| Begriff/ Autor/Ismus |
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| Erste Person | Peacocke | I ~165 Konstitutive Rolle: "Die Person mit diesen bewussten Zuständen": das ist kein Gedanke der ersten Person. >Stufen/Ebenen, >Beschreibungsebenen, >Zuschreibung, >Fremdzuschreibung, >Prädikation, >Person, >Fremdpsychisches, >Autorität, >Unkorrigierbarkeit. |
Peacocke I Chr. R. Peacocke Sense and Content Oxford 1983 Peacocke II Christopher Peacocke "Truth Definitions and Actual Languges" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 |
| Fremdpsychisches | Deacon | I 424 Fremdpsychisches/Deacon: Informationen über die inneren Zustände anderer Individuen sind allesamt indirekt. >Zuschreibung, >Fremdzuschreibung, vgl. >Selbstzuschreibung, >Erste Person. I 425 Wenn wir das Problem aber als Repräsentationsproblem betrachten, stellen wir fest, dass beide, die Repräsentation fremder wie eigener Zustände gänzlich von der Natur der Repräsentationsprozesse abhängt. Es geht also mehr darum, welche Art von Repräsentation involviert ist. >Repräsentation. Wenn Denken und Erfahrung Informationsprozesse sind, handelt es sich bei der Repräsentation eigener und der fremder Zustände um dasselbe Problem. >Denken, >Welt/Denken, >Erfahrung, >Sinneseindrücke. I 426 Die Fähigkeit, eine fremde Perspektive einzunehmen, ist nicht angeboren. >Perspektive, >Angeborenes. |
Dea I T. W. Deacon The Symbolic Species: The Co-evolution of language and the Brain New York 1998 Dea II Terrence W. Deacon Incomplete Nature: How Mind Emerged from Matter New York 2013 |
| Geist/ Geistzustand | Davidson | I (b) 30 Zwillingserde/ZE/Davidson: Subjektive Zustände ergeben sich nicht als Folgeerscheinungen aus dem Zustand des Gehirns oder des Nervensystems. I (b) 35 Falsche Theorie: Die Gegenstände seien die Bedeutungen von Sätzen, das heißt: die >Propositionen. DavidsonVs: Damit würde man es so einrichten, dass dann, wenn ein Franzose Paul denselben Bewusstseinszustand zuschreibt, wie ich, von uns beiden derselbe Gegenstand benannt würde, während dies bei der eben betrachteten Theorie nicht der Fall wäre, denn der betreffende Satz des Franzosen wäre nicht der gleiche wie meiner. Es sollte uns nicht beunruhigen, dass der Franzose und ich verschiedene Wörter benutzen, es ist ähnlich wie bei Unzen und Karat. (>Messen) Mein Monismus ist ontologisch: Er behauptet, dass mentale Ereignisse und Gegenstände auch als physische beschreibbar sind. >Anomaler Monismus. I (e) 99 Geist/Davidson: Wenn man das Subjektive oder Geistige ausschließlich als Folgeerscheinung der physischen Merkmale einer Person auffasst, können Bedeutungen also nicht etwas rein Subjektives oder Geistiges sein. - (Putnam: Bedeutungen sind nicht im Kopf) Frank I 626 Geist/Davidson: Geist ist nicht ohne Sprache möglich, beides ist gleichrangig. Vgl. >Psychologische Theorien über Sprache und Denken. Donald Davidson (1984a): First Person Authority, in: Dialectica 38 (1984), 101-111 Frank I 657ff Mentale Zustände/Fremdzuschreibung/Davidson: "enger" Zustand/Zwillingserde: "innerer" Zustand, solipsistisch, wie bei Descartes: die engen Zustände sind bei beiden Zwillingserden gleich. - BurgeVsPutnam: die engen Zustände gibt es gar nicht. SearleVsPutnam: das ist unnötig, gewöhnliche propositionale Einstellungen genügen -DavidsonVsSearle/VsBurge: gewöhnliche mentale Zustände sind enge (innere) und gleichzeitig "nicht-individualistisch", d.h. extern identifizierbar. Donald Davidson (1987) : Knowing One's Own Mind, in: Proceedings and Adresses of the American Philosophical Association LX (1987),441 - 458. |
