Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Adäquatheit Fraassen I 45
Def Empirische Adäquatheit/Fraassen: es gibt ein Modell, sodass alle Erscheinungen mit Bewegungen im Modell identifizierbar sind (auch historische, nicht wahrgenommene). Empirisch äquivalent: sind zwei Theorien, wenn sie beide Modelle haben, die das leisten. >Äquivalenz.
I 84f
Empirische Adäquatheit/Fraassen: ist (anders als Wahrheit) eine globale Eigenschaft von Theorien - d.h. es gibt keine allgemeine Charakteristik von Aussagen so dass, wenn alle Aussagen (Propositionen) der Theorie jede für sich diese Charakteristik haben, dann die Theorie empirisch adäquat ist. - Weil Theorien Familien von Modellen sind, von denen jede eine bestimmte Familie von Substrukturen hat, die möglichen Phänomenen (empirischen Substrukturen) entsprechen. Problem: Weil die empirische Bedeutung nicht syntaktisch isoliert werden kann, muss empirische Adäquatheit ohne empirische Umwege direkt definiert werden. - Empirische Adäquatheit einer einzelnen Aussage kann nur in Bezug auf eine Theorie festgestellt werden.
Problem: anders als bei Wahrheit, kann eine Theorie empirisch adäquat sein und eine andere nicht. - Dann muss eine Konjunktion von Theorien anders als bei Wahrheit behandelt werden.
>Konjunktion, >Theorien, >Wahrheit.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980
Äquivalenz Fraassen I 45
Empirische Äquivalenz: über empirische Adäquatheit definiert: es gibt ein Modell, so dass alle Erscheinungen mit Bewegungen im Modell identifizierbar sind (auch historische, nicht wahrgenommene). - Empirisch äquivalent: sind zwei Theorien, wenn sie beide Modelle haben, die das leisten. >Modelle, >Adäquatheit, >Wahrheit, >Phänomene.
I 152
Relative Äquivalenz/Fraassen: (relativ zum Hintergrundwissen): wir erkennen Natrium, weil es a) dieses Spektrum hat
b) diese Atomstruktur hat.
Asymmetrie: das Spektrum erzeugt nicht die Atomstruktur. - Dennoch Äquivalenz - dennoch ist nur eine relevant. >Asymmetrie.
Äquivalente Propositionen sind in denselben möglichen Welten wahr. - Dennoch können wir sagen, dass einige mögliche Welten ausgeschlossen sind - (solche, in denen die Proposition irrelevant ist. - Äquivalenz: Ununterscheidbarkeit, wegen gleicher Menge von möglichen Welten. >Mögliche Welten.
Lösung: Unterscheidung durch Wahrmachen - Bsp
a) entweder es regnet oder es regnet nicht
b) entweder es schneit oder es schneit nicht.
Unterschied: a) wird dadurch wahr gemacht, dass es regnet, b) dadurch, dass es nicht schneit. - Relevanz von Propositionen hängt von tieferen Relevanzen ab. >Relevanz.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980
Bewegung Fraassen I 45
Scheinbare Bewegung/Kopernikus: Differenz zwischen der wahren Bewegung der Erde und den wahren Bewegungen der Planeten. "Wahre Bewegung"/Kopernikus: = relativ zur Sonne -
relative Bewegung/Newton: (alle beobachtbare Bewegungen) immer als Differenz zwischen wahren Bewegungen identifizierbar.
Erscheinungen/Fraassen: nennen wir diese relativen (relationalen) Strukturen.
Bewegungen/Fraassen: die Strukturen, die die wahrgenommenen Bewegungen (Erscheinungen) zeigen.
Erscheinung: immer mit Bewegungen in einem Modell identifizierbar - "Empirische Strukturen": > Größen/Physik/Fraassen, >Phänomene, >Strukturen.

