Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Bedeutungstheorie Dummett II 72
Bedeutungstheorie/BT/Dummett: Der Gebrauch der Wörter besteht nur in Sätzen mit diesen Wörtern. - Daher braucht es keine direkte Verbindung des Wortverstehens mit einer einzelnen linguistischen Fähigkeit! Vgl. >Idiolekt.
II 72
Bedeutungstheorie/Dummett: Ohne den Begriff der Kraft würde das Verstehen eines Satzes nicht weniger verlangen, als die komplette Kenntnis aller Eigenschaften, die ein Satz in jeder möglichen. Äußerungssituation (unendlich vielen Umständen) haben könnte.
II 72
Bedeutungstheorie/Dummett: 1. a) Theorie der Referenz , b) Theorie des Sinns , 2. Theorie der Kraft. >Theorie der Kraft, >Verstehen,
II 116
Bedeutungstheorie/Dummett: Die Bedeutungstheorie wird grundsätzlich mit Wahrheit als Grundbegriff konstruiert. - Hier verfolgen wir die Alternative: Verifikation statt Wahrheit - Aber es ist nicht sicher, ob das möglich ist. >Behauptende Kraft, >Referenz, >Sinn.
III (c) 101
Bedeutungstheorie/Davidson: Die Bedeutungstheorie setzt Wahrheit als bekannt (und undefiniert) voraus. - Vorbedingung: Für-wahr-Halten - Übersetzung/Davidson: es ist möglich, von jedem Satz zu wissen-dass er dasselbe bedeutet wie ein Satz einer anderen Sprache, ohne zu wissen, was beide bedeuten - und das für alle Sätze!
III (c) 105
Bedeutung/Davidson: Analog zur Übersetzung: aus W-Satz " la terra sie muove" ist dann und nur dann wahr, wenn die Erde sich bewegt" gewinnen wir durch Ersetzen den B-Satz "..." bedeutet "..." - Problem: keine Erklärung der Bedeutung, kein propositionales Wissen: Wissen, dass die Erde sich bewegt.
III (c) 107
Bedeutungstheorie: Zusätzlich müssen wir glauben, dass die Kenntnis der Bedeutung in dem Wissen besteht, dass die Erde...- Nicht bloß zu Wissen, dass der B-Satz wahr ist.
III (c) 101
Bedeutungstheorie/Dummett: a) "bescheidene Bedeutungstheorie": erklärt keine neuen Begriffe: Tarski, Davidson: bezieht sich auf Sätze, die die Sprecher für wahr halten (>Radikale Interpretation). - Setzt Beherrschung einer unspezifizierten Sprache voraus, um zum Verständnis der Objektsprache zu kommen - b) "gediegene Bedeutungstheorie": will neue Begriffe erklären.
III (c) 132
Bedeutungstheorie/Zusammenfassung/Dummett: eine Bedeutungstheorie muss atomistisch oder molekular sein, nicht holistisch. Sie muss gediegen sein, nicht bescheiden, üppig und nicht nüchtern. - Sie braucht nicht in direkte Bedeutungszuschreibungen auszulaufen, muss jedoch explizit darstellen, was für die Kenntnis der Bedeutung eines Ausdrucks konstitutiv ist und nicht nur das, was jeder wissen muss. - Frage: muss sie auf dem Begriff einer Wahrheitstheorie beruhen oder nicht? Ich weiß es nicht.
III (c) 133
Bedeutungstheorie: Kenntnis der Referenz reicht nicht für Sprachkenntnis.
III 226
Bedeutungstheorie/Dummett: darf keine psychologischen oder semantischen Begriffe voraussetzen.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982
Bedeutungstheorie Wiggins Avramides I 26 f
Bedeutungstheorie/BT/Wiggins: (Wiggins, 1995) These: Schichtenmodell der Bedeutungstheorie: 1. Ebene: isoliert, was buchstäblich gesagt wurde (z.B. in Begriffen von Wahrheitsbedingungen). (Ebene des >Sinns, formale Theorien, Frege, Davidson usw., >"Semantik").
I 27
2. Ebene: hier geht es um die >behauptende Kraft. (>Gebrauchstheorien, >"Pragmatik") Weitere Ebenen: perlukotionärer Effekt, Konversationsimplikaturen usw.

