Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Begriff/
Autor/Ismus
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Literatur
Literatur
Bestimmtheit Kant Holz I 82
Durchgängige Bestimmung/Kant/Holz: "Alles Existierende ist durchgängig bestimmt": d.h. um ein Ding vollständig zu erkennen, muss man alles Mögliche erkennen, und es dadurch, sei es bejahend oder verneinend, bestimmen. Die durchgängige Bestimmung ist demnach ein Begriff, den wir niemals in concreto seiner Totalität darstellen können. Er ist lediglich eine Idee der Vernunft, die dem Verstand die Regel seines vollständigen Gebrauchs vorschreibt.
Kants subjektzentrierte Lösung reduziert die Welt auf Phänomenalität.
I 83
Ihr An sich Sein ist unzugänglich. Metaphysik/Kant: also ist Metaphysik unmöglich! Aber sie ist auch unnötig!
Transzendentalsphilosophie (wie Kant die Theorie von den Konstitutionsbedingungen nennt) reicht aus.

I. Kant
I Günter Schulte Kant Einführung (Campus) Frankfurt 1994
Externe Quellen. ZEIT-Artikel 11/02 (Ludger Heidbrink über Rawls)
Volker Gerhard "Die Frucht der Freiheit" Plädoyer für die Stammzellforschung ZEIT 27.11.03

Holz I
Hans Heinz Holz
Leibniz Frankfurt 1992

Holz II
Hans Heinz Holz
Descartes Frankfurt/M. 1994
Dinge Kant I 65
Ding/Kant: muss durchgängig bestimmt sein (Erscheinungen, nicht Dinge an sich).
I 66
Begriff/Kant: Prädikate müssen lediglich widerspruchsfrei sein.
I 70
Sein/Kant: eigentlich dasselbe wie durchgängige Bestimmung.
Adorno XIII 57
Ding/Kant/Adorno: Ding kann bei Kant manchmal die unbekannte Ursache unserer Erscheinungen und manchmal das Gesetz heißen, nach dem unsere Erscheinungen immanent im Sinn ihrer Konstituiertheit durch Subjektivität miteinander zusammenhängen.
I. Kant
I Günter Schulte Kant Einführung (Campus) Frankfurt 1994
Externe Quellen. ZEIT-Artikel 11/02 (Ludger Heidbrink über Rawls)
Volker Gerhard "Die Frucht der Freiheit" Plädoyer für die Stammzellforschung ZEIT 27.11.03

A I
Th. W. Adorno
Max Horkheimer
Dialektik der Aufklärung Frankfurt 1978

A II
Theodor W. Adorno
Negative Dialektik Frankfurt/M. 2000

A III
Theodor W. Adorno
Ästhetische Theorie Frankfurt/M. 1973

A IV
Theodor W. Adorno
Minima Moralia Frankfurt/M. 2003

A V
Theodor W. Adorno
Philosophie der neuen Musik Frankfurt/M. 1995

A VI
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften, Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel Frankfurt/M. 1071

A VII
Theodor W. Adorno
Noten zur Literatur (I - IV) Frankfurt/M. 2002

A VIII
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen Frankfurt/M. 2003

A IX
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 8: Soziologische Schriften I Frankfurt/M. 2003

