| Begriff/ Autor/Ismus |
Autor |
Eintrag |
Literatur |
|---|---|---|---|
| Bedeutung | Perry | Frank I 396 Bedeutung/Gedanke/PerryVsFrege: Wir müssen die Bedeutung vom Gedanken scharf trennen. >Gedanken, >Gedanken/Frege, >Sinn. Der Gedanke ist keine psychische Entität sondern entspricht dem informationellen Gehalt. >Gedankeninhalt, vgl. >Gedankenobjekte. Die Bedeutung entspricht der Rolle der Wörter. >Begriffliche Rolle, >Wörter, >Wortbedeutung. Dieselbe Rolle erzeugt in jedem Kontext eine andere de-re-Proposition. >Sätze, >Propositionen, >Kontext, >de re. Hector-Neri Castaneda (1987b): Self-Consciousness, Demonstrative Reference, and the Self-Ascription View of Believing, in: James E. Tomberlin (ed) (1987a): Critical Review of Myles Brand's "Intending and Acting", in: Nous 21 (1987), 45-55 James E. Tomberlin (ed.) (1986): Hector-Neri.Castaneda, (Profiles: An International Series on Contemporary Philosophers and Logicians, Vol. 6), Dordrecht 1986 |
Perr I J. R. Perry Identity, Personal Identity, and the Self 2002 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Fragen | Prior | I 72ff Fragen/Prior: Unterschied: a) Fragen, b) Das Fragen, c) Interrogativsatz, d) Die Dinge, über die sie sind. >Stufen/Ebenen, >Beschreibungsebenen Niemals gestellte Fragen sind durchaus sinnvoll. Problem: "Für einige p, niemand hat je gefragt, ob p" ist nicht dasselbe wie "Es gibt Fragen, die nie gestellt wurden". - Denn es gibt andere Arten von Fragen als die von der "Ob-Sorte". Es ist willkürlich, eine herauszugreifen: a) "ob p", b) "was p ist" usw. Mögliche Lösung: Variable für Fragen annehmen: "für einige p: es wurde nie gefragt p" (hier nicht mehr "was" oder "ob"). Das Argument ist kein Name, sondern ein Interrogativsatz. >Namen, >Namen von Sätzen. Problem: "Es gibt Fragen, die noch nie gestellt wurden" formal nicht dargestellt werden kann als "Für einige p, niemand hat gefragt, ob p" - denn das deckt nur den bestimmten Fragen-Typ "ob" ab, und nicht z.B. "welche sind?" oder "Wer hat meinen Bleistift gestohlen?" Interrogabilia/Mittelalter/Prior": "das Gefragte", "das Fragliche" (das ist platonistisch). >Platonismus, >Philosophie des Mittelalters. PriorVs: "Das Gefragte", "das Fragliche" brauchen nicht als "Satzteil" angesehen zu werden, als ob es Namen wären. >Teilsätze, >Gedankenobjekte, >Glaubensobjekte PriorVs: Fragen ist keine Relation zwischen Fragendem und Interrogabilia. Frage/Befehl/Prior: Frage und Befehl haben keine besonderen Merkmale, die einen Inhalt ausmachten, nichts "hinter" den Indikativsätzen. >Inhalt, >Gehalt, >Gedankeninhalt. Prior I 73ff Fragen/David Harrah: These: Eine Frage ist einfach eine indikative Äußerung, die in der Disjunktion oder der Menge der möglichen Antworten besteht. Harrah: These: Jede Frage wird durch eine implizite Aussage identifiziert, die sie präsupponiert. Bsp die Frage, ob ich komme oder gehe präsupponiert, dass ich entweder das eine oder das andere tue. Das wäre dann die Aussage "Du kommst oder gehst". - Die Antwort wird dann eine Aussage, die die Aussage enthält, die die Frage ist, aber nicht von ihr beinhaltet wird -Bsp dass ich sitze ist weniger spezifisch und ist davon beinhaltet, dass ich auf einem Stuhl sitze. - (Präsupposition: dass ich überhaupt sitze). >Präsuppositionen, >Antwort, >D. Harrah. |
Pri I A. Prior Objects of thought Oxford 1971 Pri II Arthur N. Prior Papers on Time and Tense 2nd Edition Oxford 2003 |
| Gedanken | Perry | Frank I 395f Gedanke ist nicht gleich Gehalt: Es kann sein, dass ich jetzt glaube, dass es heute schön ist, aber morgen nicht glaube, dass es gestern schön war. Das ist ein anderer Gedanke aber gleicher Gehalt. - Dann ist der Gedanke nicht der informationelle Gehalt. >Inhalt, >Gehalt, >Informationeller Gehalt, >Information. I 396 Bedeutung/Gedanke/PerryVsFrege: Wir müssen die Bedeutung vom Gedanken scharf trennen. >Gedanken, >Gedanken/Frege, >Sinn. Der Gedanke ist keine psychische Entität sondern entspricht dem informationellen Gehalt. >Gedankeninhalt, vgl. >Gedankenobjekte. Die Bedeutung entspricht der Rolle der Wörter. - Dieselbe Rolle erzeugt in jedem Kontext eine andere de-re-Proposition. >Sätze, >Propositionen, >Kontext, >de re. Hector-Neri Castaneda (1987b): Self-Consciousness, Demonstrative Reference, and the Self-Ascription View of Believing, in: James E. Tomberlin (ed) (1987a): Critical Review of Myles Brand's "Intending and Acting", in: Nous 21 (1987), 45-55 James E. Tomberlin (ed.) (1986): Hector-Neri.Castaneda, (Profiles: An International Series on Contemporary Philosophers and Logicians, Vol. 6), Dordrecht 1986 |
Perr I J. R. Perry Identity, Personal Identity, and the Self 2002 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Glauben | Boer | I 20 Glauben/Boer: (statt mentaler Referenz): hier ist es nicht so klar, ob das eine Existenz-unabhängige Relation ist, allein aufgrund der Tatsache, dass wir die seiend/existierend-Unterscheidung haben. Gedankeninhalt: Problem: wir wissen ja noch gar nicht, was Gedankeninhalte sind. Platonismus/Pointe: wenn wir annähmen, dass Gedankeninhalte mit Propositionen, Zuständen, oder Eigenschaften gleichgesetzt werden könnten und sie platonistisch als existierend angenommen würden, ohne in der Welt partizipieren zu müssen, dann müssten wir die Glaubensrelation gerade nicht als Existenz-unabhängig annehmen! Aber dazu brauchen wir eine richtige Theorie der Natur von Glaubensinhalten und Einstellungsrelationen zu ihnen. I 21 Mentale Referenz/Begriffsabhängigkeit/Boer: ist sie auch begriffsabhängig? Begriffsabhängigkeit/logische Form/Boer: nach (D5): wäre es hinreichend, dass mentale Referenz (Denken über) impliziert, dass für eine Repräsentation z, ein intrinsisches Merkmal von z und eine verhaltens-bestimmende Relation Q: a) x hat Q zu z b) z enthält etwas, das y für x ausdrückt oder abbildet c) ob x die Relation Q zu einer Repräsentation von y hat hängt davon ab, ob die Repräsentation eins oder mehrer aus einem Bereich intrinsischer Merkmale hat. Das setzt aber schon Glauben als begriffs-abhängige Relation voraus. Glauben/Frage: ob Glauben also eine Relation ist, die durch Repräsentationen vermittelt ist. Also b) z hat eine Erfüllungsbedingung, die durch y bestimmt ist und c) wie oben. Glauben/Repräsentation/Boer: um zu klären, ob Glauben eine repräsentational vermittelte Relation ist, dazu brauchen wir eine Theorie der propositionale Einstellungen. |
