett [1988]: Events and Their Names. Oxford: Clarendon Press
5. D. Lewis [1986f]: Philosophical Papers II . New York, Oxford: Oxford University Press
6. D. Lewis [1986d]: “Events”. In [Lewis 1986f]: 241–269

Kim I
J. Kim
Philosophy of Mind 2010

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
Essentialismus Lewis IV 32
Def Essentialismus/Aristoteles: Wesentliche Eigenschaften sind nicht beschreibungsabhängig. QuineVs: Das ist genauso kongenial wie die ganze Modallogik.
LewisVsQuine: Das ist wirklich kongenial und unabhängig von Analytizität. >Analytizität, >Modallogik, >Wesen, >wesentliche Eigenschaften.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Essentialismus Stalnaker I 71
Essentialismus/heute/VsQuine: Die meisten Modallogiker heute akzeptieren den Essentialismus. QuineVsEssentialismus: Es ist falsch, zu sagen, eine Beschreibung sei besser als eine andere, weil sie wesentliche Eigenschaften eines Gegenstands besser charakterisiert. >Wesentliche Eigenschaft, >Mögliche Welten, >Modallogik.
I 72
Wesen/Essentialismus/wesentliche Eigenschaft/LeibnizVsQuine/Stalnaker: These: Jede Eigenschaft jedes Individuums konstituiert sein Wesen und nur die Existenz des Dings als ganze ist kontingent. >Leibniz.
I 74
Anti-Essentialismus/quantifizierte Modallogik/Stalnaker/Fazit: Um die beiden zu verbinden brauchen wir echte semantische Bedingungen für atomare Prädikate. Grund:
(Ex)N(Fx) > (x)N(Fx)
ist ein Theorem, nicht aber seine Substitutionsinstanz
(Ex)N(Rxy) > (x)N(Rxy).
(Wenn etwas notwendig Vater von x ist, dann ist alles notwendig Vater von x.)
Es können natürlich nur intrinsische Prädikate in Frage kommen, aber das wird vorausgesetzt und nicht erklärt.
>Intrinsisch.
I 85
Essentialismus/Stalnaker: Fragen über den Essentialismus sind Fragen darüber, inwieweit es sinnvoll und möglich ist, zu abstrahieren. >Abstraktion.

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Extensionalität Bigelow I 368
Menge/Identität/Bigelow/Pargetter: Eine Menge ändert sich, wenn sie ein zusätzliches Element erhält oder eins verliert. logische Form: Extensionalitätsaxiom:
(y)(N(y ε x) v N~(y ε x)).

Alltagssprachliche Übersetzung: „Entweder etwas ist ein Element einer gegebenen Menge in allen möglichen Welten oder in keiner Welt. Es kann nicht Element in einigen Welten, aber nicht in anderen sein“.
Prinzip der Prädikation/Bigelow/Pargetter: von diesem Prinzip ist dies eine Instanz. (s.o. 3.2).
>Prädikation.
Es gilt für Mengen, aber nicht für Universalien. Ein Universale ist eine Menge nur, wenn das Extensionalitätsaxiom gilt.

Wesentliche Eigenschaften/Bigelow/Pargetter: haben einen sehr ähnliche Charakter wie Mengen.
Universalien: haben auch wesentliche Eigenschaften.
Mengen: für sie ist die Menge der Elemente wesentlich.

Mengen/Bigelow/Pargetter. sind Universalien. Ihre wesentliche Eigenschaft, die Extensionalität ist eine Reflexion der bestimmenden Essenzen von Universalien.
>Mengen, >Mengenlehre, >Universalien.

Elementbeziehung/Bigelow/Pargetter. wirkt in beide Richtungen. Alle Elemente zusammengenommen könnten nicht existieren, ohne gleichzeitig diese Menge zu konstituieren. Die einzelnen Elemente natürlich wohl. Daher ist die Zugehörigkeit zu einer Menge kein wesentliches Merkmal eines Elements, für sich genommen.
Def plurale Essenz/plurales Wesen/Bigelow/Pargetter: ist dann das Wesentliche, das alle Elemente einer Menge gleichzeitig betrifft.
I 369
Sie betrifft immer eine Mehrzahl von Dingen. „Eins von dieser Gruppe von Dingen zu sein“.
Extensionalitätsaxiom/Bigelow/Pargetter: sichert noch nicht die Existenz von Mengen. Das leistet das Komprehensionsschema.
>Extensionalität, >Komprehension.

Komprehensionsschema/Komprehension/Abstraktionsschema/Bigelow/Pargetter: behauptet, dass für jede Beschreibung es eine Menge von dingen gibt, die diese Beschreibung erfüllen. (evtl. die leere Menge). Das ist eins der dramatischen Beispiele für das Folgen ontologischer Konklusionen aus semantischen Annahmen.
Formal: Sei ψ(x) ein offener Satz, dann

(Ey)(x)((x ε y ) ⇔ ψ(x)).

Problem: zum Glück oder nicht zum Glück enthält das Komprehensionsschema einen Widerspruch : ((s) Bsp mögliche Instanz des Schemas: „Die Menge der Gegenstände, die nicht zu einer Menge gehören.)
Priest: (1979) schließt daraus, dass einige Widersprüche wahr sind.
Komprehensionsschema/Bigelow/Pargetter: Das Komprehensionsschema ist aber wegen des Widerspruchs nicht gültig.
Ontologie/Bigelow/Pargetter: Die Entscheidung darüber was existiert, sollte der Semantik vorausgehen. Die Semantik kann diese dann modifizieren.
I 370
Daher sollten wir nicht erwarten, dass das Komprehensionsschema gültig ist. BigelowVsKomprehensionsschema: Bsp Angenommen, eine allgemeine Beschreibung, die wir eine „Art mit offenem Ende“ nennen wollen. Vielleicht gibt es eine Eigenschaft, eins der Dinge zu sein, die von vielen dieser Dinge geteilt wird, die diese Beschreibung erfüllen. Aber dann kann es viele andere Dinge geben, die die Beschreibung erfüllen, die nicht die Eigenschaft haben, eins von diesen Dingen zu sein. Es kann Dinge geben, die die Eigenschaft nicht haben, aber die Beschreibung erfüllen!
Bsp es kann auch sein, dass die Eigenschaft der Form „Eins von diesen Dingen sein“ von einigen, aber nicht von allen Dingen erfüllt wird, die die Beschreibung erfüllen.

VsKomprehensionsschema/Zermelo-Fraenkel/ZF/Bigelow/Pargetter: Zermelo und Fraenkel schlagen einen Ersatz für das Komprehensionsschema vor: Separation:

Separation/Separationsaxiom//Bigelow/Pargetter: mit Hilfe anderer Axiome beinhaltet (entails) es die Existenz von genügend Mengen für die Zwecke der Mathematik. Insbesondere für die Reduktion von Geometrie auf die Zahlentheorie....+...
>Zahlentheorie.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
Individuation Searle V 251
Individuation/Identifikation/Fregescher Sinn/Searle: Mit einem einzelnen Prädikat ist noch keine >Weise des Gegebenseins verbunden, denn das ergibt noch keine identifizierende Beschreibung. Bsp Leo Peter und Gustav Lauben wissen nicht, dass sie von derselben Person sprechen. Kripke: Kripke braucht dafür >wesentliche Eigenschaften.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Intrinsisches Rorty VI 106
Intrinsisch/beobachterrelativ/RortyVsSearle: Searles Unterscheidung dient keinem nützlichen Zweck - Searle sagt: "wesentlich!" Rorty: Wir fragen: "wesentlich wozu?"
>Beschreibung, >Beobachtungssprache, >Beobachtungssätze, >Zuschreibung, >Wesen, >Searle.
VI 126
Intrinsisch/extrinsisch: Wir können gar nicht entscheiden, welche Beschreibung die intrinsischen Merkmale trifft.
VI 146 f
Intrinsisch/extrinsisch/RortyVsSearle: Intrinsische Merkmale wird man nur verteidigen können, wenn man den Anspruch erheben kann, die Kenntnis dieser Merkmale sei nicht identisch mit dem Wissen, wie man die zur Beschreibung dieser Merkmale verwendeten Wörter gebraucht! >Extrinsisches, >wesentliche Eigenschaften, >Essentialismus, >Sprachgebrauch.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Jigsaw-Methode Sozialpsychologie Haslam I 223
Jigsaw-Methode/Sozialpsychologie: In der Sozialpsychologie war der theoretische Beitrag der Jigsaw-Strategie (Aronson et al. 1978(1); >Jigsaw-Strategie/Aronson; >Jigsaw-Strategie/Psychologische Theorien) begrenzt, da es schwierig war, die zugrundeliegenden Mechanismen zu klären, die die erzielten Effekte verursachten. Tatsächlich schränkte dieser Fokus auf Ergebnisse statt auf Prozesse die Art der Theorieentwicklung ein, die für die Publikation in der Sozialpsychologie von entscheidender Bedeutung war. (....) die Bezeichnung "Jigsaw-Klassenzimmer" ist nicht im Titel eines Artikels erschienen, der in einer führenden sozialpsychologischen Zeitschrift veröffentlicht wurde (....).
Vorarbeiten:
Kontakt-Hypothese: Beginnend mit der Forschung in den 1930er Jahren, aber katalysiert durch Allports (1954)(2) klassisches Buch The Nature of Prejudice, repräsentierte die Kontakthypothese die modernste Technik zur Verbesserung der Intergruppenbeziehungen (siehe Dovidio et al., 2003)(3). Aronsons Arbeit stützte sich stark auf Sherif et al.'s (1961)(4) Begriff der übergeordneten Ziele in der Robbers Cave-Studie und half, das Interesse an der Art und Weise, wie der Intergruppenkontakt die Beziehungen zwischen den Gruppen verbessern kann, wiederzubeleben. Und obwohl es den Anschein hat, dass das Jigsaw-Klassenzimmer von Sozialpsychologen etwas vernachlässigt wurde, ist dies heute sicherlich nicht der Fall. (Paluck und Grün(2009)(5). Erklärungen: Es war die Entwicklung zweier weiterer zeitgenössischer Rahmenbedingungen - soziale Kognition und soziale Identität -, die letztlich die wesentlichen Erkenntnisse über die zugrundeliegenden Prozesse lieferten (z.B. nach Fiske und Taylor, 1984(6); Tajfel und Turner, 1979(7)).
Kategorisierung/soziale Kognition: Die Bevorzugung der eigenen Gruppe wird als Ergebnis normaler kognitiver Prozesse konzipiert, die mit der Vereinfachung und Speicherung der überwältigenden Menge und Komplexität von Informationen verbunden sind, denen Menschen täglich begegnen. Ein wesentlicher Aspekt dieses Prozesses ist die Tendenz, Individuen anhand von Unterscheidungsmerkmalen als Mitglieder sozialer Gruppen zu kategorisieren,
Haslam I 224
oft sozial konstruiert als wesentliche Eigenschaften. >Kategorisierung/Dovidio.
Haslam I 225
Theorie der sozialen Identität: Gemäß der Theorie der sozialen Identität (Tajfel und Turner, 1979(7); siehe auch Abrams und Hogg, 2010)(8), der anderen wichtigen Entwicklung zur Zeit der ursprünglichen Arbeit an der Jigsaw-Strategie durch Aronson und Kollegen (1978)(1), variiert die Erfahrung einer Person von Identität entlang eines Kontinuums, das von einem Extrem vom Selbst als eigenständiges Individuum mit persönlichen Motiven, Zielen und Leistungen bis zu einem anderen Extrem reicht, in dem das Selbst die Verkörperung eines sozialen Kollektivs oder einer Gruppe ist. Individuelle Ebene: Hier sind das persönliche Wohlergehen und die Ziele am vordergründigsten und wichtigsten.
Gruppenebene: Hier werden die Ziele und Leistungen der Gruppe mit denen der eigenen zusammengeführt, und das Wohlergehen der Gruppe steht im Vordergrund.
Intergruppenbeziehungen: Beginnen, wenn Menschen sich selbst als Gruppenmitglieder und nicht nur als eigenständige Individuen betrachten. (Siehe Sherif (1961(4) und Tajfel und Turner (1979(7)).

1. Aronson, E., Stephan, C., Sikes, J., Blaney, N. and Snapp, M. (1978) The Jigsaw Classroom. Beverly Hills, CA: Sage.
2. Allport, G.W. (1954) The Nature of Prejudice. New York: Addison-Wesley.
3. Dovidio, J.F., Gaertner, S.L. and Kawakami, K. (2003) ‘The Contact Hypothesis: The past, present, and the future’, Group Processes and Intergroup Relations, 6: 5–21.
4. Sherif, M., Harvey, O.J., White, B.J., Hood, W.R. and Sherif, C.W. (1961) Intergroup Conflict and Cooperation: The Robbers Cave Experiment. Norman, OK: University of Oklahoma Book Exchange.
5. Paluck, E.L. and Green, D.P. (2009), ‘Prejudice reduction: What works? A review and assessment of research and practice’, Annual Review of Psychology, 60: 339-67.
6. Fiske, S.T. and Taylor, S.E. (1984) Social Cognition. Cambridge, MA: Addison-Wesley.
7. Tajfel, H. and Turner, J.C. (1979) ‘An integrative theory of intergroup conflict’, in W.G. Austin and S. Worchel (eds), The Social Psychology of Intergroup Relations. Monterey, CA: Brooks/Cole. pp. 33–48.


John F. Dovidio, „ Promoting Positive Intergroup Relations. Revisiting Aronson et al.’s jigsaw classroom“, in: Joanne R. Smith and S. Alexander Haslam (eds.) 2017. Social Psychology. Revisiting the Classic studies. London: Sage Publications

Haslam I
S. Alexander Haslam
Joanne R. Smith
Social Psychology. Revisiting the Classic Studies London 2017
Kategorisierung Sozialpsychologie Haslam I 223
Kategorisierung / soziale Kognition / Sozialpsychologie: Gruppenübergreifende Vorurteile werden als Ergebnisse normaler kognitiver Prozesse konzipiert, die mit der Vereinfachung und Speicherung der überwältigenden Menge und Komplexität von Informationen verbunden sind, denen Menschen täglich begegnen. Ein wesentlicher Aspekt dieses Prozesses ist die Tendenz, Individuen anhand von Unterscheidungsmerkmalen als Mitglieder sozialer Gruppen zu kategorisieren,
Haslam I 224
welche oft als wesentliche Eigenschaften sozial konstruiert werden. Wenn Menschen in Gruppen kategorisiert werden, werden die Unterschiede zwischen den Mitgliedern innerhalb einer Gruppe tendenziell minimiert, und die Unterschiede zwischen Mitgliedern verschiedener Kategorien werden tendenziell übertrieben. Darüber hinaus unterscheiden die Menschen aufgrund der evolutionären Bedeutung des Gruppenlebens automatisch zwischen anderen, die Mitglieder der eigenen Gruppe sind, der Eigengruppe (Ingroup), und anderen, die Mitglieder einer anderen Gruppe, einer Fremdgruppe (Outgroup), sind. Vs: für eine alternative Interpretation siehe >Kategorisierung/Psychologische Theorien, >Informationsverarbeitung/Sozialpsychologie.