Absolute Beschleunigung/Newton: erzeugt Dehnung und Stauchung in den Erscheinungen. >Absolutheit.
Newton: wäre das Zentrum in einer anderen konstanten absoluten Bewegung (nicht Beschleunigung) würden sich die Erscheinungen nicht ändern - weil Kraft mit Beschleunigung, nicht mit Geschwindigkeit verknüpft ist.
Empirische Adäquatheit: es gibt ein Modell, sodass alle Erscheinungen mit Bewegungen im Modell identifizierbar sind (auch historische, nicht wahrgenommene).
Empirisch äquivalent: sind zwei Theorien, wenn sie beide Modelle haben, die das leisten.
>Modelle, >Empirische Adäquatheit.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980
Erweiterung Fraassen I 50
Erweiterung/Theorie/Fraassen: verführerisch: anzunehmen, dass Theorien verborgene Stärken haben, in dem sie Erweiterungen für neue Phänomene zulassen - Problem: dann kann es nie zwei empirisch äquivalente Theorien geben, denn sie könnten sich durch mögliche Erweiterungen unterscheiden. >Zusatzhypothesen.
I 51
Erweiterung/Theorie/Fraassen: Bsp angenommen, Experimente hätten (kontrafaktisch) ergeben, dass auch für elektromagnetische Wellen das Zentrum des Gravitationssystem in Ruhe sein sollte - dann wäre die Mechanik erfolgreich auf Elektromagnetismus ausgedehnt. Problem: "siegreiche" Erweiterungen können sie zwischen empirisch äquivalenten Theorien unterscheiden, denn diese haben immer dieselben Ressourcen, um Modelle für Erscheinungen zu konstruieren. - D.h. wenn eine Theorie einen Sieg erringt, dann auch alle die Theorien, die mit ihr empirisch äquivalent sind - Besser: Erweiterungen durch Phänomene, die nicht in eine Theorie passen. - > Abschwächung.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980
Experimente Fraassen I 73
Theorie/Experiment/Wissenschaften/Fraassen. Tradition/alt: eine Theorie will die Struktur der Welt erfahren - Experiment: soll die Theorie testen. >Regularität, >Beobachtungssprache, >Duhem. dagegen:
Neu/Duhem: Suche nach empirischen Regularitäten - die Suche findet Eingang in die Sprache selbst.
Experiment/neu:
1. Empirische Adäquatheit der Theorie zu testen
2. Lücken füllen
Theorie/neu:
1. Formulierung von Fragen
2. Leitfaden für Versuchsaufbau
Glymour: es kann sein, dass eine Theorie besser durch belege gestützt wird als eine andere, obwohl beide empirisch äquivalent sind.
I 77
Experiment/Fraassen: ist die Fortführung der Theoriekonstruktion mit anderen Mitteln. >Theorien.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980
Größen/ Physik Fraassen I 44
Größen/Physik/Newton: a) absolute Größen: sie erscheinen in den Axiomen (nicht "wahrnehmbar") b) "wahrnehmbare" Größen ("sensible") - diese werden experimentell festgestellt. >Experimente.
I 45
Scheinbare Bewegung/Kopernikus: Differenz zwischen der wahren Bewegung der Erde und den wahren Bewegungen der Planeten. "Wahre Bewegung"/Kopernikus: = relativ zur Sonne - relative Bewegung/Newton: (= alle beobachtbare Bewegung) immer als Differenz zwischen wahren Bewegungen identifizierbar.
Erscheinungen/Fraassen: nennen wir diese relativen (relationalen) Strukturen.
Bewegungen/Fraassen: die Strukturen, die die wahrgenommenen Bewegungen (Erscheinungen) zeigen - Erscheinung: immer mit Bewegungen in einem Modell identifizierbar - > "Empirische Strukturen": >Messungen.

Absolute Beschleunigung/Newton: erzeugt Dehnung und Stauchung in den Erscheinungen - Newton: wäre das Zentrum in einer anderen konstanten absoluten Bewegung (nicht Beschleunigung) würden sich die Erscheinungen nicht ändern - weil Kraft mit Beschleunigung, nicht mit Geschwindigkeit verknüpft ist. Empirische Adäquatheit: es gibt ein Modell, sodass alle Erscheinungen mit Bewegungen im Modell identifizierbar sind (auch historische, nicht wahrgenommene). >Absolutheit.
Empirisch äquivalent: sind zwei Theorien, wenn sie beide Modelle haben, die das leisten. >Modelle.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980
Ramsey-Satz Schurz I 213
Ramsey-Satz/RS/Theoretische Termini/Schurz: Hier werden Theoretische Termini nicht gänzlich eliminiert, sondern es wird über sie existenziell quantifiziert. Gegeben sei eine Theorie , die wir nun als einen einzigen Satz T(τ1,...τn,) auffassen (die Konjunktion aller Axiome von T. Theoretische Termini: τ1,...τn.
Außerdem gibt es diverse nicht theoretische Begriffe π, die nicht extra angeschrieben werden. Dann lautet der Ramsey-Satz von T:

(5.8 1) R(T): EX1,...Xn: T(X1,...Xn)

Alltagssprachliche Übersetzung: es gibt theoretischen Entitäten X1,..Xn, die die Behauptungen der Theorie erfüllen.
Pointe: Ein empirischer (nicht-theoretischer) Satz folgt genau dann aus T, wenn er aus R(T) folgt. ((s) Er folgt aus der Theorie, wenn er aus dem Ramsey Satz der Theorie folgt, d.h. aus der Annahme, dass die theoretischen Entitäten existieren).
Es gilt also:

(5.8 –2) E(R(T)) = E(T)

Schreibweise: E(T): empirischer Satz, der aus Theorie T folgt.
Schurz: d.h. eine Theorie und ihr Ramsey Satz haben denselben empirischen Gehalt.
>Carnap-Satz/Schurz, >Empirischer Gehalt.

Ramsey-Satz: Hier kommen keine Theoretischen Termini mehr vor! Statt dessen: „theoretische“ Variablen. Daher sahen viele, einschließlich Ramsey, den Ramsey Satz als empirischen Satz (nicht als theoretischen.
Ramsey-Satz: sollte damit die gesuchte empirisch äquivalente nicht theoretische Axiomatisierung der Theorie sein.
HempelVs/MaxwellVs/Schurz: Das ist problematisch, weil der RS die Existenz von gewissen Entitäten behauptet, die wir als „theoretisch“ bezeichnen.
Ramsey-Satz/Interpretation/Realismus/Instrumentalismus/Schurz: die Interpretation des RS als theoretisch oder nicht theoretisch hängt davon ab, ob man die Interpretation Quantoren der 2. Stufe realistisch oder instrumentalistisch vornimmt.
a) instrumentalistische Interpretation: hier nimmt man an, dass der Individuenbereich D aus empirisch zugänglichen Individuen besteht, und lässt die Variablen Xi über beliebige Teilmengen von D laufen. (Es gibt hier keine theoretischen Individuen).
>Instrumentalismus/Schurz.
Ob diese Extensionen gewissen theoretischen Realeigenschaften entsprechen, oder nicht, ist belanglos. (Sneed 1971(1), Ketland 2004(2), 291)
I 214
Ramsey-Satz /Instrumentalismus: ist dann modelltheoretisch ein empirischer Satz! Denn die Modelle, die den Wahrheitswwerte von R(T) bestimmen, sind rein empirische Modelle (D, e1,...em). „ ei“: Extensionen der empirischen Begriffe,
pi: empirische Begriffe von T.
Strukturalismus: nennt diese empirischen Modell „partielle“ Modelle (Balzer et al. 1987(3),57).
empirisches Modell/Schurz: ist leicht zu einem vollen Modell (D, e1,...em, t1,..tn) erweiterbar,
ti: sind die Extensionen der Theoretischen Termini.
Pointe: das bedeutet noch nicht, dass R(T) mit E(T) logisch äquivalent ist. Denn R(T) ist ein Satz 2. Stufe und E(T) enthält Sätze 1. Stufe.
Def Ramsey eliminierbar: wenn es einen zum RS L äquivalenten empirischen Satz 1. Stufe gibt, dann nennt man die TT Ramsey eliminierbar. (Sneed 1971(1), 53).
b) realistische Interpretation: (Lewis, 1970(4), Papineau 1996(5)): nimmt an, dass die existenzquantifizierten Variable reale theoretische Entitäten bezeichnen. Die Modelle sind dann nicht mehr simple realistische Modelle:
>Realismus/Schurz.
1. werden zum Individuenbereich neue theoretische Individuen hinzugefügt. Neu: Dt.
2. korrespondiert nicht jede Teilmenge von Dt einer realen Eigenschaft. En.
Bsp Im einfachsten Fall muss man eine Menge Et von Extensionen von „genuinen“ theoretischen Eigenschaften annehmen, über die die Variablen 2. Stufe laufen.
Realismus/ Ramsey Satz: neu: jetzt ist nicht mehr jedes empirische Modell des instrumentalistisch interpretierten RS zu einem Modell des realistisch interpretierten Ramsey Satz erweiterbar, denn die Quantoren (Exi) von R(T) können Erfüllungen in der Potenzmenge von Det aber keine Erfüllungen in Et haben.
In philosophischen Worten: einem empirischen Modell, das den RS instrumentalistisch erfüllt, ist nicht ablesbar, ob die jeweiligen theoretischen Entitäten, deren Existenz von R(T) postuliert wird, bloß nützliche Fiktionen oder real existierende Entitäten sind.
Instrumentalismus: These: Theoretische Entitäten sind nützliche Fiktionen.
Realismus/Ramsey-Satz: hier enthält R(T) mehr als nur den empirischen Gehalt einer Theorie, er enthält auch den gesamten synthetischen Gehalt: wenn wir annehmen, dass die Bedeutung der Theoretischen Termini durch nichts anderes als durch diese Theorie selbst bestimmt wird, so scheint die Behauptung, die T über die Welt macht, genau die von R(T) zu sein: es gibt unbeobachtbare Entitäten X1,...Xn, die die Gesamtbehauptung der Theorie T(X1,...Xn) erfüllen.


