Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Äquivalenz Stalnaker I 84
Def Äquivalenz/Lokalisierung/logischer Raum/Stalnaker: Zu sagen, dass i äquivalent zu j ist, heißt zu sagen, dass die Lokalisierungsfunktionen i und j dieselbe mögliche Welt repräsentieren. Def intrinsische Eigenschaft: Eine intrinsische Eigenschaft ist eine Region im logischen Raum, die invariant ist in Bezug auf diese Äquivalenzrelation. Der Gegensatz dazu ist die konventionelle Eigenschaft.

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Determinismus Rorty VI 216 ff
Determinismus/Hume/Davidson/Rorty: Das Problem ist überhaupt nicht lösbar. Aber: die Instrumente, die wir zur Anwendung unserer Normen benutzen, sind häufig andere, als die, die wir zur Vorhersage benutzen. >Vorhersage. RortyVsMcDowell: Es besteht keine Notwendigkeit zu einer "Suche nach einer Auffassung der Natur, die auch die Fähigkeit beinhaltet, mit der Struktur des Raums der Gründe mitzuschwingen." >Logischer Raum, >Raum der Gründe, >Raum der Natur.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Glau Stalnaker I 81
Glau/Glauheit/Stalnaker: Glau bildet keine Region im logischen Raum. Logischer Raum: Prinzip: Das Prinzip des logischen Raums ist, dass alle Relationen in intrinsischen Eigenschaften fundiert sein müssen. >Fundierung.

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Logischer Raum Logischer Raum: Bezeichnung von L. Wittgenstein in seinem Tractatus Logico-Philosophicus für eine Gesamtheit von unabhängigen (Atom-) Sätzen, die mit dem Wahrheitswert wahr oder falsch belegt werden. Einige von diesen Sätzen werden Sachverhalte oder Elemente von Sachverhalten abbilden. Diese Sachverhalte können als Mögliche Welten aufgefasst und als Punkte im logischen Raum lokalisiert werden.
Logischer Raum Armstrong
Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
Logischer Raum Bigelow I 241
Def Logischer Raum/Bigelow/Pargetter: die Menge der möglichen Welten zusammen mit der Zugänglichkeitsrelation.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990
Logischer Raum Lewis V 87
Logischer Raum/Lewis: Punkte darin: mögliche Welten - Regionen: Propositionen (= Mengen von möglichen Welten).

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Logischer Raum Stalnaker I 81
Glau/Glauheit/Stalnaker: Glau bildet keine Region im logischen Raum. Logischer Raum: Prinzip: Alle Relationen müssen in intrinsischen Eigenschaften fundiert sein.
I 83/84
Def Äquivalenz/Lokalisierung/logischer Raum/Stalnaker: Zu sagen, dass i äquivalent zu j ist, heißt zu sagen, dass die Lokalisierungsfunktionen i und j dieselbe mögliche Welt (MöWe) repräsentieren. Def intrinsische Eigenschaft: Eine intrinsische Eigenschaft ist eine Region im logischen Raum, die invariant ist in Bezug auf diese Äquivalenzrelation. Der Gegensatz ist die konventionelle Eigenschaft.
I 85
Logischer Raum/Stalnaker: Der logische Raum ist nicht unabhängig von den Individuen gegeben, die ihn bewohnen, aber er ist abstrahiert von der Welt wie wir sie vorfinden.
I 127
Räumlich/logisch/Stalnaker: Lösung/Stalnaker: Die Lösung liegt in unseren Intuitionen: Die meisten von uns haben eine aktualistische Konzeption von möglichen Welten und möglichen Individuen, aber sie vertreten einen Possibilismus in Bezug auf räumliche Lokalisation, Orte nördlich und südlich von uns sind genauso real. Wir brauchen keine Surrogate für abwesende Gegenstände. Selbst wenn es keine Welt-unabhängige Identität gibt, gibt es doch eine lokalisationsunabhängige Identität.