John F. Dovidio, „ Promoting Positive Intergroup Relations. Revisiting Aronson et al.’s jigsaw classroom“, in: Joanne R. Smith and S. Alexander Haslam (eds.) 2017. Social Psychology. Revisiting the Classic studies. London: Sage Publications

Haslam I
S. Alexander Haslam
Joanne R. Smith
Social Psychology. Revisiting the Classic Studies London 2017
Modale Eigenschaften Putnam I (g) 189
Wesen/Essenz/Kripke: Bsp Statue: Die Statue und das Stück Ton sind zwei Gegenstände! Die Tatsache, dass das Stück Ton eine modale Eigenschaft besitzt, nämlich, "ein Ding zu sein, das kugelförmig gewesen sein könnte" fehlt der Statue.
VsKripke: Das hört sich zunächst merkwürdig an: Bsp Wenn ich die Statue auf die Waage stelle, messe ich dann zwei Gegenstände?
Bsp Ebenso merkwürdig ist es auch zu sagen, ein menschliches Wesen sei nicht mit der Aggregation seiner Moleküle identisch.
Intrinsische Eigenschaften/Putnam: Bsp Angenommen es gäbe "intrinsische Verbindungen" meiner Gedanken zu äußeren Gegenständen, dann gibt es vielleicht in meinem Gehirn einen Raumzeitbereich mit mengentheoretischen Verbindungen mit einem abstrakten Gegenstand, der gewisse äußere Gegenstände beinhaltet.
Dann wird dieser Raumzeit-Bereich ähnliche mengentheoretische Verbindungen mit anderen abstrakten Entitäten haben, die andere äußere Gegenstände beinhalten. >Intrinsisch, >extrinsisch.
Dann kann der Materialist sicherlich sagen, dass meine "Gedanken" gewisse äußere Gegenstände intrinsisch beinhalten, indem er diese Gedanken mit einer bestimmten abstrakten Entität identifiziert.
Problem: Wenn diese Identifikation aber ein Zug der Wirklichkeit selbst sein soll, dann muss es in der Welt wirklich Essenzen in einem Sinn geben, den die Mengenlehre nicht erklären kann.
Wesen/wesentliche Eigenschaften/PutnamVsKripke: Kripkes Ontologie setzt Essentialismus voraus, sie kann nicht dazu dienen, ihn zu begründen.
>Essentialismus, >Wesen.
I (g) 190
Begriff/mögliche Welt/Putnam: moderne Semantik: Funktionen über mögliche Welten stellen Begriffe dar. Bsp Der Begriff "diese Statue" ist ungleich dem Begriff "dieses Stück Ton". PutnamVsMögliche Welten: Frage: Gibt es in der wirklichen Welt einen Gegenstand, auf den der eine dieser Begriffe wesentlich und der andere nur akzidentiell zutrifft? Mögliche Welten liefern zu viele Gegenstände.
PutnamVsKripke/PutnamVsEssentialismus: Kripkes Ontologie setzt Essentialismus voraus, sie kann ihn nicht begründen. Modale Eigenschaften sind kein Teil der materialistischen Einrichtung der Welt, aber Kripke individuiert Gegenstände durch ihre modalen Eigenschaften.
Wesentliche Eigenschaften/Putnam: Wesentliche Eigenschaften habe ich nicht in "parallele Welten" sondern statt dessen in mögliche Zustände der wirkliche Welt verlagert (Bsp eine andere Flüssigkeit als H20 sei Wasser). Das ist insofern essentialistisch, als wir damit die Natur von Wasser entdeckt haben. Wir sagen einfach Wasser soll nichts anderes sein (Intention). Das ist eben unser Gebrauch und nicht "in die Welt eingebaut" (intrinsisch) (Kripke dito).
VsMaterialismus: Dem Materialismus hilft diese semantische Lesart nicht, weil sie Referenz schon voraussetzt (Materialismus möchte Referenz aus "intrinsischer" Kausalbeziehung gewinnen).
>Materialismus, >Referenz, >Intrinsisch.

Putnam I
Hilary Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993

Putnam I (a)
Hilary Putnam
Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (b)
Hilary Putnam
Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (c)
Hilary Putnam
What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (d)
Hilary Putnam
Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482.
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (e)
Hilary Putnam
Reference and Truth
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (f)
Hilary Putnam
How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (g)
Hilary Putnam
Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982)
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (h)
Hilary Putnam
Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (i)
Hilary Putnam
Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam I (k)
Hilary Putnam
"Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133
In
Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993

Putnam II
Hilary Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Putnam III
Hilary Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Putnam IV
Hilary Putnam
"Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164
In
Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994

Putnam V
Hilary Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Putnam VI
Hilary Putnam
"Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98
In
Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994

Putnam VII
Hilary Putnam
"A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

SocPut I
Robert D. Putnam
Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000
Modallogik Quine II 152
Modallogik/Quine: die gesamte Modallogik ist kontextabhängig. - Welche Rolle spielt jemand oder etwas? - Das ist auf der gleichen Stufe wie wesentliche Eigenschaften. (>Essentialismus/Quine).
VII (h) 151
Modallogik/Ontologie/Quine: statt Venus als materieller Gegenstand jetzt drei Objekte: Venus-Begriff, Morgenstern-Begriff, Abenderstern-Begriff - vermeidet opake Kontexte: Klassennamen als Objekte statt Klassen, Zahlennamen als Objekte statt Zahlen - Zahlbegriff/Zahl-der-Planeten-Begriff: ein Begriff ist nicht größer/kleiner als ein anderer - Grund: Notwendigkeit wird nicht von physikalischen Objekten erfüllt (>Notwendigkeit/Hume). Notwendigkeit/Möglichkeit: wird erst eingeführt durch die Weise der Bezugnahme, nicht durch die Gegenstände - Notwendigkeit betrifft Relationen, nicht Objekte (nicht Existenz) - Frege: "Sinn (Bedeutung) von Namen" Quine: Problem: Individuation setzt Analytizität und Synonymie voraus. - Bsp ((s) Der Morgenstern-Begriff beinhaltet notwendigerweise das Erscheinen am Morgenhimmel.)
VII (d) 151f
Modallogik/Quine: macht Essentialismus notwendig, d.h. man kommt nicht ohne notwendige Züge der Objekte selbst aus, weil man auf Quantifikation nicht verzichten kann. - QuineVsModallogik: eigentlich gibt es aber nichts notwendiges an den Objekten "selbst", sondern nur in der Weise der Bezugnahme >(Referenz/Quine).
VII (h) 151
Modallogik/Ontologie/Quine: die Bedingung, dass zwei Namen für x synonym sein müssen, ist keine Bedingung für Objekte, sondern für sing Term - keine Notwendigkeit de re. - Die Venus entscheidet nicht über MS/AS - (s) Bedingungen sind äquivalent, nicht Objekte. >Notwendigkeit.
VII (h) 154
Modallogik/Church/Quine: quantifizierte Variablen sollten auf intensionale Werte beschränkt sein - Proposition: komplexe Namen intensionaler Objekte - dann statt Notwendigkeits-Operator für ganze Sätze: Notw-Prädikat bezogen auf komplexe Namen ("Propositionen") - keine Modallogik im engeren Sinn. >Propositionen.
VII (h) 154
Modallogik/Smullyan/Quine: strikte Trennung von Eigennamen und (offenen oder verdeckten) Kennzeichnungen - Namen, die gleiche Objekt benennen, sind dann immer synonym ( wenn x = y dann notw. x = y) - dann müssen Sätze wie (Zahl der Planeten = 9), die keine substituierbare Identität aufweisen, durch Kennzeichnungen statt durch Eigennamen analysiert werden (Quine pro). QuineVs: man muss dennoch mit opaken Kontexten rechnen, sogar wenn Kennzeichnungen und andere sing Term alle zusammen eliminiert werden.
VII (h) 154ff
Modallogik/Notwendigkeit/Planeten-Bsp/Quine: die einzige Hoffnung besteht darin, die Situation so zu akzeptieren, wie sie in (33): es gibt genau x Planeten) dargestellt wird und dennoch darauf zu bestehen, dass das fragliche Objekt x notwendig größer als 7 ist! (>Essentialismus/Quine). - Ein Objekt selbst, egal wodurch benannt oder nicht benannt, muss so angesehen werden, dass es einige Züge notwendigerweise und andere zufällig hat! Und zwar ungeachtet der Tatsache, dass die zufälligen Züge aus einer Weise der Bezugnahme herrühren, genauso wie die notwendigen aus anderen Weisen der Bezugnahme. - ~notw. [p . (x = x)] wobei "p" für irgendeine zufällige Wahrheit steht.
VII (h) 156
Modallogik/Quine: man muss einen Aristotelischen Essentialismus akzeptieren, wenn man quantifizierte Modallogik zulassen will.
VII (h) 156
Modallogik/Planeten/Quine: die Eigenschaft, größer als 9 zu sein = die Eigenschaft größer als 9 zu sein - aber falsch: die Eigenschaft, die Zahl der Planeten zu übersteigen = die Eigenschaft größer als 9 zu sein. >Planeten-Beispiel. ((s) Neu: obwohl nun die Zahl gleich ist, ist aber die Eigenschaft nicht gleich.) - (Ex) (x = Die Eigenschaft, größer als x zu sein = die Eigenschaft größer als 9 zu sein) - jede nicht-wahrheitsfunktionale Sprache führt zu opaken Kontexten.