Boer I Steven E. Boer Thought-Contents: On the Ontology of Belief and the Semantics of Belief Attribution (Philosophical Studies Series) New York 2010 Boer II Steven E. Boer Knowing Who Cambridge 1986 |
| Inhalt | Boer | I XIII Def Gedankeninhalt/Boer: kann verschiedenen Denkzuständen gemeinsam sein. Proposition/Boer: nenne ich die GI nicht, weil dieser Ausdruck zu viel Ballast mit sich bringt. Anmerkung I XVIII Intensionale transitive Verben: drei Bedingungen, die jede für sich hinreichend ist: (i) Fehlschlagen des Prinzips der Substitutivität der Identität (ii) Quantifikation lässt eine spezielle „enge Reichweite“ zu (iii) es gibt keine existentielle (ontologische) Verpflichtung. I XIV Direkte Objekte/direktes Objekt/propositionale Einstellungen/Boer: es ist umstritten, ob die Relation zu direkten Gedankenobjekten als propositionale Einstellungen analysierbar ist. Bsp Suchen: hier ist das sicher der Fall, Bsp verehren“: scheint dieser Analyse zu widersprechen. Erfüllungsbedingungen/EB/propositionale Einstellungen/Individuation/Boer: Pointe: die EB scheinen nicht hinreichend zu sein um eine propositionale Einstellung zu individuieren. Dagegen: Gedankeninhalt/GI: scheint hinreichend zu sein für die Individuation einer propositionalen Einstellung. Wahrheitsbedingungen: (und damit auch die Erfüllungsbedingungen) können dieselben sein für zwei Überzeugungen, während das Subjekt sich nicht im Klaren darüber ist, dass es sich um dasselbe Objekt handelt Bsp woodchucks/groundhogs. Propositionale Einstellungen/Individuation/Lewis: (1969)(1): die bloße Existenz einer diesbezüglichen Konvention setzt voraus, dass die Sprecher aus einer Gemeinschaft gewisse propositionale Einstellungen mit bestimmten EB haben. Abstrakte Objekte/propositionale Einstellungen/Boer: um zu glauben, dass Geduld eine Tugend ist, muss man an Geduld denken. Def mentale Referenz/Terminologie/Boer: Denken an: sei ein mentales Analogon zu Sprecherreferenz. Sprecherreferenz/einige Autoren: These: besteht niemals in Isolation, sondern ist nur Teilaspekt eines Sprechakts (Äußerung). I XV mentale Referenz: sollte dann auch nur ein Teilaspekt des Etwas-Denkens sein. Dazu kommt wahrscheinlich noch Prädikation. Def mentale Referenz/Boer: in einem Gedankenzustand sein mit einem Gedankeninhalt, der eine Erfüllungsbedingung festlegt, von dem das Objekt eine Konstituente ist. Problem: nichtexistente Objekte. I XV Gedankeninhalt/GI/Boer: muss sorgsam von jeglichen Objekten, den er beinhalten könnte, unterschieden werden. Def Gedankenobjekt/Objekt/GO/Boer: „Objekt der propositionale Einstellungen ψ“ ist eindeutig nur das oder die Gegenstände (items) auf die ein Subjekt kraft des Habens von ψ referiert. (s) Also nicht die propositionale Einstellungen selbst! Individuation/Identifikation/Boer: sollte durch einen Dass-Satz identifiziert werden (in einer kanonischen Zuschreibung von ψ). Dass-Satz/Boer: ist der Inhalt (Gedankeninhalt). Inhalt/Gedankeninhalt/Boer: ist der Dass-Satz. Denken-über/Boer: worüber man etwas denkt, ist das Objekt selbst. 1. David Lewis 1969. Convention: A Philosophical Study, Cambridge, MA: Harvard University Press. |
Boer I Steven E. Boer Thought-Contents: On the Ontology of Belief and the Semantics of Belief Attribution (Philosophical Studies Series) New York 2010 Boer II Steven E. Boer Knowing Who Cambridge 1986 |
| Inhalt | Peacocke | I 144 Inhalt/Peacocke: evidenz-basierter Ansatz: über konstitutive Rolle: "Die Person mit diesen bewussten Zuständen" = Ich. >Glaubensinhalt, >Gedanken, >Selbstidentifikation, >Selbstwissen, >Konstitutive Rolle, >Rollen, >Begriffliche Rolle, >Empirischer Gehalt, >Ich, >Ich denke, >cogito, >Denken, >Person. I 187 Kennzeichnung/Gedankeninhalt/Peacocke: Tripel aus Gegebenheitsweise, Objekt, Zeitpunkt: ist keine Lösung: eine Gedankenkomponente könnte dieselbe bleiben, während das Objekt wechselt. >Kennzeichnungen, >Lokalisation, >Identifikation, >Individuation, >Gegebenheitsweise. Wie bei deskriptiven Gedanken: es ist möglich, dass der Inhalt derselbe bleibt, während der "Referent" wechselt. >Referenz, >Beschreibung, vgl. >Demonstrativa, >Indexikalität, >Indexwörter, >Glaubensobjekte, >Gedankenobjekte. |
Peacocke I Chr. R. Peacocke Sense and Content Oxford 1983 Peacocke II Christopher Peacocke "Truth Definitions and Actual Languges" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 |
| Intensionale Objekte | Boer | I XIV Direkte Objekte/direktes Objekt/propositionale Einstellungen/Boer: es ist umstritten, ob die Relation zu direkten Gedankenobjekten als propositionale Einstellungen analysierbar ist. Bsp Suchen: hier ist das sicher der Fall, Bsp verehren“: scheint dieser Analyse zu widersprechen. Erfüllungsbedingungen/EB/propositionale Einstellungen/Individuation/Boer: Pointe: die Erfüllungsbedingungen scheinen nicht hinreichend zu sein um eine propositionale Einstellung zu individuieren. Dagegen: Gedankeninhalt/GI: scheint hinreichend zu sein für die Individuation einer propositionalen Einstellung. Wahrheitsbedingungen: (und damit auch die Erfüllungsbedingungen) können dieselben sein für zwei Überzeugungen, während das Subjekt sich nicht im Klaren darüber ist, dass es sich um dasselbe Objekt handelt Bsp woodchucks/groundhogs. Abstrakte Objekte/propositionale Einstellungen/Boer: um zu glauben, dass Geduld eine Tugend ist, muss man an Geduld denken. Def mentale Referenz/Terminologie/Boer: Denken an: sei ein mentales