| Begriff/ Autor/Ismus |
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Literatur |
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| Ableitbarkeit | Kripke | III 391 Allaussage/Ableitbarkeit/Induktion/Kripke: Die Allaussage (x)P(x) kann nicht von ihren Instanzen in einem endlichen(!) System abgeleitet werden und auch nicht das Wahrheitsschema, Bsp mathematische Vermutungen. Bsp >Goldbachsche Vermutung. |
Kripke I S.A. Kripke Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981 Kripke II Saul A. Kripke "Speaker’s Reference and Semantic Reference", in: Midwest Studies in Philosophy 2 (1977) 255-276 In Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993 Kripke III Saul A. Kripke Is there a problem with substitutional quantification? In Truth and Meaning, G. Evans/J McDowell Oxford 1976 Kripke IV S. A. Kripke Outline of a Theory of Truth (1975) In Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg) Oxford/NY 1984 |
| Allaussage | Kripke | III 390f Allaussage/Ableitbarkeit/Induktion/Kripke: Die Allaussage (x)P(x) kann nicht von ihren Instanzen in einem endlichen(!) System abgeleitet werden und auch nicht das Wahrheitsschema, Bsp mathematische Vermutungen. Bsp >Goldbachsche Vermutung. |
Kripke I S.A. Kripke Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981 Kripke II Saul A. Kripke "Speaker’s Reference and Semantic Reference", in: Midwest Studies in Philosophy 2 (1977) 255-276 In Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993 Kripke III Saul A. Kripke Is there a problem with substitutional quantification? In Truth and Meaning, G. Evans/J McDowell Oxford 1976 Kripke IV S. A. Kripke Outline of a Theory of Truth (1975) In Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg) Oxford/NY 1984 |
| Bezug/Referenz | Wright | I 27 Deflationismus/Bsp Goldbachsche Vermutung: Der Deflationismus anerkennt natürlich, dass über Tarski hinaus einiges mehr gesagt werden muss, auch Bsp "Alles, was er sagte, ist wahr". >Goldbachsche Vermutung, >Deflationismus, >Alles was er sagte, >Wahrheitsdefinition/Tarski, >Wahrheit/Tarski, >Tarski-Schema, >Zitattilgung. |
WrightCr I Crispin Wright Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001 WrightCr II Crispin Wright "Language-Mastery and Sorites Paradox" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 WrightGH I Georg Henrik von Wright Erklären und Verstehen Hamburg 2008 |
| Bivalenz | Dummett | II 103 Bivalenz, Prinzip der/PdB/Wahrheit/Dummett: Das Prinzip der Bivalenz setzt den Begriff der Wahrheit schon voraus - und das ist transzendental im Fall von unentscheidbaren Sätzen. - Es geht über unsere Fähigkeit hinaus, zu erkennen, was eine Manifestation wäre. >Entscheidbarkeit. II 103f Unentscheidbarkeit/Anti-Realismus/Dummett: (ohne Bivalenz) Die Bedeutungstheorie wird dann nicht mehr rein beschreibend in Bezug auf unsere aktuale Praxis sein. III (a) 17 Sinn/Frege: Erklärung des Sinns durch Wahrheitsbedingungen - Tractatus: dito: "Unter welchen Umständen"... >Wahrheitsbedingungen, >Umstände. DummettVsFrege/DummettVsWittgenstein: Dazu muss man aber bereits wissen, was die Aussage dass P wahr ist, bedeutet - Vs: wenn es dann heißt, P ist wahr bedeute dasselbe, wie P zu behaupten. VsVs: dann muss man bereits wissen, welchen Sinn es hat, P zu behaupten! Das ist aber genau das, was erklärt werden sollte. VsRedundanztheorie: Wir müssen sie entweder ergänzen (nicht bloß Bedeutung durch Behauptung und umgekehrt erklären), oder die Zweiwertigkeit aufgeben. >Redundanztheorie. III (b) 74 Sinn/Bezug/Bivalenz/Dummett: Zweiwertigkeit: Problem: Nicht jeder Satz hat einen solchen Sinn, dass wir ihm im Prinzip, wenn er wahr