X 107
Modalität/Modallogik/Quine: Problem: extensionsgleiche (koextensive) Prädikate sind nicht mehr austauschbar salva veritate. >Koextension.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Mögliche Welten Quine Dennett I 140
Möglichkeit/Mögliche Gegenstände/Quine: der mögliche dicke Mann in dem Eingang, und der mögliche kahle Mann in dem Eingang: sind sie derselbe mögliche Mann, oder sind es zwei verschiedene mögliche Männer? Sind es mehr mögliche dünne Männer als mögliche dicke Männer, die da in dem Eingang stehen? Oder würde ihr Einandergleichen sie zu einem machen? Sind keine zwei möglichen Dinge einander gleich? Oder ist der Identitätsbegriff auf Möglichkeiten nicht anwendbar? >Querwelteinidentität.

Quine II 149
Mögliche Welt/MöWe/Quine: mögliche Welten sind eine anschauliche Weise, essentialistische Philosophie geltend zu machen - um einen Gegenstand in einer möglichen Welt zu identifizieren, sind wesentliche Eigenschaften notwendig. (>Essentialismus).
II 158
Und was wären die analogen Werte in anderen Welten? Schlicht die Summen der physikalischen Gegenstand in allen Welten, wobei die Bewohner unterschiedslos verbunden werden. Bsp Einer dieser Werte wäre "Napoleon mitsamt seinen Gegenstücken in anderen Welten" ein anderer bestünde aus Napoleon mitsamt diversen völlig verschiedenen unähnlichen Bewohnern anderer Welten. Daher verlangt die Quantifikation über Gegenstände quer durch Welten keineswegs, dass wir dem Ausdruck "Gegenstück" irgendeinen Sinn abgewinnen! Ebenso wie beliebige Momentangegenstände zu verschiedenen Zeiten Zeitsegmente bilden, die nicht nur einem, sondern zahllosen zeitlich ausgedehnten Gegenstanden angehören. (QuineVsLewis). >Gegenstücktheorie, >Gegenstücke.
Die Quantifikation über einen Bereich ist nicht schwieriger als über mehrere Bereiche, wenn es nicht zusätzliche Schwierigkeiten mit Bezug auf MöWe gibt.
Die gibt es in der Tat: nicht in der Quantifikation sondern in den Prädikaten.
II 159
Vermittels einer beliebigen Reihe von Welten kann man über leicht zu nehmende Stufen alles Beliebige in alles Beliebige verwandeln. Der verheerende Unterschied ist: dass uns die Reihe der Momentquerschnitte durch unsere reale Welt in einzigartiger Weise auferlegt ist, während sie in möglichen Welten der Phantasie anheimgestellt sind. Bsp Wie hängt die Quantifikation in modale Kontexte von Querweltidentitfikationen ab? Wir betrachten: "(Ex)QFx". Problem liegt nicht in der Quantifikation als solcher: "x" erstreckt sich über alle Welten, "Fx" verlangt jedoch, dass in allen Welten das Prädikat "F" erfüllt ist.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Namen Wittgenstein Wolf II 14
Bündeltheorie/Namen: Eine Bündeltheorie der Namen wurde von Wittgenstein und Searle vorgeschlagen. >Wesentliche Eigenschaften, >Bündeltheorie/Kripke.
Wolf II 150
Namen/Wittgenstein: Ich gebrauche den Namen N ohne feste Bedeutung - Philosophische Untersuchungen §79.
Wittgenstein I 302/303
Name/Gegenstand/Konvention/Wittgenstein/Hintikka: Solange die Verknüpfungen zwischen Sprache und Welt unanalysierte Namensrelationen sind, sind die möglichen Verbindungen der Symbole nur durch ihre eigene Natur bestimmt - durch ihr eigenes Wesen - Namensbeziehungen sind zwar konventionell - aber die Natur der Zeichen sagt sich selbst aus - verwandeln wir Zeichen in Variable, sind sie nur noch von der Natur des Satzes abhängig. - > Logische Form - sinnlose Verbindungen müssen aber durch Konvention verboten werden. - Sie werden nicht durch die Symbole selbst ausgeschlossen. - Damit wird die Widerspiegelung aufrechterhalten. - Wittgenstein/spät: VsWiderspiegelung - spät: VsNamensrelation.
Hintikka I 22
Namen/Existenz/Grenze/Wittgenstein/Hintikka: In einer logisch gebildeten Sprache müssen alle Namen etwas bezeichnen. Man kann aber nicht angeben, wie viele Gegenstände es gibt. >Grenze.
I 51
Gegenstand/Tractatus/Wittgenstein/Hintikka: Zu den verbreiteten Missverständnissen über den Tractatus zählt die Vorstellung, dass das, was er "Gegenstände" nennt, keine Relationen und Eigenschaften umfasst. Hintikka: das terminologische Gegenstück dieses Irrtums ist: Namen seien logisch gesprochen samt und sonders singuläre Termini, sodass Prädikate (einschließlich der Symbole für Beziehungen) nicht unter diesen Begriff fallen können (fälschlich).
I 60 ff
Zeichen/Relation/Benennen/Tractatus/Wittgenstein: Nicht das komplexe Zeichen "aRb" sagt, dass a in einer gewissen Beziehung zu b steht, sondern dass "a" in einer gewissen Beziehung zu "b" steht, sagt, dass aRb. (3.1432) Anführungszeichen sic!) - Doch Wittgenstein will auf etwas anderes hinaus: Die Anzahl der Namen, die im Elementarsatz vorkommen, muss laut Tractatus dieselbe sein wie die der Gegenstände in der durch den Satz dargestellten Sachlage. Um welche Sachlage es sich handelt, ist allerdings nicht allein durch die Namen a und b bestimmt. Copi: (fälschlich) meint, dass Wittgenstein durch die Formulierung "in gewisser Beziehung" im Grunde vom Relationszeichen abstrahiert und eine existentielle Generalisierung vollzieht. (HintikkaVsCopi).
I 71
Namen/Existenz//Wittgenstein: "Ich will 'Name' nur das nennen, was nicht in der Verbindung "X existiert" stehen kann. Und so kann man nicht sagen "Rot existiert", weil, wenn es Rot nicht gäbe, überhaupt nicht von ihm geredet werden könnte. Namen/Existenz//Wittgenstein: die Existenz eines Gegenstands geht daraus hervor, dass sein Name in der Sprache gebraucht wird. Für die logischen Schlussregeln ist dann für eine wohlgebildete Sprache vorauszusetzen, dass die Individuenkonstanten nicht ohne Bezug sind. >Individuenkonstanten.
I 85
Gegenstand/Name/Sprache/Sokrates/Theaitet/Hintikka: Für die Urelemente, aus denen alles zusammengesetzt ist, gibt es keine Erklärung. Alles was an und für sich ist, kann man nur mit Namen bezeichnen, eine andere Bestimmung ist nicht möglich. Weder es sei, noch, es sei nicht. So ist auch die Sprache eine Verflechtung von Namen. >Sprache.
I 127
Elementarsatz: besteht nicht aus einer Reihe von Namen für Einzeldinge, die durch zusätzliche Verknüpfung zusammengehalten werden, sondern er besteht aus einer Reihe von "Namen" für Gegenstände, die verschiedenen aber zusammenpassenden logischen Typen angehören.
I 149
Bildtheorie/Abbildtheorie/Tractatus/Wittgenstein/Hintikka: "Namen sind Punkte, Sätze, Pfeile, sie haben Sinn. Der Sinn wird durch die beiden Pole wahr und falsch bestimmt." >Sinn.
II 84
Name/Bedeutung/Wittgenstein: die Bedeutung der Wörter "Professor Moore" ist nicht der Träger - 1. Die Bedeutung geht nicht spazieren - 2. Dieselben Wörter kommen auch in einem Satz vor wie Bsp "Professor Moore existiert nicht" - Bedeutung wird innerhalb der Sprache festgelegt - durch Erklärungen. >Bedeutung, >Erklärungen.
II 88
Zahl/Wittgenstein: Die Zahlen in einem Musterbuch sind die Namen der Muster. >Zahlen.
II 365
Name/Gegenstand/Wittgenstein: zwischen beiden gibt es keine wirkliche Beziehung.
VI 71
Namen/Elementarsatz/Wittgenstein/Schulte: Die Namen im Elementarsatz sind ganz anderer Art als Eigennamen. Sie sind Urzeichen, die durch keine Definition näher bestimmt werden können - sie können aber durch Erläuterungen erklärt werden - Erläuterungen sind Sätze, die Urzeichen enthalten - anders als ein Code gehorchen Elementarsätze keinen Verabredungsregeln. >Code, >Sätze, >Definitionen, >Zeichen.
VI 172
Namen/WittgensteinVsFrege/Schulte: spät: Der Träger ist nicht die Bedeutung des Namens. >Bedeutung.
IV 22
Name/Tractatus/Wittgenstein: Der Name bedeutet den Gegenstand. (3.203).