1. Sneed, J. D. (1971). The Logical Structure of Mathematical Physics. Dordrecht: Reidel.
2. Ketland, J. (2004). "Empirical Adequacy and Ramsification", British Journal for the Philosoph y of Science 55, 287-300.
3. Balzer, W. et al (1987). An Architectonic for Science. Dordrecht: Reidel.
4. Lewis, D. (1970). "How to definie Theoretical Terms", wiederabgedruckt in ders. Philosophical Papers Vol I. Oxford: Oxford University Press.
5. Papineau, D. (1996). "Theory-dependent Terms", Philosophy of Science 63, 1- 20.

Schu I
G. Schurz
Einführung in die Wissenschaftstheorie Darmstadt 2006
Realismus Schurz I 211
Realismus/Wissenschaftstheorie/Schurz: zwei Arten: a) metaphysisch
I 212
b) hypothetisch konstruktiver Realismus: These: Die Frage, ob ein theoretischer Term referiert, kann nicht a priori entschieden werden. Das hängt vom Erfolg des Begriffs in der Erfahrungserkenntnis ab. Dann konvergiert die realistische Begründungsfrage mit der instrumentalistischen Bedeutungsfrage!
Wunderargument/PutnamVsQuine/PutnamVsUnterbestimmtheit: (pro Realismus): Es wäre ein Wunder, wenn Theorien, die lange empirisch erfolgreich waren, nicht auch realistisch wahr wären.
Unterbestimmtheit/QuineVsPutnam/QuineVsRealismus: These: Es ist immer möglich, zu einer gegebenen Theorie T empirisch äquivalente Theorien T* mit stark unterschiedlichem oder sogar inkompatiblem theoretischen Überbau zu konstruieren, so dass unmöglich T und T* zugleich wahr sein können. Derartige empirisch äquivalente Theorietransformationen sind jedoch immer post hoc.
Wunderargument: (Worrall 1997(1), 153ff, Carrier 2003(2), §4): Das Wunderargument kann nur dann Geltung besitzen, wenn man unter empirischem Erfolg die Fähigkeit versteht, qualitativ neue Voraussagen zu machen.
CarrierVsQuine/WorrallVsQuine//Schurz: keine post hoc konstruierte Theorie T* hat das jemals gekonnt.
>Theoretische Termini/Schurz.

1. Worral, J. (1997). "Structural Realism: The Best of Both Worlds?". In: Papineau, D. (ed., 1997) 139-165.
2. Carrier, M. (2003). "Experimental Success and the Revelation of Reality: The Miracle Argument for Scientific Realism", In: P. Blanchard et al (eds), Science, Society and Reality. Heidelberg: Springer.

Schu I
G. Schurz
Einführung in die Wissenschaftstheorie Darmstadt 2006
Relativismus Quine II 44
Theorie/Relativierung/Umformulierung/Quine: Umformulierung: Bsp Elektron und Molekül in einer Beschreibung vertauschen. - Irgendein empirischer Satz (mit theoretischen Termini) wird aber entgegengesetzt bewertet. - Theoretische Termini markieren und den beiden Theorien zuordnen: dann kein Problem, kein Relativismus.
V 89
Relative Identität/Geach: (Geach, Reference and generality, S. 39f)(1): Identität ist nur bezüglich eines allgemeinen Terms sinnvoll wie Bsp “derselbe Hund”. QuineVsGeach: das trifft sicher auf den Anfang des Sprachlernens zu.
Identität/Zeigen/Quine: Problem: es hat keinen Zweck, zweimal zu zeigen und zu sagen, „Dies ist dasselbe wie jenes“. Dann könnte man immer noch fragen. „Dasselbe was?“.
Bsp Man hätte einmal auf den Hund und einmal bloß auf das Ohr zeigen können.
Lösung: Man kann ohne weiteres sagen a sei identisch mit b. Ob a derselbe Hund oder dasselbe Ohr ist, hängt davon ab, ob a ein Hund oder ein Ohr ist.
QuineVsGeach: damit wird sein Relativismus unhaltbar, wenn man sich an die Identitätsredeweise gewöhnt hat.
Identität/Quine: ist aber in einem tieferen Sinn immer noch relativ.


