Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Begriff/
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Literatur
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Korrespondenztheorie Field I 229
Korrespondenztheorie/Wahrheit/Field: Die Korrespondenztheorie braucht zusätzlich einen Begriff des wahrheitstheoretischen Inhalts von psychologischen Zuständen. Und zwar wird er in einer Weise gebraucht, dass er nicht im Zitattilgungsschema auftreten kann. >Psychische Zustände, >Tarski-Schema, >Disquotationalismus.
I 250
Korrespondenztheorie/FieldVsKorrespondenztheorie: Selbst für eine inkonsistente Theorie ist es bei Annahme der Korrespondenztheorie konsistent, dass sie wahr ist, weil die logischen Wörter in ihr hätten unterschiedlich gebraucht werden können. >Logische Konstanten, >Sprachgebrauch.
Daher sollte man die Wahrheit der Korrespondenztheorie nicht auf disquotationale Wahrheit anwenden, weil diese selbst ein logischer Begriff ist und die Instanzen des Zitattilgungsschemas als logische Wahrheiten angesehen werden müssen.

II 199
Korrespondenztheorie/Ontologische Verpflichtung/OV/Quine/Field: Die ontologische Verpflichtung scheint die Korrespondenztheorie auszuschließen. >Ontologische Verpflichtung.
FieldVsQuine: Trotz der Unbestimmtheit sollten wir Korrespondenz zulassen.
> partielle Denotation.