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960

K II siehe Wol I
U. Wolf (Hg)
Eigennamen Frankfurt 1993

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Notwendigkeit Kripke I 46
Notwendig/nicht a priori: Bsp Goldbachs Vermutung: Goldbachs Vermutung wird sich dann mit Notwendigkeit herausstellen. Ich würde jedoch vorschlagen, dass es keine notwendige Tatsache ist, das Aristoteles die logische Summe der Eigenschaften besitzt, die ihm gewöhnlich zugeschrieben werden. Kripke (VsTradition): Molekülbewegung ist notwendig mit Wärme identisch! Wir haben es entdeckt, aber es hätte nicht anders sein können.
>Goldbachsche Vermutung, >notwendig a posteriori.
I 116
Physikalische Wahrheiten sind notwendig: Bsp Wärme = Molekülbewegung - aber dies ist keine Analogie zu Geist-Gehirn-Identitäten.
>Identitätstheorie/Kripke, >Schmerz/Kripke.
I 116
Def Notwendigkeit/Kripke: Notwendig sind solche Identitätsbehauptungen, in denen beide Ausdrücke starr designieren. Bsp "Wasser ist H20". Wasser hätte nicht etwas anderes sein können. Es ist für Wasser wesentlich, dass es der Stoff mit der atomaren Struktur ist. Wo es kein H20 gibt, gibt es kein Wasser.
>Starrheit.
---
Frank I 121f
Notwendig/Kripke: Notwendig sind Verbindungen, die mit zwei oder mehr starren Bezeichnungsausdrücken gebildet werden, Bsp dass Schmerz sich so anfühlt, wie es sich für uns anfühlt. Tradition: Der Gehirnzustand könnte auch ohne Schmerz auftreten.
I 122
Notwendig/wesentliche Eigenschaften/KripkeVsTradition: Die Art des Herausgreifens beim Schmerz (durch Erlebnis) und beim Gehirnzustand (Konfiguration von Molekülen) ist in beiden Fällen essentiell und nicht akzidentiell. Der Gehirnzustand könnte durch kontingente Tatsachen herausgegriffen werden, aber nicht der Schmerz. ---
Kripke I 144
Notwendige Eigenschaften müssen nicht zur Bedeutung gehören! (Das Periodensystem wurde später entdeckt). Wissenschaftliche Entdeckungen ändern nicht die Bedeutung! Bedeutung erwächst nicht aus Eigenschaften!
>Bedeutung/Kripke, >Eigenschaft/Kripke.
---
Stalnaker I 188
Notwendig a posteriori/Kripke/Stalnaker: Klassische Fälle sind z.B. Aussagen, die Namen enthalten Bsp Hesperus = Phosphorus (s.u.: Sie wurden durch verschiedene Kausalketten festgelegt). Aussagen über natürliche Arten: Bsp Das Atomgewicht von Gold ist 79. >Morgenstern/Abendstern, >Natürliche Art.

Kripke I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

Kripke II
Saul A. Kripke
"Speaker’s Reference and Semantic Reference", in: Midwest Studies in Philosophy 2 (1977) 255-276
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Kripke III
Saul A. Kripke
Is there a problem with substitutional quantification?
In
Truth and Meaning, G. Evans/J McDowell Oxford 1976

Kripke IV
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg) Oxford/NY 1984

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Notwendigkeit Quine I 344/45
Eigenschaften/Quine: wir lassen keine notwendigen oder kontingenten Eigenschaften zu.(VsModallogik) - nur wichtige und weniger wichtige Eigenschaften.
II 143 ff
"notw" Prädikat in Gesetzen, extensional, kein Zitat, aber unklar - "Q" (Funktor) Modallogik, intensional de re: außerhalb der Reichweite: x = Planeten, x = 9, 9 ungerade - Prädikat trifft auf Wert der Variablen zu, nicht auf den Namen! - de re: bezugnehmende Position!
de dicto: der gemeinte Terminus steht in dem Satz: "notw" Planeten ungerade: falsch!
de re: Bsp Ein Spion zu sein soll eine wesentliche Eigenschaft sein (falsch). - Kein Glauben de re!(> wesentliche Eigenschaften).
Modallogik/Quine: gesamte ML kontextabhängig - welche Rolle spielt jemand oder etwas? - gleiche Stufe wie wesentliche Eigenschaften.
Notwendigkeit/(Quine: der ganze Begriff ist nur im Kontext sinnvoll!
Propositionale Einstellungen/Quine: bleiben erhalten! - Aber nicht de re!

