Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Literatur
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Dinge Strawson I 177f
Ding/Tätigkeit/Sprache/Strawson: 1. grammatisches Kriterium: Liste 1: Sprachfunktionen: Unterschiede: A-Ausdrücke/B-Ausdrücke: referieren/beschreiben, bezeichnen/etw.von ihm aussagen usw.
I 178
Liste 2: Unterscheidung von sprachlichen Bestandteilen: singulärer Term/prädikativer Term, referierender Term/Prädikatterm, Subjekt/Prädikat usw.
I 180
Liste 3: Unterscheidet zwischen Konstituenten von Aussagen oder zwischen Sachen (!): Sache, auf die man referiert/prädizierte Sache usw. nichts kann auf beiden Seiten auftreten: der Akt des Sich-Beziehens kann nicht mit dem Akt des Prädizierens identisch sein, aber einiges in beiden Rollen möglich) Liste 3 setzt Unterscheidung Sache/Rolle voraus.
I 182
Liste 4: (entspricht Frege): Objekt/Begriff: vereinigt Rolle und Sache - kein Objekt kann jemals prädiziert werden - Liste 3: gleicht die Ausdrücke aus Liste 2 an (>Ramsey).
I 185
Ding/Tätigkeit/"über"/stehen für/sing Term/Prädikat/StrawsonVsGeach: "über" kann nicht gebraucht werden, um zwischen singulärem Term und Prädikat zu unterscheiden - Bsp "Raleigh raucht" kann als Satz über das Rauchen aufgefasst werden - auch "steht für" spezifiziert keine sing Term - beide, singulärer Term und auch prädikativer Term können für etwas stehen. - VsGeach: dieser ist gezwungen zu sagen, dass "raucht" für etwas steht, weil bei ihm prädikative Ausdrücke für Eigenschaften stehen.
I 203
Ding/Eigenschaft/sing Term/Prädikat/ist/Strawson: wenn "Sokrates ist..." mit einer Kennzeichnung durch "ist" im Sinn von "ist identisch mit" verbunden wird, dann kann "Sokrates ist..." auch als B-Ausdruck (Prädikat) verstanden werden. - (s) Bsp > "sokratisiert". - ((s) "Der Philosoph, der Platon unterrichtete sokratisiert" (>Gleichheitszeichen statt >Kopula). Problem: welche Sachen sollen durch "ist ein Philosoph" eingeführt werden?
I 207ff
Ding/Prädikat/singulärer Term/Einführen/Strawson: der Grund für die Unterscheidung zwischen A (Stubstantiv-) und B-Ausdrücken (Prädikat-) ist der, zwischen verschiedenen Sachen zu unterscheiden: zwischen Einzelding und Universale, nicht zwischen Objekt und Begriff oder singulärem Term und Prädikat.
I 210
StrawsonVsTradition: setzt die Unterscheidung schon voraus - externer Grund: könnte die Tempusfunktion des Verb sein - Vs: das könnte man auch mit zwei Substantiven und Pfeilnotation ausdrücken. Sokrates (Weisheit), dann Pfeil entweder über S oder über Weisheit, je nach dem, ob Sokrates starb oder dumm wurde.

Strawson I
Peter F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Strawson II
Peter F. Strawson
"Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit",
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Strawson III
Peter F. Strawson
"On Understanding the Structure of One’s Language"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Strawson IV
Peter F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Strawson V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Strawson VI
Peter F Strawson
Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Strawson VII
Peter F Strawson
"On Referring", in: Mind 59 (1950)
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993
Kopula Quine I 175
Der allgemeine Terminus nimmt Prädikatsstellung ein. Er kann ebensogut die Stellung des Adjektivs oder des Verbs annehmen, wie die eines Substantivs. Man könnte sogar das Verb als grundlegende Form ansehen, weil es ohne "ist" auskommt. ((s) Aber nicht "Weisheit sokratisiert", siehe >Dinge/Strawson, >Namen/Strawson) Die Kopula "ist" kann dementsprechend einfach als Präfix erklärt werden.
I 211
Kopula/Quine: Die Verknüpfung "ist ein", die wir bislang als eine Kopula behandelt haben, können wir jetzt als Partikel zur Bildung unbestimmter sing Term behandeln: Zusammensetzung von "ist" und "ein"
Bsp "Agnes ist ein Lamm "

wird dann nicht mehr als "Fa" sondern als "a=b" gesehen,

wobei "b" für einen unbestimmten sing. Term der Form "ein F" steht. "Agnes blökt" und "Agnes ist fügsam" behalten die Form "Fa" und das "ist" behält hier den Status einer Kopula zur Umwandlung von Adjektiven in Verben. Aber das "ist" in "ist ein Lamm" wird zu "=".
Die Gleichung "x = a" wird nun eigentlich als Prädikation "x = a" analysiert, wobei "=a" das Verb bildet! das "F" von "Fx". Was zuvor "x = Sokrates" hieß, heißt jetzt in Worten immer noch so, aber jetzt ist das "=" oder "ist" Kopula wie in ""ist sterblich" oder "ist ein Mensch" lediglich dazu dient, dem allg. Term die Verbform zu verleihen und ihn der prädikativen Stellung anzupassen.

