Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Autor/Ismus
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Absolutheit Field III 48
Absolute Ruhe/Newton/Field: Absolute Ruhe hielt Newton für möglich und nötig, um absolute Beschleunigung zu definieren (Eimerexperiment). Absolute Beschleunigung/Newton: Absolute Beschleunigung wird zur Erklärung der Gesetze der Mechanik gebraucht. Beschleunigung kann nur durch absolute Geschwindigkeit erklärt werden. Dazu brauchen wir einen absoluten Ruhepunkt. FieldVs: Das geht nicht, weil die Theorie selbst kein Bezugssystem herausgreifen kann.
III 49
MachVsNewton: Theoriewechsel braucht keinen Ruhepunkt. FieldVsMach/FieldVsTheoriewechsel: Es wäre besser Beschleunigung ohne numerische Geschwindigkeit und Ruhepunkt zu definieren. Faber: FieldVsTensoren: Diese sind willkürlich. Lösung/Field: Die Lösung ist Gleichzeitigkeit. Pointe: Selbigkeit des Orts über die Zeit ist absolute Ruhe! Vs: Das geht nicht innerhalb der Newtonschen Theorie! Lösung: Die Lösung hier ist ein Raumbegriff ohne Struktur (intrinsisch). - Lösung: > affine Geometrie (diese dann auch für Newton).
IV 419
Relativismus/absolut/Field: Aussagen über Rechtfertigung relativ zu einem System sind absolut wahr oder falsch.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Bedeutungswandel Field II 173
Bedeutungswandel/Bedeutung/Field: Bsp "Hat dieselbe Temperatur" hat sich gewandelt, weil man jetzt weiß, dass verschieden warme Gegenstände sich gleich warm anfühlen können. Pointe: "bedeutet dass" kann sich nicht wandeln. Es ist empirisch unrevidierbar. Lösung: "Temperatur" ist ein erklärender Begriff.
Bedeutungen (auch als intentionale Entitäten als "bloße Schatten") sollten nicht als erklärend aufgefasst werden. Dann sollte die Zuschreibung beibehalten werden, egal was für Entdeckungen wir machen. Andererseits: Die Bedeutungs-Charakterisierung ist erklärend - und zwar kausal.
II 177
Bedeutungswandel/Field: These: Beim Wechsel von Theorien ist die Referenz der wissenschaftlichen Begriffe (theoretische Termini) unbestimmt. Hier gibt es keine Tatsache, die darüber entscheidet. Bsp Bei Newton und in der Speziellen Relativitätstheorie hatte "Masse" keine bestimmte Denotation.
II 183
Theoriewechsel/Bedeutungswandel/Begriffswandel/Kuhn/Field: (Kuhn 1961, 101) These: Die Referenten der Einsteinschen Begriffe sind nie identisch mit denen der Newtonschen Begriffe, die denselben Namen tragen. Newtons Masse bleibt erhalten, Einsteins Masse ist konvertierbar gegen Energie. FieldVsKuhn: Das scheint völlig unplausibel, Einstein hat nämlich gezeigt, dass es keine "Newtonsche Masse" gibt. Der Newtonsche Begriff bedeutete etwas anderes, das leugne ich nicht, aber das gilt nicht für Referenz oder Denotation. Die heutigen Begriffe referieren auf eine Teilmenge dessen, worauf die Newtonschen referierten.
FieldVsKuhn: Etwas wie "Newtonsche Masse" hat es nie gegeben - daher kann Newton auch selbst nie darauf referiert haben.
Problem: dann sind die Sätze falsch. Lösung: Bsp "Beschleunigung braucht mehr Kraft, wenn die Masse größer ist." Das ist nicht völlig denotationslos. Die Referenz ist einfach unbestimmt. ((s) Heute macht nur eine Teilmenge der damaligen Referenten den Satz wahr.)
II 194
Bedeutungswandel/Begriffswandel/Theoriewechsel/Putnam: These: Die Referenz bleibt normalerweise bei wissenschaftlichen Revolutionen erhalten.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Bedeutungswandel Kuhn I 115
Begriffswandel/ Bedeutungswandel/Kuhn: es gibt einen Zwang, die Bedeutung von feststehenden und vertrauten Begriffen zu ändern.
I 140
Bedeutungswandel/Begriffswandel/Theoriewechsel/Kuhn: vor Kopernikus wurde auch die Sonne "Planet" genannt. - Jetzt hatte man nicht nur gelernt, was »Planet« bedeutete, oder was die Sonne war, sondern die Bedeutung von "Planet" hatte sich geändert - und zwar so, dass man auch weiterhin eine brauchbare Unterscheidung machen konnte.
I 142
Dieselben Vorgänge geben jetzt Hinweise auf ganz andere Aspekte.
I 210
Bedeutungsänderung/Begriffswandel/Kuhn: da die Vokabulare der Diskussionen um neue Theorien vorwiegend aus denselben Ausdrücken bestehen, müssen einige dieser Ausdrücke verschieden auf die Natur angewendet werden - folglich ist die Überlegenheit einer Theorie über eine andere in der Diskussion nicht nachzuweisen.