1. Geach, Peter T., Reference and Generality, Ithaca: Cornell University Press (1962)


II 44
Relativität von Theorien/Quine: Eine Theorieformulierung impliziert ihre kategorischen Beobachtungsätze bloß, ohne von diesen impliziert zu werden. Daher können die von zwei Theorie-Formulierungen implizierten Beobachtungskonditionale allesamt identisch sein, ohne daß die Formulierungen einander implizieren.
II 45
Nehmen wir an, in einer Situation keine Möglichkeit zur Harmonisierung durch Uminterpretation der Termini zu haben. Dass sie empirisch äquivalent sind, würden wir wahrscheinlich nicht wissen. Denn dass sie es sind, bekommt man gewöhnlich durch die Entdeckung einer solchen Uminterpretation heraus. Dennoch wollen wir annehmen, dass sie empirisch äquivalent sind. Ferner angenommen: alle kategorischen Beobachtungssätze seien de facto wahr, obwohl auch das nicht bekannt ist. Weitere Bedingungen für die Wahrheit der einen oder der anderen Theorie lassen sich gewiss nicht stellen. Frage: sind sie beide wahr? Quine: Ich sage ja.

Aber auch sie können trotz ihrer empirischen Äquivalenz logisch unvereinbar sein, wodurch der Spuk des >Kulturrelativismus heraufbeschworen wird. Denn jede ist offenbar nur von ihrem Standpunkt wahr.
QuineVsKulturrelativismus: Der Spuk lässt sich ohne weiteres vertreiben: durch einen Schritt, der ebenso trivial ist wie die Vertauschung von "Elektron" und "Molekül": Da die beiden Theorieformulierungen unvereinbar sind, müssen sie eine bestimmten Satz entgegengesetzt bewerten.
Da sie trotzdem empirisch äquivalent sind, muss dieser Satz Termini enthalten, die durch Beobachtungskriterien nicht ausreichend bestimmt sind.
Dann können wir ebenso gut einen dieser Termini herausgreifen und ihn so behandeln, als wären es zwei unabhängige Wörter, das eine zur einen Theorie gehörig, das andere zur anderen.
II 46
Dies könnten wir durch die Schreibweise kennzeichnen. Durch konsequente Beibehaltung dieser Schreibweise könnten wir jeglichen Konflikt dieser Theorien beilegen. Beide könnten von da an als terminologisch verschiedene wahre Beschreibungen ein und derselben Welt zugelassen werden. Die Drohung des Wahrheitsrelativismus ist abgewendet.
XI 121
QuineVsKulturrelativismus/Lauener: in sich widersprüchlich.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Theorien Quine I 34
Theorie muss nicht auf Absicht beruhen, wurde in der Vergangenheit verinnerlicht.
I 56
QuineVsVerifikation: sinnlos, einen Satz innerhalb mit einem außerhalb der Theorie gleichzusetzen - Intertheoretisch keine Bedeutung - keine Zusätze mit "oder" (> Goodman, Davidson,"gefälschte Theorien"), >Zusatzhypothesen, >Verifikation.
I 57
Wir behalten unsere Überzeugungen bei der Theoriebildung zunächst noch bei.
I 74
Theorie: Carnap: Termini - Quine: Sätze.
I 393
Theorie: nur Prädikation, Allquantifikation, Wahrheitsfunktion (für abgeleitete Merkmale) - allgemeine Termini (für primäre Merkmale) - (kein "weil").
I 429
Theorie: isolierte Systeme, Massenpunkt, infinitesimale Größe: Verhalten jeweils typischer, je näher man an Null kommt, daher akzeptabel - aber nicht in Ontologie zugelassen - im Gegensatz zu geometrische Gegenstände: Position von Massenpunkten hatte keinen Sinn - daher nicht individuierbar! Keine Identität! > Äquivalenz: siehe auch Quine,Wort und Gegenstand § 52, 1960(1).
I 431
Paraphrase (keine Synonymie): man könnte Newton relativistisch umformulieren. - Das wäre wie in der Kirche: "in höherem Sinne wahr". - Quine: manchmal ist das akzeptabel.
I 432
Theorie: Struktur von Bedeutung, nicht die Wahl der Gegenstände! (Ramsey,Russell). Quine: neu: auch bei physikalischen Gegenständen: die sind nämlich auch theoretisch!
Begründung: Sätze sind semantisch primär! >Frege-Prinzip.

