Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Literatur
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Gemeinschaft Blackburn Esfeld I 119
Gemeinschaft/Individuen/Simon Blackburn: (S. Blackburn, "The Indivdual strikes back", Synthese, vol 58, No. 3, 1984 pp. 281-301): These: Mitglieder einer Gemeinschaft verhalten sich zueinander wie zeitliche Phasen eines Individuums. (Korrekturen sind möglich). Privatsprache/Regelfolgen/BlackburnVsKripke/BlackburnVsWittgenstein: Daher kann ein Individuum isoliert betrachtet genauso Regeln folgen wie eine Gemeinschaft.
KripkeVs: jemand könnte gestern der Addition gefolgt sein und heute der Quaddition folgen. Im Lichte der Regel, der sie jetzt zu folgen versucht, kann sie frühere Handlungen als korrekt/inkorrekt beurteilen, aber was auch immer ihr in diesen Urteilen jetzt korrekt /inkorrekt scheint, das ist korrekt oder inkorrekt.
I 120
EsfeldVsBlackburn: eine soziale Lösung steht für den isolierten Skeptiker nicht zur Verfügung. (Sanktionen). Es kann keine Konvergenz ausgehandelt werden. Die gegenwärtigen Dispositionen haben immer eine privilegierte Stellung! Dasselbe gilt für die Simulation einer anderen Person: sie kann keine Rückmeldung geben.
I 121
Privatsprache/Regelfolgen/Esfeld: zweiter Grund, warum ein Individuum in Isolation keine Nicht Übereinstimmung feststellen kann: ich mag jetzt nicht disponiert sein, eine Eigenschaft F zu prädizieren, früher aber schon (wobei sich das betreffende Ding nicht geändert habe). Problem: wieso ist das nicht ein Fall von Nicht Übereinstimmung mit mir selbst.
Pointe: was als Veränderung eines Dings zählt, ist nicht unabhängig davon bestimmt, dass begrifflicher Inhalt bestimmt ist. Um den Wechsel festzustellen, muss begrifflicher Inhalt bestimmt sein.

Blckbu I
S. Blackburn
Spreading the Word : Groundings in the Philosophy of Language Oxford 1984

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002
Kripkes Wittgenstein Esfeld I 99ff
Kripkes Wittgenstein: Jede endliche Reihe von Beispielen genügt unendlich vielen logisch möglichen Regeln. Kripke geht nicht von Verhalten, sondern von Absicht aus: Woher weiß man selbst, dass man 125 sagen soll, wenn man beabsichtigt, im Einklang mit seinen früheren Antworten zu handeln? Es gibt hier nichts Mentales, das den Inhalt bestimmt. Bei unendlich vielen Möglichkeiten gibt es keinen begrifflichen Inhalt. Ein Begriff ist aber unabhängig von bestimmter Anwendung.
I 102
Kripkes Wittgenstein: Dispositionen/Kripke: Dispositionen helfen nicht, da sie ebenfalls begrenzt sind - wieso wäre die Handlung, zu der man disponiert ist, die, die man tun sollte? Form/KripkeVsAristoteles: gleiches Problem: Wie sollte man die richtigen "natürlichen Eigenschaften" erkennen? (> Normativitätsproblem)
I 105f
Kripkes Wittgenstein/skeptische Lösung: Kripkes Wittgenstein ergibt nur Behauptbarkeitsbedingungen, keine Wahrheitsbedingungen, also keine Fakten, die Aussagen über Bedeutung wahr machen. Esfeld: Lösung: Die soziale Praxis ist der mittlere Weg zwischen skeptischer Lösung (Nonfaktualismus) und direkter Lösung, die die Fakten der Bedeutung in der Ausstattung der Welt zu finden versucht. KripkeVs: Man könnte heute Addition und gestern Quaddition haben: Was immer im jeweiligen Moment korrekt erscheint, ist korrekt. Gegenwärtige Dispositionen haben immer eine privilegierte Stellung. Veränderung ist nicht unabhängig vom begrifflichen Inhalt. Um Wechsel festzustellen, muss dieser zuerst feststehen. Siehe auch >Privatsprache, >Regelfolgen.

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002
Kripkes Wittgenstein Katz Esfeld I 102
Disposition/Regel/Regelfolgen/Kripkes Wittgenstein/Esfeld: KripkeVsDispositionen: (1982): helfen nicht, da sie ebenfalls begrenzt sind. Sie können auch nicht das Normativitäts Problem lösen: wieso wäre die Handlung, die man zu tun disponiert ist, die , die man tun sollte, wenn man der Regel zu folgen beabsichtigt? Keine Unterscheidung korrekt/inkorrekt möglich.
Kripke: ist hier weiter als Quine, der sich auf das Verhalten beschränkt (in Word and Object, explizit auf Wittgenstein bezogen).
I 103
Bedeutung/Inhalt: wenn man annimmt, dass sie platonische Gegenstände wären, verlagert man nur das Problem: Wie kann eine Person diese Sinne erfassen? Was macht es, dass eine endliche Folge mentaler Akte den richtigen Sinn erfassen? (Bsp Addition). Katz: schlägt vor. dass solche platonische Gegenstände (Fregesche Sinne) selbst finit sind.
VsKatz: jede endliche Folge kann mehr als einen solchen Sinn ausdrücken. Was unterscheidet das Erfassen von Addition vom Erfassen von Quaddition? Siehe auch >Privatsprache, >Regelfolgen.