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Metaphysik Stalnaker I 1
Metaphysik/Stalnaker: Die Metaphysik fragt, wie die Welt ist, aber nicht wie wir darüber denken.
I 2
CarnapVsMetaphysik: In der Metaphysik gib es eine Verwechslung von Entdeckung und Stipulation.
I 15
Def Metaphysik/Stalnaker: Die Metaphysik betrifft die Unterscheidungen, die zwischen Möglichkeiten gemacht werden müssen. Def Verstehen/Stalnaker: These: Wir verstehen den informationalen oder propositionalen Inhalt in Begriffen des Unterscheidens zwischen Möglichkeiten.
Def Semantik/Stalnaker: Die Semantik (oder breiter: das Studium der Intentionalität von Gedanken und Sprechen) betrifft unsere Fähigkeit, Möglichkeiten zu repräsentieren und zwischen ihnen zu unterscheiden.
Metaphysik/Stalnaker: Unsere metaphysischen Fragen können wir nur mit unseren repräsentationalen Fähigkeiten angehen.
I 84
Metaphysik/Stalnaker: Obwohl der theoretische Apparat, den ich hier entwickelt habe, schamlos metaphysisch ist, geht das ganze vollkommen gegen meine eher positivistischen Instinkte. Mögliche Welten/Stalnaker: Manchmal bin ich versucht zu sagen, es gibt nur eine aktuale Welt. Aber dennoch repräsentieren wir für uns abweichende Weisen, wie Dinge sein könnten, und diese Praxis ist nicht nur eine müßige Übung unserer Vorstellungskraft.
I 85
Es ist Teil unserer ernsthaften Handlungen wie z.B. wissenschaftlicher Erklärungen dessen wie die wirkliche Welt ist.
I 101
Logischer Raum/Lokalisation/Metaphysik/Quine/Stalnaker: Quine hat uns gelehrt, dass es nicht so leicht ist, zwischen der metaphysischen Aufgabe der Beschreibung der Struktur des logischen Raums – und der wissenschaftlichen Aufgabe, die wirkliche Welt in diesem Raum zu lokalisieren – zu trennen.
I 181
Metaphysik/Essentialismus/Kripke/Stalnaker: These: Die einzige Rolle der Theorie bei Kripke ist, dass sie der Zurückweisung falscher Argumente dient, die auf der Verwechslung zweier verschiedener Fragen beruht (metaphysischer und semantischer Fragen).

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
Raum Raum, Philosophie: Verschiedene Diskussionen drehen sich u.a. darum, ob der Raum absolut ist oder ob leerer Raum möglich sei. In verschiedenen Wissenschaften werden mehrdimensionale Räume mit bestimmten Eigenschaften angewendet, um besser rechnen zu können, wie Hilberträume in der Relativitätstheorie oder mehrdimensionale Räume in der mathematischen Knotentheorie. Dabei werden keine ontologischen Annahmen gemacht. Siehe auch Substantivalismus, Relationismus, Bewegung, Absolutheit, Kompaktheit, Conceptual Space, Dimensionen, Logischer Raum, Vierdimensionalismus.
Rechtfertigung McDowell I 18
Logischer Raum der Gründe/Logischer Raum der Natur/McDowell: These: neben dem Raum der Gründe (Begriffe) gibt es einen logischen Raum der Natur: der Naturgesetze, nicht normative Beziehungen. a) logischer Raum der Gründe: Rechtfertigung, Wissen, Überzeugung, funktionale Begriffe.
b) logischer Raum der Natur: Gegenstände, Sinneseindrücke.
Das ist nicht eine Aufspaltung von "natürlich" und "normativ".
I 31
Rechtfertigung/Urteil/McDowell: die Beziehungen, kraft derer Urteile gerechtfertigt werden, lassen sich nur als Beziehungen im Raum der Begriffe (Gründe) verstehen. Es ist eine Sache, frei von Schuld zu sein, und eine andere, eine Rechtfertigung zu haben. Frei von Schuld: die rohe Einwirkung der Kausalität (Wirkung der Welt auf unsere Sinne) entzieht sich der Kontrolle der Spontaneität.
Es ist eine Entschuldigung, wenn jemand von einem Tornado in eine Gegend verschlagen wurde, in der er nichts zu suchen hatte.
Was wir aber wollen ist: dass die Ausübung der Spontaneität einer Kontrolle ausgesetzt ist, die die Welt selbst ausübt, jedoch so, dass die Anwendbarkeit der Spontaneität nicht untergraben wird (indem wir qua Entschuldigung nicht mehr verantwortlich wären).
Rechtfertigung/McDowell: jeder Begriff, der nun dadurch gebildet wird, dass er in einer Rechtfertigungsbeziehung zu einem bloß Gegenwärtigen besteht, müsste ein rein privater Begriff sein.
I 161
Rechtfertigung/Quine: kann nicht durch Erfahrung geleistet werden. Nur durch Ereignisse, die den Naturgesetzen unterworfen sind. McDowellVsQuine: Widerspruch: Wenn Erfahrung nicht innerhalb der Ordnung der Rechtfertigung steht, kann sie von Weltsichten nicht überschritten werden. Das verlangt aber die "begriffliche Souveränität".