A XI
Theodor W. Adorno
Über Walter Benjamin Frankfurt/M. 1990

A XII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 1 Frankfurt/M. 1973

A XIII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 2 Frankfurt/M. 1974
Erkennen Leibniz Holz I 39/40
Erkenntnis/Definition/Leibniz: die Rückführung des Erkenntnisgegenstands auf Definitionen ist ein wesentliches und unverzichtbares letztes Moment der Erkenntnis.
I 40
Erkenntnis/Leibniz: es genügt aber nicht, bloß die Unbeweisbarkeit des Identitätsprinzips aus der Beschaffenheit der Beweisführung abzuleiten. Das würde zwar genügen, um nominal den Grund für jegliches Deduktionsverfahren anzugeben, wobei die Deduktion aus einem Grunde methodisch als Reduktion auf identische Sätze durchzuführen wäre.
Aber materiale Wahrheitserkenntnis würde dadurch nur garantiert, wenn das Prinzip selbst als nicht nur nominal logisches, sondern zugleich als material ontologisches gelten dürfte.
I 41
Sonst ist es nur ein heuristisches Prinzip. Allerdings ist es unmittelbar einsichtig, wenn akzeptiert wird, dass das notwendig ist, dessen Gegenteil unmöglich ist. Erkenntnis/Leibniz: das Prinzip der Prinzipien ist guter Gebrauch der Ideen und Erfahrungen.
Der gute Gebrauch ist nun nichts anderes als die Verbindung der Definitionen durch identische Axiome.
Das Prinzip ist nun aber willkürlich und konventionell. Es wäre vielleicht eine anders strukturierte Logik denkbar!
I 43
Erkenntnis/Denken/LeibnizVsDescartes: dieser braucht einen wahrhaftigen Gott (der kein Betrüger ist), damit die Selbstgewissheit nicht im inhaltsleeren "reinen Denken an sich" gefangen bleibt. Leibniz: statt dessen: Begründung durch Tatsachenwahrheiten, d.h. es geht um den ontologischen Status der Welt.
Holz I 82
Empirie/Leibniz/Holz: hier verbietet sich die Reduktion angesichts unendlich vieler empirischer identischer Sätze, von der Notwendigkeit des Faktischen zu sprechen. Auch die Einheit der Welt ist nur eine heuristische Annahme oder eine Idee der Vernunft.
(>Durchgängige Bestimmung/Kant).
Durchgängige Bestimmung/Kant/Holz: "Alles Existierende ist durchgängig bestimmt": d.h. um ein Ding vollständig zu erkennen, muss man alles Mögliche erkennen, und es dadurch, sei es bejahend oder verneinend, bestimmen.
Die durchgängige Bestimmung ist demnach ein Begriff, den wir niemals in concreto seiner Totalität darstellen können. Er ist lediglich eine Idee der Vernunft, die dem Verstand die Regel seines vollständigen Gebrauchs vorschreibt.
Kants subjektzentrierte Lösung reduziert die Welt auf Phänomenalität.
I 83
Ihr An sich Sein ist unzugänglich.

Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998

Holz I
Hans Heinz Holz
Leibniz Frankfurt 1992

Holz II
Hans Heinz Holz
Descartes Frankfurt/M. 1994
Terminologien Meixner I 43f
Tropen: individuelle Eigenschaften als Grundbausteine der Wirklichkeit - Dann gibt es keine Akzidentia sondern Substanzen. - Vs: damit werden sprachliche Determinierungen übergangen, "revisionäre" Ontologie: muss Sprache als irrelevant hinstellen.
I 45
Gruppenindividuum: Bsp "die ersten drei Kanzler" - Konstituenten: alle möglichen Kombinationen. - Aber: Adenauers Kopf Teil von Adenauer, aber kein (konstitutiver) Teil der Gruppe der ersten drei Kanzler.
I 56
Def (ersteigenschaftlich) vollständig: Bsp Zahlen: man kann nicht sagen, dass sie lächeln oder nicht lächeln.
I 57
Def ersteigenschaftlich maximalkonsistent/Meixner: Entitäten, die ersteigenschaftlich vollständig und nicht ersteigenschaftlich überbestimmt sind. Def maximal konsistent/Wessel: (extern): eine Menge von Formeln, die konsistent sind und darüberhinaus keine weiteren konsistenten Formeln existieren. D.h. dass jede Hinzufügung einer weiteren Formel die Menge inkonsistent macht.
Def maximalkonsistent/Meixner: von jeder Individueneigenschaft enthält das Individual entweder diese selbst oder seine Negation. ((s) > durchgängige Bestimmung/Kant).

Mei I
U. Meixner
Einführung in die Ontologie Darmstadt 2004