Sokrates wird zu einem allg Term, der genau auf einen Gegenstand zutrifft, aber insofern allg. ist, als er von nun an grammatisch für die prädikative Position zugelassen ist, nicht aber für Positionen, die für Variablen geeignet sind, "Sokrates" spielt dann die Rolle des "F" in "Fa" und nicht mehr die des "a".

II 204
Kopula: Plural "excl" ("keine sind...") - Das ist nicht Singular (zweistelliger allgemeiner Term, der Paare von Klassen verbindet). - -
XIII 36
Kopula/ist/Quine: Bsp Vermeidung von „ist“: „Du grünst im Winter“. Farbwort/Farbwörter/Satzbau/Satzstellung/Prädikat/Verb/Japanisch/Quine: im Japanischen werden Farbwörter immer an den Anfang gestellt.
Pointe. das bedeutet, dass japanische Farbwörter in Form und grammatischem Verhalten mit der Vielzahl japanischer Wörter koinzidieren, die wir Verben nennen, wenn wir das Japanische übersetzen. (s.o. Bsp „grünst“).
XIII 37
Adjektiv/Quine: sogar im Englischen unterscheiden sie sich nicht von intransitiven Verben, aber wir gebrauchen sie auf attributiv, Bsp grüner Baum. ((s) statt „Der Baum ist grün“). semitische Sprachen/Quine: erlauben Formen wie „Du grünst im Winter“: d.h. das Prädikat steht als Verb ohne Hilfe einer Kopula.
Kopula/Quine: dient oft dazu, Satzteile übersichtlich zu gliedern. Bsp Telegramm: „How old Gary Grant – Old Cary Grant very well – how you? Die Kopula dient dann der Unterscheidung von Bsp “how old is” von “how is old”.
Prädikativ/attributiv/Prädikat/Attribut/Quine: das Adjektiv ist hier einmal prädikativ, im anderen Fall attributiv. In anderen Sprachen mag das eher durch die Wortformen oder die Satzstellung unterschieden werden.
Prädikation/Kopula/Quine: das „ist“ der Prädikation hat eine Konverse: die ing-Form: das eine verwandelt Adjektive in Verben, das andere umgekehrt. Bsp „you are reading“ zu „you read“.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Namen Strawson VII 16
Namen/Strawson: Eigennamen haben keine Bedeutung. Unkenntnis des Namens ist nicht sprachliches Nichtwissen.
I 222
Namen/Adjektiv/Strawson: auch Namen können adjektivisch sein: Bsp "napoleonisch", "russisch", sogar mit Hilfsverb "ist ein Hitler".
I 224
Aber: napoleonische Geste ist nicht Verbindung von Geste mit Napoleon sondern zwischen Geste und Ähnlichkeitsprinzip der Zusammenfassung, das durch Napoleon ermöglicht ist - aber: Ramsey wir sagen wohl Weisheit ist ein Merkmal von Sokrates , aber nicht: "Weisheit sokratisiert" (das ist falsch!) - Ein Einzelding kann nicht prädiziert werden! - Lösung: Sprache hat ein Schein-U : "Merkmal-sein von".
I 226
Nur Schein-Universale weil sonst Regress: dadurch charakterisierend, dadurch charakterisierend.. zu sein.
VI 386f
Namen/allgemeine Termini/Strawson: können nicht syntaktisch hergeleitet werden.
VII 113
Namen/Strawson: Bedeutung nicht Gegenstand - (Verwechslung von Erwähnung und Gebrauch) - Referenz: Ausdrücke plus Kontext - Referieren heißt nicht sagen, dass man referiert - (Stufen).
VII 122
StrawsonVsRussell/VsQuine: Gipfel des Zirkulären: Namen als getarnte Kennzeichnungen zu behandeln - Namen werden willkürlich oder konventionell gewählt - sonst wären Namen deskriptiv.
VII 122
Quasinamen/Strawson: "Glorreiche Revolution", "Blaue Grotte", "Vaterländischer Krieg".

Strawson I
Peter F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Strawson II
Peter F. Strawson
"Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit",
In
Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977

Strawson III
Peter F. Strawson
"On Understanding the Structure of One’s Language"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Strawson IV
Peter F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Strawson V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Strawson VI
Peter F Strawson
Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Strawson VII
Peter F Strawson
"On Referring", in: Mind 59 (1950)
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993
Pegasus-Beispiel Quine I 306 ff
Name : allgemeiner Term: > "=Sokrates" "Ist", die Kopula, die Verbform schafft nicht Existenz Fx.
Für uns, die wir wissen, dass es Pegasus nicht gibt, gilt der Satz "Pegasus fliegt" vielleicht weder als wahr noch als falsch.

Es gibt aber Sätze, die Pegasus enthalten, und für uns dennoch weder wahr noch falsch gelten: Bsp "Homer hat an Pegasus geglaubt" doch in diesem Fall kann man der Auffassung sein, die Position sei nicht bezeichnend.

