Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Arten Sellars I 50
SellarsVsLocke: hätte nicht nur konjunktive sondern auch disjunktive Ideen zulassen sollen. Nicht nur die Idee des A- und des B-Seins sondern auch die Idee des A-oder B-Seins. >Idee/Locke, >Disjunktive Prädikate, >Verallgemeinerung, >Allgemeinheit, >Ideen.
I 51
Disjunktion: die Idee einer Gattung ist die Idee der Disjunktion aller ihrer Arten! Also ist die Idee des Dreieckigen die Idee des Ungleichseitigen oder das Gleichseitigen. SellarsVsLocke: er dachte, es müsste die Idee des Ungleichseitigen und des Gleichseitigen sein. Und das ist natürlich die Idee einer Unmöglichkeit!
>Widersprüche.

Sellars I
Wilfrid Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Sellars II
Wilfred Sellars
Science, Perception, and Reality, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977
Definitionen Rorty Frank I 590
Theorie/Rorty: Wenn "mental" bloß "unbekannt" heißen soll, dann hat "immateriell" keinen Sinn. - Auch eine Definition von a als "a oder b" ist sinnlos. Bsp "mental" = "entweder physisch oder mental".
> disjunktive Prädikate,
>Stufen/Ordnung, >Paradoxien.


Richard Rorty (I970b) : Incorrigibility as th e Mark of the Mental, in: The
Journal of Philosophy 67 (1970), 399-424
Dt.: Unkorrigierbarkeit als das Merkmal des Mentalen, in : Peter Bieri (Ed.) (1981): Analytische Philosophie des Geistes,Königstein 1981 (Philosophie, Analyse und Grundlegung; Bd. 6)

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Disjunktion Armstrong III 15
Disjunktion von Eigenschaften > disjunktive Prädikate/Armstrong: man könnte ein Einzel-Prädikat "M" für "A oder B oder C" einsetzen > "glau"/Armstrong: vereinfachte Form: grün wird blau und gleichzeitig blau wird grün - neues Paar von Prädikaten: brün/glau: relativ zu dem Paar ändert sich nichts: grün>blau: bleibt brün, blau>grün. bleibt glau - aber: ein Ding das blau bleibt, ändert sich relativ zum neuen Paar brün/glau - Frage: welcher Art von Prädikaten geben wir den Vorzug?
III 68
Disjunktion/disjunktive Eigenschaften/System/Ordnung/Armstrong: Bsp ein natürliches System enthalte drei fundamentale Gesetze: Fs sind Gs, Hs sind Js, Ks sind Ls - diese vereinigen wir so: wir definieren: M: "ein F oder ein H oder ein K" N: "ist ein G oder ein J oder ein L" - dann haben wir ein einziges "fundamentales Gesetz": "Ms sind Ns" - dann ist "F ist ein N" weniger informativ aber wir haben eine scheinbare Verbesserung: G = J = L: nicht mehr Information als "F ist G v J v L". - Aber wenn "N" eine echte Eigenschaft ist, dann sind "G","J","L" bloß künstliche Unterteilungen (Armstrong pro) (>Disjunktion, >Identität) (>glau) - ((s) Sonst müsste man immer "gelbe oder schwarze Banane" sagen.)
III 151
Disjunktive Eigenschaft: "G-oder H-sein": ArmstrongVs - Problem: disjunktive Gesetze: muss nicht die unverwirklichte Alternative zuerst definitiv fehlen? - Disjunktive Prädikate sind immer möglich, aber keine echte Relation.

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
Disjunktion Davidson I (e) 102
Disjunktives Prädikat/Geistzustand/Gehirnzustand/Davidson/(s): Es gibt keinen physikalischen Unterschied zwischen dem Meinen dass "Dies ist ein Kurzschnabeligel" oder "Dies ist ein Kurzschnabeligel oder Stachelschwein". - Wohl aber einen psychologischen Unterschied. Vgl. >Disjunktive Prädikate.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Disjunktion Fraassen I 127
Kontrast-Klasse/Bromberger/Erklärung/Fraassen: Bsp warum (ist es der Fall dass) P im Gegensatz zu (andere Elemente von) X? - X: Kontrast-Klasse - Menge der Alternativen - P kann zu X gehören oder auch nicht. - Bsp Warum diese Temperatur statt einer anderen? - ((s) >disjunktive Prädikate). - Bsp Warum ist diese Person an Parese erkrankt - weil sie vorher an Syphilis erkrankt war. - Warum sind von diesen Syphilis-Patienten so und so viele erkrankt: hier gibt es keine Antwort.
Einzelfall/Fraassen: ein Einzelfall wird nie erklärt. >Einzelfallverursachung.
Erklärung erfolgt immer nur qua Ereignis einer bestimmten Art.
VsKontrast-Klasse: schließt Irrelevanz nicht aus.
Immer noch Problem: Asymmetrie: Bsp Länge des Schattens (verursacht nicht den Sonnenstand). >Asymmetrie.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980
Disjunktion Sellars I 50
Disjunktion/SellarsVsLocke: hätte nicht nur Idee des A-und-B-Seins zulassen sollen, sondern auch des A-oder-B-Seins! VsLocke: dieser dachte, ein Dreieck sei die " Idee des Gleichseitigen und des Ungleichseitigen".
>Idee/Locke, >Disjunktive Prädikate, >Verallgemeinerung, >Ideen.