Analogon zu Sprecherreferenz. Sprecherreferenz/einige Autoren: These: besteht niemals in Isolation, sondern ist nur Teilaspekt eines Sprechakts (Äußerung). I XV mentale Referenz: sollte dann auch nur ein Teilaspekt des Etwas-Denkens sein. Dazu kommt wahrscheinlich noch Prädikation. Def mentale Referenz/Boer: in einem Gedankenzustand sein mit einem Gedankeninhalt, der eine Erfüllungsbedingung festlegt, von dem das Objekt eine Konstituente ist. Problem: nichtexistente Objekte. Gedankenobjekt/Tradition/Boer: Gedankenobjekte werden in der Tradition oft als Gedankeninhalt einer propositionale Einstellungen mit allen involvierten Objekten verstanden: BoerVs: Verwechslung von Denken-dass mit Denken-über. I XV Gedankeninhalt/GI/Boer: muss sorgsam von jeglichen Objekten, den er beinhalten könnte, unterschieden werden. Def Gedankenobjekt/Objekt/GO/Boer: „Objekt der propositionale Einstellungen ψ“ ist eindeutig nur das oder die Gegenstände (items) auf die ein Subjekt kraft des Habens von ψ referiert. (s) Also nicht die propositionale Einstellungen selbst! Individuation/Identifikation/Boer: sollte durch einen Dass-Satz identifiziert werden (in einer kanonischen Zuschreibung von ψ). Dass-Satz/Boer: ist der Inhalt (Gedankeninhalt). Inhalt/Gedankeninhalt/Boer: ist der Dass-Satz. Denken-über/Boer: worüber man etwas denkt, ist das Objekt selbst. |
Boer I Steven E. Boer Thought-Contents: On the Ontology of Belief and the Semantics of Belief Attribution (Philosophical Studies Series) New York 2010 Boer II Steven E. Boer Knowing Who Cambridge 1986 |
| Intensionen | Putnam | V 47 Sinn/Frege: Der Sinn ist eine außergeistige Entität ("alte" Intension). Der Gedankeninhalt, der erfasst wird ist dagegen eine neue Intension. PutnamVsFrege: Es gibt Bedeutungsunterschiede, die der Intension entgehen, also Verstehen geschieht nicht ausschließlich durch Verknüpfung mit Intension. VsFrege: Erfassen erfolgt nur durch Repräsentation, nicht durch den 6. Sinn. Repräsentation wird durch die Umwelt bestimmt (> Zwillingserde/Putnam). V 48f Einklammerung/Husserl: Einklammerung heißt, darüber reden, was in jemandes Kopf vorgeht, ohne Voraussetzung hinsichtlich der tatsächlichen Beschaffenheit der Gegenstände. Zwillingserde Bsp: "Glauben, dass ein Glas Wasser vor ihm steht (und zwar für den Glaubenden selbst im vollen, uneingeklammerten Sinn). V 49 "Notionale Welt"/Dennett: Die "notionale Welt" ist die Gesamtheit der eingeklammerten Überzeugungen eines Subjekts. Referenz: Die Referenz ist natürlich der tatsächliche Stoff (> Weitere Autoren zu Zwillingserde). Intension/Tradition: Die notionale Welt bestimmt die Intension. PutnamVs: Das ist falsch, daher haben wir heute keinen einheitlichen Begriff von Bedeutung mehr. |
Putnam I Hilary Putnam Von einem Realistischen Standpunkt In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993 Putnam I (a) Hilary Putnam Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973) In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (b) Hilary Putnam Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (c) Hilary Putnam What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194. In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (d) Hilary Putnam Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482. In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (e) Hilary Putnam Reference and Truth In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (f) Hilary Putnam How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (g) Hilary Putnam Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982) In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (h) Hilary Putnam Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (i) Hilary Putnam Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (k) Hilary Putnam "Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam II Hilary Putnam Repräsentation und Realität Frankfurt 1999 Putnam III Hilary Putnam Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997 Putnam IV Hilary Putnam "Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164 In Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994 Putnam V Hilary Putnam Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990 Putnam VI Hilary Putnam "Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98 In Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994 Putnam VII Hilary Putnam "A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43 In Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994 SocPut I Robert D. Putnam Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000 |
| Intentionalität | Boer | I 4 Def Semantische Intentionalität/Boer: schwächer: kann man durch Erfüllungsbedingungen mit quasi-semantischen Merkmalen definieren. Erfüllungsbedingungen/EB: werden von Gedankeninhalten (GI) asymmetrisch bestimmt. Pointe: daher sind alle kognitiven intentionalen Zustände semantisch intentional, aber nicht umgekehrt. Bsp einen GI zu haben heißt, bestimmte Begriffe zu haben, aber nicht umgekehrt. Tier/Denken/Begriffe/Boer/(s): These: wir könnten Tieren gewisse Begriffe zubilligen, aber nicht den vollen Umgang mit ihnen. Und zwar eher in zugeschriebenen ganzen Sätzen, nicht allein stehend. Wahrnehmung/Semantik/Kognition/Peacocke/Boer: These: einige Wahrnehmungszustände sind semantisch aber nicht kognitiv intentional. Boer: das ist umstritten. ((s) Ob Wahrnehmung auch nicht-begrifflich sein kann). I 6 Def Schwache metaphysische Intentionalität/Boer: die Tatsache, dass eine Relation partizipations-unabhängig ist, oder ein Zustand, der so ist, dass sein Bestehen eine partizipations-unabhängige Relation zu etwas beinhaltet (entails). Intentionalität/Boer: einige Autoren haben aber etwas Stärkeres im Sinn: I 7 Existenz-Unabhängigkeit/Begriffs-Abhängigkeit/Intentionalität /Smith/McIntyre/Boer: (Smith, McIntyre, 1982)(1): BoerVs: Problem: das entfernt sich viel stärker vom Aktualismus. >Abhängigkeit I 10 Def