Kuhn I
Th. Kuhn
Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen Frankfurt 1973
Bedeutungswandel Lewis IV 94
Begriffswandel/Bedeutungswandel/Bedeutung/Theorie/Theoriewechsel/Lewis: These: wir sollten sagen, dass die >theoretischen Termini (TT) die Bedeutung beibehalten, die sie bei ihrer ersten Einführung hatten.
IV 95
Das funktioniert aber nur, wenn wir den TT erlauben, die Komponenten der allernächsten Realisierung von Theorie T zu bezeichnen, die von T selbst. - Denn nach einer Korrektur von T, egal wir gering, werden wir glauben, dass die Original-Version von T unrealisiert ist. Da Bedeutung nicht im Kopf ist, müssen wir die >Einführung betrachten - daher weiß der Wissenschaftshistoriker mehr über die Bedeutung von "Elektron" als der Physiker.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Bedeutungswandel Newton Kanitscheider I 145
Bedeutungswandel/Begriffswandel/Newton/Einstein/Kanitscheider: bei Newton ist die Gravitation aktive Kraft in passivem Raum. - bei Einstein ist die Gravitation die Aktivität der Raumzeit. - Newton: kosmische Kräfte sind unbestimmt oder löschen sich aus. - Einstein: jeder Punkt ist spezifisch mit dynamischen Eigenschaften. - Pointe: es lässt sich ein Teilbereich auszeichnen, in dem die Theorien vergleichbar sind. - ((s) >lokal/global).
Kananitscheider I 405
Bedeutungswandel/Begriffswandel/Theoriewechsel/Shapere/Kanitscheider: These: nicht die Bedeutung der Begriffe, sondern das Wissen über ihren Referenten wandelt sich.

PhysNewton I
Isaac Newton
The Principia : Mathematical Principles of Natural Philosophy Berkeley 1999

