| Begriff/ Autor/Ismus |
Autor |
Eintrag |
Literatur |
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| Dualismus | Schiffer | I 151 Eigenschafts-Dualismus/Schiffer: nimmt gleichzeitig physikalistische und irreduzible mentale (intentionale) Eigenschaften an. >Eigenschaftsdualismus. SchifferVs: Eigenschaftsdualismus ist überflüssig, führt zu Überdetermination. >Überdetermination. I 156ff Sententialistischer Dualismus/Schiffer: wahre Sätze über Glauben statt existierende Glaubens-Eigenschaften. >Substitutionale Quantifikation, >Glauben, >Glaubenseigenschaften. |
Schi I St. Schiffer Remnants of Meaning Cambridge 1987 |
| Natürliche Arten | Schiffer | I 37 Beschreibungstheorie/natürliche Art/Zwillingserde/Schiffer: keine Lösung: "die Wesen, die kospezifisch mit den so und so aussehenden Wesen sind, denen ich begegnet bin". >Zwillingserde, >Beschreibungstheorie, >Identifikation, >Referenz. Dann referiert "Katze" auf beides! (Auf Katzen und Zwillingserden-Katzen). - Das geht nicht (s.u.). Glauben darf dabei nicht einstellig sein, dann wäre er nicht auf die Person indiziert - (dann hätten beide sowieso denselben Glauben). >Überzeugungen. I 41 Natürliche Art/Glauben/Überzeugung/Schiffer: Problem: Die Theorien von Kripke/Putnam für natürliche Arten sind für Glaubensprädikate ungeeignet. Kripke: Bsp ursprünglicher Begriff "Hund": "diese Art Ding" - (paradigmatische Instanzen). >Theorie der Kennzeichnungen, >Kennzeichnungstheorie/Russell, >Natürliche Art/Kripke, >Natürliche Art/Putnam, >Zwillingserde/Putnam, >Glaubenseigenschaften. I 54 Natürliche Art/Proposition/Glauben/Schiffer: Bsp Tanya glaubt, dass Gustav ein Hund ist - Problem: die Proposition kann nicht der Glaubensinhalt sein, denn es gibt keine Darstellung der Rolle, die der Natürliche-Art-Begriff "Hund" hier spielt 1. Möglichkeit: Dass-Satz mit Prädikat, das auf Eigenschaft (Hundheit) referiert - (Klassisch: diese werden direkt in die Proposition eingeführt). 2. Frege: Proposition enthält nicht Hundheit, sondern eine Weise des Gegebenseins, die das ist, wie Tanya sich Hundheit vorstellt (Glauben de re!) Problem: Dann referiert der Dass-Satz nicht auf den vollständigen Inhalt des Glaubens, sondern z.B. (Em)(m ist eine Weise des Gegebenseins von Hundheit & B (Tanya, )) ((s) Man weiß nicht, wie Tanya sich einen Hund vorstellt) - dann kann (3) nicht der Inhalt des Glaubens sein: (3) ‹Gustav, die Eigenschaft, ein Hund zu sein› Natürliche Art: Es kann sein, dass es gar keine nicht-pleonastische sprachunabhängige Eigenschaft gibt, ein Hund zu sein. I 55 Natürliche Art/Wittgenstein/Putnam/Kripke: Nicht durch Beobachtungstermini (bzw. beobachtbare Eigenschaften) zu definieren. - Denn uns fehlen geeignete Ausdrücke für hundemäßige Erscheinungen und Verhalten. Richtig: Eigenschaften der Bekanntschaft/Russell. >Bekanntschaft. |
Schi I St. Schiffer Remnants of Meaning Cambridge 1987 |
| Semantik | Schiffer | I 13 Semantische Eigenschaft/Schiffer: z. B. Inhalt haben. - Wahrheits-theoretische Eigenschaft: wahr sein. >Semantische Eigenschaft. I 14 Relationstheorien/Intentions-basierte Semantik/IBS/Grice: Lösung: semantische Eigenschaften (sE) sind zugelassen, wenn sie nicht aus der öffentlichen Sprache stammen - dann nicht zirkulär. Nicht-öffentlich: Propositionen Öffentlich: Sätze. I 221 Verifikationistische Semantik/Dummett/Schiffer: (nicht wahrheits-theoretisch): Verifikations-Bedingungen statt Wahrheitsbedingungen. >Verifikationsbedingungen, >Wahrheitbedingungen. DummettVsDavidson: Die Bedeutungstheorie muss keine Wahrheitstheorie enthalten. >Bedeutungstheorie, >Wahrheitstheorie. I 241 Intentionalität/Semantik/Schiffer: semantische Begriffe können in Begriffen von propositionalen Einstellungen definiert werden - aber nicht umgekehrt. Es gibt keine propositionale Einstellungen als Glaubensobjekte oder als Glaubens-Eigenschaften. >Glaubenseigenschaften, >Glaubensobjekte, >Intentionalität. |
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