metaphysisch stark intentional/Boer: ist eine Relation R gdw. Sie sowohl existenz-unabhängig im Sinn von (D3sub) und begriffs-abhängig im Sinn von (D4sub) ist. Hinreichende Bedingung dafür: (4) (ER){Dass ein Subjekt a in s ist, beinhaltet (entails) [(∑w)aRw & M[∑x)(∑y)x existiert und xRy aber y existiert nicht und M(∑x)(∑y)(∑z)(y = z & xRy & ~xRz)]}. (D4sub) R ist eine begriffs-abhängige Relation = es ist möglich, dass (∑x)(∑y (∑z)(y = z & x hat R zu y & ~(x hat R zu z)). Bsp Ödipus will Iokaste heiraten, aber nicht seine Mutter. Bsp glauben, dass … existiert. (Aber … existiert nicht) I 11 Boer: These: das kann eine echte Relation sein. (In substitutionaler Quantifikation/sQ). I 20 Def starke metaphysische Intentionalität/Boer: ist eine Relation zwischen Termen kraft ihrer gleichzeitigen Existenz-Unabhängigkeit imn Sinn von (D3NA) und Begriffs-Abhängigkeit. Im Sinn von (D5). Def stark metaphysisch intentionaler Zustand/Boer: liegt vor, wenn in diesem Zustand zu sein beinhaltet, da man in wenigstens einer stark metaphysisch intentionalen Relation zu einem Seienden steht. 1. Smith, D. W. & McIntyre, R. (1982) Husserl and Intentionality. Dordrecht: Reidel Publishing Co. |
Boer I Steven E. Boer Thought-Contents: On the Ontology of Belief and the Semantics of Belief Attribution (Philosophical Studies Series) New York 2010 Boer II Steven E. Boer Knowing Who Cambridge 1986 |
| Korrespondenztheorie | Ramsey | III 72 Korrespondenz/Korrespondenztheorie/Wahrheit/Ramsey: wir haben das Wort zwar noch nicht gebraucht aber unsere Theorie wird so genannt werden. Tatsache/Ramsey: wenn A ist B, dann können wir nach allgemeinem Gebrauch sagen, dass es eine Tatsache ist, dass A ist B und dann sagen, dass sie dem Glauben entspricht, dass A ist B. >Tatsachen. Tatsache/Falschheit/Ramsey: wenn A nicht b ist, gibt es keine Tatsache, die dem entspricht. ((s) RamseyVsNegative Tatsache). >Negative Tatsache. Problem: Die Natur dieser Korrespondenz können wir nicht beschreiben, wenn wir die Analyse der propositionalen Referenz von „glauben dass A B ist“ nicht kennen. >Referenz, >Propositionale Einstellung, >Gedankeninhalt. Glauben/Korrespondenz/Ramsey: Wir müssen die Struktur des Glaubens kennen um sagen zu können, welche Art Korrespondenz wahren Glauben mit Tatsachen verbindet. Problem: Es gibt komplexe Überzeugungen, die nicht durch eine einfache Relation mit der Realität in Beziehung zu setzen sind: z.B. Disjunktiver Glaube: Bsp Jones denkt, dass Smith entweder ein Lügner oder ein Idiot ist. Wenn wir glauben, dass die Realität kein solches „entweder oder“ enthält, müssen wir unseren Ansatz verändern. >Disjunktion, vgl.>Disjunktive Prädikate. Weiter: Wenn wir glauben, dass die Realität kein solches „entweder oder“ enthält, wem korrespondiert dann dieser Glaube? >Glaubensobjekte, >Gedankenobjekte. |
Ramsey I F. P. Ramsey The Foundations of Mathematics and Other Logical Essays 2013 Ramsey II Frank P. Ramsey A contribution to the theory of taxation 1927 Ramsey III Frank P. Ramsey "The Nature of Truth", Episteme 16 (1991) pp. 6-16 In Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994 |
| Manifestation | Schiffer | I 229 Vergangenheit/Manifestation/Verstehen/SchifferVsDummett: Bsp Angenommen, wir entdecken ein historisches Dokument, dass Thales nicht vor seinem 13. Monat zu laufen begann. Wie kann man sagen, dass das bloße Verständnis des Satzes einen befähigt, zu erkennen, ob das Dokument den Satz verifiziert? >Antirealismus/Dummett, >Verstehen, >Verifikation. Problem: Bsp Betty glaubt, dass Australier zu viel trinken - es ist nicht einfach zu manifestieren, dass sie das glaubt. >Gedankeninhalt. |
Schi I St. Schiffer Remnants of Meaning Cambridge 1987 |
| Objektiver Geist | Habermas | III 124 Objektiver Geist/Habermas: Den Begriff „objektiver Geist“ möchte ich zugunsten eines nach mehreren Geltungsansprüchen differenzierten Begriffs von kulturellem Wissen überwinden. >Geltungsansprüche, >Kultur/Habermas, >Gesellschaft. III 125 Allerdings möchte ich auf der Rede von drei Welten ((Popper: Welt 1: physikalische Gegenstände, Welt 2: Bewusstseinszustände, Welt 3: objektive Gedankeninhalte) beharren. Diese drei Welten sind ihrerseits von der Lebenswelt zu unterscheiden. >K. Popper. Von ihnen kann nur eine, nämlich die objektive Welt, als Korrelat III 126 zur Gesamtheit wahrer Aussagen verstanden werden. >Bewusstsein, >Glaubenszustände, >Objektivität, >Welt, >Welt/Denken, >Lebenswelt, >Denken, >Gedanken, >Inhalt, >Naturgesetze. |
Ha I J. Habermas Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988 Ha III Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981 Ha IV Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981 |
| Objektiver Geist | Popper | Habermas III 116 Objektiver Geist/Popper/Habermas: Popper setzt sich mit der empiristischen Grundauffassung auseinander, nach der das Subjekt unvermittelt der Welt gegenübersteht, über Sinneswahrnehmungen seine Eindrücke aus ihr empfängt oder durch Handlungen auf Zustände in ihr einwirkt. Vgl. >Mythos des Gegebenen. Dieser Problemkontext erklärt, warum Popper seine Lehre vom objektiven Geist als eine Erweiterung des empiristischen Konzepts versteht und den objektiven ebenso wie die subjektiven Geist als „Welten“ d.h. als spezielle Gesamtheiten von Entitäten einführt. Welt 1: physikalische Gegenstände, Welt 2: Bewusstseinszustände, Welt 3: objektive Gedankeninhalte). Die älteren Theorien des objektiven Geists, die von Dilthey bis Theodor Litt und Hans Freyer in der historistischen und der neuhegelschen Tradition entwickelt worden sind, gehen vom Primat eines tätigen Geistes aus, der sich in den von ihm konstituierten Welten auslegt. PopperVsLitt/PopperVsDilthey/PopperVsFreyer/Habermas: Popper hält demgegenüber am Primat der Welt gegenüber dem Geist fest und begreift die zweite und die dritte Welt in Analogie zur ersten Welt ontologisch. In dieser Hinsicht erinnert seine Konstruktion der dritten Welt eher an Nicolai Hartmanns Theorie des geistigen Seins.(1) (PopperVsEmpirismus). > href="https://www.philosophie-wissenschaft-kontroversen.de/gesamtliste.php?thema=Empirismus">Empirismus. Welt 3/Popper/Habermas: Die Produkte des menschlichen Geistes kehren sich unverzüglich als Probleme gegen ihn: „Diese Probleme sind offensichtlich selbständig. Sie werden in keiner Weise von uns geschaffen; vielmehr entdecken wir sie und in diesem Sinne existieren sie schon vor ihrer Entdeckung, darüber hinaus sind mindestens einige dieser Probleme möglicherweise unlösbar.“(2) 1.N. Hartmann, Das Problem des geistigen Seins, Berlin 1932. 2.K. R. Popper, J. C. Eccles The Self and its Brain, Berlin 1977 p. 41ff. |