Kanitsch I
B. Kanitscheider
Kosmologie Stuttgart 1991

Kanitsch II
B. Kanitscheider
Im Innern der Natur Darmstadt 1996
Bedeutungswandel Rorty I 293f
Bedeutungswandel/Rorty: Frage: Bezogen sich die Griechen mit dem Ausdruck Sophrosyne auf Besonnenheit? Rorty: Diese Frage kann man zurückweisen mit dem Hinweis, dass es für die Erwartung, in einer ganz anderen Kultur werde dieser Ausdruck implantierbar sein, keinen besonderen Grund gibt. Wir müssten uns mit dem exotischen Sprachspiel selbst vertraut machen. Im Falle der Wissenschaft jedoch scheint uns eine solche Einstellung widernatürlich. Hier möchten wir sagen, dass es da draußen sowohl etwas gibt, Gesetze, auf den man sich beziehen sollte oder zumindest bisher bezogen hat.
Rorty: "whiggistische" Siegerperspektive: erzählt uns, Aristoteles aber in Wirklichkeit von der Gravitation gesprochen, als er von einer natürlichen Absetzbewegung sprach, Matrosen hätten sich, als sie von Einhörnern sprachen, in Wirklichkeit auf die Hörner von Narwalen bezogen, "Wärmeströmung" sei eine irreführende Beschreibung der Energieübertragung zwischen tanzenden Molekülen.
I 301
Bedeutung/Wahrheit/Existenz/Theoriewechsel/Bedeutungswandel/Quine/Rorty: Quineaner würden sagen, die Frage, ob sie damals dasselbe meinten, stellt sich gar nicht. - Es geht eher um Wahrheitswerte. - Rorty: a) Aristoteles sagte Falsches über Bewegung, oder b) Er sagte Wahres, aber das war nicht Bewegung. RortyVsAyers: damit kommt man nicht weit, wenn man an Begriffe wie geistiges Vermögen usw. nicht mehr glaubt. Ayers übertreibt den Gegensatz zwischen unseren und seinen Begriffen.
I 315 ff
Bedeutungswandel/Theoriewechsel/Referenz/Rorty: Lösung: das Funktionieren eines Ausdrucks sollte man sich besser als Herausgreifen von Gegenständen denken, denn als Beschreibung der Wirklichkeit. - Also entweder a) Referenz als Grundlage, oder b) Auch Referenz als konventionell annehmen. - Searle-Strawson-Kriterium: "Was die meisten seiner Meinungen wahr machen würde."
I 318
Lösung: Unterscheidung Referenz: a) philosophisch - b) "sprechen über" (common sense) - Rorty: es geht nur um Existenz. - Daher kein Kriterium für Referenz möglich.
I 321
RortyVsReferenztheorie/Theorie der Referenz: 1. Semantische Suche nach den Gegenständen ist hoffnungslos. - 2. Hoffnungslos: eine erkenntnistheoretische Widerlegung des Skeptizismus anzustreben.
III 103
Bedeutungswandel: Adorno/Horkheimer/Rorty: pro - PutnamVs.
IV (d) 131
Begriff/Bedeutungswandel/Begriffswandel/Theoriewechsel/Rorty: Begriffe, die durch einen Denker einen neuen Drall bekommen haben: Bsp Aristoteles: ousia - Descartes: res - Hume: impression - Wittgenstein: Spiel - Einstein: Gleichzeitigkeit - Bohr: Atom. >Theorienwandel, >Inkommensurabilität.
VI 361
Interpretation/Rorty: bei solchen Angleichungsbemühungen verfährt man natürlich anachronistisch. Doch wenn das bewusst geschieht, ist nichts dagegen einzuwenden.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Elektron-Beispiel Quine I 142
Die Bedeutung von "Neutrino" ist nicht sprachneutral. Sie ist nicht übersetzbar in Eingeborenensprache. Die Theorie ist ewig unterbestimmt. Es handelt sich um echte kulturelle Gegensätze. Die Synonymie ist undefinierbar. Die Wahrheit von wissenschaftlicher Methode ist undefinierbar (nur innerhalb der Theorie). >Bedeutungswandel, Theoriewechsel, >Theoretische Termimi, >Theoretische Entitäten.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Elimination Eliminieren, Elimination, Philosophie: das Ersetzen eines Ausdrucks durch einen anderen im Falle einer Theorierevision. Die Elimination geschieht meist entweder durch eine Definition oder durch das Zusammenführen verschiedener Beobachtungen unter einen gemeinsamen Begriff. Siehe auch Reduktion, Reduktionismus, Eliminativer Materialismus, Eliminativer Reduktionismus, Bedeutungswandel, Theoriewechsel, Inkommensurabilität.