Davidson I D. Davidson Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993 Davidson I (a) Donald Davidson "Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (b) Donald Davidson "What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (c) Donald Davidson "Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (d) Donald Davidson "Epistemology Externalized", Ms 1989 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (e) Donald Davidson "The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson II Donald Davidson "Reply to Foster" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Davidson III D. Davidson Handlung und Ereignis Frankfurt 1990 Davidson IV D. Davidson Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990 Davidson V Donald Davidson "Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105 In Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Glauben | Lewis | IV 151 Glauben/Perry: Glauben hat immer zwei Objekte. 1. Objekt: ist ein Paar aus Individuum und Eigenschaft (Propositionaler Glauben wäre eine null-stellige Relation). Glauben/Perry: Überzeugungen sind nicht im Kopf. Die mentalen Zustände von Heimson und Hume sind gleich. Es sind aber verschiedene Paare von Individuum und Eigenschaft. Problem: Dann läge die Verrücktheit in Zuständen der Welt. ((s) Heimson-Beispiel: Heimson sagt "Ich bin David Hume." Das stellt ein unlösbares Problem dar. (> Heimson-Beispiel/J. Perry).) Lösung/Perry: Das erste Objekt von Heimson ist falsch. 2. Objekt: Eine Funktion mit dem Subjekt als Argument und dem ersten Objekt (Individuum-Eigenschaft-Paar) als Wert. Nach dem 2. Objekt sind Glauben doch im Kopf. Hume und Heimson haben dasselbe 2. Objekt: die Funktion, die Hume das Paar Hume und die Eigenschaft Hume zu sein zuschreibt. Beide glauben dasselbe (Lewis pro). IV 152 Glauben/Überzeugung/LewisVsPutnam: Glauben ist im Kopf! Die Selbstzuschreibungen des Subjekts sind das Ganze seines Glaubenssystems. Fremdzuschreibungen sind keine weiteren Glaubenseinstellungen. Andererseits: Glauben de re: ist nicht im Kopf und es ist auch kein richtiger Glaube. Sie sind Sachverhalte kraft der Relation des Glaubens zu den Dingen. >de re/Lewis. IV 153 Glauben de re/Lewis: nicht de re: Bsp die Zuschreibung von "Ist ein Spion" an "Ist der kleinste Spion...". Bsp nicht de re: die Zuschreibung "Mörder", wenn der Mord noch nicht aufgeklärt ist. Die geeigneten Kennzeichnungen müssten das Wesen herausgreifen. Nicht de re: Bsp "irgend jemand hat mir..". IV 155 Lösung: Bekanntschaft: Bsp "Der Mann, von dem ich unter dem Namen Hume gehört habe..." ist schon Bekanntschaft! Auch: Bsp der Autofahrer vor mir: dass er ein unbekanntes Wesen ist, ist irrelevant. >Bekanntschaft. --- Schwarz I 179 Glauben/Glaubenssatz/Semantik/LewisVsStalnaker: Ob ein Spieler den besten Zug kennt, hängt nicht davon ab, dass er den Satz "dies ist der beste Zug" für wahr hält. Er muss gar keine Sprache sprechen. (Allwissenheit/Stalnaker: Eigentliche Unkenntnis bei scheinbarer Unkenntnis notwendiger Wahrheiten betrifft stets sprachliche Sachverhalte). >Proposition. |
Lewis I David K. Lewis Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989 Lewis I (a) David K. Lewis An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966) In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis I (b) David K. Lewis Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972) In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis I (c) David K. Lewis Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980 In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis II David K. Lewis "Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35 In Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979 Lewis IV David K. Lewis Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983 Lewis V David K. Lewis Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986 Lewis VI David K. Lewis Konventionen Berlin 1975 LewisCl Clarence Irving Lewis Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970 LewisCl I Clarence Irving Lewis Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991 Schw I W. Schwarz David Lewis Bielefeld 2005 |