IV 416
VsKorrespondenz: Welche ist die richtige? Field: Welche relevant ist, mag von epistemischen Werten abhängen, aber nicht davon, welche Werte "korrekt" sind. Field pro "epistemischer Relativismus".
IV 419
RelativismusVsSkeptizismus: Die Frage nach der "wirklichen" Rechtfertigung hat keinen Sinn. >Relativismus, >Skeptizismus.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Ontologische Relativität Field II 205
Relativierung/relativ/absolut/Quine/Field: Ontologische Relativität ist auf eine Hintergrundsprache bezogen. Disanalogie: Orte können nur durch Relationen von Objekten verstanden werden - das gilt aber nicht für Wörter. Es gibt keine "linguistische Relation", die die Unbestimmtheit ausschließen würde.
Echte Unbestimmtheit/Field: Bsp keine Tatsache entscheidet, welche Übersetzung für Newtons "Masse" die beste ist (Eigenmasse oder relativistische Masse). Bsp
a) Impuls = Masse mal Geschwindigkeit und
b) Masse ist invariant (unabhängig vom Bezugssystem).
Die beiden schließen einander aus.
Lösung: Masse denotiert partiell das eine und partiell das andere.
>Partielle Denotation.
II 208
Übereinstimmung: ist hier keine Frage der empirischen Linguistik. Vgl. >Verständigung.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Relativierung Field II 205
Relativierung/relativ/absolut/Quine/Field: Relativierung ist die ontologische Relativität auf eine Hintergrundsprache. Disanalogie: Orte können nur durch Relationen von Objekten verstanden werden - das gilt aber nicht für Wörter. Dies ist keine "linguistische Relation", die die Unbestimmtheit ausschließen würde.
Echte Unbestimmtheit/Field: Bsp keine Tatsache entscheidet, welche Übersetzung für Newtons "Masse" die beste ist (Eigenmasse oder relativistische Masse), Bsp
a) Impuls = Masse mal Geschwindigkeit und
b) Masse ist invariant (unabhängig vom Bezugssystem). Die beiden schließen einander aus. Lösung: Masse denotiert partiell das eine und partiell das andere.
>Partielle Denotation.
II 208
Übereinstimmung: Übereinstimmung ist hier keine Frage der empirischen Linguistik. Ein vollständiger Gedanke ist zeitlos. Bsp a) "Es wäre gut"
b) "Es wäre gut nach meinen Normen".
Analog: disquotational wahr: kann dann eine Aussage sein, die auf meine Normen relativiert ist - aber keine nicht-relativierte evaluative Aussage kann disquotational wahr sein.
>Disquotationalismus/Field.
II 254
Relativierung/Field:Problem: Bei einer Relativierung auf bloße subjektive Wahrscheinlichkeitsfunktionen erhalten wir keine Wahrheitswerte, sondern nur eine bedingte Wahrscheinlichkeit. >Wahrscheinlichkeitsgesetze, >Wahrheitswerte.
Lösung: bedingte Wahrscheinlichkeit von B I A & R, wobei R die Gesamtheit aller Wahrheiten (bekannt oder unbekannt) eines bestimmten Typs ist - dann sind Konditionale erkennbar, die nur aus missverstandenem Hintergrund geglaubt werden - (nicht falsch!).
Field: Es ist besser ganz ohne Relativierung.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Sätze Field II 190
Struktur/Satzstruktur/Field: Die Satzstruktur ist hilfreich, um eine Semantik unbestimmter Ausdrücke zu geben: Die Struktur m für einen Satz ist eine Funktion, die jeden Namen oder Massenterm des Satzes auf ein Objekt oder Quantität abbildet, und jedes Prädikat auf eine Menge. >Abbildung, >Analyse, >Strukturen, >Singuläre Termini, >Allgemeine Termini, >Prädikate, >Prädikation, >Attribution, vgl. >Quantifikation.
Die Struktur m korrespondiert mit dem Satz, wenn jeder Name, jeder Massenterm und jedes Prädikat partiell das Ding denotiert, das m ihm zuschreibt.
>Partielle Denotation.
Definition von Wahrheit durch Struktur-Wahrheit.
Bsp Masse: ist beides Mal unabhängig vom Bezugssystem, aber einmal ist es relativistische Masse, einmal Eigenmasse.
Dann ist der Satz, dass Masse unabhängig vom Bezugssystem ist, einmal wahr, einmal falsch.
>Wahrheit/Field, >Bedeutungswandel, >Theoriewechsel.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Theorien Field I 249ff
Theorie/Objektebene/Field: Wir nehmen hier eine Theorie selbst an statt die Wahrheit der Theorie. Problem: Die Theorie verlangt mathematische Entitäten. >Mathematische Entitäten, >Wahrheit, >Beschreibungsebenen.
I 262
Physik/Theorie/Sprache/Ontologie/Field: These: In der typischen physikalischen Sprache sind Sätze für die Beschreibung von Beobachtungen wesentlich, die mathematische Entitäten (mE) enthalten. Dann erlaubt eine Theorie ohne mE keine Inferenzen über Abstände und Massen. >Physik, >Ontologie.
Lösung: neue (vergleichende) Prädikate: Bsp der Abstand zwischen x und y ist r-mal der Abstand zwischen z und w usw. - Bsp die Geschwindigkeit von y relativ zu y multipliziert mit der zeitlichen Differenz zwischen z und w ist r-mal der räumliche Abstand zwischen u und v (Def Beschleunigung ohne Zahlen). - r: ist eine rationale Zahl. Diese unterschiedet die Prädikate in der Familie.
>Prädikate.
NominalismusVs: Das sind zu viele Prädikate.
>Nominalismus.
II 46
Theorie/Wahrheit/Field: Es ist die Behauptung, dass die Axiome der Theorie wahr von ihren Gegenständen zu bestimmten Zeitpunkten (oder alle Zeitpunkten) sind - nicht die Theorie selbst. >Axiome.
Variablen: lassen wir hier oft weg, aber sie müssen als implizit vorhanden verstanden werden.
>Variablen.
Statt "Schmerz hat die und die kausale Rolle" müssen wir sagen: "Für jedes t und jedes c (Organismus) von Typ S zu t, Schmerz hat die und die kausale Rolle in c zu t".
II 187
Ideale Theorie/Quine/Field: (Quine 1960(1),23-4): Bsp angenommen, es gäbe eine ideale Theorie (in der Zukunft) die als vollständig wahr betrachtet werden könnte: Problem: Diese ideale Theorie könnte die Wahrheitswerte unserer aktualen (jetzigen) einzelnen Sätze nicht korrigieren. >Referenz, >Theoriewechsel, >Bedeutungswandel, >Idealisierung.
Grund: Es gibt keinen allgemeinen Sinn, in dem man einen einzelnen Satz einer Theorie mit einem einzelnen Satz einer anderen Theorie gleichsetzen kann.
Quine/(s): Es gibt keine inter-theoretische Übersetzbarkeit.
Damit gibt es kein Wahrheits-Prädikat für einzelne Sätze einer Theorie. Die Falschheit ist auf die ganze Theorie verteilt. Es gibt keine Tatsache, die Falschheit auf einzelne Sätze verteilt.
FieldVsQuine: Deshalb sind die Sätze aber nicht "intertheoretisch bedeutungslos".
Lösung/Field: "partielle Denotation": Newtons Masse denotierte partiell.
>Partielle Denotation.
FieldVsKuhn/FieldVsInkommensurabilität: denotationale Verfeinerung: (später nur noch Teilmenge) bedeutet keine Inkommensurabilität.
>Inkommensurabilität.