Katz I
Jerrold J. Katz
"The philosophical relevance of linguistic theory" aus The Linguistic Turn, Richard Rorty Chicago 1967
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974

Katz II
Jerrold J. Katz
Jerry Fodor
Sprachphilosophie und Sprachwissenschaft
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Katz III
Jerrold J. Katz
Jerry Fodor
The availability of what we say in: Philosophical review, LXXII, 1963, pp.55-71
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Katz V
J. J. Katz
The Metaphysics of Meaning

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002
Kripkes Wittgenstein Schiffer I 174
Glauben/Meinen/Tatsache/Nonfaktualismus/Kripkes Wittgenstein/Schiffer: es gibt einfach keine Eigenschaft, die dem bedeutungsvollen Prädikat "glaubt, dass Harvard nicht in Miami liegt" entspricht, und keine Tatsache, die dem entsprechenden geschlossenen Satz entspricht. Quaddition: für die Vergangenheit gab es keine Tatsache und a fortiori auch nicht für die Gegenwart. - Problem: dann ist es nicht so, dass er Addition statt Quaddition meinte.
Lösung: "Tatsache" zweideutig: hier sowohl pleonastisch als auch nicht-pleonastisch.
I 176
Nonfaktualismus /Lösung: es gibt keine (nicht-pleonastische) Eigenschaft die ontologisch oder begrifflich von dem Prädikat getrennt und durch es ausgedrückt wird. - Direkte Lösung: physikalistische Reduktion - diese ist beim Meinen unmöglich. Siehe auch >Privatsprache, >Regelfolgen.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
Kripkes Wittgenstein Stegmüller Stegmüller IV 15
Skeptische Lösung/Kripke’s Wittgenstein/KW/Kripkenstein/Stegmüller: Berufung auf gemeinschaftlichen Begriffsgebrauch und Regelfolgen statt auf "Tatsachen" und Wahrheitsbedingungen.
IV 19f
"Bizarre Skepsis" KW/Stegmüller: Bsp "Quus": in Additionen größerer Zahlen könnte immer 7 herauskommen, nur, dass solche zahlen in der Vergangenheit noch nie addiert wurden - daher wissen wir selbst nicht, ob wir die Addition oder die "Quaddition" anwenden - bisher wurden nur endlich viele Fälle befolgt - eine Ausdehnung auf unendlich viele Fälle erlaubt unendlich viele abweichende Interpretationen der bisherigen Praxis, die die bisherigen Fälle miterklären, aber für die Zukunft Abweichungen voraussagen - Pointe: dann habe ich in der Vergangenheit etwas anderes gemeint, als ich zu meinen glaubte -
IV 23
Kripkes Wittgenstein: falsche Lösungen: 1. "Tue, was Du in der Vergangenheit auch getan hast": das tut er ja! - 2. Algorithmus (Rechenverfahren): diesen muss man doch irgendwie gelernt haben! - Ich kann eben nicht wissen, dass ich in der Vergangenheit dabei die "Standardinterpretation" gemeint habe - 3. Ausschluss falscher Regeln: könnte nur durch weitere Regel erfolgen: Rückkehr des alten Problems.
IV 27
Pointe: dass der gegenwärtige Gebrauch der richtige ist, wird gar nicht in Zweifel gezogen!
IV 35ff
Kripkes Wittgenstein/Disposition/KripkeVsRyle: die entscheidenden Dispositionen wurden in der Vergangenheit erworben - der Unterschied bestand schon in der Vergangenheit - KripkeVsRyle: 1. Dispositionen sind überhaupt irrelevant - a) wenn ich eine Hypothese über meine Dispositionen habe, weiß ich immer noch nicht, ob diese statt einer anderen die richtige ist.
IV 37
b) wenn wir "die Vergangenheit ruhen" lassen wollten und bloß fragen, was mir jetzt richtig erscheint, verlieren wir den Begriff "richtig".
IV 38
Kripke: Pointe: ich habe immer dieselben Dispositionen gehabt!
IV 47
Kripkes Wittgenstein/KripkeVsDispositionstheorie: wenn man Meinen so versteht, dass was ich jetzt meine bestimmt, was ich in Zukunft meinen soll, dann ist das normativ, nicht deskriptiv. IV 50 KW: keine Tatsache: auch ein "allwissendes Wesen" könnte nicht wissen, was wir meinen - die Tatsache des Meinens gibt es nicht.
IV 63
Kripkes Wittgenstein/VsIntrospektion/Stegmüller: zwei Leute können in ihren inneren Erlebnissen völlig übereinstimmen, und dennoch kann der eine "plus" und der andere "Quus" meinen - Erlebnisinhalt: kann uns auch nichts über die Behandlung neuer Fälle sagen - Erfassen einer Bedeutung ist kein Erlebnis.
IV 65
Bsp Erlebnis: der Anfänger hat ein anderes als der Fortgeschrittene, z.B. beim Vorlesen - aber: das Gefühl "ich kann lesen" ist keine hinreichende Bedingung für wirkliches Lesen
IV 72
Kripkes Wittgenstein: für den Platonismus existieren Tatsachen, dennoch Problem des Zugangs zu diesen Entitäten: nicht eindeutig, ob ich den richtigen Sinn erfasse. Siehe auch >Privatsprache, >Regelfolgen, >Quaddition.