| Gründe | Habermas | III 169 Gründe/Habermas: Gründe sind aus einem solchen Stoff, dass sie sich in der Einstellung einer dritten Person, d.h. ohne eine entweder zustimmende, ablehnende oder enthaltsame Reaktion, gar nicht beschreiben lassen. Der Interpret hätte nicht verstanden, was ein „Grund“ ist, wenn er ihn nicht mit seinem Begründungsanspruch rekonstruieren (…) würde. Die Beschreibung von Gründen verlangt eo ipso eine Bewertung auch dann, wenn sich der, der die Beschreibung gibt, außerstande sieht, im Augenblick ihre Stichhaltigkeit zu beurteilen. Man kann Gründe nur in dem Maße verstehe, wie man... III 170 ...versteht, warum sie stichhaltig oder nicht stichhaltig sind. Der Interpret kann Gründe nicht deuten, ohne selbst Stellung zu nehmen. >Deutung, >Interpretation, >Fremdpsychisches, >Verhalten, >Verstehen, >Beschreibung, >Erste Person, >Zuschreibung, ">Fremdzuschreibung. |
Ha I J. Habermas Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988 Ha III Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981 Ha IV Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981 |
| Interpretation | Davidson | Glüer II 28 Interpretationstheorie/Glüer: darf nicht annehmen, dass ihre Theoreme mit Hilfe einer Übersetzung hergeleitet wurden (Sonst Zirkel). - Daher DavidsonVsTarski: wir müssen Wahrheit voraussetzen, um Bedeutung zu erklären. Glüer II 29/30 Def interpretativ/Glüer: ist eine Theorie, wenn alle aus dem Schema W zu gewinnenden W-Äquivalenzen wahr sind. Denn Wahrheitsbedingungen werden im Rekurs auf die Struktur der Sätze angegeben. - >Bedeutungsholismus: ein Satz hat nur im Kontext der Sprache Bedeutung. - Damit ist das Problem der Äquivalenz von "Schnee ist weiß" und "Gras ist grün" ausgeschlossen, denn eine solche Theorie könnte unmöglich zugleich eine wahre W-Äquivalenz für die Sätze "This ist white" oder "That is snow" implizieren. Glüer II 117/18 Interpretation/Handlung/Erklärung/Davidson/Glüer: eine Handlung ist überhaupt nur interpretierbar, wenn sie als Teil einer rationalen Struktur bezeichnet werden kann. - Das gilt auch für Sprachhandlung. - Daher sind Handlungen mit propositionalen Einstellungen verknüpft. - Jede Handlung ist eine interpretierte Handlung. - Pointe: daher ist es keine empirische Frage, ob eine handelnde Person rational ist. - ((s) Weil es vorausgesetzt wird.) - Ein in der Sprache der propositionalen Einstellungen nicht beschreibbares Ereignis ist keine Handlung ((s) weil nicht interpretierbar). Frank I 645 Mentale Zustände/Proposition/Selbstzuschreibung/Fremdzuschreibung/Davidson: Wir müssen von Sätzen oder Äußerungen statt von Propositionen oder Bedeutungen ausgehen - sonst werden verschiedene Arten von Quellen suggeriert. Stattdessen: Beziehungen zwischen Handelnden und Äußerungen. - Kein unterschiedliches Wissen und keine unterschiedlichen Kriterien. Lösung: wenn jemand weiß, dass ich einen Satz für richtig halte, weiß er, was ich glaube. - Es wäre zirkulär, die grundlegende Asymmetrie durch eine Asymmetrie an Sicherheit zu erklären. >Mentale Zustände. I 648 Interpretation/mentale Zustände/Fremdzuschreibung/Davidson: auch der Sprecher kann seine Sätze problematisieren - auch er kann sich über die Bedeutung seiner Wörter irren - auch er braucht Tarski-Theorie. - Asymmetrie: Pointe: der Hörer/Interpret kann nicht sicher sein, dass die Tarski-Theorie für die Fremdzuschreibung die beste Methode ist. - Das beste, was der Sprecher tun kann ist, interpretierbar zu sein. Donald Davidson (1984a): First Person Authority, in: Dialectica 38 (1984), 101-111 Graeser I 167 Interpretation/Davidson: Äußerungen sind verifizierbar, ohne dass die propositionalen Einstellungen der Sprecher im einzelnen bekannt sind. Radikale Interpretation/RI: Bedeutungsgleichheit kann nicht vorausgesetzt werden, sonst ergibt sich ein Zirkel. >Wahrheitsbedingungen. V 139 Wahrheit/Interpretation/Davidson: der Gegensatz von Wahrem und Falschem kann nur im Kontext der Interpretation auftreten. |