McDowell/Avramides: (McDowell 1998) kann man als Weiterentwicklung des Ansatzes von Wiggins sehen:
1. Theorie des Sinns: interagiert mit Theorie der Kraft.
Ein Weg: wir beginnen mit der Kerntheorie, Th.d.Sinns (Zentralbegriff: Wahrheit). Dann entwickeln wir die Theorie der Kraft als Ergänzung.
Ein anderer Weg: wir beginnen mit einem Bild des Ganzen das Sinn und Kraft enthält und arbeiten uns dann zu Kern vor.
Avramides: Frage: ob eine Theorie auf der ersten (Wigginsschen) Stufe isoliert ausgearbeitet werden kann.
McDowell: Weiterentwicklung von Wiggins:
1. Theorie des Sinns
2. Theorie der Kraft.
Kraft, weil wir auf Sprecher achten müssen.

Wiggins I
D. Wiggins
Essays on Identity and Substance Oxford 2016

Wiggins II
David Wiggins
"The De Re ’Must’: A Note on the Logical Form of Essentialist Claims"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
Behauptbarkeit Brandom I 197
VsBegründete Behauptbarkeit :Behauptbarkeitsbedingungen enthalten nicht die gesamte Bedeutung. (laut Rorty): behauptbar/Brandom: zusätzlich zu den Begriff »behauptbar« benötigen wir für die reine Sprachphilosophie noch »wahr«. Und zwar für das Verständnis, wie die Sprache funktioniert, im Unterschied zum Verständnis, wie sie auf die Welt übergreift. (>Semantik/ >Erkenntnistheorie). >Behauptbarkeitsbedingungen.