Elimination Lewis IV 33
Elimination/Eliminieren/Lewis: Bsp singuläre Termini müssen vor der Übersetzung in eine andere Theorie eliminiert werden. - Nachher können sie wieder eingeführt werden. - Bsp Kennzeichnungen: bevor sie eliminiert werden, müssen sie eine Reichweite bekommen. - ((s) Ob starr oder nicht-starr) - Verschiedene Reichweiten liefern nicht-äquivalente Übersetzungen. Vgl. >Theoriewechsel, >Bedeutungswandel.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Inkommensurabilität Rorty IV (a) 20 f
Kuhn/Rorty: 1. verschiedene wissenschaftliche Vokabulare können nicht übersetzt werden - aber sie können erlernt werden. - 2. D.h. man kann nicht im einen Vokabular gegen das andere argumentieren - 3. Also müssen beide für wahr erachtet werden. - 4. Überzeugungen werden von der Welt wahr gemacht. - 5. die Überzeugungen von Aristoteles bzw. von Galilei können nicht von derselben Welt wahr gemacht werden. - Daher muss es mehrere mögliche Welten geben. >Bedeutungswandel, >Theoriewechsel, >Vokabular.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Interpretation Rorty III 213
Interpretation/Derrida/Rorty: nichts spricht je von sich aus - und zwar, weil nichts die Ursprünglichkeit - den nicht-relationalen, absoluten Charakter - hat, nach dem die Metaphysiker suchen. - Trotzdem können wir nicht umhin, etwas hervorbringen zu wollen, das so spricht.
VI 361f
Interpretation/Rekonstruktion/Philosophie/Bedeutungswandel/Theoriewechsel/Rorty: Bsp Platon rekonstruiert: daß er geglaubt hätte, alle Wörter wären Namen. - Problem: Platon hätte das nie akzeptiert - dann hat er es auch nicht gemeint. - (s) Doch: er hatte aber einen anderen Begriff von Namen.) - rationale Rekonstruktion: unterstellt, was der Autor "eigentlich" gemeint habe ("Umerziehung") - dagegen historische Rekonstruktion: nach Quentin Skinner: was der Autor selbst akzeptiert hätte. - VI 363 Dabei geht es aber nicht einmal um "Meinen"! und einmal um "Wahrheit".
VI 376
Interpretation/Rekonstruktion/Philosophie/Doxographie/Themen/Rorty: Fehler: alle Autoren so darzustellen, als redeten sie über die gleichen Themen.
VI 363f
Meinen/Rorty: wer herausfinden will, was ein Verstorbener gemeint hat, muß ermitteln, wie die Äußerungen zu seinem allgemeinen Muster sprachlichen und sonstigen Verhaltens passen! . Er muss ermitteln, was der Andere geantwortet hätte, auf Fragen bezüglich seiner Äußerungen. Das Gemeinte fällt verschieden aus, je nachdem, wer diese Fragen stellt.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Meinen Rorty VI 357
Absicht/Quentin Skinner : von einem Akteur kann man nicht behaupten, er habe etwas gemeint oder getan, was er unter keinen Umständen als zutreffende Beschreibung dessen, was er gemeint oder getan hat, akzeptiert hätte.
VI 357
Interpretation/Rorty : wenn wir das akzeptieren, können wir fortfahren und fragen: was hätte Aristoteles über die Jupitermonde oder über Quines Antiessentialismus gesagt? >Bedeutungswandel, >Theorienwechsel, >Vokabular.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Naturgesetze Kuhn I 90
Naturgesetz/Kuhn: seine Geltung ist innerhalb der Theorie ein logisches Faktum. Siehe auch >Theorien/Kuhn, >Theoriewandel, >Gesetze/Kuhn.