Sellars I
Wilfrid Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Sellars II
Wilfred Sellars
Science, Perception, and Reality, London 1963
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977
Disjunktion Wittgenstein II 305
Disjunktion/Wittgenstein: Es gibt keine Disjunktion zwischen verschiedenen Kreisen, denn in unserer Sprache gibt es keine Unterscheidungsmerkmale für die verschiedenen Kreise; auch keine Disjunktion zwischen Farbschattierungen.
II 315
Disjunktion/Wittgenstein: Wenn "usw." vorkommt, ist es keine Disjunktion, denn "usw." ist selbst kein Disjunktionsglied.
III 218
Disjunktion/Wittgenstein/spät/Flor: Die Disjunktion von Ähnlichkeiten sollte man nicht als das Gemeinsame auffassen. - ((s) > Disjunktive Prädikate).

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960
Korrespondenztheorie Ramsey III 72
Korrespondenz/Korrespondenztheorie/Wahrheit/Ramsey: wir haben das Wort zwar noch nicht gebraucht aber unsere Theorie wird so genannt werden. Tatsache/Ramsey: wenn A ist B, dann können wir nach allgemeinem Gebrauch sagen, dass es eine Tatsache ist, dass A ist B und dann sagen, dass sie dem Glauben entspricht, dass A ist B.
>Tatsachen.
Tatsache/Falschheit/Ramsey: wenn A nicht b ist, gibt es keine Tatsache, die dem entspricht. ((s) RamseyVsNegative Tatsache).
>Negative Tatsache.
Problem: Die Natur dieser Korrespondenz können wir nicht beschreiben, wenn wir die Analyse der propositionalen Referenz von „glauben dass A B ist“ nicht kennen.
>Referenz, >Propositionale Einstellung, >Gedankeninhalt.
Glauben/Korrespondenz/Ramsey: Wir müssen die Struktur des Glaubens kennen um sagen zu können, welche Art Korrespondenz wahren Glauben mit Tatsachen verbindet.
Problem: Es gibt komplexe Überzeugungen, die nicht durch eine einfache Relation mit der Realität in Beziehung zu setzen sind: z.B.
Disjunktiver Glaube: Bsp Jones denkt, dass Smith entweder ein Lügner oder ein Idiot ist. Wenn wir glauben, dass die Realität kein solches „entweder oder“ enthält, müssen wir unseren Ansatz verändern.
>Disjunktion, vgl.>Disjunktive Prädikate.
Weiter: Wenn wir glauben, dass die Realität kein solches „entweder oder“ enthält, wem korrespondiert dann dieser Glaube?
>Glaubensobjekte, >Gedankenobjekte.

Ramsey I
F. P. Ramsey
The Foundations of Mathematics and Other Logical Essays 2013

Ramsey II
Frank P. Ramsey
A contribution to the theory of taxation 1927

Ramsey III
Frank P. Ramsey
"The Nature of Truth", Episteme 16 (1991) pp. 6-16
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Naturalismus Searle I 66
Naturalisierung des Gehaltes: Die Naturalisierung des Gehaltes ist die Trennung von Bewusstsein und Intentionalität. SearleVs: Searle spricht sich gegen diese Trennung aus.
>Bewusstsein, >Intentionalität.
SearleVsPutnam: Bedeutungen sind doch im Kopf (wegen der Intentionalität).
>Bedeutungen sind "nicht im Kopf".

Zu der These "Intentionalität ist biologisch, teleologisch":
SearleVs: Bei Verwechslungen wären Wörter wie "Pferd-oder-Kuh" nötig.
>Disjunktive Prädikate,
>Naturalisierte Erkenntnistheorie.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Natürliche Arten Dennett I 574
Natürliche Art/Natürlicher Typ/Unbestimmtheit/Zwillingserde/ZE/Referenz/Putnam: Bsp Katze/Siamkatze: Angenommen, man kennt nur Siamkatzen, bezieht man sich mit "Katze" dann nur auf Siamkatzen? Lösung/Putnam: wir beziehen uns auf natürliche Typen, ob wir es wissen oder nicht. DennettVsPutnam: aber welche Typen sind natürlich? - Vielleicht stellt man später fest, dass man eine Unterscheidung treffen muss? Das unterhöhlt das Argument der Zwillingserde. >Zwillingserde.
Bsp Natürlicher Typ für Frösche: Fliege oder Kügelchen (Attrappe im Versuch). - ((s) >Disjunktive Prädikate.)