Bsp in "Pegasus existiert" ist die Position von "Pegasus" rein bezeichnend ist: gewiss, wenn so etwas wie "Pegasus existiert" wahr ist, und dann also auch Pegasus durch eine gleichwertige Beschreibung ersetzbar ist.

An diesem Maßstab gemessen ist die Position rein bezeichnend aber eigenartig:
I 307
ein Sinn von "(x)(x existiert)" oder (Ex)(x existiert)" ist kaum auszumachen.

Fülle: Was uns hier in Verlegenheit bringt, ist vielleicht allzu große "Fülle", dass "existiert", - wenn wir schon über "(Ex)" verfügen - vielleicht gar keine eigenständige Funktion in unserem Vokabular hat.

Wir haben " existiert" als (Ex)(y=x) aufgefasst was ebenso wie "x=x" auf alles zutrifft. Aber auch bei diesem Vorgehen ergeben sich Anomalien. Es scheint doch seltsam, dass "Pegasus existiert" falsch sein soll, wenn "(x)(x existiert) wahr ist und "Pegasus" eine rein bezeichnende Position einnimmt. Irgendwas ist faul, wenn man Pegasus die rein bezeichnende Position zubilligt.
I 312
Nichtexistenz/Bsp Pegaus/Einhorn/Quine: (Ex)(x = Pegasus) falsch mit Pegasus als singulärem Term. - richtig: mit Pegasus als allgemeinem Term = Pegasus. aber: (Ex)(x ist Pegasus) falsch (wegen Existenz).

VII (a) 3
Pegasus/Existenz/Quine: wenn man seine Existenz verneint, verneint man nicht die Idee - nicht die mentale Entität. - Lösung: Russells Kennzeichnungen: der unanalysierte Teil "Autor von Waverley" hat nicht, wie von Wyman (Meinong) unterstellt, eine "objektive Referenz". - Ein ganzer Satz, der eine Kennzeichnung enthält kann immer noch (aber nur als ganzer Satz) wahr oder falsch sein. ((s) Wyman: so nennt Quine seinen Strohmann für die angefochten These).
Lauener XI 132
Pegasiert/sokratisiert/Quine/Lauener: sollte es nicht möglich sein, auf Russells Weise einen Namen zu eliminieren, indem man ihn durch eine Kennzeichnung paraphrasiert. - ((s) das geht aber bei Pegasus sehr wohl.) - kann man ein unanalysiertes, irreduzibles Attribut des "Pegasus-seins" annehmen, und dieses mit dem Verb "ist-Pegasus" bzw. "pegasiert" ausdrücken - damit können wir sing Term verwenden, ohne voraussetzen zu müssen, dass es die durch sie bezeichneten Dinge gibt. - ((s) "Es gibt nichts, das pegasiert".) "~(Ex) Fx".
Stalnaker I 55
Pegasus/QuineVsWyman/Quine: hätte existieren können - das runde Quadrat nicht.
I 65
Wyman: These: Widersprüche sind bedeutungslos. - VsWyman: Stalnaker Quine, Lewis.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Q XI
H. Lauener
Willard Van Orman Quine München 1982

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Sätze Hegel Gadamer I 470
Satz/Prädikation/Spekulation/Urteil/Hegel/Gadamer: Hegel hat das spekulative Verhältnis des Denkens in seiner meisterhaften Analyse der Logik des philosophischen Satzes beschrieben.(1) Er zeigt, dass der philosophische Satz nur seiner äußeren Form nach ein Urteil ist, d. h. einem Subjektbegriff ein Prädikat beilegt. In Wahrheit geht der philosophische Satz nicht von dem Subjektbegriff zu einem anderen Begriff über, der zu ihm in Beziehung gesetzt wird, sondern er spricht in der Form des Prädikats die Wahrheit des Subjekts aus. Bsp „Gott ist Einer“ meint nicht, dass es eine Eigenschaft Gottes ist, Einer zu sein, sondern dass es das Wesen Gottes ist, die Einheit zu sein.
Gadamer I 471
Die schwebende Zweigipfligkeit des philosophischen Satzes, die durch den Gegenstoß zustande kommt, beschreibt Hegel durch den geistreichen Vergleich mit dem Rhythmus, der sich ähnlich aus den beiden Momenten des Metrums und des Akzentes als ihre schwebende Harmonie ergebe.(2) ((s) Vgl. >„Weisheit sokratisiert“/Quine/Strawson).

1. Vgl. Dazu Gadamer, „Hegels Dialektik. Sechs hermeneutische Studien“ Tübingen 1980,
Bd. 3 der Ges. Werke.)
2. Hegel, Vorrede zur Pänomenologie, S. 50 (Hoffmeister).

Gadamer I
Hans-Georg Gadamer
Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik 7. durchgesehene Auflage Tübingen 1960/2010

Gadamer II
H. G. Gadamer
Die Aktualität des Schönen: Kunst als Spiel, Symbol und Fest Stuttgart 1977