Kuhn I
Th. Kuhn
Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen Frankfurt 1973
Sehen Kuhn I 131
Paradigma/Sehen/Wissenschaft/Kuhn: Bsp Pendel/Aristoteles sah darin ein Fallen. - Galilei: sah darin eine Wiederholung von Bewegung. Argumente für die Unabhängigkeit von Gewicht und Fallgeschwindigkeit. - Aber diese Argumente wurden nicht durch bessere Beobachtung gewonnen. >Interpretation/Kuhn, >Theorien/Kuhn, >Theoriewandel, >Inkommensurabilität.

Kuhn I
Th. Kuhn
Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen Frankfurt 1973
Theorien Pocock Gaus I 354
Theorien/Diskurs/Theoriewechsel/Pocock/Whelan: J. G. A. Pocock, ein Vertreter [des 'linguistic turn'], erklärt, dass es sich dabei um eine Verschiebung von der 'Geschichte des politischen Denkens' zur 'Geschichte des Diskurses' handelt, wobei er sich auf Methodologen wie Saussure, Gadamer und Kuhn sowie Skinner bezieht oder anspielt, die sein Werk beeinflusst haben (1985(1): Kap. l; vgl. Pocock, 1987)(2). Das Ziel, so argumentiert er, besteht darin, "die Sprache eines Autors nicht weniger wiederzugewinnen als seine Absichten, ihn als Bewohner eines Universums von Sprachen zu behandeln, die den "paroles", die er in ihnen spielt, einen Sinn geben". So kann ein bestimmter Denker auf mehrere verschiedene Sprachen zurückgreifen, von einer zur anderen wechseln oder sie auf kreative Weise kombinieren. Die Forschungen von Pocock und verschiedenen Mitarbeitern über das anglophone achtzehnte Jahrhundert beispielsweise berührten unter anderem die charakteristischen Diskurse des Republikanismus, des "alten Konstitutionalismus", der "Höflichkeit", der natürlichen Rechtsprechung und der des gemeinen Gesetzes, des Anglikanismus und der politischen Ökonomie. Dieser Ansatz wird durch Werke wie Nicholas Phillipson und Quentin Skinner (1993)(3) und Anthony Pagden (1987)(4) veranschaulicht - und schon in den Titeln der Werke angedeutet.

1. Pocock, J. G. A. (1985) Virtue, Commeme, and History: Essays on Political Thought and History, Chiefly in the Eighteenth Century. Cambridge: Cambridge University Press.
2. Pocock, J. G. A. (1987) 'The concept of a language and the métier d 'historien: some considerations on practice'. In Anthony Pagden, Hrsg., The Languages of Political Theory in Early-Modern Europe. Cambridge: Cambridge University Press.
3. Phillipson, Nicholas and Quentin Skinner, Hrsg. (1993) Political Discourse in Early Modern Britain. Cambridge: Cambridge University Press.
4. Pagden, Anthony, Hrsg. (1987) The Languages of Political Theory in Early-Modern Europe. Cambridge: Cambridge Umversity Press.


Whelan, Frederick G. 2004. „Political Theory of the Renaissance and Enlightenment“. In: Gaus, Gerald F. & Kukathas, Chandran 2004. Handbook of Political Theory. SAGE Publications

Gaus I
Gerald F. Gaus
Chandran Kukathas
Handbook of Political Theory London 2004
Übersetzung Kuhn I 214
Übersetzung/Sprache/Kuhn: was die von einer Kommunikationsstörung betroffenen tun können, ist, einander als Mitglieder verschiedener Sprachgemeinschaften erkennen und Übersetzer werden. >Inkommensurabilität, >Theorien/Kuhn, >Theoriewandel.