Carnap V
W. Stegmüller
Rudolf Carnap und der Wiener Kreis
In
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd I, München 1987

St I
W. Stegmüller
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd I Stuttgart 1989

St II
W. Stegmüller
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd 2 Stuttgart 1987

St III
W. Stegmüller
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd 3 Stuttgart 1987

St IV
W. Stegmüller
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd 4 Stuttgart 1989
Kripkes Wittgenstein Wright I 264ff
Kripkes Wittgenstein: kein Verhalten lässt auf innere Regeln (in der Vergangenheit) über Addition schließen, daher auch keine Regeln über Bedeutung, auch nicht in der Gegenwart, daher auch nicht über Wahrheit!
I 269
Kripkes Wittgenstein: 2.Vs: der skeptische Gedanke macht sich einer Verwechslung von Erwähnung und Gebrauch schuldig: und zwar in dem er folgert, dass all das, was für Bedeutungen gilt, auch für Wahrheit gilt. Siehe auch >Privatsprache, >Regelfolgen, >Quaddition.

WrightCr I
Crispin Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WrightCr II
Crispin Wright
"Language-Mastery and Sorites Paradox"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

WrightGH I
Georg Henrik von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008
Regeln Rorty VI 53
Addition/Wittgenstein: alle bisherigen Additionen können so aufgefasst werden, als entsprächen sie zahllos verschiedenen Regeln für dein Gebrauch von "plus". > jedes kausale Geschehen kann vielen Input-Output-Funktionen gerecht werden. >Quaddition, >Kripkes Wittgenstein, >Regelfolgen.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Verlässlichkeitstheorie Schiffer I 83
SchifferVsVerlässlichkeit: (als Schlüssel zur Repräsentation, Bsp Benzinuhr: es sind falsche Wahrheitsbedingungs-Funktionen möglich: E-Funktionen, die nicht Situationen zuschreiben, sondern falsche Wörter: Bsp Schnee ist weiß/Kohle ist weiß - (für Mentalesisch). - Auch unter "optimalen Bedingungen" - Dann ist ungewiss, ob Verlässlichkeit auf falschem Weg zustande gekommen ist.
I 83ff
Arthritis/Verlässlichkeit/Mentalesisch/Relationstheorie/SchifferVsFodor: ...+... - Alfred denkt in seinem Idiolekt. - Nehmen wir die zweite Funktion g an, die Arthritis eine Bedingung zuweist, die wir mit shmarthritis (rheuma-artig) verbinden. - Dann: man kann nicht feststellen, ob Alfred verlässlicher nach f (Zuschreibung von Wahrheitsbedingungen) oder nach g (Zuschreibung falscher Wörter) ist. Bedingung (c): eine M- Funktion f ist die Wahrheitsbedingungs-Funktion für x’ lingua mentis M gdw. (ein bevorzugtes Gleichgewicht von) der Kopf-Welt- und der W-K-Verlässlichkeit von x (in M denkend) mit Bezug auf f ist größer als mit Bezug auf irgendeine andere M-Funktion ist weder hinreichend noch notwendig. - Wir wissen nicht, nach welcher Zuschreibungsfunktion der Sprecher vorgeht. - Wie bei > Quaddition.
I 87
Quaddition/Verlässlichkeit/Relationstheorie/Glauben/Schiffer: wenn Ralph nichts von Mathematik versteht: Es gibt gar keinen Unterschied zwischen zwei Zuschreibungsfunktionen (a) richtige Addition, b) Quaddition). - Weil sie für überschaubare Zahlen dieselben werte liefern -und für unfassbar große Zahlen nicht unterscheidbar sind, weil unfassbar.
I 104
SchifferVsVerlässlichkeitstheorie: die funktionale Relation, die von der Verlässlichkeitstheorie mit "wahr von" korreliert wird, hat als eine ihrer Realisierungen >"Arthritis"/"shmarthritis". - Lösung: es muss eine "ausgezeichnete Rolle" geben.
I 104
Verlässlichkeitstheorie/Schiffer: Lösung: Angemessenheit durch Disquotationsschema. - Wahrscheinlichkeit, dass M-Funktion f* besteht ist hoch, gegeben, dass x s glaubt, und f*(s) z.B. über den Aktienmarkt ist. - ((s) D.h. wir nehmen an, dass die Leute meist etwas wahres glauben und wissen, wovon sie reden).
I 105
Field: wenn funktionale Theorie für Mentalesisch, dann ist eine Verlässlichkeitstheorie unverzichtbar.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987