McDowell I
John McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

McDowell II
John McDowell
"Truth Conditions, Bivalence and Verificationism"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell
Sprachspiele Rorty III 221
Regeln/Sprachspiel/Derrida/Rorty: Derrida will nicht einen Zug in dem Sprachspiel machen. - Er will nicht mitspielen. - Er will auch niemand widerlegen.
VI 210f
RortyVsMcDowell: man sollte gar nicht von Formen der Verständlichkeit reden! McDowell: logischer Raum der Gründe - und logischer Raum der Gesetze sind jeweils sui generis. >Raum der Gründe, >Raum der Natur, >Logischer Raum.
RortyVsMcDowell: Es gibt gar keine so strikt getrennten Bereiche (der Ratio und der Gesetze). Alle Sprachspiele sind sui generis. Sie lassen sich nicht auf einander zurückführen. z.B. Fußball und Biologie. Aber das hat in philosophischer Hinsicht etwas Steriles.
Mit Wittgenstein: wir sollten die Gegensätze nicht überdramatisieren. Es ist einfach banal: unterschiedliche Werkzeuge dienen unterschiedlichen Zwecken.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Substanz Wittgenstein Hintikka I 69 ff
Gegenstand/Tractatus/Wittgenstein/Hintikka: auch phänomenologische Objekte (Gegenstände der unmittelbaren Erfahrung) gehören dazu. 2.021 Die Gegenstände bilden die Substanz der Welt
2.024 Die Substanz ist das, was unabhängig von dem, was der Fall ist, besteht.
2.0271 Der Gegenstand ist das Feste, Bestehende, die Konfiguration ist das Wechselnde, Unbeständige.
I 74
Substanz/Tractatus/Hintikka: (Gegenstände: Substanz der Welt..") Wichtig: diese Art von Substantialität hat nichts zu tun mit der Beständigkeit oder Vergänglichkeit der Gegenstände im tatsächlichen Verlauf der Ereignisse. 2.025 Wittgenstein behauptet, dass die Gegenstände Form und Inhalt sind, also nicht nur Substanz der möglichen Welt, sondern auch ihre Form. (logische Form).
Wenn ein Philosoph heute über logische Form nachdenkt denkt er wahrscheinlich in erster Linie als die Möglichkeiten, aus einfachen Sätzen komplexe zu bilden.
I 102 ff
Substanz/Gegenstand/Welt/Tractatus/Wittgenstein/Hintikka: wie ist es möglich, dass Gegenstände der Bekanntschaft, auf die wir nur zeigen können, als bestehende, feste Form der Welt fungieren? Was kann denn weniger bestehend, fest und beständig sein als die Sinnesdaten, die in Russells Schriften als Paradebeispiele gelten für die Gegenstände der Bekanntschaft?
Substanz/Wittgenstein/Hintikka: das Problem der Substantialität bleibt also bestehen.
Lösung: ganz anderer Art. Alles Reden über Beständigkeit ist relativ zu irgendeiner postulierten Veränderung oder Wechsel. Welcher Wechsel schwebt Wittgenstein vor? Der Wechsel von einer möglichen Welt zu einer anderen! Mit der Dauerhaftigkeit der Gegenstände in der Zeit hat das nichts zu tun.
I 104
Substanz/Tractatus/Wittgenstein/Hintikka: nicht weil Wittgensteins Gegenstände unzerstörbar wären, sind sie substanzhaft - sondern weil sie die Bedeutungen unserer einfachsten Ausdrücke sind. - Jener Ausdrücke, deren Bedeutungen nicht mehr beschrieben sondern nur aufgewiesen werden können. - Es ist logisch falsch, auf einen Gegenstand zu zeigen "Dies existiert nicht". -Nicht, weil es unzerstörbar wäre. - Auch nicht unveränderlich - Anders: wenn sie zusammengesetzt wären. - Daher sind die Gegenstände, die die Substanz ausmachen, einfache Gegenstände.
VI 73
Substanz/Tractatus/Schulte: die einfachen Gegenstände bilden die feste Form der Welt, ihre Substanz. Sie enthalten die Möglichkeit aller Sachlagen. Schulte. hier gibt es drei Interpretationen:
1. Gegenstände realistisch, "wirkliche" Atome, ihrerseits unveränderlich
2. Gegenstände sind Sinnesdaten,
3. Die Beschaffenheit der Gegenstände ist nur in Abhängigkeit von der Funktion der sie bezeichnenden Ausdrücke zu begreifen.