VII (h) 152
Notwendigkeit/Quine: geht nur für intensionale Objekte, die sollen notwendig so oder so sein. ((s) begrifflich).
X 133
Notwendigkeit/Prinzip/Quine: das Prinzip der minimalen Verstümmelung ist es, was der logischen Notwendigkeit zugrunde liegt: Es kann die Art der Notwendigkeit erklären, die mit der logischen und der mathematischen Wahrheit verbunden ist. - ((s) >Einfachheit, >Prinzipen/Quine).
Rorty IV 60
Notwendig/kontingent/Quine: es gibt keine Unterscheidung zwischen notwendigen und kontingenten Wahrheiten.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Qua-Objekte Fine Simons I 298
Qua-Objekte/Kit Fine/Simons: x qua F - bzw. x unter der Beschreibung F. Def Basis: das zugrundliegende Objekt.
Def Erläuterung/Fine: x qua F ist immer von der Basis unterschieden.
SimonsVsFine: Das ist zu stark, denn dann müsste man auch "x qua Selbstidentität" von x unterscheiden. - auch wesentliche Eigenschaften dürften nicht das qua ausmachen. - Nur kontingente Eigenschaften dürften in der Erläuterung vorkommen.
>Mereologie, >P. Simons, >Erklärungen.
Simons: Die meisten Qua-Objekte haben ihre Erläuterung eingebaut, nicht als Eigenschaft. (Es gibt sie schon in Principia Mathematica(1)).
Qua-Objekte liefern eine ontologische Abhängigkeit für eine begriffliche Abhängigkeit - Bsp Faust qua geballte Hand. - Bsp Statue qua geformter Ton.
>Statue/Ton, >Begriffliche Abhängigkeit, >Ontologische Abhängigkeit.
SimonsVs: Qua-Objekte bringen nichts, man kann mit ihnen nicht neue singuläre Termini aus alten bilden.
>Singuläre Termini, >Begriffe, >Identifikation, >Unterscheidungen.


1. Whitehead, A.N. and Russel, B. (1910). Principia Mathematica. Cambridge: Cambridge University Press.

Fin I
K. Fine
The Limits of Abstraction Oxford 2008

FinA I
A. Fine
The Shaky Game (Science and Its Conceptual Foundations series) Chicago 1996

Simons I
P. Simons
Parts. A Study in Ontology Oxford New York 1987
Querweltein- Identität Quine II 158f
Identifikation zwischen möglichen Welten: hängt ab von den Prädikaten - für Körper auch von Raumverdrängung, Zusammensetzung usw, daher nicht "querweltein" (von Welt zu Welt). - "Derselbe Gegenstand" ist nichtssagend.
II 149
Mögliche Welt/Quine: anschauliche Weise, essentialistische Philosophie geltend zu machen - um einen Gegenstand in einer möglichen Welt zu identifizieren, sind wesentliche Eigenschaften notwendig. (QuineVsEssentialismus).
>Mögliche Welten/Quine.