Po I Karl Popper Grundprobleme der Erkenntnislogik. Zum Problem der Methodenlehre In Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977 Ha I J. Habermas Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988 Ha III Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981 Ha IV Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981 |
| Parataktische Analyse | Schiffer | I 122ff Parataktische Analyse/Davidson/Schiffer: Parataktische Analyse wird sich nicht auf Glaubenssätze ausdehnen lassen. - Relation besteht kraft der Bedeutung des Inhaltssatzes "Die Erde bewegt sich". Pointe: Damit ist es auch auf Italienisch ausdehnbar. >Übersetzung, >Verallgemeinerung. I 127 Parataktische Analyse/Glaubensrelation/SchifferVsDavidson: Die parataktische Analyse eignet sich nicht für Glauben: Es kann keine Relation zu aktualen Äußerungen sein. - Dann ist es auch keine richtige zwei-stellige Relation. Inhaltsgleichheit/Selbigkeit/Inhalt/SchifferVsDavidson: Davidson hat gar keinen Begriff von Inhaltsgleichheit von Äußerungen - diese innerhalb der parataktischen Analyse nur zirkulär ausdrückbar. - ((s) Für Davidson kein Problem). >Inhalt, >Glaubensinhalt. I 130 Parataktische Analyse/Davidson/Schiffer: Für Glauben: falsche Lösung: Äußerungs-Art - Problem: man muss sagen von welcher Sorte die Art ist! Falsche Lösung: "...vom selben Inhalt" - das wäre eine künstlicher Term. - Wir wissen noch nicht, welcher Begriff von Inhalt hier intendiert ist. DavidsonVs: Die Rolle von "Inhalt" können wir hier nicht so trivialisieren (für eine Glaubenstheorie). I 133 Parataktische Analyse/Davidson/propositionale Einstellung/Schiffer: Problem: a) Sam PE (= propositionale Einstellung) dass Flundern schnarchen (hier muss man den Inhalt kennen, um die Behauptung und den Wahrheitswert zu bestimmen) b) Sam PE das. Flundern schnarchen. Hier kennt man die Äußerung, ohne den Inhalt der propositionalen Einstellungen kennen zu müssen. Bsp Pierre: -La neige est blanche- Donald: Tarski sagte das. Schiffer: Nach Davidson kann man wissen, was Donald behauptete, ohne den Inhalt von Pierres Äußerung zu kennen (ohne den Inhalt zu kennen!). Lösung: Man kann wissen, dass irgendeine Äußerung von Tarski denselben Inhalt hat wie ... - Die einzige Behauptung die hier gemacht wird: ist nur die darüber, dass Sam etwas sagte! (oder eine propositionale Einstellung hat). SchifferVsDavidson: Wenn seine Theorie richtig wäre, würde (ii) Sam glaubt etwas, das wahr ist gdw. Flundern schnarchen nicht von (i) Sam glaubt, dass Flundern schnarchen beinhaltet. Problem: "Äußerungs-Art, die denselben Inhalt hat wie das": sagt wieder nichts über den Inhalt. Falsche Lösung: Ein Merkmal F (inhaltsbestimmende Eigenschaften für propositionale Einstellungen); dieses müsste allen Leuten bekannt sein. - (Das sind alles Einwände Vsextensionale Theorie.) >Extensionalität. |
Schi I St. Schiffer Remnants of Meaning Cambridge 1987 |
| Propositionen | Perry | Frank I 396 Bedeutung/Gedanke/PerryVsFrege: Wir müssen die Bedeutung vom Gedanken scharf trennen. >Gedanken, >Gedanken/Frege, >Sinn. Der Gedanke ist keine psychische Entität sondern entspricht dem informationellen Gehalt. >Gedankeninhalt, vgl. >Gedankenobjekte. Die Bedeutung entspricht der Rolle der Wörter. >Begriffliche Rolle, >Wörter, >Wortbedeutung. Dieselbe Rolle erzeugt in jedem Kontext eine andere de-re-Proposition. >Sätze, >Propositionen, >Kontext, >de re. Frank I 409f Proposition/PerryVsTradition: Was fehlt, ist nicht ein begrifflicher Bestandteil, sondern ein indexikalischer. >Indexwörter, >Indexikalität. Neue Theorie: Eine Art von Propositionen wird durch einen Gegenstand sowie einen Teil der alten Propositionen individuiert. VsTradition: Einschränkung der Ersetzbarkeit in Zitaten mit propositionalen Einstellungen wird nicht erklärt. >Opazität, >Substituierbarkeit. Tradition: Bsp Dekan/Franks Nachbar (identisch, ein und dieselbe Person): keine Variable sondern Begriff. Problem: "Er" liefert keinen Begriff, sondern eine Variable. Vgl. >Er/Er selbst. Lösung/Perry: "offene Proposition": mit Gegenständen und einem begrifflichem Bestandteil: "de re" - dann ist der "Dekan selbst" eingeschlossen und nicht nur der Begriff "Dekan". >de re. Dann ist eine Substitution durch "Franks Nachbar" gültig und eine Quantifikation sinnvoll. >Quantifikation. Vs: de re löst aber nicht das Problem des Schlamassels im Supermarkt (wegen "ich"). >Zuckerspur-Beispiel. Hector-Neri Castaneda (1987b): Self-Consciousness, Demonstrative Reference, and the Self-Ascription View of Believing, in: James E. Tomberlin (ed) (1987a): Critical Review of Myles Brand's "Intending and Acting", in: Nous 21 (1987), 45-55 James E. Tomberlin (ed.) (1986): Hector-Neri.Castaneda, (Profiles: An International Series on Contemporary Philosophers and Logicians, Vol. 6), Dordrecht 1986 Frank I 455f Proposition/Extra-Sinn//Perry: Parabel Bsp Frühmenschen, die nur vor ihnen liegende Möhren essen können, werden mit der Fähigkeit ausgestattet, Propositionen zu glauben (um Möhren sammeln und aufheben zu können). - Nichts geschieht, weil die Propositionen den Menschen nicht sagen, dass sie selbst darin vorkommen. Castaneda: Wir brauchen zusätzlich Lokalisation in Raum und Zeit. Vs: Der König von Frankreich weiß nicht, dass er König von Frankreich ist und ob sich die Möhre nicht vor dem Herausgeber von Soul befindet. >Extra-Sinn/Castaneda. VsExtra-Sinn: Extra-Sinn hilft nicht, den Denkenden in ein Netzwerk von psychischen Zuständen einzubetten - die Leute begreifen Sätze, aber bilden keine Überzeugungen. >Verstehen, >Selbstidentifikation, >Selbstwissen. Liste von Extra-Sinnen für jeden: zu lang. Extra-Sinn "i" für jeden: Gültigkeit per Dekret: löst das Möhrenproblem, verstümmelt aber die Sprache. Regel: "I" steht für den Verwender": bringt Leute dazu, von sich in der "dritten Person" zu sprechen: ""I" macht gerade dies". Problem: Für die Wahrheit solcher Sätze braucht man Bezug (Referenz), Sinn ("Verwender") reicht nicht. >Referenz, >Sinn. Derselbe Sinn kann nicht verschiedene Bezugnahmen vollziehen. |