Rorty I 325ff
Ebenso naiv: Die Behauptbarkeitsbedingungen einer Aussage als "deskriptive Bedeutung" und die Konsequenzen als "evaluative" Bedeutung zu unterscheiden, und damit jedes Bedürfnis nach Harmonie aufzugeben.
Brandom II 238
Behauptbarkeitstheorien/Brandom: These: Die Semantik muss sich an der Pragmatik orientieren (Brandom pro). >Pragmatik.
II 240
zwei Aufgaben: 1. behauptende Kraft, d.h. Richtigkeit zu erklären, d.h. die Unterscheidung von Zügen überhaupt zu machen 2. sagen, wann jene Züge erlaubt sind. >Sprachspiel
II 241
a) was sind Gründe, Belege b) direkt fragen, ob eine Behauptung wahr ist - "semantische Behauptbarkeit"/Sellars: Behauptbarkeit unter idealen Bedingungen.
II 242
BrandomVsSellars: hoffnungslos: Man kann die Idealität nicht spezifizieren, entweder bleibt es zirkulär mit Rückgriff auf den Wahrheitsbegriff, oder trivial. (Auch BrandomVsHabermas).
II 243
Brandom eigener Ansatz: These: Regelgeleitetes Sprachspiel, das erlaubt, mit deklarativen Sätzen propositionale Gehalte zu verbinden, die in dem Sinne objektiv sind, dass sie sich von den Einstellungen der Sprecher ablösen - das spaltet die Behauptbarkeit in zwei Teile: Festlegung und Berechtigung (zwei normative Status). - Das geht über Behauptbarkeitstheorien hinaus, weil es die Unterscheidung von richtigem und falschem Gebrauch ermöglicht - (>Witz/Dummett, >Schach, Gewinn)
II 254f
Semantische Theorien/Behauptbarkeit/Brandom: pro: Vorteil: enge Bindung an Gebrauch - Problem: Dilemma: entweder a) Bindung an Einstellung oder b) an Gegenstand - Pointe: gleiche Behauptbarkeitsbedingungen aber verschiedene Wahrheitsbedingungen - der Gegenstand könnte rot sein, ohne dass ich in der Lage bin, das zu sagen.
II 259
Lösung: Konditional: "Wenn das Muster rot ist, dann ist es rot". - Tautologie: das ist korrekt, da es eine festlegungserhaltende Inferenz kodifiziert - aber nicht:
II 260
"Wenn ich zu der Behauptung berechtigt bin, dass das Muster rot ist, ist es rot" - nicht festlegungserhaltend. >Konditional, >Tautologie.
II 261
Unterscheidung zwischen Berechtigung und Festlegung braucht nicht den Begriff der Wahrheit.
II 261
BrandomVsBehauptbarkeit: unterscheidet nicht zwischen den Status der Festlegung/Berechtigung ohne das Hilfsmittel der Inkompatibilitäten (Negation/Brandom). Unterscheidung zwischen Sätzen, die die Behauptbarkeitsbedingungen teilen und solchen, die die Wahrheitsbedingungen teilen, geht nicht ohne den Begriff der Wahrheit.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Behauptende Kraft Behauptende Kraft: Potential zum Ändern von Inferenzen, in denen eine Behauptung vorkommt. Hier geht es nicht in erster Linie um Wahrheit.
Behauptende Kraft Armstrong
Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
Behauptende Kraft Brandom I 142
Kraft/Brandom: ist wichtig, weil es nicht auf das Wort "wahr" ankommt, sondern auf die behauptende Kraft, mit der der Satz ausgesprochen wird - Unterschied, ob man sich auf einen Gegenstand bezieht, oder über ihn etwas sagt, d.h. eine Tatsache feststellt. >Behauptungsstrich.
I 142
Behauptende Kraft statt Bedeutung des Wortes "wahr" - Grund: hat inferentielle Kraft - es geht um ein Ableitungsschema, nicht um eine inhaltliche Tatsache. - Kraft: pragmatische Signifikanz. Vgl. >Bedeutungstheorie/Dummett.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Behauptende Kraft Geach I 262
Behauptende Kraft/Geach: Die Behauptende Kraft ((s) einer Aussage) zeigt sich daran, dass ein Satz nicht in einem längeren eingeschlossen ist. Der Behauptungsstrich fügt keinen Begriff hinzu - daher darf er nicht mit "Es ist wahr, dass.." verwechselt werden. - ("Wahr" kann auch in einem nichtbehauptenden Satz vorkommen, ohne dessen Sinn zu verändern).
Fehler: daraus abzuleiten, dass es "der Existenz keinen Begriff hinzufügt" (GeachVsHume).
Der Behauptungs-Strich ist ein undefinierbarer Grundbegriff, er ist nicht erklärbar.
VsZuschreibungstheorie: Dem Prädikat "schlecht" eignet nicht mehr behauptende Kraft als irgendeinem anderen Prädikat, nämlich gar keine. >Behauptende Kraft, >Behauptungsstrich.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972
Kräfte Davidson Dummett I 180
Davidson: man muss nur die Wahrheitsbedingungen kennen. ((Behauptende) Kraft ist überflüssig). (DavidsonVsDummett). >Behauptende Kraft, >Wahrheitsbedingungen/Davidson.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982
Kräfte Dummett I 22
Frege unterscheidet zwischen Sinn und Kraft: zwischen dem Gedanken und der mit seiner Äußerung verknüpften Kraft. >Sprechakttheorie.
III (b) 49/50
Behauptende Kraft/Frege: die behauptende Kraft ist ein Aspekt der Bedeutung, bestimmt aber nicht die Wahrheitsbedingungen.
III (e) 206
Behauptende Kraft/Frege/Dummett: Unterscheidung Satzsinn/Kraft: letztere entscheidet, ob etwas eine Frage, ein Befehl usw. ist. Die Kraft legt die konventionelle Signifikanz der Äußerung mit Bezug auf den entsprechenden Sachverhalt fest. Je nachdem, ob dieser gewünscht, befohlen, erfragt wird. usw. Die Kraft ist unabdingbar für eine systematischen Bedeutungstheorie.
Dann ist es sogar sekundär, ob man den Sinn korrekt erfasst hat!
Def Satzsinn/Frege/Dummett: Bestandteil der Satzbedeutung, das, was Frage, Befehl, usw. gemeinsam haben. >Behauptende Kraft.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982
Prosatz-Theorie Grover, D.L. Horwich I 315
Prosatz-Theorie/Camp,Grover,Belnap/CGB/Grover: (Modifikation von Ramseys Ansatz) These: Wenn wir die Alltagssprache leicht anreichern durch propositionale Quantifikation (Quantifikation über Sätze), dann können wir ohne Wahrheitsprädikat ("wahr") alles ausdrücken, was wir mit ihm ausdrücken können. >W-Prädikat, Wahrheitsprädikat.
I 324
Prosatz-Theorie/CGB: Variablen müssen bei dem Prosatz nicht mit Prädikaten verbunden sein. Alltagssprache: Die Alltagssprache hat schon Prosätze, Bsp "es ist wahr", "das ist wahr". Relativpronomen: Relativpronomen funktionieren nur mit Individuenvariablen - nicht mit propositionalen Variablen (diese haben Satzposition). Lösung: Eine Lösung hier bietet die cross-reference (Querverweis), dann muss eine Variable beim Prosatz nicht mit einem Verb verbunden sein.
I 325
Wahr/Ramsey: Wahr muss keine Eigenschaft zuschreiben. CGB: Wahr kann ein Fragment des Prosatzes sein.
I 334
Prosatztheorie/CGB: These: Wir wollen im Geist von Ramsey sagen, dass alle Rede über Wahrheit so verstanden werden kann, dass sie eben nur den prosententialen Gebrauch von "das ist wahr" involviert.
I 349
Prosatz/CGB: Der Prosatz darf nicht aufgesplittet werden (um "das" als Anapher zu nehmen - sonst ist auch "ist wahr" einzeln und dann nicht mehr referierend sondern charakterisierend (Eigenschafts-zuschreibend, CGBVs)).
I 351
Wahr/CGB: Wahr wird charakterisierend, wenn "sie" als unabhängiges Pronomen (traditionell, nicht-anaphorisch) aufgefasst wird.
I 354
Prosatz: Der Prosatz referiert nie auf eine Proposition (als Glaubensobjekt).
ad I 352
((s)Prosatz/CGB/(s): Der Prosatz hat normalerweise keine behauptende Kraft.) >Behauptende Kraft.
Grover, D. L.