1. Quine, W. V. (1960). Word and Object. MIT Press


II 45
Äquivalenz von Theorien: wird entdeckt, wenn man die Möglichkeit einer Uminterpretation entdeckt - beide wahr - aber unter Umständen logisch unvereinbar!
VI 134
Theorie/empirisch äquivalent/logisch äquivalent/Quine: zwei Theorien können logisch unverträglich und dennoch empirisch äquivalent sein. Bsp Riemannsche/Euklidische Geometrie. Fall 1: auch untransformierbare Theorien (in gleicher Terminologie, wobei jede gewisse Sätze impliziert, die die andere nicht impliziert) sind empirisch äquivalent - kein Problem.
Fall 2: zusätzliche theoretische Termini
Fall 3: logisch unverträglich.
Davidson: lässt sich auf Fall 2 zurückführen - weil strittige Sätze von theoretischen Termini abhängig, die eben nicht empirisch sind - daher immer noch empirisch äquivalent.
Lösung: fraglicher theoretischer Term in zwei Schreibweisen (je Theorie) - damit werden sie logisch verträglich.
VI 136
Empirisch äquivalent/logisch unverträglich/Theorie/Quine: Fall 2: (Theorie für globale Welten, ohne Kontexteinbettung). Lösung. exotischer Termini (ohne Vorhersagekraft) eliminieren.
Pointe: dann geht es um Kohärenz (sonst QuineVsKohärenztheorie).
Elimination: ist gerechtfertigt dadurch, dass wir außer unseren eigenen Theorie keinen Zugang zur Wahrheit haben
VI 139
Empirisch äquivalent/logisch unverträglich/Theorie/Quine: Variante/Davidson: beide Theorien gelten, W-Prädikat: in umfassender, neutraler Sprache. >Metasprache,
QuineVsDavidson: wie viel weiter sollen sich dann die Variablen erstrecken? - wir brauchen Einhalt, weil wir keine dritte Theorie wollen.
Bsp "Alles könnte anders sein"/Pointe: die beiden System beschreiben auf jeden Fall dieselbe Welt - rein verbale Frage.

XII 70
Theorieform/Quine: nach Abstraktion der Bedeutungen des nicht-logischen Vokabulars und vom Wertebereich der Variablen - Reinterpretation der Theorieform liefert Modelle. >Reinterpretation, >Modelle, >Abstraktion.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Unbestimmtheit Davidson Siehe auch: Proposition.
I (b) 35/6
Unbestimmtheit/Davidson: ...dieser "Relativismus" enthält aber nichts, was zeigen könnte, dass die gemessenen Eigenschaften nicht "wirklich" sind. Merkwürdigerweise sind diese Schlussfolgerungen aber von einigen gezogen worden: z.B. John Searle: es sei unverständlich, dass zwei verschiedene Interpretationen jeweils dazu dienen könnten, ein und denselben Gedanken oder Äußerung einer Person richtig zu deuten.
I (b) 36
Ebenso wie Zahlen alle empirisch signifikanten Beziehungen zwischen Gewichten oder Temperaturen in unendlich vielen verschiedenen Weisen erfassen können, so kann die Äußerung einer Person alle signifikanten Merkmale der Gedanken einer anderen Person in verschiedenen Weisen erfassen. Auch Jerry Fodor meint, der Holismus bzw. die Unbestimmtheit der Übersetzung stelle eine Bedrohung dar für den Realismus bezüglich der propositionalen Einstellungen. >Holismus.
I (b) 36
DavidsonVsFodor: derselbe Fehler: Unbestimmtheit der Übersetzung heißt nicht, dass die Gedanken selbst irgendwie vage oder unwirklich seien. Die Unbestimmtheit der Übersetzung gilt auch dann, wenn alle Daten zur Verfügung stehen. (Quine). Es gibt prinzipiell mehr als ein >Übersetzungshandbuch.