Perr I J. R. Perry Identity, Personal Identity, and the Self 2002 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Propositionen | Plantinga | Cresswell II 168 Def Propositionen/Plantinga: Propositionen sind bei Plantinga keine sprachlichen Entitäten. Vgl. >Gedankeninhalt, >Gedankenobjekte, >Glaubensobjekte, >Mentale Zustände, >Denken, >Denken ohne Sprache, >Welt/Denken, vgl. >Intensionen, >Propositionale Einstellungen. |
Plant I A. Plantinga The Nature of Necessity (Clarendon Library of Logic and Philosophy) Revised ed. Edition 1979 Cr I M. J. Cresswell Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988 Cr II M. J. Cresswell Structured Meanings Cambridge Mass. 1984 |
| Psychischer Zustand | Peacocke | I 4 Inhalt/Peacocke: psychische Zustände haben Inhalt. >Inhalt, >Gedankeninhalt, >Propositionaler Gehalt, >Gehalt. Sinneseindruck: ist fundamental dafür. >Sinneseindrücke. Erfahrung: Erfahrung ist selbst ein psychologischer Zustand aus eigenem Recht. >Erfahrung. I 152 Psychischer Zustand/Peacocke: Zu denken, dass es kalt ist, verursacht nicht das Urteil, dass es kalt ist. >Urteil, >Verursachung, >Denken, >Welt/Denken. I 212 Immateriell/materiell/Peacocke: Ein psychischer Zustand kann in Konzentration irgendeiner "Substanz" in Neuronen bestehen, oder, anders: in einer Verteilung. >Gehirn, >Gehirn/ Gehirnzustand, >Innere Zustände, >Mentaler Zustand. |
Peacocke I Chr. R. Peacocke Sense and Content Oxford 1983 Peacocke II Christopher Peacocke "Truth Definitions and Actual Languges" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 |
| Referenz | Boer | I XIV Def Mentale Referenz/Terminologie/Boer: Denken an: sei ein mentales Analogon zu Sprecherreferenz. Sprecherreferenz/einige Autoren: These: besteht niemals in Isolation, sondern ist nur Teilaspekt eines Sprechakts (Äußerung). I XV Mentale Referenz: sollte dann auch nur ein Teilaspekt des Etwas-Denkens sein. Dazu kommt wahrscheinlich noch Prädikation. Def mentale Referenz/Boer: in einem Gedankenzustand sein mit einem Gedankeninhalt, der eine Erfüllungsbedingung festlegt, von dem das Objekt eine Konstituente ist. Problem: nichtexistente Objekte. I 20 Mentale Referenz/Boer: es ist kaum umstritten anzunehmen, dass sie eine Partizipations-unabhängige Relation ist, d.h. schwach metaphysisch intentional. Es ist umstritten, ob mentale Referenz auch stark metaphysisch intentional ist. Glaubenszuschreibung: im Alltag zählen wir Bsp „Einige Leute glauben, dass Atlantis im Meer versank“ als wahr. Problem: man mag davor zurückschrecken, diesen Leute eine intentionale Relation zu etwas Nichtexistierendem zuzuschreiben. mentale Referenz/Boer: These nachdem wir die Unterscheidung „es gibt“/existiert“ anerkannt haben, können wir mentale Referenz als Existenz-unabhängige Relation betrachten. dagegen: Glauben/Boer: (statt mentaler Referenz): hier ist es nicht so klar, ob das eine Existenz-unabhängige Relation ist, allein aufgrund der Tatsache, dass wir die seiend/existierend-Unterscheidung haben. Gedankeninhalt: Problem: wir wissen ja noch gar nicht, was GI sind. Platonismus/Pointe: wenn wir annähmen, dass GI mit Propositionen, Zuständen, oder Eigenschaften gleichgesetzt werden könnten und sie platonistisch als existierend angenommen würden, ohne in der Welt partizipieren zu müssen, dann müssten wir die Glaubensrelation gerade nicht als Existenz-unabhängig annehmen! Aber dazu brauchen wir eine richtige Theorie der Natur von GI und Einstellungsrelationen zu ihnen. I 21 Mentale Referenz/Begriffsabhängigkeit/Boer: ist sie auch begriffsabhängig? Begriffsabhängigkeit/logische Form/Boer: nach (D5): wäre es hinreichend, dass mentale Referenz (Denken über) impliziert, dass für eine Repräsentation z, ein intrinsisches Merkmal von z und eine verhaltens-bestimmende Relation Q: a) x hat Q z z b) z enthält etwas, das y für x ausdrückt oder abbildet c) ob x die Relation Q zu einer Repräsentation von y hat hängt davon ab, ob die Repräsentation eins oder mehrer aus einem Bereich intrinsischer Merkmale hat. Das setzt aber schon Glauben als begriffs-abhängige Relation voraus. Glauben/Frage: ob Glauben also eine Relation ist, die durch Repräsentationen vermittelt ist. Also b) z hat eine Erfüllungsbedingung, die durch y bestimmt ist und c) wie oben. Glauben/Repräsentation/Boer: um zu klären, ob Glauben eine repräsentational vermittelte Relation ist, dazu brauchen wir eine Theorie der propositionale Einstellungen. |
Boer I Steven E. Boer Thought-Contents: On the Ontology of Belief and the Semantics of Belief Attribution (Philosophical Studies Series) New York 2010 Boer II Steven E. Boer Knowing Who Cambridge 1986 |
