| Begriff/ Autor/Ismus |
Autor |
Eintrag |
Literatur |
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| Kopula | Strawson | I 214 Verknüpfung/Relation/Strawson: a) aussagende Verknüpfung: ((s) "...ist ein..." ) b) ausgesagte Bindung: "...steht in der Relation zu...", "... ist ein Beispiel für..." Zweistellige Ausdrücke sind nicht selbst wieder Bezeichnungen von Relationen. >Relation. Aussagbare Beziehungen zwischen Sachen sind nicht selbst Relationen. I 215 a) Art-Universalien: liefern Klassifikationsprinzip, setzt keins voraus-Bsp Gattungsnamen. b) charakterisierende Universalien (Ch-U): Bsp Verben, Adjektive: liefern Klassifikations-Prinzipien nur für zuvor eingeteilte Einzeldinge. Aber auch Einzeldinge selbst liefern ein Prinzip der Zusammenfassung: Bsp Sokrates ebenso wie Weisheit - >attributive Bindung: (nicht-relationale Bindungen zwischen Einzeldingen unterschiedlichen Typs). I 216 Bsp Der charakterisierenden Bindung zwischen Sokrates und dem Universale Sterben entspricht die attributive Bindung zwischen Sokrates und seinem Tod. I 216 1. Art- oder Beispielsbindung/Strawson: a) Fido ist ein Hund, ein Tier, ein Terrier b) Fido, Coco und Rover sind Hunde 2. Charakterisierende Bindung: a) Bsp Sokrates ist weise, ist lebhaft, argumentiert b) Sokrates, Platon, Aristoteles sind alle weise, alle sterben 3. attributive Bindung: Zusammenfassung von Einzeldingen aufgrund der charakterisierenden Bindung. Bsp Lächeln, Beten. Jeweils symmetrische Form: x steht charakterisierende Bindung zu y. Asymmetrisch: x wird durch y charakterisiert - dann ist y abhängiges Glied. I 219 Kategoriales Kriterium der Subjekt-Prädikat-Unterscheidung: x wird als nicht-relational an y gebunden behauptet d.h. dass Universalien von Einzeldingen prädiziert werden können, aber nicht Einzeldinge von Universalien. - Aber auch Universalien können von Universalien prädiziert werden. >Universalien/Strawson. I 221 Neu/Strawson: Unterscheidung zwischen Sachtypen statt bisher Worttypen. I 227f Verknüpfung/Bindung/Strawson: Sonderfall: Zwischen Einzeldingen: Bsp Der Fang, durch den Compton ausgeschaltet wurde, wurde von Carr gemacht. Lösung: Wir können "wird ausgeführt" usw. als Quasi-Universale auffassen. Bloß Quasi-Universale: denn Aktion und Ausführung der Aktion sind nicht verschieden. I 229 Dennoch: Eine Vereinfachung wie "Compton wurde durch Carr ausgeschaltet" hat eine andere Gewichtung. Pointe: Wir haben den Sachen die Rolle der Subjekte einer Prädikation übertragen. >Prädikation. Das ist ein neues Kriterium als Brücke zwischen den beiden anderen Kriterien (s.o.) |
Strawson I Peter F. Strawson Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972 Strawson II Peter F. Strawson "Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit", In Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977 Strawson III Peter F. Strawson "On Understanding the Structure of One’s Language" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Strawson IV Peter F. Strawson Analyse und Metaphysik München 1994 Strawson V P.F. Strawson Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981 Strawson VI Peter F Strawson Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20 In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Strawson VII Peter F Strawson "On Referring", in: Mind 59 (1950) In Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993 |
| Sätze | Strawson | I 196 StrawsonVsFrege: Dass die Teile des Satzes nur durch Ungesättigtes aneinanderhaften, ist bloß metaphorisch. RamseyVsFrege: Es gibt keinen Grund, irgendeinen Teil als ungesättigt zu betrachten. >Referenz/Ramsey, >Partikularisierung/Ramsey, >Ungesättigt/Frege. I 214 Verknüpfung/Relation/Strawson: a) aussagende Verknüpfung: ((s) "...ist ein..." ) b) ausgesagte Bindung: "...steht in der Relation zu...", "... ist ein Beispiel für..." Zweistellige Ausdrücke sind nicht selbst wieder Bezeichnungen von Relationen. >Relation. Aussagbare Beziehungen zwischen Sachen sind nicht selbst Relationen. I 215 a) Art-Universalien: liefern Klassifikationsprinzip, setzt keins voraus-Bsp Gattungsnamen. b) charakterisierende Universalien (Ch-U): Bsp Verben, Adjektive: liefern Klassifikations-Prinzipien nur für zuvor eingeteilte Einzeldinge. Aber auch Einzeldinge selbst liefern ein