Davidson I D. Davidson Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993 Davidson I (a) Donald Davidson "Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (b) Donald Davidson "What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (c) Donald Davidson "Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (d) Donald Davidson "Epistemology Externalized", Ms 1989 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (e) Donald Davidson "The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson II Donald Davidson "Reply to Foster" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Davidson III D. Davidson Handlung und Ereignis Frankfurt 1990 Davidson IV D. Davidson Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990 Davidson V Donald Davidson "Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105 In Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 Grae I A. Graeser Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002 |
| Lernen | Proust | I 326 Diskriminierendes Lernen/Premack/Woodruff: Diskriminierendes Lernen soll die angeblich existierende Theorie des Geistes bei Schimpansen überprüfen: die geistigen Fähigkeiten sollen in Situationen getestet werden, die scheinbar die Verwendung von geistigen Begriffen erfordern, z.B. "X auf korrekte Weise informieren", oder "Y belügen". Bsp Verstecken von Nahrung angesichts eine konkurrierenden und eines kooperierenden Trainers. >Theory of Mind. I 237 Proust: Aus dem Erfolg der Schimpansen glaubten Premack und Woodruff schließen zu können, die Tiere könnten die fremden Überzeugungen repräsentieren. >D. Premack, >G. Woodruff. ProustVsPremack/VsWoodruff: Offensichtlich folgt das nicht daraus! >Zuschreibung, >Fremdzuschreibung, >Fremdpsychisches. Methode: Der Schluss ist ökonomischer, dass das Tier eine einfache Regelmäßigkeit festgestellt hat: "Zeige den mit Nahrung gefüllten Behälter nur dem kooperierenden Trainer". >Regularität. Das ist kein geistiger Begriff! ((s) Es geht nur um Wiederholung). Proust: Es ist nur eine einfache Anwendung von sozialen Prinzipien der Kooperation, die alle erwachsenen sozialen Tiere mehr oder weniger beherrschen. >Kooperation, >Verhalten, >Erfolg. HeyesVsPremack: Das Experiment ist genauso schlecht als Test für geistige Fähigkeiten wie die in freier Wildbahn: Bsp Laust ein Pavianweibchen ein Männchen, das eine Antilope gefangen hat, weil es das Männchen von der Beute ablenken will, oder macht es das einfach bei der erstbesten Gelegenheit, die sich ihm bietet? Methode/Proust: Es empfiehlt sich die sparsamste Erklärung. >Erklärung, >Beste Erklärung, >Methode, >Einfachheit. Joelle Proust Das intentionale Tier in D. Perler/M. Wild (Hg) Der Geist der Tiere Frankfurt/M. 2005 |
Proust I Joelle Proust "L’animal intentionnel", in: Terrain 34, Les animaux, pensent-ils?, Paris: Ministère de la Culture/Editions de la maison des Sciences de l’Homme 2000, pp. 23-36 In Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005 |