Glüer II 47
Unbestimmtheit der Interpretation/Davidson: Es gibt keine empirischen Kriterien, um zwischen empirisch äquivalenten Theorien zu entscheiden.
Glüer II 49
Davidson: Lösung: wir müssen aufhören, eine Äußerung als zu einer bestimmten Sprache und keiner anderen zugehörig zu betrachten. Vielmehr sollten wir Sprachen mit W-Theorien identifizieren. Die Unbestimmtheit verliert an Schrecken.
Glüer II 46ff
Übersetzungsunbestimmtheit/Quine/Davidson/Glüer: besteht auch, wenn alle Daten zur Verfügung stehen - es gibt prinzipiell mehr als ein Übersetzungshandbuch.
Glüer II 47
Unbestimmtheit der Interpretation/Davidson: Es gibt keine empirischen Kriterien, um zwischen empirisch äquivalenten Theorien zu entscheiden.
Glüer II 47
Unbestimmtheit/Davidson/Glüer: 3. Arten der Unbestimmtheit: 1. Unbestimmtheit der logischen Form: empirisch äquivalente Theorien können Prädikate, singuläre Termini usw. unterschiedlich identifizieren.
2. Unbestimmtheit der Referenz: empirisch äquivalente Theorien können verschiedenen Referenten zugeordnet werden -
3. Unbestimmtheit der Wahrheit: derselbe Satz kann für empirisch äquivalente Theorien verschiedene Wahrheitswerte haben.
Glüer II 49
Problem: Wie können dann beide Sätze angemessen sein? Lösung: Wir dürfen eine Äußerung nicht nur als zu einer einzigen Sprache gehörig betrachten. - Stattdessen: Wir sollten Sprachen mit W-Theorien identifizieren.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Unterbestimmtheit Quine X 25f
Unterbestimmtheit/Empirie/Quine: auch durch unbeobachtete Daten.
Lauener XI 119
Unterbestimmtheit/Identität von Theorien/Quine/Lauener: Theorien: können logisch unverträglich und empirisch äquivalent sein - Bsp Vertauschung "Elektron"/"Molekül": macht aus wahren Sätzen falsche - da die Änderung rein terminologisch ist, kann man sagen, dass beide Fassungen dieselbe Theorie ausdrücken - also empirisch äquivalent sind - man kann aber die Prädikate so rekonstruieren, dass die Theorien auch logisch äquivalent werden - Bsp empirisch äquivalent: Theorie a) Raum unendlich
b) endlich, Gegenstände schrumpfen mit Entfernung vom Zentrum - auch hier kann man die Prädikate so umformulieren, dass die Theorien logisch äquivalent werden.
Unterbestimmtheit: um sie nachzuweisen, müsste das dann aber einen Einfluss auf den empirischen Gehalt haben - Quine: es ist kaum möglich, ein Beispiel zu finden.

Lauener XI 120
Unterbestimmtheit/Quine/Lauener: zu jeder unendlichen Theorie gibt es Rivalen, die empirisch, aber nicht logisch äquivalent sind und die auch durch Rekonstruktion der Prädikate nicht logisch äquivalent gemacht werden können.
Stroud I 217
Unterbestimmtheit/Theorie/theoretische Termini/Entitäten/Quine/Stroud: die Wahrheiten, die der Wissenschaftler z.B. über Moleküle einführt, werden nicht hinreichend durch alle Wahrheiten bestimmt, die er weiß oder jemals wissen kann über die normalen Objekte - ((s) Es könnte mehrere mögliche Theorien geben, die dieselbe Menge von Wahrheiten über die normalen Objekte implizieren aber in Bezug auf die theoretischen abweichen.) - theoretische Entitäten folgen nicht aus den Wahrheiten über normale Dinge. Quine/Stroud: für ihn sind normale Objekte aber auch bloß Hypothesen - so gehen alle Theorien über die Daten hinaus - Unterbestimmtheit: bleibt auch, wenn wir alle vergangenen und zukünftigen Nervenreize aller Menschen hinzunähmen.
I 234
Problem: auch wahre Sätze gehen über die Daten hinaus, sind als Projektionen - können also nicht gewusst werden. >Theorien, vgl. >Unbestimmtheit, >Unerforschlichkeit.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

Q XI
H. Lauener
Willard Van Orman Quine München 1982

Stroud I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984