Tetens VII 48
Def Substanz/Tractatus/Tetens: die Substanz der Welt ist die Menge aller logisch möglicher Welten. - ((s) > Logischer Raum). - Tetens: was bleibt in diesen Welten gleich: die Menge der Gegenstände! Es ändern sich die Sachverhalte. - ((s) = Konfigurationen). - Wirkliche Welt: die Welt, deren Sachverhalte Tatsachen sind. - Pointe: deshalb ist die Welt die Gesamtheit der Tatsachen. - Sachverhalt: mögliche Tatsache.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

Tetens I
H. Tetens
Geist, Gehirn, Maschine Stuttgart 1994

W VII
H. Tetens
Tractatus - Ein Kommentar Stuttgart 2009
Verstehen Rorty I 38
Mikrostruktur/Makrostruktur: Putnam: wir können aus der Kenntnis der Elementarteilchen nicht verstehen, warum quadratische Stifte nicht in runde Löcher passen. Aber das ist keine bestürzende ontologische Kluft!
II (f) 126
Def Verstehen/Rorty: Fähigkeit zur Verknüpfung alter Beschreibungen mit neuen Beschreibungen.
IV (d) 109 ff
Verständlichkeit: es fällt schwer zu erklären, was es heißen soll, Tische und Stühle seien unverständlich, Gott dagegen nicht (oder umgekehrt!). Der logische Positivismus ist da schon gewissermaßen eine Lösung, mit seiner formalen Redeweise.
IV (d) 117
Verständlichkeit: Problem von Parmenides bis Ayer: wir sind ständig versucht zu sagen "die Verständlichkeitsbedingungen einer Aussage sind..." obwohl diese Aussage selbst ihrerseits die angegebenen Bedingungen nicht erfüllt.
VI 208 ff
McDowell: Problem: ob unsere Erfahrung nicht etwa aus dem Bereich der dem Sinnbegriff angemessenen Art von Verständlichkeit ausgeschlossen ist. RortyVsMcDowell: man sollte gar nicht von "Formen der Verständlichkeit" reden!
McDowell: logischer Raum der Gründe - und logischer Raum der Gesetze sind jeweils sui generis. >Raum der Gründe, >Raum der Natur.
VI 211
RortyVsMcDowell: es gibt gar keine so strikt getrennten Bereiche (der Ratio und der Gesetze). Alle Sprachspiele sind sui generis.
VI 212
Verstehen/Erklärung/RortyVsMcDowell/Rorty: wir sollten nicht über Verständlichkeit reden. - >Erklärung. Verständlichkeit ist ganz billig zu haben: wenn wir zwei Leute zur gleichen Redeweise abrichten.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Verstehen Stalnaker I 15
Def Verstehen/Stalnaker: These: Wir verstehen den informationalen oder propositionalen Inhalt in Begriffen des Unterscheidens zwischen Möglichkeiten. Def Metaphysik: Metaphysik betrifft die Unterscheidungen, die zwischen Möglichkeiten gemacht werden müssen.
Def Semantik: Semantik betrifft unsere Fähigkeit, Möglichkeiten zu repräsentieren und zwischen ihnen zu unterscheiden.
Repräsentation: Eine Repräsentation können wir nur beurteilen, wenn wir wissen, wie unser logischer Raum beschaffen ist.
Deskriptive Semantik: Deskriptive Semantik fragt, was der semantische Wert von Ausdrücken ist.
Grundlegende Semantik: Grundlegende Semantik fragt, aufgrund welcher Tatsachen sie diesen Wert haben. Metaphysisch: Metaphysisch ist nicht-begrifflich.
I 51
Verstehen/Stalnaker: Eine Proposition kann nicht wie ein Satz falsch verstanden werden, weil sie schon der Inhalt ist.

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Gründe McDowell, J. I 17
Logischer Raum der Gründe/Logischer Raum der Natur/McDowell: These neben dem Raum der Gründe (Begriffe) gibt es einen logischen Raum der Natur: der Naturgesetze, nicht normative Beziehungen. a) logischer Raum der Gründe: Rechtfertigung, Wissen, Überzeugung, funktionale Begriffe.
b) logischer Raum der Natur: Gegenstände, Sinneseindrücke.
Das ist nicht eine Aufspaltung von "natürlich und normativ".
Esfeld I 146~
McDowell/Esfeld: These Raum d. Gründe (Rechtfertigungen) weiter als der des Begrifflichen

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002