| Prädikate | Strawson | I 134 M-Prädikate/Strawson: Prädikater die ebenfalls korrekt auf rein mathematische Körper angewendet werden können: Bsp "wiegt 5 kg" "befindet sich im Wohnzimmer". P-Prädikate: auf Personen anwendbar: Bsp "lächeln" , "Schmerzen erleiden"., "spazieren gehen", "an Gott glauben". I 135 Bedingung: Es gibt ein logisches Kriterium für die Anwendung, es geht nicht nur um Beobachtung. I 137 P-Prädikate/Strawson: a) sind gleich für Selbst- und Fremdzuschreibung: Bsp Fähigkeiten, Charakter b) verschieden: Bsp Schmerzen, Müdigkeit, Depression. I 138 StrawsonVs(s): Das ist aber kein Prozess, in dem wir zunächst Selbst- und dann Fremdzuschreibung lernen - auch nicht umgekehrt. >Zuschreibung, >Selbstzuschreibung. I 207ff Ding/Prädikat/singulärer Term/Einführen/Strawson: Der Grund für die Unterscheidung zwischen A (Stubstantiv-Ausdrücken) und B-Ausdrücken (Prädikat-Ausdrücken) ist der, zwischen verschiedenen Sachen zu unterscheiden: zwischen Einzelding und Universale, nicht zwischen Objekt und Begriff oder singulärem Term und Prädikat. >Einführung/Strawson, >Singuläre Termini, >Prädikate. I 210 StrawsonVsTradition: Die Tradition setzt die Unterscheidung schon voraus. Externer Grund: könnte die Tempusfunktion des Verb sein. Vs: Das könnte man auch mit zwei Substantiven und Pfeilnotation ausdrücken: Sokrates > (Weisheit), dann Pfeil entweder über S oder über W, je nach dem, ob Sokrates starb oder dumm wurde. |
Strawson I Peter F. Strawson Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972 Strawson II Peter F. Strawson "Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit", In Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977 Strawson III Peter F. Strawson "On Understanding the Structure of One’s Language" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Strawson IV Peter F. Strawson Analyse und Metaphysik München 1994 Strawson V P.F. Strawson Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981 Strawson VI Peter F Strawson Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20 In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Strawson VII Peter F Strawson "On Referring", in: Mind 59 (1950) In Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993 |
| Selbstzuschreibung | Selbstzuschreibung, Philosophie: Das Feststellen von Eigenschaften, die ein Subjekt auf sich selbst bezieht durch dieses Subjekt. Dabei geht es darum, dass diese Art von Feststellungen einen höheren Grad an Gewissheit für sich in Anspruch nehmen kann als Fremdzuschreibungen. Siehe auch Gewissheit, Zuschreibung, Wahrheitsbedingungen, Privilegierter Zugang, Introspektion, Ich, Selbst, Person. |
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| Selbstzuschreibung | Castaneda | Frank I 370 Selbstzuschreibung/Castaneda: Selbstzuschreibung bedeutet, die Eigenschaft intern prädikativ de dicto aufzufassen. - Bsp Ich bin so beschaffen, dass das Buch, auf das ich die Aufmerksamkeit lenke, gründlich und geistreich ist. Vgl. >Zuschreibung/Chisholm, >de re, >de dicto, >Prädikation, >Prädikativität, vgl. >Fremdzuschreibung. Hector-Neri Castaneda (1987b): Self-Consciousness, Demonstrative Reference, and the Self-Ascription View of Believing, in: James E. Tomberlin (ed) (1987a): Critical Review of Myles Brand's "Intending and Acting", in: Nous 21 (1987), 45-55 James E. Tomberlin (ed.) (1986): Hector-Neri.Castaneda, (Profiles: An International Series on Contemporary Philosophers and Logicians, Vol. 6), Dordrecht 1986 |
Cast I H.-N. Castaneda Phenomeno-Logic of the I: Essays on Self-Consciousness Bloomington 1999 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Selbstzuschreibung | Chisholm | Chisholm II 117 Chisholm Selbstzuschreibung/Fremdzuschreibung (indirekte Zuschreibung) - entspricht Russell: Wissen durch Bekanntschaft/bzw. durch Beschreibung - Chisholm: dann ist letztlich alles attributiver Bezug (wegen direkter Zuschreibung). Patentlösung: Dann besteht allein schon durch die Selbstzuschreibung eine Einzigkeitsrelation - wenn die Existenz des Gegenstands gesichert ist. >Bekanntschaft, >Zuschreibung, >Beschreibung. Brandl, Johannes. Gegen den Primat des Intentionalen. In: M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986 Frank I 19ff Selbstzuschreibung/Chisholm: Ich kann mich sehr wohl bei der Interpretation irren. >Unkorrigierbarkeit. Frank I 261ff Selbstzuschreibung/VsChisholm: Ein Kleinkind urteilt nicht zuerst, dass es die Mutter wiedererkennt und schreibt sich dann das Urteil selbst zu. Roderick M. Chisholm (1981): The First Person. An Essay on Reference and Intentionality, Brighton 1981 |