Kuhn I
Th. Kuhn
Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen Frankfurt 1973
Überzeugungen Quine Brandom I 790/791
Relationale Überzeugung/Quine: bringt einen besonderen epistemischen Zugang oder Kontakt zu Gegenständen mit sich und de re-Zuschreibungen von ihnen schließen Existenz-Festlegungen ein.
I 146
In demselben Maße, wie die radikale Übersetzung unterbestimmt ist durch die Gesamtheit der Dispositionen zu sprachlichem Verhalten, sind auch unsere Theorien und Überzeugungen insgesamt auf immer und ewig unterbestimmt.
II 55
Reize/Quine: machen nicht Aussagen wahr, sondern führen zu verbrieften Überzeugungen.
IV 413
Quine Two Dogmas: These "Die Gesamtheit unseres sogenannten Wissens bzw. unserer Überzeugungen - von den beiläufigsten Dingen der Geographie bis zu den grundsätzlichsten Gesetzen sogar der Mathematik und Logik - ist ein von Menschen gewirkter Stoff, welcher nur an seinen Rändern auf Erfahrung trifft. Die Gesamtheit der Wissenschaft ist wie ein Kraftfeld, dessen Randbedingungen Erfahrungen sind."
VI 20
Veränderung/Theoriewandel/Theoriewechsel/Quine: Wenn wir unsere Überzeugungen ändern, müssen viele Sätze verschont werden, auch weil sie schlicht irrelevant sind! Wenn wir aber Überzeugungen verwerfen, müssen wir alle Satzmengen aufspüren, die diese enthalten. "Maxime minimaler Mutilation". ( Maxime der minimalen Verstümmelung).
VI 92
Überzeugung/Glauben/Quine: Bsp "x glaubt, dass p" ist selber ein bleibender Satz, da eine Überzeugung ein Zustand ist.
VI 94
Überzeugung/Quine: kann stets einer Mehrzahl von Subjekten gemeinsam sein. außerdem werden Wahrnehmungen immer veritativ aufgefasst, Überzeugungen nicht. ((s) Man kann nicht etwas Falsches wahrnehmen.)
VI 100
Wahrnehmung/Überzeugung/Quine: Jede Wahrnehmung ist im Prinzip vollständig beschreibbar unter Verwendung strikt neurologischer Termini. Das gilt aber nicht für Überzeugungen.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Unbestimmtheit Field II IX
Unbestimmtheit/Korrespondenz/Lewis/Kit Fine/Field: Unbestimmtheit ist kein großes Problem für die Korrespondenztheorie. Lösung: Supervaluation für vage Sprachen. Dagegen: Unbestimmtheit ist ein Problem für den Deflationismus (innerhalb der eigenen Sprache)(Quine). Einige Autoren VsQuine: Die Behauptung einer Unbestimmtheit innerhalb der eigenen Sprache ist inkohärent. Unbestimmtheit/Mathematik/Field: Unbestimmtheit gibt es in der Mengenlehre, aber nicht in der Zahlentheorie.
II 180
Unbestimmtheit/Referenz/Begriffswandel/Theoriewechsel/Field: These: "Masse" war unbestimmt und ist es noch heute. Zwei Lehrbücher der speziellen Relativitätstheorie können differieren, indem sie unter Masse einmal "Eigenmasse" und einmal "relativistische Masse" verstehen. Dann ist diese entweder in allen Bezugssystemen gleich oder verschieden.
II 192
Unbestimmtheit/Theorie/Quine: Wissenschaftliche Begriffe sind bedeutungslos außerhalb ihrer Theorie. > Immanenz der Wahrheit. - Wahrheit steht immer nur in Bezug auf ein Begriffsschema. Ein objektiver (nicht-relativer) Wahrheits-Begriff könnte nur in Begriffen der Denotation und Signifikation versucht werden, aber das geht nicht, wenn diese Begriffe relativ auf ein Bezugssystem sind. FieldVsQuine: Denotation ist eine perfekt objektive Relation, die zwischen Ausdrücken und außersprachlichen Gegenständen besteht. - Referentielle Unbestimmtheit/Field: Referentielle Unbestimmtheit zeigt nur, dass Denotation in bestimmten Situationen nicht wohl-definiert ist.
II 271ff
Übersetzungsunbestimmtheit/Brandom/Field: Bsp Wurzel - 1 nicht "i" und "-i". (+)
II 355
Unbestimmt/Sprache/McGee/Field: "Unbestimmt" bedeutet nicht-Standard-Modelle habend. Lösung: Erweiterung durch das Prädikat: Bsp "Standard-natürliche Zahl". FieldVs: Das ist Mogelei. Neue Axiome mit neuem Vokabular sind nicht besser als neue Axiome im alten Vokabular. Mogelei: wäre es anzunehmen, dass die neuen Prädikate bestimmte Extensionen haben. (Dennoch FieldVsIndeterminismus)
II 359
Unbestimmtheit/Übersetzung/System/Field: Bsp angenommen, zwei Sprecher haben verschiedene Annahmen über natürliche Zahlen. Dann muss der eine letztlich annehmen, dass der andere einen weiteren Begriff hat als er selbst. Problem: Asymmetrie: Ein als weiter angenommener fremder Begriff kann dann nicht in die eigene Sprache zurückübersetzt werden. ((s) Es könnte sich eine unintendierte Interpretation einschleichen.) Field: Dabei haben wir außerdem auf jeder Seite Unbestimmtheit der Referenz.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Wahrheit Kuhn Flor IV 508
Wahrheit/Kuhn: besteht nur relativ zu einem Paradigma, da die Paradigmen untereinander nicht vergleichbar sind. >Inkommensurabilität, >Theorien/Kuhn, >Paradigma, >Theorienwechsel.

