| Begriff/ Autor/Ismus |
Autor |
Eintrag |
Literatur |
|---|---|---|---|
| Continuants | Chisholm | II 176ff Continuant/Chisholm/Simons: Bsp Menschen, Bäume, Autos, Wasserwellen: sind gerade nicht mereologisch konstant. >Mereologie. Continuants unterliegen einem Fluss ihrer Teile. - Die meisten Teile sind nicht notwendig - kein mereologischer Essentialismus. >Teile. Lösung: ens sukzessivum/e.s.: ist selber nicht dauerhaft, selber konstituiert aus continuants. Bsp ens sukzessivum: Präsident der USA - (Simons: das ist ontologisch dubios). entia sukzessiva sind modal analog zu nicht-negativen Situationen. Für die Terminologie der Mereologie: >Peter Simons. II 178 Problem: sie dürfen keine negativen Teile haben. II 179 Lösung: durch Hinzufügung von Teilen kann ein Gegenstand aufhören zu existieren. Bsp Ei durch Befruchtung. >Perdurantismus, >Endurantismus. Simons, Peter. Tractatus Mereologico-Philosophicus? In: M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986 |
Chisholm I R. Chisholm Die erste Person Frankfurt 1992 Chisholm II Roderick Chisholm In Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986 Chisholm III Roderick M. Chisholm Erkenntnistheorie Graz 2004 |
| Essentialismus | Simons | Chisholm II 173ff Mereologischer Essentialismus/Simons: Ein Ding muss in allen seinen notwendigen Teilen fundiert sein. Teil/Ganzes-Beziehung: Ein Teil ist modal starr (Chisholm pro). Vs: Die meisten Dinge sind im Fluss: Bsp Menschen, Wasserwellen. Ens sukzessivum: Für Chisholm gehorcht jedes dauerhafte Ding ("Continuant") einer besonders strengen temporalen Version des mereologischen Essentialismus: Wenn ein anderes dauerhaftes Ding in irgendeiner Welt zu irgendeiner Zeit Teil von ihm ist, dann ist dies Teil zu allen Zeiten und in allen Welten in denen das Ganze existiert. Lösung: entia sukzessiva - oder Dinge im Fluss. Dinge im Fluss sind selbst nicht dauerhaft, sondern aus dauerhaften Dingen (Continuants) konstituiert. |
Simons I P. Simons Parts. A Study in Ontology Oxford New York 1987 Chisholm I R. Chisholm Die erste Person Frankfurt 1992 Chisholm II Roderick Chisholm In Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986 Chisholm III Roderick M. Chisholm Erkenntnistheorie Graz 2004 |
| Extensionalität | Simons | Chisholm II 185 Extensionalität/Quine: In der Extensionalität nehmen wir Raumzeit-Punkte statt "dauerhafte Gegenstände" an. SimonsVsQuine: Sprache ohne Continuants (dauerhafte Gegenstände) ist nicht lernbar. Chisholm: In der Extensionalität gibt es wohl Zeit und Modalität, aber nicht zeitliche oder modale Teile: entweder a) Erscheinungen akzeptieren, Extensionalität ablehnen oder b) Erscheinungen ablehnen und Extensionalität für wirkliche dauerhafte Gegenstände fordern. >entia sukzessiva. SimonsVsChisholm: Es ist besser mit Aristoteles Dinge mit nicht-notwendigen Teilen anzunehmen: Bäume bestehen einfach aus Materie. Dies ist mehr Evidenz als Wittgensteins Atome. --- Simons I 3 Extensionalität/Simons: Wenn Extensionalität zurückgewiesen wird, können mehr als ein Objekt exakt dieselben Teile haben und daher auch mehrere verschiedene Objekte zur selben Zeit am selben Ort sein - dann haben wir es mit Continuants zu tun. Continuant/Simons: Ein Continuant ist alles, was kein Ereignis ist, (s.u.) alles was Masse haben kann. >Continuants, >Teile. I 11 CEM/Extensionalität/Simons: charakteristisches Merkmal: Die Relation "Teil-von-oder-identisch-mit": entspricht einer "kleiner-gleich"-Relation. Überlappen: "Überlappen" kann als einziger Grundbegriff gebraucht werden. Grenzfall: Ein Grenzfall ist das Getrenntsein und Identität. I 105f Teil/VsExtensionale Mereologie/Simons: 1. Das Ganze ist manchmal nicht einer der eigenen Teile. 2. Manchmal ist das Teil nicht transitiv. 3. Existenz von "Summen-Individuen" ist nicht immer garantiert, d.h. da die Axiome für Individuen, die einem beliebigen Prädikat gehorchen, falsch sind. 4. Identitätskriterien für Individuen, die alle Teile gemein haben, sind falsch. I 106 5. Ein Teil liefert eine materialistische Ontologie vierdimensionaler Objekte. Teil/Simons: These: Es gibt keine einheitliche Bedeutung von "Teil". I 117 Extensionalität/Simons: Extensionalität wird mit der Zurückweisung des PPP (Proper Parts Principle) verlassen. I 28 Proper Parts Principle/starkes/SSP/strong supplement-principle: Wenn x nicht Teil von y ist, dann gibt es ein z, das Teil von x ist und von y getrennt ist. Eine Lösung für die Unterscheidung von Summe (Tib + Tail) und Ganzem (Prozess) bietet Tibbles (Katze). >Tibbles-Beispiel. Simons: Die Koinzidenz von Individuen ist zeitweise ununterscheidbar (wahrnehmungsmäßig). Superposition: Superposition heißt, zur selben Zeit am selben Ort sein. >Superposition |
Simons I P. Simons Parts. A Study in Ontology Oxford New York 1987 Chisholm I R. Chisholm Die erste Person Frankfurt 1992 Chisholm II Roderick Chisholm In Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986 Chisholm III Roderick M. Chisholm Erkenntnistheorie Graz 2004 |
| Begriff/ Autor/Ismus |
Pro/Versus |
Eintrag |
Literatur |
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| Phänomenalismus entia sukzessiva | Pro | Simons I 190 Phänomenalismus: pro: Russell: Körper/Person: logische Konstruktion aus Sinnesdaten - ChishomVs (trotz Analogie zur Konstruktion von entia sukzessiva aus konstanten entia per se) - dennoch sind beide keine Phänomenalisten. |
Simons I P. Simons Parts. A Study in Ontology Oxford New York 1987 |
| Begriff/ Autor/Ismus |
Autor |
Eintrag |
Literatur |
|---|---|---|---|
| ens sukzessivum | Chisholm, R. | Simons I 195 Einstehen für /stehen für/entia sukzessiva/Chisholm: These das ist keine Relation eines Aggregats zu seinen Teilen. |
Simons I P. Simons Parts. A Study in Ontology Oxford New York 1987 |