Chisholm I R. Chisholm Die erste Person Frankfurt 1992 Chisholm II Roderick Chisholm In Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986 Chisholm III Roderick M. Chisholm Erkenntnistheorie Graz 2004 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Selbstzuschreibung | Davidson | Frank I 652 Fremdzuschreibung/Skeptizismus/Davidson: Wenn die Kriterien für Fremdzuschreibung von denen der Selbstzuschreibung verschieden sind, sollten auch die Begriffe verschieden sein. Dann folgt der Skeptizismus. >Zuschreibung, >Skeptizismus. Donald Davidson (1987) : Knowing One's Own Mind, in: Proceedings and Adresses of the American Philosophical Association LX (1987),441 -4 58 |
Davidson I D. Davidson Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993 Davidson I (a) Donald Davidson "Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (b) Donald Davidson "What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (c) Donald Davidson "Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (d) Donald Davidson "Epistemology Externalized", Ms 1989 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (e) Donald Davidson "The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson II Donald Davidson "Reply to Foster" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Davidson III D. Davidson Handlung und Ereignis Frankfurt 1990 Davidson IV D. Davidson Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990 Davidson V Donald Davidson "Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105 In Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Selbstzuschreibung | Ryle | Frank I 650 Selbstzuschreibung/Ryle: Selbstzuschreibung ist wie Fremdzuschreibung. Wir beobachten uns selbst wie andere. WittgensteinVs - DavidsonVs 1. Ich weiß meist, was ich denke, bevor ich es ausspreche. 2. Ich kann mich täuschen - dennoch gibt es dieselben Kriterien wie bei Fremdzuschreibung.(1) Donald Davidson (1987) : Knowing One's Own Mind, in: Proceedings and Adresses of the American Philosophical Association LX (1987),441 -4 58 RyleVsPrivilegierter Zugang RyleVsAutorität der ersten Person RyleVsUnkorrigierbarkeit. >Selbst-Wissen, >Selbstidentifikation, >Privilegierter Zugang, >Introspektion, >Unkorrigierbarkeit, >Autorität der Ersten Person, >Privatsprache, >Käfer-Beispiel. >Privilegierter Zugang/Wittgenstein >Introspektion/Dennett. |
Ryle I G. Ryle Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Selbstzuschreibung | Strawson | I 136/137 Selbstzuschreibung/Fremdzuschreibung/P-Prädikate/Strawson: logische Kriterien folgen aus dem Begriffssystem, das die Formulierung des Skeptizismus erst möglich macht. >Terminologie/Strawson. >Zuschreibung. |
Strawson I Peter F. Strawson Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972 Strawson II Peter F. Strawson "Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit", In Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977 Strawson III Peter F. Strawson "On Understanding the Structure of One’s Language" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Strawson IV Peter F. Strawson Analyse und Metaphysik München 1994 Strawson V P.F. Strawson Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981 Strawson VI Peter F Strawson Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20 In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Strawson VII Peter F Strawson "On Referring", in: Mind 59 (1950) In Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993 |