ist, als wahr erkennen können (Bsp >Einhörner, >Goldbachsche Vermutung). - Aber Freges Argument hängt gar nicht von Zweiwertigkeit ab. III (b) 76 Zweiwertigkeit sollte allerdings doch für Elementarsätze gelten: Wenn hier der semantische Wert die Extension ist, muss aber nicht entschieden werden können, ob das Prädikat zutrifft oder nicht - die Anwendung kann vielleicht nicht effektiv entschieden werden, aber das (undefinierte) Prädikat kann verstanden werden, ohne den Wahrheitswert zuteilen zu können. - Daher Unterscheidung von Sinn und semantischem Wert. >Semantischer Wert, >Mehrwertige Logik. |
Dummett I M. Dummett Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992 Dummett II Michael Dummett "What ist a Theory of Meaning?" (ii) In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Dummett III M. Dummett Wahrheit Stuttgart 1982 Dummett III (a) Michael Dummett "Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (b) Michael Dummett "Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144 In Wahrheit, Stuttgart 1982 Dummett III (c) Michael Dummett "What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (d) Michael Dummett "Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (e) Michael Dummett "Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 |
| Deflationismus | Wright | I 26 ff Deflationismus: richtet sich gegen die "Aufblähung" durch Schaffung mehrerer Wahrheitsprädikate: berechtigte Behauptbarkeit neben Wahrheit.(>Redundanztheorie).These Wahrheit keine Eigenschaft, lediglich Mittel der Zitattilgung. I 46 Deflation: Ramsey war hier der erste. (In jüngster Zeit: Horwich: "Minimalismus").: Wahrheit assertorisch(behauptend, aber nicht durch Annahme metaphysischer Gegenstände oder Sachverhalte gestützt. - Tarskis Zitattilgung reicht aus. Wahrheit keine substantielle Eigenschaft von Sätzen. Wahre Sätze wie "Schnee ist weiß" und "Gras ist grün" haben nichts gemeinsam! Wichtig: man kann das Zitattiglungsschema benutzen, ohne den Gehalt zu verstehen! Man kann sich dem Prädikat "wahr" "annähern". (>Goldbachsche Vermutung). D These : der Gehalt des Wahrheitsprädikats ist der gleiche wie der Anspruch, den sein assertorischer Gebrauch erhebt. Deflationismus/Bsp Goldbachsche Vermutung: der Deflationismus anerkennt natürlich, dass über Tarski hinaus einiges mehr gesagt werden mu, auch Bsp "Alles, was er sagte, ist wahr" . VsD: keine Theorie, sondern ein "Potpourri". Es gibt gar keine eindeutige These. I 47 f Inflationismus: a) "wahr" ist bloß Mittel der Bekräftigung, drückt nur Einstellungen gegenüber Sätzen aus (Rorty?). Formuliert keine Norm. b) Das DS (Zitattilgungsschema) enthält eine (fast) vollständige Erklärung der Bedeutung des Wortes. ("wahr").f I 293 Deflationismus: jeder bedeutsame Satz (also ein Satz mit Wahrheitsbedingung) eignet sich für deflationäre Wahrheit oder Falschheit. Wenn aber Wahrheit nicht deflationär ist, muss sich "wahr" auf eine gehaltvolle Eigenschaft von Aussagen beziehen. (Deflationismus: Wahrheit keine Eigenschaft). I 27 Deflationismus/Wright: Wahrheit ist keine substantielle Eigenschaft. - >Zitattilgung reicht aus - "Schnee ist weiß" und "Gras ist grün" haben nichts gemeinsam. Der Gehalt des W-Prädikats ist der gleiche, wie der Anspruch, den sein behauptender Gebrauch erhebt. These: Das W-Prädikat ist präskriptiv und deskriptiv normativ. I 33ff Deflationismus: die einzigen Normen der Wahrheit sind die der berechtigten Behauptbarkeit (Assertibilität). I 51 WrightVsDeflation: "minimalistisch", "Minimalismus" I 97 Vs (klassischer) Deflationismus: keine Norm des W-Prädikats kann von sich aus festlegen, dass es sich von Behauptbarkeit unterscheidet, weil die normative Kraft von "wahr" und behauptbar" zwar zusammenfällt, aber extensional divergieren kann - dann kann das Zitattilgungsschema keine zentrale Rolle spielen - daher können Aussagen in einem bestimmten Diskurs wahr sein, ohne superassertibel zu sein. - Dann müssen Wahrmacher von unseren Maßstäben der Erkennbarkeit unabhängig sein. (>Realismus/Wright). Rorty I 38 ff Zitattilgung/Wright: der Deflationist meint, durch das Zitattilgungs-Prinzip sei der Inhalt des Wahrheitsprädikats vollständig festgelegt. |