Hintikka I 137
QuineVsModallogik: Problem der Querwelteinidentifikation. Querwelteinidentifikation/cross-identification/Quine/(s): Problem der Identitätsbedingungen. Wenn keine Identitätsbedingungen gegeben sind, ist die Frage sinnlos, ob ein Individuum „dasselbe wie“ eins in einer anderen möglichen Welt ist.
HintikkaVsQuine: mein modifizierter Ansatz geht über die Reichweite von Quines Kritik hinaus.
Weltlinien/Hintikka: werden von uns fixiert, nicht von Gott. Dennoch sind sie nicht willkürlich. Ihre Begrenzungen sind durch Kontinuität von Raum und Zeit, Erinnerung, Lokalisierung usw. gegeben.
HIntikka I 138
Es kann sogar sein, dass unsere Präsuppositionen sich als falsch herausstellen. Daher kann es keine Menge von Weltlinien geben, die alle möglichen Welten umfassen, die wir in der alethischen Modallogik brauchen. Modallogik/Quantifikation/Quine/Hintikka: eine realistische Interpretation der quantifizierten alethischen Modallogik ist unmöglich. Aber aus Gründen, die tiefer gehen als Quine angenommen hat.
Querwelteinidentifikation/HintikkaVsQuine: ist nicht intrinsisch unmöglich.
Quine/Hintikka: hat das in letzter Zeit sogar mit Einschränkungen anerkannt.
Lösung/Hintikka: Querwelteinidentifikation als Re-Identifikation.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
Universalien Bigelow I VII
Universalien/Bigelow/Pargetter: pro Universalien: Sie helfen, ein einheitliches Bild herzustellen, und Wahrscheinlichkeiten zu verstehen. Sie helfen, eine einheitliche Theorie der Modalitäten aufzustellen, (Möglichkeit, Notwendigkeit) die wir in der Wissenschaft finden. >Wahrscheinlichkeit, >Modalitäten, >Möglichkeit, >Notwendigkeit.
I 82
Universalien/Wissenschaft/Bigelow/Pargetter: Wir haben bisher Universalien kennengelernt, die für die Physik nützlich sind, jetzt betrachten wir solche, die es für die Chemie sind: Chemische Komponenten: sind Strukturen, die aus Elementen gebildet sind.
Def Universale: ist die Eigenschaft, eine bestimmte Struktur zu haben, diese ist wiederum bezogen auf die Universalien, die die Elemente bestimmen.
Das sind strukturelle Universalien.
Strukturelle Universalien/Bigelow/Pargetter: Bsp ausgedrückt durch das Prädikat „Methan sein“ oder „;Methan“. Instanziiert: durch ein Kohlenstoffatom und vier Wasserstoffatome in einer bestimmten Konstellation. Diese Konstellation ist eine wesentliche Eigenschaft.
>Wesen, >Eigenschaften.
Instanziierung: durch Methanmoleküle.
>Instanziierung.
Pointe: Dieses Universale ist intrinsisch mit anderen Universalien verbunden: den Universalien "Wasserstoff sein", "Kohlenstoff sein" und gebunden zu sein.
>Intrinsisches.
I 87
Strukturelle Universalien/Ebenen/Bigelow/Pargetter: Ebene 1: materielle Individuen, die die Eigenschaft haben, Butan zu sein oder Methan usw. Diese sind dann Methan-Moleküle usw. Diese Individuen haben Teile mit verschiedenen Eigenschaften und Relationen.
Ebene 2: Eigenschaften und Relationen der Individuen von Ebene 1.
Eigenschaft: Bsp die Eigenschaft, Methan zu sein.
Ebene 3: Relationen oder Proportionen zwischen Eigenschaften oder Relationen zwischen Individuen, egal ob Eigenschaften 1. oder 2. Stufe (sic) dieser Individuen. Bsp „dieselbe Anzahl Instanzen haben wie“.
Kardinalzahlen/Frege: diese Konstruktion hat Frege für die Kardinalzahlen gebraucht.
Familie: Diese Relationen zwischen Eigenschaften haben die Form einer Familie, einschließlich Bsp „doppelt so viele Instanzen habend“, „viermal so viele Instanzen habend“ usw.
Proportion: Diese „numerischen“ Proportionen werden auch zwischen komplexeren Eigenschaften der Ebene 2 bestehen: Bsp konjunktive Eigenschaft: Kohlenstoff sein und Teil dieses Moleküls sein“.
>Proportionen.
Bsp Wenn das Molekül Methan ist, stehen diese zwei Eigenschaften in einer Relation die durch die Proportion 4:1 charakterisiert ist.
Strukturelle Universalien/Bigelow/Pargetter: können wir dann als relationale Eigenschaft eines Objekts charakterisieren. Sie bezieht das Molekül auf verschiedene Eigenschaften. Diese Eigenschaften sind Kohlenstoff sein, Wasserstoff sein, gebunden sein.
Universale: Bsp Methan sein: ist dann identisch mit einer hoch konjunktiven relationalen Eigenschaften 2. Stufe eines Individuums (Molekül).
I 88
Eigenschaft: Die Eigenschaft, Methan zu sein steht in einem Muster von internen Proportionen zu anderen Eigenschaften, Bsp Wasserstoff sein, gebunden sein, usw. Mereologie/Chemie/Bigelow/Pargetter: diese Relationen sind aber nicht mereologisch.
>Mereologie.
Relationen/Bigelow/Pargetter: diese Relationen sind interne Relationen und sie sind wesentlich.
Essentialismus/Bigelow/Pargetter: pro: wir brauchen hier wesentliche Eigenschaften. Das ist aber besser als Zuflucht zur Magie (s.o.).
>Essentialismus.
I 89
Universalien/Bigelow/Pargetter: Universalien könnten nicht als diese Universalien existieren, wenn sie nicht in diesen Relationen zueinander stünden. Das sind die strukturellen Universalien.
I 164
Universalien/Bigelow/Pargetter: Eine volle Theorie der Universalien braucht eine vor-semantische Quelle für Universalien (vor-semantisch/(s): etwas, das keine Wahrmacher erfordert). >Wahrmacher, >Semantik.
Lösung/Bigelow/Pargetter: wir brauchen etwas, was etwas instanziiert ohne selbst je selbst instanziiert zu werden.
Existenz 2. Stufe/Bigelow/Pargetter: Existenz 2. Stufe wird aber auch von einer Theorie der Universalien erfordert. Aus der man allerdings ohne Zusatzprämissen keine Existenz 1. Stufe ableiten kann.
Ursachen als strukturelle Universalien.
>Stufen/Ebenen, >Ableitung, >Ableitbarkeit.
I 293
Fundamentale Kräfte/Bigelow/Pargetter: sind Vektoren. >Vektoren.
Grundlegende Kräfte/Bigelow/Pargetter: sind Aggregate von Vektoren. These sie sind strukturelle Universalien.
>Kräfte.
Bsp Masse: Jede spezifische Masse entspricht einer speziellen Eigenschaft. Dennoch haben massive Objekte etwas Gemeinsames: dass sie Masse haben. Das entspricht einer Relation höherer Stufe.
Diese Relationen sind intern und wesentlich, nicht extern. D.h. die bestimmten Masseeigenschaften könnten nicht sie sein, wenn sie in anderen Relationen zu anderen Objekten stünden.
>Außen/innen, >Extrinsisches.
Gemeinsames: ist eben dies, dass alle massiven Dinge in solchen Relationen zu anderen massiven Dingen stehen.
Eigenschaft 1. Stufe: Bsp Geschwindigkeit in der Ebene.
Relation 1. Stufe. Bsp Unterschied in der Geschwindigkeit oder in der Richtung. Daher gibt es hier zwei Relationen 1. Stufe.
Kräfte/Bigelow/Pargetter: sind komplexere Vektoren, da sie selbst Relationen 2. Stufe sind. Fundamentale Kräfte können verschiedene Größe und Richtung haben.
I 293
Damit stehen sie in einem Cluster von internen Relationen höheren Grades zu anderen fundamentalen Kräften. Das stellt sicher, dass sie eine Familie sind, die etwas gemeinsam hat. Notwendig/Eigenschaften/Kräfte/Bigelow/Pargetter: Die Tatsache, dass eine fundamentale Kraft doppelt so groß ist wie die andere, oder senkrecht zu einer anderen steht, sind nicht kontingent.
Lösung: sie wären sonst andere Kräfte als die, die sie sind.
Dagegen:
Kontingent: ob Dinge durch eine Kraft verbunden sind, ist kontingent.
>Kontingenz, >Notwendigkeit.
Strukturelle Universalien/Bigelow/Pargetter: (s.o. Bsp Methan)
Kräfte: die konstitutiven Eigenschaften struktureller Universalien können auch fundamentale Kräfte sein, also auch Vektoren mit Größe und Richtung.
Interne Relationen: davon gibt es sehr viele innerhalb eines strukturellen Universale. Und diese stellen auch die Verbindungen zu Individuen her.
Verursachung/Bigelow/Pargetter: Wir haben gesagt, dass sie lokal ist. Daher kann sie keine Relation nur zwischen völlig nichtlokalen Universalien sein.
Strukturelle Universalien: müssen also ein lokales Element haben.
Lösung: ihre relationalen Eigenschaften betten Einzeldinge genauso ein wie Universalien.
Grundlegende Ursache/Bigelow/Pargetter: wenn sie ein strukturelles Universale ist, wird sie eine konjunktive Relation höherer Stufe zwischen Einzelereignissen sein.
>Ursachen, >Verursachung.
I 294
Kausalrelationen/Bigelow/Pargetter: Kausalrelationen haben nach alldem eine reiche essentielle Natur. Und sie sind nicht primitive Grundbegriffe. Sie werden erklärt durch Vektoren und strukturelle Universalien. Es gibt sie selbstständig neben Ursachen und Wirkungen. >Kausalrelationen, >Wirkung.
Modalitäten/Bigelow/Pargetter: einige sind wesentlich kausal. Aber:
Verursachung/Bigelow/Pargetter: ist ihrerseits nicht wesentlich modal.
>Modalitäten, >Verursachung.
I 378
Universalien/Bigelow/Pargetter: Universalien sind Dinge in der Welt wie andere auch. Insbesondere sind sie benennbar. >Benennen, >Individuation, >Identifikation.
I 379
Es gibt keine wesentliche Verbindung von Universalien und Prädikaten. D.h. Universalien können in Subjektposition stehen. ((s) Aber kann man über sie quantifizieren?). Daher haben wir kein Problem mit Logik höherer Stufe (Logik 2. Stufe). >Prädikate, >Prädikation.
Universalien: sollten nicht von semantischer Theorie dominiert werden. Sie sollten nicht nach einer Hierarchie angeordnet werden müssen. Dennoch haben sie ein hierarchisches Muster mit Individuen als Basis.
Paradoxien: vermeiden wir, indem wir verbieten, dass Universalien sich selbst oder andere Universalien instanziieren dürfen.
Selbstreferenz/Bigelow/Pargetter: ist allerdings nur ein Problem, wenn man die Mathematik a priori allein auf Logik gründen möchte. Und das wollen wir nicht. Wir nehmen z.B. nicht an, dass jede linguistische Beschreibung (Kennzeichnung) eine Menge bestimmt.
>Selbstbezüglichkeit, >Mengen, >Mengenlehre, >Kennzeichnungen, >Mathematik, >Logik, >Letztbegründung.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
Wesen Lewis IV 35
Def Wesen/Lewis: Die Gesamtheit des Wesens ist der Durchschnitt der wesentlichen Attribute, der Attribute, die ein Ding mit allen und nur seinen Gegenstücken (GS) teilt. Def Gegenstück/Lewis: Gegenstück von etwas ist alles, was das (Singular, weil koextensiv) wesentliche Attribut von ihm hat. Das heißt nicht, dass das Attribut das Wesen des Gegenstücks ist. Es muss noch nicht einmal ein wesentliches Attribut des Gegenstücks sein ((s) Wesen sind nicht transitiv über Welten.) >Transitivität, >Mögliche Welt/Lewis, >Gegenstücktheorie/Lewis, >Gegenstücke/Lewis, >Gegenstückrelation/Lewis.
---
V 247
Ereignis/Wesen: Ereignisse haben ihr Wesen eingebaut: die notwendigen Bedingungen für ihr Vorkommen.
V 248
Bsp Ein Ereignis ist notwendigerweise ein Wechsel (Veränderung) dann und nur dann, wenn es notwendig ist, dass das Ereignis in der Region vorkommt, wenn sich etwas überall in der Region ändert. Bsp Ein Ereignis ist notwendigerweise ein Tod, wenn es notwendig ist, dass das Ereignis in der Region nur vorkommt, wenn etwas überall in der Region stirbt und nicht überall in einer größeren Region. >Ereignis/Lewis.
V 254
Ereignis/Wesen/Lewis: Bsp Neros Singen während Rom brennt. Der Brand Roms ist akzidentell. Aber das Singen ist notwendig ein Singen. Fazit: Wir können die wesentlichen Eigenschaften von Ereignissen nicht durch die Beschreibung finden - diese können akzidentell sein.
V 264
Ereignis/Wesen/Lewis: Es gibt keine Ereignisse, die wesentlich Sokrates involvieren, d.h. die nicht in einer Region passieren können, die nicht Sokrates oder ein Gegenstück von ihm enthält. ((s) Gegenstücke sind die Lösung für das Problem: "Der Tod des Sokrates".) Lewis: Eine Gegenstück-Relation ist eher eine extrinsische Angelegenheit. Gegenstücke werden durch Ähnlichkeit zusammengehalten. Diese ist meist extrinsisch. LewisVsKripke: Ursprung und Rolle sind nicht intrinsisch.
V 265
Bsp Tod des Sokrates: Involviertsein in derselben Region reicht nicht (das können Kobolde auch sein), weil die GS-Relation nicht dieselbe für Teile wie für das Ganze ist. Ein Gegenstück eines Teils, muss nicht Teil eines GS sein ((s) in einer anderen möglichen Welt könnte mir ein Arm fehlen).
V 266
Lewis: Bsp Tod des Sokrates: Angenommen, wir haben einen Tod, der in bestimmtes Personen-Segment involviert (egal ob akzidentell oder wesentlich, wenn wir eins haben, das es akzidentell involviert, dann haben wir ein anderes, das es wesentlich involviert). Angenommen, in der Tat ist das Segment Teil von Sokrates, und zwar akzidentell: nicht alle Gegenstücke sind Teil. ((s) Sokrates hätte auch später sterben können). Nun haben wir also Sokrates zu guter Letzt involviert in seinem eigenen Tod und zwar so, dass wir unziemliche extrinsische Ereignisse umgangen haben. ---
Schwarz I 54
Mögliche Welt/wesentliche Eigenschaften/Kripke/Schwarz: Herkunft ist eine wesentliche Eigenschaft, auch eine biologische Art.
Schwarz I 227
Wesen/Möglichkeit/MöWe/mögliche Welt/Lewis: Was für Möglichkeiten es gibt, ist nicht kontingent. Darüber kann man auch keine Information erwerben. Lewis: Für jede Weise, wie Dinge sein können, muss es eine Mögliche Welt geben. ((s) Dann gilt für ihn immer automatisch >S5.)