1. Quine, W. V. (1960). Word and Object. MIT Press.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Verallgemeinerung Field II 120
Realismus/Variante/Field: hier: These: "Es gibt Sätze in unserer Sprache, die wahr sind, die zu glauben wir aber niemals einen Grund haben werden". Dann braucht man einen Wahrheits-Begriff, um zu verallgemeinern. >unendliche Konjunktion/Disjunktion.
Anti-Realismus/Variante: Der Anti-Realismus wäre hier die Gegenposition: Wahrheit mit Rechtfertigbarkeit auf lange Sicht zu identifizieren.
Vgl. >Wahrheit/Field, vgl. >Behauptbarkeit, >Pragmatismus, >Ideale Rechtfertigung.
II 120
Wahrheits-Prädikat/Verallgemeinerung/Wahrheit/Field: Bsp den Wunsch, nur wahre Sätze zu äußern: "Ich äußere "p" nur, wenn p".
II 121
Bsp "Nicht jedes (von unendlich vielen) Axiomen ist wahr". Oder Bsp sie sind kontingent: "Nicht jedes hätte wahr sein müssen". Pointe: Das geht nur mit rein disquotationaler Wahrheit. >Disquotationalismus.
II 205
Partielle Denotation/Verallgemeinerung/Field/(s): Partielle Denotation ist ein allgemeiner Fall von Denotation (nicht umgekehrt). >Denotation/Field.
II 206
Das macht einfache Denotation (die ein Spezialfall ist) überflüssig. Verallgemeinerung/Field: Bsp partielle Denotation ist eine Verallgemeinerung von Übereinstimmung.

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Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

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Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
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Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Zahlen Field I 153
Zahlen/Frege/Crispin Wright: Frege schlägt vor, dass die Tatsache, dass unsere arithmetische Sprache diese Eigenschaften hat, hinreichend ist, um natürliche Zahlen als einen Sortal-Begriff aufzustellen, dessen Instanzen, wenn er welche hat, dann die Gegenstände sind. Crispin WrightVsFrege: Es muss aber die Gegenstände gar nicht geben.
Problem: Frege fordert damit, dass empirische Bedenken irrelevant sind. Dann gibt es aber auch gar keine Möglichkeit eines Fehlers.
>Zahlen/Frege, >Existenz/Frege.
II 214
Zahlen/BenacerrafVsReduktion/Benacerraf/Field: Es kann mehrere Korrelationen geben, sodass man nicht von "dem" Referenten von Zahlwörtern sprechen kann. >Paul Benacerraf.
Lösung/Field: Wir müssen "denotiert partiell" auch auf Folgen von Termen ausdehnen. Dann werden "gerade", "prim" usw. basis-abhängige Prädikate deren Basis die Sequenz der Zahlen ist.
>Denotation, >Partielle Denotation, >Verallgemeinerung/Field.
Dann kann man mathematische Wahrheit erhalten (>Wahrheitserhalt, Wahrheitstransfer) - Bsp "Die Zahl zwei ist Cäsar" ist weder wahr noch falsch (ohne Wahrheitswert).
>Sinnloses.
II 326
Def natürliche Zahlen/Zermelo/Benacerraf/Field: 0 ist die leere Menge und jede natürliche Zahl > 0 ist die Menge, die als einziges Element die Menge die n-1 ist, enthält. Def natürliche Zahlen/von Neumann/Benacerraf/Field: Jede natürliche Zahl n ist die Menge, die als Elemente die Mengen hat, die die Vorgänger von n sind. Tatsache/Nonfaktualismus/Field: Es ist klar, dass es keine Tatsache darüber gibt, ob Zermelos oder von Neumanns Ansatz die Dinge "richtig darstellt"; es gibt keine Tatsache die entscheidet, ob Zahlen Mengen sind. Das nenne ich die Def Strukturalistische Einsicht: Es macht keinen Unterschied, was die Objekte einer mathematischen Theorie sind, wenn sie nur in den richtigen Relationen zueinander stehen.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994