Gro I D. Grover A Prosentential Theory of Thruth Princeton New Jersey 1992

Camp/Grover/Belnap
D. L. Grover, J. L. Camp, N. D. Belnap
Philosophical Studies 27 (1) 73 – 125 (1975)

Es wird auf externe Quellen verweisen.

Horwich I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Redundanztheorie Frege II 49
Redundanztheorie/Frege: (Ramsey vorweggenommen): Die Behauptung der Wahrheit liegt in der Form des Behauptungssatzes. Behauptende Kraft/Frege: Die behauptende Kraft fehlt z.B. im Theater, beim Schauspieler. Hier ist der Gedanke derselbe, aber ohne Wahrheitswert (Wahrheitswert-Lücke).

F I
G. Frege
Die Grundlagen der Arithmetik Stuttgart 1987

F II
G. Frege
Funktion, Begriff, Bedeutung Göttingen 1994

F IV
G. Frege
Logische Untersuchungen Göttingen 1993

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Bedeutungstheorie Wiggins, D. Avramides I 26
Bedeutungstheorie/BT/Wiggins: (95) Schichtenmodell der BT: 1. Ebene: isoliert, was buchstäblich gesagt wurde. (z.B. in Begriffen von Wahrheitsbedingungen). (Ebene des Sinns, >formale Theorien, Frege, Davidson usw. "Semantik")
I 27
2. hier geht es um die behauptende Kraft. (Gebrauchstheorien, "Pragmatik") Weitere Ebenen: perlukotionärer Effekt, Konversations-Implikaturen usw.