Kuhn I
Th. Kuhn
Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen Frankfurt 1973

Flor I
Jan Riis Flor
"Gilbert Ryle: Bewusstseinsphilosophie"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Flor II
Jan Riis Flor
"Karl Raimund Popper: Kritischer Rationalismus"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A.Hügli/P.Lübcke Reinbek 1993

Flor III
J.R. Flor
"Bertrand Russell: Politisches Engagement und logische Analyse"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P.Lübcke (Hg) Reinbek 1993

Flor IV
Jan Riis Flor
"Thomas S. Kuhn. Entwicklung durch Revolution"
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Unbestimmtheit Field, Hartry II 196
Field: die Unbestimmtheit (der Bedeutung) sollte man von der Theorie der Referenz gänzlich trennen.
II 235
Referentielle Unbestimmtheit/Vagheit/Theoriewechsel/Field: These: Bsp das Problem mit Newtons Begriff "Masse" ist ähnlich den Problemen mit vagen Termini wie "kahl".
Bedeutungswandel Kuhn, Th. Field II 179
Referenz/Denotation/Theoriewechsel/Bedeutungswandel/Kuhn/Field: Kuhn: der Term "Masse" denotiert bei Einstein nicht mehr dieselbe physikalische Quantität, die sie bei Newton denotiert hat. Kuhn leugnet folgendes:
Newtons Term "Masse" denotiert Masse, d.h. Newton referierte auf dieselbe physikalische Quantität auf die wir referieren, wenn wir das Wort "Masse" gebrauchen.
Field: These: Es macht keinen Sinn zu fragen, auf welche physikalische Quantität Newton referierte, wenn er den Term "Masse" gebrauchte. ((s) Field These: es ist unbestimmt).
Field: These: Wir können hier nicht entscheiden. Das Wort "Masse" war vor der Entdeckung der Relativitätstheorie referentiell unbestimmt. Obwohl es denotierte!
FieldVsKuhn: etwas wie "Newtonsche Masse" hat es nie gegeben - daher kann Newton auch selbst nie darauf referiert haben. - Problem: dann sind die Sätze falsch.
Lösung: Bsp Beschleunigung braucht mehr Kraft, wenn die Masse größer ist. - Das ist nicht völlig denotationslos. - Die Referenz ist einfach unbestimmt. -((s) Heute macht nur eine Teilmenge der damaligen Referenten den Satz wahr.)

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Bedeutungswandel Putnam, H. Field II 194
Bedeutungswandel/Begriffswandel/Theoriewechsel/Putnam: These die Referenz bleibt normalerweise bei wissenschaftlichen Revolutionen erhalten.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994