Prinzip der Zusammenfassung: Bsp Sokrates ebenso wie Weisheit - >attributive Bindung: (nicht-relationale Bindungen zwischen Einzeldingen unterschiedlichen Typs). I 216 Bsp Der charakterisierenden Bindung zwischen Sokrates und dem Universale Sterben entspricht die attributive Bindung zwischen Sokrates und seinem Tod. I 216 1. Art- oder Beispielsbindung/Strawson: a) Fido ist ein Hund, ein Tier, ein Terrier b) Fido, Coco und Rover sind Hunde 2. Charakterisierende Bindung: a) Bsp Sokrates ist weise, ist lebhaft, argumentiert b) Sokrates, Platon, Aristoteles sind alle weise, alle sterben 3. attributive Bindung: Zusammenfassung von Einzeldingen aufgrund der charakterisierenden Bindung. Bsp Lächeln, Beten. Jeweils symmetrische Form: x steht charakterisierende Bindung zu y. Asymmetrisch: x wird durch y charakterisiert - dann ist y abhängiges Glied. I 219 Kategoriales Kriterium der Subjekt-Prädikat-Unterscheidung: x wird als nicht-relational an y gebunden behauptet d.h. dass Universalien von Einzeldingen prädiziert werden können, aber nicht Einzeldinge von Universalien. - Aber auch Universalien können von Universalien prädiziert werden. >Universalien/Strawson. I 221 Neu/Strawson: Unterscheidung zwischen Sachtypen statt bisher Worttypen. IV 53 Satz/Strawson: Die allgemeine Form des Satzes ist: "Es verhält sich so und so". |
Strawson I Peter F. Strawson Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972 Strawson II Peter F. Strawson "Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit", In Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977 Strawson III Peter F. Strawson "On Understanding the Structure of One’s Language" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Strawson IV Peter F. Strawson Analyse und Metaphysik München 1994 Strawson V P.F. Strawson Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981 Strawson VI Peter F Strawson Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20 In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Strawson VII Peter F Strawson "On Referring", in: Mind 59 (1950) In Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993 |
| Universalien | Strawson | I 88 Universale/Strawson: Bsp Ein sich wiederholender Ton - derselbe Akkord in verschiedenen Konzertsälen I 176 Universalen/Strawson: Tradition: Nur Universalien und Einzelding-Universalien (Bsp Verheiratet-sein mit John) können prädiziert werden. Einzeldinge können niemals prädiziert werden. >Prädikation, >Einzeldinge. I 215 a) Art-Universalien: liefert Klassifikationsprinzip, setzt keins voraus-Bsp Gattungsnamen b) charakterisierende Universalien (Ch-U): Bsp Verben, Adjektive: liefern Klassifizierungs-Prinzipien nur für zuvor eingeteilte Einzeldinge - aber auch Einzeldinge selbst liefern "Prinzip der Zusammenfassung": Bsp Sokrates ebenso wie Weisheit. >"attributive Bindung": (nicht-relationale Bindung zwischen Einzeldingen unterschiedlichen Typs). I 216 Bsp Der charakterisierenden Bindung zwischen Sokrates und dem Universale Sterben entspricht die attributive Bindung zwischen Sokrates und seinem Tod - siehe Kopula/Strawson. >Terminologie/Strawson. I 251 Universalien/Quine/Strawson: sollten nur als Prädikate erscheinen - pro "Nominalismus" - StrawsonVsQuine: die sprachlichen Termini dieser Analyse setzen die Existenz von Subjekt-Ausdrücken schon voraus I 250 Grundzug-Universalien/grundzug-lokalisierende Feststellungen/Strawson: Bsp es regnet jetzt - Schnee fallt - hier ist Wasser. Das sind keine Subjekt-Prädikat-Sätze. - Hier gibt es keine Ch-U, sondern Arten von Stoff. Auch keine Art-U - das mindeste, um überhaupt empirische Aussagen zu machen. Einführung mit Demonstrativum. Pointe: Diese Art der Einführung setzt noch kein Einzelding voraus - Bsp Katzen-Grundzug: a) für dieselbe Katze, b) für andere Katzen. I 277 Grundzug-Universale/grundzug-lokalisierend/Strawson: Die entsprechenden Grundzug-Feststellungen führen tatsächlich Sachen ein. - Aber das sind keine Subjektausdrücke bzw. Subjektsätze. "hier"/"jetzt" legen keine Grenzen fest - (auch wenn sie quantifizierbar sind: "Es gibt einen Zeitpunkt"). I 279 Durch Zeit- und Raum-Adverbien werden keine Sachen eingeführt. >Einführung/Strawson. |