| Subjekt-Objekt-Problem | Habermas | IV 11 Subjekt-Objekt-Modell/Bewusstseinsphilosophie/Habermas: Das Subjekt-Objekt-Modell der Bewusstseinsphilosophie wird zu Beginn des 20. Jahrhunderts an zwei Fronten angegriffen: vonseiten der analytischen Sprachphilosophie und der psychologischen Verhaltenstheorie. >Analytische Philosophie, >Behaviorismus. Beide verzichten auf den direkten Zugang zu Bewusstseinsphänomenen und ersetzen das intuitive Sich-Wissen, Reflexion bzw. Introspektion, durch Vorgehensweisen, die sich nicht auf Intuition berufen. ((s) Die Vertreter der Analytischen Philosophie leugnen die Existenz innerer Entitäten, die einzig durch Introspektion oder privilegierten Zugang zu erreichen wären. Damit verhält die Analytische Philosophie sich VsMentalismus, VsIntrospektion, Siehe auch VsRelationstheorie. Habermas: Ihren Ursprung haben diese Bestrebungen im Pragmatismus von Ch. S. Peirce. Einer der frühen Vertreter der neuen Richtung ist G. H. Mead, der sich unter anderem auf Beobachtungsmethoden und Deutungsstrategien der Tierverhaltensforschung stützt.(1) >Pragmatismus, >Ch.S. Peirce. 1.Siehe hierzu G. H. Mead, Mind, Self, Society (Ed) Ch. W. Morris (German) Frankfurt 1969. |
Ha I J. Habermas Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988 Ha III Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981 Ha IV Jürgen Habermas Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981 |
| Zuschreibung | Davidson | I (b) 16 Propositionale Einstellung/Davidson: These: Zuschreibung propositionaler Gegenstände ist dem Messen analog. -Das Gewicht selbst ist kein Gegenstand. I (b) 36 Analogie: so wie verschiedene Maßsysteme dieselbe Temperatur anzeigen können (Celsius/Fahrenheit) können verschiedene Zuschreibung denselben Gedankeninhalt erfassen - (SearleVs). Vgl. >Messen, >Gedanken. Frank I 645f Mentale Zustände/Proposition/Selbstzuschreibung/Fremdzuschreibung/Davidson: wir müssen von Sätzen oder Äußerungen statt von Propositionen oder Bedeutungen ausgehen - sonst werden verschiedene Arten von Quellen suggeriert - Stattdessen: Beziehungen zwischen Handelnden und Äußerungen. - Kein unterschiedliches Wissen und keine unterschiedlichen Kriterien. - Lösung: wenn jemand weiß, dass ich einen Satz für richtig halte, weiß er, was ich glaube. - Es wäre zirkulär, die grundlegende Asymmetrie durch eine Asymmetrie an Sicherheit zu erklären. - >Interpretation/Davidson. Donald Davidson (1984a): First Person Authority, in: Dialectica38 (1984), 101-111 |
Davidson I D. Davidson Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993 Davidson I (a) Donald Davidson "Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (b) Donald Davidson "What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (c) Donald Davidson "Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (d) Donald Davidson "Epistemology Externalized", Ms 1989 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson I (e) Donald Davidson "The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54 In Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993 Davidson II Donald Davidson "Reply to Foster" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Davidson III D. Davidson Handlung und Ereignis Frankfurt 1990 Davidson IV D. Davidson Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990 Davidson V Donald Davidson "Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105 In Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Zuschreibung | Strawson | Frank I 641f Fremdpsychisches/mentale Zustände/Strawson: man muss beides sein: Selbst- und Fremdzuschreiber. >Fremdpsychisches, >Selbstzuschreibung. Rorty: Selbstzuschreibung ursprünglich auf Basis derselben Art von Beobachtung wie Fremdzuschreibung. WittgensteinVsRorty: Selbstzuschreibung ohne Anhaltspunkte. DavidsonVsRorty: Rorty zeigt nicht, dass die Zuschreibungen mit bzw. ohne Anhaltspunkte dieselben Entitäten betreffen. Donald Davidson (1984a): First Person