WrightCr I Crispin Wright Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001 WrightCr II Crispin Wright "Language-Mastery and Sorites Paradox" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 WrightGH I Georg Henrik von Wright Erklären und Verstehen Hamburg 2008 Rorty I Richard Rorty Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997 Rorty II Richard Rorty Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000 Rorty II (b) Richard Rorty "Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (c) Richard Rorty Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (d) Richard Rorty Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (e) Richard Rorty Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (f) Richard Rorty "Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (g) Richard Rorty "Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty III Richard Rorty Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992 Rorty IV (a) Richard Rorty "is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (b) Richard Rorty "Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (c) Richard Rorty "Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (d) Richard Rorty "Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty V (a) R. Rorty "Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998 Rorty V (b) Richard Rorty "Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty V (c) Richard Rorty The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992) In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty VI Richard Rorty Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000 |
| Disjunktion | Logik-Texte | Re III 79 Disjunktion/Tautologie/Read: In dem einen Sinn folgt »A oder B« aus A allein. - Das ist dann aber nicht äquivalent mit »wenn ~A, dann B«. >Logische Konstanten. Re III 262 Unentscheidbarkeit: Nicht konstruktiv: Bsp der Beweis, dass es zwei irrationale Zahlen a und b gibt, so dass a hoch b rational ist.(die Disjunktion von Alternativen ist hier konstruktiv inakzeptabel. Wir haben keine Konstruktion, durch die wir bestimmen können, ob Wurzel 2 hoch Wurzel 2 rational ist, oder nicht.) Das Ausgeschlossene Dritte ist deshalb intuitionistisch und keine substanzielle Behauptung. >Entscheidbarkeit, >Intuitionismus. Goldbachsche Vermutung: jede gerade Zahl größer zwei soll die Summe zweier Primzahlen sein. Nicht entscheidbar. Wir dürfen aber nicht behaupten dass sie entweder wahr ist oder nicht. Satz vom Ausgeschlossenen Dritten/SaD/Konstruktivismus/Read: Konstruktivisten präsentieren oft sogenannte »schwache Gegenbeispiele« gegen das Ausgeschlossene Dritte. Wenn a eine reelle Zahl ist, ist »a= 0« nicht entscheidbar. Folglich kann der Konstruktivist nicht behaupten, dass alle reellen Zahlen entweder identisch mit Null sind oder nicht. (Das ist aber mehr eine Frage der Darstellung). >Ausgeschlossenes Drittes, >Goldbachs Vermutung. |
Texte zur Logik Me I Albert Menne Folgerichtig Denken Darmstadt 1988 HH II Hoyningen-Huene Formale Logik, Stuttgart 1998 Re III Stephen Read Philosophie der Logik Hamburg 1997 Sal IV Wesley C. Salmon Logik Stuttgart 1983 Sai V R.M.Sainsbury Paradoxien Stuttgart 2001 |