| Terminologien | Boer | I XI TI/Boer: These: Glauben als 2-stellige Relation zu einer speziellen Art von Eigenschaft („Gedankeninhalt“). Schreibweise: Deutsche Schrift (Fraktur). I XI Lager: Relationstheorie: Boer pro: Glauben als Relation zu Gedankeninhalt (bestimmte Eigenschaft) - STI /Boer: Semantik für Glaubenszuschreibungen, die substitutionale Opazität in Glaubensberichten als echtes semantisches Merkmal auffasst. These: diese beiden zusammen lösen viele bekannte Rätsel. Objekt-abhängige Sinne/Frege/Boer: diese sollen hier verteidigt werden (Boer pro Frege). I 6 Partizipieren/Partizipation/Boer: ein Ding, das nicht in der Welt partizipiert, ist entweder Bsp ein nicht-existentes Ding oder ein nicht-raumzeitliches Individuum, eine nicht-existente oder falsche Proposition, ein nicht-existenter oder nicht-bestehender Zustand, eine nicht-existente oder unexemplifizierte Eigenschaft oder Relation, oder ein nicht-existentes oder nicht-vorkommendes Ereignis. Also präziser: (D2) R ist eine partizipations-unabhängige Relation = es ist möglich für ein existierendes Ding, eine Relation R zu einem Ding zu haben, das nicht in der Welt partizipiert. Bsp mentale Referenz: wäre dann intentional einfach weil man sowohl an abstrakte als auch konkrete Individuen denken kann (auch unexemplifizierte Eigenschaften usw.). Relation/Partizipation/Boer: obwohl ein toleranter Aktualist, der die Existenz von Relationen überhaupt anerkennt, akzeptiert, dass einige Relationen Partizipations.-unabhängig sind, beschränkt (D2) die Relation solcher Relationen nicht auf existierende Dinge. (D2) fordert nur, dass ein existierendes Dinge eine solche Relation zu einem nicht-partizipierenden Ding hat. Relation R: daraus, dass jemand R zu etwas hat, folgt also nicht, dass dieses Etwas in der Welt partizipiert ((s) man kann an abstrakte Objekte denken). Nichtexistenz: wenn es nicht-existente Dinge gibt, gibt es nichts in (D2) das verbietet, dass man eine partizipations-unabhängige Relation wie mentale Referenz zu ihnen hat. ((s Man kann an etwas Nicht-existentes denken). Das wird höchstens ein sehr strenger Nominalismus ablehnen. I 12 Schreibweise/Boer: N: sei eine Entität eines gegebenen Typs (E: Schreibweise im Buch: Frakturschrift) EN: sei die wesentliche Eigenschaft von Dingen dieses Typs N gdw. I 13 i) EN exemplifizierbar ist (d.h. dass es möglicherweise ein solches Ding gibt) ii) notwendig: ein Ding exemplifiziert EN gdw. es identisch ist mit N. haecceitas: von N. die Eigenschaft, N zu sein. Diese wäre hier trivialerweise die Essenz (Wesen) von N. I 13 Def normal/Terminologie/Boer: wollen wir Dinge nennen, für die es möglich ist, dass sie existieren/aktual sind. Def abstrakt/Terminologie/Boer: sei ein Ding, für das es nicht möglich ist, dass es existiert/aktual ist. Fiktion/fiktiv/Boer: a) im ersten Sinn: (bloße Possibilia): normal, wenn auch nicht-existierend. b) als wesentlich fiktional: abstrakt. |
Boer I Steven E. Boer Thought-Contents: On the Ontology of Belief and the Semantics of Belief Attribution (Philosophical Studies Series) New York 2010 Boer II Steven E. Boer Knowing Who Cambridge 1986 |
| Welt | Jarvie | Habermas III 115 Welt/Rationalität/Jarvie/Habermas: Jarvie macht einen interessanten Gebrauch von Poppers Theorie der drei Welten (Popper: Welt 1: physikalische Gegenstände, Welt 2: Bewusstseinszustände, Welt 3: objektive Gedankeninhalte). Habermas III 120 Jarvie/Habermas: indem Jarvie Poppers Begriff der dritten Welt für die Charakterisierung gesellschaftlicher Beziehungen und Einrichtungen adoptiert, muss er die sozial handelnden Subjekte nach dem Vorbild theoriebildender und problemlösender Wissenschaftler vorstellen. Die Angehörigen der Gesellschaft lernen ständig etwas über sie.(1) Jarvie: sie legen Karten an, die auf gewissen Weise „weicher“ als geographische Karten sind. Habermas III 121 Diese gesellschaftlichen Karten sind Landschaften, die andere Menschen zu studieren und kartografisch aufzunehmen haben.(2) HabermasVsJarvie: a) Jarvie verwischt den Unterschied zwischen einer performativen und einer hypothetisch-reflexiven Einstellungen gegenüber kulturellen Überlieferungen. b) Er vernachlässigt die Bestandteile der kulturellen Überlieferung, die nicht auf „Gedanken“ oder wahrheitsfähige Aussagen zurückgeführt werden können. Er schränkt die objektiven Sinnzusammenhänge, die die handelnden Subjekte zugleich erzeugen und entdecken, auf die im engeren Sinne kognitiven Deutungsmuster ein. Habermas III 122 c) Sein Vorschlag lässt keine Unterscheidung zu zwischen kulturellen Werten und der institutionellen Verkörperung von Werten in Normen. Damit kann der Zwangscharakter geltender Normen und bestehender Institutionen nicht erklärt werden. 1. I.C. Jarvie, Die Logik der Gesellschaft, München, 1974, S. 254f 2. Ibid S. 248 |
Ha I J. Habermas Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988 Ha III Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981 Ha IV Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981 |
| Zuschreibung | Davidson | I (b) 16 Propositionale Einstellung/Davidson: These: Zuschreibung propositionaler Gegenstände ist dem Messen analog. -Das Gewicht selbst ist kein Gegenstand. I (b) 36 Analogie: so wie verschiedene Maßsysteme dieselbe Temperatur anzeigen können (Celsius/Fahrenheit) können verschiedene Zuschreibung denselben Gedankeninhalt erfassen - (SearleVs). Vgl. >Messen, >Gedanken. Frank I 645f Mentale Zustände/Proposition/Selbstzuschreibung/Fremdzuschreibung/Davidson: wir müssen von Sätzen oder Äußerungen statt von Propositionen oder Bedeutungen ausgehen - sonst werden verschiedene Arten von Quellen suggeriert - Stattdessen: Beziehungen zwischen Handelnden und Äußerungen. - Kein unterschiedliches Wissen und keine unterschiedlichen Kriterien. - Lösung: wenn jemand weiß, dass ich einen Satz für richtig halte, weiß er, was ich glaube. - Es wäre zirkulär, die grundlegende Asymmetrie durch eine Asymmetrie an Sicherheit zu erklären. - >Interpretation/Davidson. Donald Davidson (1984a): First Person Authority, in: Dialectica38 (1984), 101-111 |