Authority, in: Dialectica 38 (1984), 101-111 - - - Strawson I 127 StrawsonVsChisholm: indirekte Zuschreibung von direkter Zuschreibung. ChisholmVsStrawson: umgekehrt. >Zuschreibung/Chisholm, >Selbstzuschreibung/Chisholm. I 141 Zuschreibung/Kluft/Strawson: Es gibt keine logische Kluft zwischen selbst- und Fremdzuschreibung. - sonst verschwindet z.B. Depression. Lösung: spezieller Charakter der P-Prädikate: dass sie sowohl sich als auch anderen zugeschrieben werden. >Terminologie/Strawson. I 142 Analogie: Zeichen auf Spielkarten identifizieren diese (Kriterium), aber Bedeutung im Spiel geht darüber hinaus. I 144 Unterschied: Selbst-Zuschreibung nicht aufgrund von Beobachtung - aber Prädikate sind keine Lösung des Leib-Seele-Problems. >Prädikate/Strawson, >Leib-Seele-Problem. |
Strawson I Peter F. Strawson Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972 Strawson II Peter F. Strawson "Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit", In Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977 Strawson III Peter F. Strawson "On Understanding the Structure of One’s Language" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Strawson IV Peter F. Strawson Analyse und Metaphysik München 1994 Strawson V P.F. Strawson Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981 Strawson VI Peter F Strawson Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20 In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Strawson VII Peter F Strawson "On Referring", in: Mind 59 (1950) In Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |
| Begriff/ Autor/Ismus |
Autor |
Eintrag |
Literatur |
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| Selfascription | Alston, W. | Frank I 643 Selbstzuschreibung/William Alston: jede Person ist so auf Propositionen bezogen, daß es für sie logisch unmöglich ist, daß beides zutrifft: daß die glaubt, daß eine solche Proposition wahr ist und daß sie nicht dazu berechtigt ist, diesen Glauben zu haben, während keine andere Person in dieser Weise auf solche Propositionen bezogen ist. (s) Also Unkorrigierbarkeit: logische Form/Alston/(s): "(wenn nur P in der Lage, a zu glauben) dann: ~((P glaubt a) und ~(berechtigt a zu glauben))". (s): nicht zwingend. "berechtigt zu glauben" könnte auch heißen, daß a flasch ist, also einfach "~a". Und irren kann man sich. Frank I 644 Propositionen/DavidsonVsAlston: Bsp Der Satz von Jones "Ich glaube, Wagner starb glücklich" und der Satz von Smith: "Jones glaubt, Wagner starb glücklich" sollen beide dieselbe Proposition ausdrücken. DavidsonVs: das ist eine höchst fragwürdige Annahme. Welchen Grund hat man dafür? Außerdem bleibt der epistemische Kontrast wiederum unerklärt. Wenn wir eine epistemische Differenz zwischen Selbstzuschreibung und Fremdzuschreibung annehmen, müssen wir auch annehmen, daß die Propositionen verschieden sind. Donald Davidson (1984a): First Person Authority, in: Dialectica 38 (1984), 101-111 |
Strawson I Peter F. Strawson Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972 Strawson II Peter F. Strawson "Truth", Proceedings of the Aristotelian Society, Suppl. Vol XXIV, 1950 - dt. P. F. Strawson, "Wahrheit", In Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977 Strawson III Peter F. Strawson "On Understanding the Structure of One’s Language" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Strawson IV Peter F. Strawson Analyse und Metaphysik München 1994 Strawson V P.F. Strawson Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981 Strawson VI Peter F Strawson Grammar and Philosophy in: Proceedings of the Aristotelian Society, Vol 70, 1969/70 pp. 1-20 In Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995 Strawson VII Peter F Strawson "On Referring", in: Mind 59 (1950) In Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 |