| Notwendigkeit | Kripke | I 46 Notwendig/nicht a priori: Bsp Goldbachs Vermutung: Goldbachs Vermutung wird sich dann mit Notwendigkeit herausstellen. Ich würde jedoch vorschlagen, dass es keine notwendige Tatsache ist, das Aristoteles die logische Summe der Eigenschaften besitzt, die ihm gewöhnlich zugeschrieben werden. Kripke (VsTradition): Molekülbewegung ist notwendig mit Wärme identisch! Wir haben es entdeckt, aber es hätte nicht anders sein können. >Goldbachsche Vermutung, >notwendig a posteriori. I 116 Physikalische Wahrheiten sind notwendig: Bsp Wärme = Molekülbewegung - aber dies ist keine Analogie zu Geist-Gehirn-Identitäten. >Identitätstheorie/Kripke, >Schmerz/Kripke. I 116 Def Notwendigkeit/Kripke: Notwendig sind solche Identitätsbehauptungen, in denen beide Ausdrücke starr designieren. Bsp "Wasser ist H20". Wasser hätte nicht etwas anderes sein können. Es ist für Wasser wesentlich, dass es der Stoff mit der atomaren Struktur ist. Wo es kein H20 gibt, gibt es kein Wasser. >Starrheit. --- Frank I 121f Notwendig/Kripke: Notwendig sind Verbindungen, die mit zwei oder mehr starren Bezeichnungsausdrücken gebildet werden, Bsp dass Schmerz sich so anfühlt, wie es sich für uns anfühlt. Tradition: Der Gehirnzustand könnte auch ohne Schmerz auftreten. I 122 Notwendig/wesentliche Eigenschaften/KripkeVsTradition: Die Art des Herausgreifens beim Schmerz (durch Erlebnis) und beim Gehirnzustand (Konfiguration von Molekülen) ist in beiden Fällen essentiell und nicht akzidentiell. Der Gehirnzustand könnte durch kontingente Tatsachen herausgegriffen werden, aber nicht der Schmerz. --- Kripke I 144 Notwendige Eigenschaften müssen nicht zur Bedeutung gehören! (Das Periodensystem wurde später entdeckt). Wissenschaftliche Entdeckungen ändern nicht die Bedeutung! Bedeutung erwächst nicht aus Eigenschaften! >Bedeutung/Kripke, >Eigenschaft/Kripke. --- Stalnaker I 188 Notwendig a posteriori/Kripke/Stalnaker: Klassische Fälle sind z.B. Aussagen, die Namen enthalten Bsp Hesperus = Phosphorus (s.u.: Sie wurden durch verschiedene Kausalketten festgelegt). Aussagen über natürliche Arten: Bsp Das Atomgewicht von Gold ist 79. >Morgenstern/Abendstern, >Natürliche Art. |
Kripke I S.A. Kripke Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981 Kripke II Saul A. Kripke "Speaker’s Reference and Semantic Reference", in: Midwest Studies in Philosophy 2 (1977) 255-276 In Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993 Kripke III Saul A. Kripke Is there a problem with substitutional quantification? In Truth and Meaning, G. Evans/J McDowell Oxford 1976 Kripke IV S. A. Kripke Outline of a Theory of Truth (1975) In Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg) Oxford/NY 1984 Fra I M. Frank (Hrsg.) Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994 Stalnaker I R. Stalnaker Ways a World may be Oxford New York 2003 |
| Redundanztheorie | Brandom | I 433f Redundanztheorie/Brandom: VsPragmatismus: dieser hat nicht erkannt, dass die Signifikanz der entsprechenden Behauptungen die gleiche sein muss - VsRamsey: Bsp "Die Goldbachsche Vermutung" ist nicht äquivalent mit "Die Goldbachsche Vermutung ist wahr" - Lösung: > Zitattilgung/Brandom, > Menge von Sätzen. |
Bra I R. Brandom Expressive Vernunft Frankfurt 2000 Bra II R. Brandom Begründen und Begreifen Frankfurt 2001 |