Davidson I D. Davidson Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993 Davidson I (a) Donald Davidson "Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (b) Donald Davidson "What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (c) Donald Davidson "Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (d) Donald Davidson "Epistemology Externalized", Ms 1989 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (e) Donald Davidson "The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson II Donald Davidson "Reply to Foster" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Davidson III D. Davidson Handlung und Ereignis Frankfurt 1990 Davidson IV D. Davidson Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990 Davidson V Donald Davidson "Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105 In Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Zwillingserde | Davidson | I (b) 29ff Zwillingserde/ZE/Davidson: Keiner hat Veranlassung zu behaupten, das, was er glaubt, entspreche der einen im Gegensatz zur anderen Alternative. Also weiß keiner von beiden, was er glaubt. Demnach gibt es möglicherweise - ja vielleicht immer - nichtsubjektive, dem denkenden Subjekt unbekannte Faktoren, die ausschlaggebend sind dafür, um welchen "Gegenstand des Gedankens" es sich handelt. Ich laufe nicht Gefahr, zu denken, es sei Zwasser, denn ich weiß gar nicht, was Zwasser ist. ZE: Der Glaubensinhalt ist dem Subjekt nicht bekannt. >Inhalt, >Gedanken. Die Unterscheidung ist nicht notwendig, sie ist gar nicht möglich. Kein Gegensatz ist bewusst. - Subjektive Zustände sind keine Folge von Gehirnzuständen. - Keiner von beiden ist im Irrtum darüber was er selbst denkt. Zwillingserde: Gehirnzustand identisch, Geisteszustand unterschiedlich. >Gehirnzustand, >Geistzustand. I (b) 29 Zwillingserde/Davidson: Bevor der Unterschied herauskommt, glaubt einer Wasser, der andere Zwasser vor sich zu haben, aber keiner weiß, was er glaubt. Weil er nicht behaupten kann, etwas anderes als der andere zu glauben, gibt es keinen psychologischen Unterschied. - Putnam: Also sind außersubjektive Faktoren für den "Gegenstand des Denkens" verantwortlich. DavidsonVsPutnam: er weiß nicht, was er glaubt, aber er weiß immer noch was er denkt: das Gegenteil würde nur folgen, wenn der Gegenstand der benutzt würde, um meine Gedanken zu identifizieren, etwas wäre, zu dessen Unterscheidung ich selbst imstande sein müsste - ich laufe nicht Gefahr, Wasser für Zwasser zu halten, weil ich gar nicht weiß, was das ist. Ich glaube auch nicht Wasser zu sehen, und damit habe ich recht, weil es möglicherweise gar nicht Wasser sondern Zwasser ist. Ich weiß, dass ich das denke, weil ich weiß, dass ich glaube, dass der Stoff dieselbe Struktur hat wie der, von dem ich das Wort gelernt habe. - Selbst wenn die Zwillinge im Schlaf vertauscht werden, ist keiner im Irrtum darüber, was er selbst denkt. - Fazit: subjektive Zustände ergeben sich nicht aus Gehirnzuständen - wohl aber aus externen Unterschieden (Wasser/Zwasser). >Externalismus. I (b) 30 Irrtum/Täuschung: Die Möglichkeit eines Irrtums ist nur dann verständlich, wenn eine spezielle psychologische Beziehung zum dem Gegenstand des "Gedankeninhalts" vorausgesetzt wird, der zur Identifikation dienen soll. >Täuschungen, >Gedankenobjekte. I (b) 31 Glauben/Wissen/Denken/ZE/Davidson: Fazit: Propositionale Einstellungen sind wahrhaft psychologische Zustände. - Man weiß immer, was man denkt. - Es gibt immer einen Vorteil zugunsten des Denkenden selbst bei der Frage, was im Bewusstsein vorgeht. >Propositionale Einstellungen. I (b) 32 Glauben/Denken/Wissen/propositionale Einstellung/Inhalt/Gehalt/ZE/Davidson: Gegenstand: nicht des Denkens, (Zwasser), sondern der Gegenstand, der in regelmäßiger Weise den Bewusstseinszustand anzeigt (aus Lerngeschichte). >Gehalt. Frank I 658 Zwillingserde/Davidson: Jeder sagt die Wahrheit, denn die Worte bedeuten verschiedenes. - Enge (innere) Zustände sind gleich - sie glauben aber unterschiedliche Dinge: A glaubt, dass Wasser vor ihm steht, B Zwasser (nennt es aber Wasser). Putnam (u.a.): keiner weiß, was er denkt. DavidsonVs: Der Sprecher hat jedenfalls recht, weil er das Wort in seiner Umgebung gelernt hat. Donald Davidson (1987). Knowing One's Own Mind, in: Proceedings and Adresses of the American Philosophical Association LX (1987),441 -4 58 |
Davidson I D. Davidson Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993 Davidson I (a) Donald Davidson "Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (b) Donald Davidson "What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (c) Donald Davidson "Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (d) Donald Davidson "Epistemology Externalized", Ms 1989 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (e) Donald Davidson "The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson II Donald Davidson "Reply to Foster" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Davidson III D. Davidson Handlung und Ereignis Frankfurt 1990 Davidson IV D. Davidson Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990 Davidson V Donald Davidson "Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105 In Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Begriff/ Autor/Ismus |
Autor |
Eintrag |
Literatur |
|---|---|---|---|
| Externalismus | Burge, T. | Frank I 691 Externalismus/Burge: These welche Gedanken man haben kann, hängt davon ab, in welchen Beziehungen man zu seiner Umgebung steht. Newen/Schrenk I 128 Externalismus/Burge/Newen/Schrenk: extremer als Putnam: These nicht nur der Inhalt von natürliche Art-Begriffen sondern überhaupt der Inhalt aller Gedanken ist abhängig von der Umwelt. I 129 Burges These ist unvereinbar mit der Supervenienz. Bzw. folgende drei Aussagen können nicht gleichzeitig wahr sein: 1. Gedankeninhalte werden abhängig von Gemeinschaft und Umgebung festgelegt. 2. Gehirnzustände unabhängig von... 3. Gedankeninhalte supervenieren auf Gehirnzuständen |
Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Gehirne im Tank | Putnam, H. | Newen/Schrenk I 14 Gehirne im Tank/GIT/Putnam: These PutnamVsSkeptizismus: Umweltabhängigkeit von Gedankeninhalten. |
|