Strawson I Peter F. Strawson Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972 Strawson II Peter F. Strawson "Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit", In Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977 Strawson III Peter F. Strawson "On Understanding the Structure of One’s Language" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Strawson IV Peter F. Strawson Analyse und Metaphysik München 1994 Strawson V P.F. Strawson Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981 Strawson VI Peter F Strawson Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20 In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Strawson VII Peter F Strawson "On Referring", in: Mind 59 (1950) In Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993 |
| Verknüpfungen | Strawson | I 214 Verknüpfung/Relation/Strawson: a) aussagende V: (s) "ist ein.." b) ausgesagte Bindung: "steht in der Relati0on zu.. ", ist ein Beispiel für.. . - zweistellige Ausdrücke sind nicht selbst wieder Bezeichnungen von Relationen! Aussagbare Beziehungen zwischen Sachen nicht selbst Relation. >Terminologie/Strawson. I 215 a) Art-Universalien: liefert Klassifikationsprinzip, setzt keins voraus. - Bsp Gattungsnamen. b) Charakterisierende Universalien (Ch-U): Bsp Verben, Adjektive: liefern Klassifikations-Prinzipien nur für zuvor eingeteilte Einzeldinge. >Universalien/Strawson. Aber auch Einzeldinge selbst liefern Prinzip der Zusammenfassung : Bsp Sokrates ebenso wie Weisheit. - > attributive Bindung: (nicht-relationale Bindung zwischen Einzeldingen unterschiedlichen Typs). I 216 Bsp Der charakterisierende Bindung zwischen Sokrates und dem Universale Sterben entspricht die attributive Bindung zwischen Sokrates und seinem Tod. I 216 1. Art- oder Beispielsbindung/Strawson: a) Fido ist ein Hund, ein Tier, ein Terrier - b) Fido, Coco und Rover sind Hunde 2. charakterisierende Bindung: Bsp Sokrates ist weise, ist lebhaft, argumentiert - b) Sokrates, Platon, Aristoteles sind alle weise, alle sterben - 3. attributive Bindung: Zusammenfassung von Einzeldingen aufgrund der charakterisierenden Bindung: Bsp Lächeln, Beten. - Jeweils symmetrische Form: x steht in charakterisierender Bindung zu y Asymmetrisch: x wird durch y charakterisiert. - Dann ist y abhängiges Glied. I 219 Kategoriales Kriterium der Subjekt-Prädikat-Unterscheidung: "x wird als nicht-relational an y gebunden behauptet" d.h. dass Universalien von Einzeldingen prädiziert werden können, aber nicht Einzeldinge von Universalien. - Aber auch Universalien können von U prädiziert werden. I 221 Neu: Unterscheidung zwischen Sachtypen statt bisher Worttypen. I 227f Verknüpfung/Bindung/Strawson: Sonderfall: zwischen Einzeldingen: Bsp der Fang, durch den Compton ausgeschaltet wurde, wurde von Carr gemacht. - Lösung: wird ausgeführt usw. als Quasi-Universale auffassen. Bloß Quasi-Universale: denn Aktion und Ausführung der Aktion sind nicht verschieden. I 229 Dennoch: Eine Vereinfachung wie "Compton wurde durch Carr ausgeschaltet" hat eine andere Gewichtung. Pointe: wir haben den Sachen die Rolle der Subjekte einer Prädikation übertragen. - Neues Kriterium als Brücke zwischen den beiden anderen. V 121f Begriffe/Kant/Strawson: Gegenstände dürfen sich nur im Rahmen einer Wiedererkennbarkeit verändern. - Die entsprechenden Einschränkungen müssen irgendwie in den Begriffen reflektiert sein. - Es geht aber nicht um eine bestimmte Verknüpfung sondern um die Existenz irgendwelcher solcher Verknüpfungen. V 123 Begriffe für Gegenstände sind immer Zusammenfassungen von kausaler Gesetzmäßigkeit. |
Strawson I Peter F. Strawson Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972 Strawson II Peter F. Strawson "Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit", In Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977 Strawson III Peter F. Strawson "On Understanding the Structure of One’s Language" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Strawson IV Peter F. Strawson Analyse und Metaphysik München 1994 Strawson V P.F. Strawson Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981 Strawson VI Peter F Strawson Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20 In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Strawson VII Peter F Strawson "On Referring", in: Mind 59 (1950) In Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993 |