Dennett I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Dennett II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Dennett III
Daniel Dennett
"COG: Steps towards consciousness in robots"
In
Bewusstein, Thomas Metzinger Paderborn/München/Wien/Zürich 1996

Dennett IV
Daniel Dennett
"Animal Consciousness. What Matters and Why?", in: D. C. Dennett, Brainchildren. Essays on Designing Minds, Cambridge/MA 1998, pp. 337-350
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Operatoren Stalnaker I 129
Variablenbindung/Stalnaker: Variablenbindung kann auch durch einen Abstraktionsoperator statt durch einen Quantor geschehen. >Gebundene Variablen, >Quantoren, >Operatoren, >Quantifikation.
Vorteil: Der Vorteil hierbei ist die begriffliche Klarheit.
Komplexe Prädikate: Komplexe Prädikate können unbestimmt oder mehrdeutig sein.
>Prädikate, >Mehrdeutigkeit, vgl. >Disjunktive Prädikate.

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Prädikate Goodman I 127
Prädikat/Denotation/Goodman: Namen und bestimmte Bilder denotieren singulär. Prädikate und bestimmte andere Bilder denotieren allgemein (z.B. Bilder in einem Vogelbuch). >Denotation, >Singuläre Termini, >Allgemeine Termini, >Terminologie/Goodman.
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II I (Vorwort Putnam)
Goodman/Putnam: Nicht alle Prädikate sind gleichermaßen projizierbar.
II IV (Vorwort Putnam)
Kein Prädikat ist an sich disjunktiv oder nichtdisjunktiv (VsCarnap).
Dennoch sind nach Carnap sowohl "Länge" als auch "Länge im Quadrat" qualitativ.
Diese Auswahl von Prädikaten die fundamental oder nicht-fundamental sein sollen, ist zu willkürlich.
II V (Vorwort Putnam)
Radikalere Lösung: vorgeschlagen von Wesley Salmon: Für die induktive Logik lassen wir nur ostensiv definierte Grundprädikate zu - zur Unterscheidung normaler von pathologischen Prädikaten. PutnamVs: Dies ist zu unmotiviert und zu strikt:
Bsp Wir nennen einen Bazillus S-förmig, wenn er unter dem Mikroskop so aussieht. Dann beruht der Begriff nicht auf Beobachtung, ist aber vollkommen projizierbar.
II IV (Vorwort Putnam)
Glau/Goodman: Nimmt man die vertrauten Farbprädikate, dann ist "glau" ein disjunktives Prädikat. Nimmt man dagegen die ungewöhnlichen Prädikate glau und brün als Grundausdrücke, dann lässt sich grün definieren als glau und vor dem Zeitpunkt t beobachtet oder als brün und nicht vor t beobachtet.
>Glauheit, >Projizierbarkeit, >Induktion, >Disjunktive Prädikate.
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II 61
Irreführend ist, das Problem der Dispositionen als das der Erklärung verborgener Eigenschaften aufzufassen ich möchte nicht sagen, es gebe irgend einen Gegenstand wie die Eigenschaft brennbar oder die Eigenschaft "brennend". Es sind eben Prädikate, die Beziehungen herstellen. >Eigenschaften, >Dispositionen.
II 64
Ein Prädikat wie "biegsam" lässt sich also als Erweiterung oder Fortsetzung eines Prädikates wie "biegt" auffassen. Das Problem besteht darin, diese Fortsetzungen lediglich mit manifesten Prädikaten zu definieren. Denn wann sind zwei Gegenstände wesentlich von der gleichen Art? Dass sie beide irgendeiner Klasse angehören, genügt nicht. Denn: jedes beliebige Paar von Gegenständen gehört zu irgendeiner Klasse! Und dass beide zu genau derselben Klasse gehören sollten, wäre zu viel gefordert, denn zwei Gegenstände gehören niemals genau denselben Klassen an!
II 74
Fortsetzung/Prädikate: Aussage: "Zeit-Ort ist rot": zwei Fortsetzungen: Sie setzt die beiden Prädikate "rot" und "Zeit-Ort" auf p+t fort. Variante: Wirklicher Zeit-Ort p1 + t1, Kopfdrehung, andere Farbe: Das Prädikat "U-blaumöglich" setzt lediglich das Prädikat "blau" auf einen größeren Bereich wirklicher Gegenstände fort.
II 77
Man kann in wahren Aussagen fiktive Berge nach London versetzen, indem man einfach auf London eine bestimmte Fortsetzung des Prädikats "bergig" anwendet.
II 78
Aussagen über Mögliches brauchen die Grenzen der wirklichen Welt nicht zu überschreiten. Oft verwechseln wir eine Beschreibung der wirklichen Welt mit dieser selbst.
II 79
Die möglichen Gegenstände und Prädikate verschwinden. Prädikate beziehen sich auf die Wirklichkeit, haben aber Extensionen, die sich auf ganz bestimmte Weise mit den Extensionen bestimmter manifester Prädikate zusammenhängen und gewöhnlich weiter sind. Das Problem der Fortsetzung von "brennt" zu "brennbar" ist verwandt mit dem Induktionsproblem.
II 121
"Grün" und "grot" scheinen völlig symmetrisch zueinander zu sein (in Bezug auf Fortsetzung), aber "grün" ist wesentlich besser verankert.

G IV
N. Goodman
Catherine Z. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

Goodman I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

Goodman II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

Goodman III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997