| Sinn | Frege | Dummett III 56ff Sinn/Frege: Sinn hat zwei Argumente. 1. Der Satz ist die kleinste Einheit. 2. Wahrheit spielt die entscheidende Rolle bei der Erklärung der Bedeutung. >Fregescher Sinn, >Fregesche Bedeutung. Sinn: Der Sinn ist Bestandteil der Bedeutung und relevant für Wahrheit oder Falschheit. Die Bedeutung eines Satzes als solche bestimmt nicht die Wahrheit. Der Sinn bestimmt also nur die Wahrheitsbedingungen. Die Wahrheit hängt auch von der Beschaffenheit der Welt ab. Wenn der Sinn den semantischen Wert bestimmt, ist der Beitrag der Welt bereits vorausgesetzt. >Semantischer Wert, >Wahrheitswert, >Bedeutung. Dummett III 64 Sinn/Bezug/Frege: 1. Das Argument (Ein Satz ist die kleinste Sinneinheit) hat zwei Prämissen: a) alles prädikative Wissen beruht auf propositionalem Wissen. b) Für bestimmtes prädikatives Wissen gibt es mehr als nur eine Proposition. Daher ist keine bloße Kenntnis des Bezugs möglich. Dummett III 74 Sinn/Dummett: Sinn entsteht nicht nur durch eine Verifikationsmethode, sondern durch Begreifen, welche Umstände verwirklicht sein müssen (Bsp Goldbachsche Vermutung). Sinn/Bezug/Bivalenz/Dummett: Zweiwertigkeit: Problem: Nicht jeder Satz hat einen solchen Sinn, dass wir ihm im Prinzip, wenn er wahr ist, als wahr erkennen können (Einhorn, Goldbachsche Vermutung), aber Freges Argument hängt gar nicht von Zweiwertigkeit ab. >Bivalenz. Dummett III 76 Zweiwertigkeit gilt allerdings doch für Elementarsätze: Wenn hier der semantische Wert die Extension ist, muss aber nicht entschieden werden können, ob das Prädikat zutrifft oder nicht. Die Anwendung kann vielleicht nicht effektiv entschieden werden, aber das (undefinierte) Prädikat kann verstanden werden, ohne den semantischen Wert (hier: Wahrheitswert) zuteilen zu können. Daher gibt es eine Unterscheidung von Sinn und semantischem Wert. Dummett III 133 Sinn/Frege/Dummett: Der Sinn wird durch die Gegebenheitsweise (GW) konstituiert, ist aber nicht mit ihr identisch. >Gegebenheitsweise. Husted V 100f Bedeutung/Sinn/Frege/Husted: Wenn beide gleich wären, könnte ein Satz nichts mitteilen, was jeder, der den Namen versteht, nicht bereits wüsste. Die Bedeutung eines Namens: ist der Gegenstand. Dass ein Name für einen Gegenstand steht ist eine Folge, nicht Teil des Umstands, dass er einen Sinn hat. Husted V 103 Frege: Der Sinn des Satzes ist gleich der Wahrheitsbedingung: was müsste der Fall sein, wenn der Satz wahr wäre? >Sinn/Dummett, > Verstehen/Wittgenstein. Verstehen: wissen, was der Fall sein muss. |
F I G. Frege Die Grundlagen der Arithmetik Stuttgart 1987 F II G. Frege Funktion, Begriff, Bedeutung Göttingen 1994 F IV G. Frege Logische Untersuchungen Göttingen 1993 Dummett I M. Dummett Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992 Dummett II Michael Dummett "What ist a Theory of Meaning?" (ii) In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Dummett III M. Dummett Wahrheit Stuttgart 1982 Dummett III (a) Michael Dummett "Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (b) Michael Dummett "Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144 In Wahrheit, Stuttgart 1982 Dummett III (c) Michael Dummett "What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (d) Michael Dummett "Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (e) Michael Dummett "Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Husted I Jörgen Husted "Searle" In Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993 Husted II Jörgen Husted "Austin" In Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993 Husted III Jörgen Husted "John Langshaw Austin" In Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993 Husted IV Jörgen Husted "M.A. E. Dummett. Realismus und Antirealismus In Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke (Hg) Hamburg 1993 Husted V J. Husted "Gottlob Frege: Der Stille Logiker" In Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke (Hg) Reinbek 1993 |