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
Zwang Morris Gaus I 200
Zwang/Morris: Betrachten Sie einen "Staat" ohne Gesetz oder einen Staat, dessen Gerichtsbarkeit nicht territorial war. Wir würden ihn nicht als einen echten Staat betrachten. Recht und Territorialität sind wesentliche Eigenschaften von Staaten und Teil des Staatsbegriffs. >Staat/Morris. Nötigung: Stellen Sie diesen Eigenschaften Nötigung oder Gewalt gegenüber. Wir können uns einen Staat vorstellen, der weder Zwang noch Gewalt anwendet. Es gibt nichts in der Natur eines Gesetzes, das verlangt, dass die Einhaltung der Gesetze zwangsweise sichergestellt wird. Es scheint also keine begriffliche Wahrheit zu sein, dass Staaten Zwang anwenden.
MorrisVsRawls: Warum sollte man bei Rawls denken, dass "politische Macht immer Zwangsgewalt ist, die durch den Einsatz von Sanktionen durch die Regierung unterstützt wird"? Vielleicht wegen der Verbindung von Recht und Sanktion. Aber diese Verbindung ist nicht notwendig. Einige Gesetze werden nicht durch Sanktionen durchgesetzt (z.B. Gesetze, die die Pflichten von Beamten regeln, Gesetze, die Befugnisse festlegen, Verfassungsgesetze). Versuche, das Gesetz im Sinne der Zwangsbefehle eines Souveräns zu verstehen, sind unplausibel (siehe Austin, 1885(1), für die klassische Formulierung dieser Position; und Hart, 1994(2), für die klassische Widerlegung).
>Sanktionen/Morris, >Recht/Morris.

1. Austin, John (1995 t 18851) The Province of Jurisprudence Determined. Cambridge: Cambridge University Press.
2. Hart, H. L. A. (1994) The Concept of Law, 2nd edn. Oxford: Oxford University Press.

Morris, Christopher W. 2004. „The Modern State“. In: Gaus, Gerald F. & Kukathas, Chandran 2004. Handbook of Political Theory. SAGE Publications

Gaus I
Gerald F. Gaus
Chandran Kukathas
Handbook of Political Theory London 2004

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 4 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
notw. Eigensch. Kripke, S.A. Staln I 80
notwendige Eigenschaft/wesentliche Eigenschaften/natürliche Art/Kripke/Stalnaker: These die Wortbedeutung (Extension) und die Tatsachen über die Elemente der Extension bestimmen dann die wesentlichen Eigenschaften für diese Art. D.h. aktuale Känguruhs spielen eine notwendige Rolle dabei. Problem: das ist nicht hinreichend dafür zu sagen, daß die Individuen, die Känguruhs sind, notwendig Känguruhs sind. Bzw. daß Känguruh-sein notwendig für Känguruhs ist. (>Urmeter/Kripke):
natürliche Art Kripke, S.A. Schiffer I 56
Natürliche Art/Kripke/Putnam: These: Es scheint vernünftig anzunehmen, dass die Elementschaft in einer natürlichen Art durch empirisch feststellbare interne Strukturen bestimmt wird.
I 277
Nicht alle Biologen stimmen zu, dass natürliche Arten durch den Genotyp festgelegt sind.
Stalnaker I 79
natürliche Art/Kripke: (1972) These: Namen für natürliche Arten (natürliche Art-Begriffe, natürliche- Art-Begriffe) drücken wesentliche Eigenschaften aus. - These: Namen für z.B. Tierarten sind - anders als normale Ausdrücke für Eigenschaften - referentielle Terme.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
wesentl. Eigensch. Kripke, S.A. Staln I 79
wesentliche Eigenschaft/Stalnaker: (nur um der Diskussion willen): Bsp Kripke: These Namen für natürliche Arten (natürliche Art-Begriffe, nat. Art-Begr.) drücken wesentliche Eigenschaften aus.
Ggst / Eigensch. Stalnaker, R. I 72/73
Anti-Essentialismus/Stalnaker: untersuchen wir die These, daß alle Eigenschaften aller Gegenstände akzidentell sind. Hier brauchen wir drei Arten von Ausnahmen, drei Arten von unbestreitbar wesentlichen Attributen. Sie wurden von Ruth Marcus (1967) Terry Parsons (1967 und 1969) diskutiert. Bsp Operationalismus: nach ihm wäre die Eigenschaft, einen Meter lang zu sein eine referentielle Eigenschaft, denn der Operationalist glaubt daß das als Eigenschaft definiert ist, von derselben Länge wie x zu sein, wobei x ein bestimmte Objekt ist ((s) wie oben Babe Ruth).
MöWe-indizierte Eigenschaften/Plantinga/Stalnaker: (Plantinga 1970) sind unbestreitbare wesentliche Eigenschaften. (MöWe = mögliche Welt).