Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

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Autor
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Literatur
Literatur
Objektivität Wright I 139
Subjektiv/objektiv/Wright: Warum drücken wir nicht einfach alle unsere Meinungen über das Komische mit "ich finde.." aus? Antwort: Es ist nützlich, die objektivierte Form der Gemeinschaft zu haben, denn oft können wir durchaus zu Recht eine gemeinschaftliche Reaktion auf das Komische annehmen.
>Sprachgemeinschaft, >Sprachverhalten, >Sprachgebrauch, >Bedeutung, >Referenz.
I 139/40
Es gibt Begriffe, die zu einfach sind, um darüber zu streiten : Bsp der Gehalt arithmetischer Behauptungen wie "57 + 65 = 122" sagt nichts über Konsens und hat dafür keine logischen Folgen. >Arithmetik/Wittgenstein.
Es gäbe dafür aber auch keinen Maßstab der Korrektheit zu erfüllen, wenn nicht auf jener basalen Ebene Konsens vorausgesetzt werden könnte.
>Korrektheit/Wright.
I 216
Repräsentation/Wright: Im Gegensatz dazu hat der Repräsentationscharakter von Urteilen etwa Bsp über die Formen eines Kinderpuzzles genau damit zu tun: wie verschieden auch immer wir biologisch konstituiert sein mögen, oder welche Naturgesetze wirksam wären, die Unterschiedlichkeit der Urteile müsste als Symptom für kognitive Fehlfunktion aufgefasst werden. >Kognitive Nötigung, >Urteile, >Wissen, >Kompetenz, >Naturgesetze.

WrightCr I
Crispin Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WrightCr II
Crispin Wright
"Language-Mastery and Sorites Paradox"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

WrightGH I
Georg Henrik von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008
Regeln Wittgenstein Wright I 287
Addition/Arithmetik/Wittgenstein: Dieser stigmatisiert eine "ideal-starre Maschine" oder einen "philosophischen Superlativ" der Regeln, nämlich die Idee, dass solch rein begriffliche Einigkeit und Uneinigkeit nicht in ontologischer Weise auf Tatsachen beruhen, die in der menschlichen Natur liegen. Wright: besser: Wir müssen zulassen, dass solche Dinge auf eine Weise fest bestimmt sind, die Menschen vielleicht prinzipiell nicht erkennen können, dass sie aber doch Raum lassen für die Idee, dass ihre Konstitution selbst irgendwie abhängig ist von den wechselhaften Umständen in Zusammenhang mit sub-kognitiven Fähigkeiten der Menschen.

Newen I 32
Regeln/Wittgenstein: (Gebrauchstheorie): Regeln sind zentral, weil der Gebrauch meist sehr stabil ist. >Gebrauch.

Hintikka I 242
Regeln/Wittgenstein/Hintikka: mittlere Periode: Problem: Regeln dürfen nicht zu einem "Mittelwesen" werden. Blaues Buch: Regeln sind nicht bloßer Drill - statt dessen: Die Regel ist in das Verstehen, gehorchen usw. eingebaut - später Vs: Problem: Das führt zum Regress.
>Regress.
Später: Philosophische Untersuchungen §§ 143-242: Eine Regel folgen ist analog dem einen Befehl befolgen.
>Befehle.
I 340
Regeln/Sprachspiel/Sprache/Wittgenstein/Hintikka: Sprachspiele haben Vorrang vor Regeln. >Sprachspiele.
II 62
Regel/Musik/Wittgenstein: Die Regel steckt weder im Ergebnis des Spielens, noch im Ergebnis plus Partitur. - Sondern in der Intention, die Partitur zu spielen - die Regel ist in allen Einzelfällen enthalten - sie kann daher nicht isoliert werden.
Wittgenstein II 106
Regel/Realität/Welt/Wittgenstein: Eine Regel steht nicht so in Relation zur Realität, dass wir schauen könnten, ob sie übereinstimmen oder nicht. - Wir gestalten die Grammatik der Farbwörter nicht nach dem Vorbild der Realität. - Sonst könnte man sagen: "Diese Eigenschaften haben diese Art von Grammatik". Die für "rot" usw. geltenden Regeln sind durch nichts zu rechtfertigen, was sich über Farben sagen lässt. >Grammatik, >Rechtfertigung.
II 113
Regel/Wittgenstein: Widersprüche bestehen zwischen Regeln - nicht zwischen einer Regel und der Realität. >Realität, >Widersprüche.
II 201
Bedeutung/Regel/hinweisende Definition/Wittgenstein: Eine (einzige) Regel ist nicht hinreichend, um die Bedeutung anzugeben. - Eine solche Regel würde durch eine hinweisende Definition gegeben. - Daher ist eine hinweisende Definition keine Definition - nicht hinreichend: Bsp "Dies ist soz". - Lösung: hinreichend: "Diese Farbe ist soz": es muss klar sein, für welche Art von Ding das Wort steht. - Pointe: Differentia/Genus: Problem: Wie sollen wir entscheiden, was das Genus ist? II 251 Regel/Naturgesetz/Wittgenstein: Regeln sind nicht starr wie Naturgesetze.
Naturgesetze: sind von uns unabhängig.
>Naturgesetze.
II 346
Regel/Wittgenstein: Eine Regel ist kein Verbot oder Erlaubnis - keine Aussage. >Aussagen.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960

WrightCr I
Crispin Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WrightCr II
Crispin Wright
"Language-Mastery and Sorites Paradox"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

WrightGH I
Georg Henrik von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008

New II
Albert Newen
Analytische Philosophie zur Einführung Hamburg 2005

Newen I
Albert Newen
Markus Schrenk
Einführung in die Sprachphilosophie Darmstadt 2008

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989
Repräsentation Wright I 139/40
Es gibt Begriffe, die zu einfach sind, um darüber zu streiten : Bsp der Gehalt arithmetischer Behauptungen wie "57 + 65 = 122" sagt nichts über Konsens und hat dafür keine logischen Folgen. >Arithmetik/Wittgenstein.
Es gäbe dafür aber auch keinen Maßstab der Korrektheit zu erfüllen, wenn nicht auf jener basalen Ebene Konsens vorausgesetzt werden könnte.
I 216
Repräsentation/Wright: ...im Gegensatz dazu hat der Repräsentationscharakter von Urteilen etwa Bsp über die Formen eines Kinderpuzzles genau damit zu tun: wie verschieden auch immer wir biologisch konstitutiert sein mögen, oder welche Naturgesetze wirksam wären, die Unterschiedlichkeit der Urteile müsste als Symptom für kognitive Fehlfunktion aufgefasst werden. >Kognitive Nötigung, >Korrektheit/Wright.
I 284
Verstehen/Repräsentation/Wittgenstein: Verstehen ist eher durch einen "Sinn für" etwas (Wright: z.B. Humor) zu erklären als durch Repräsentation von etwas, bzw. durch Wahrnehmung. >Verstehen.
Wright: Verschwindet dieses vielleicht Subkognitive nicht, wenn wir es metasprachlich formulieren?
>Metasprache.

Rorty VI 41 ff
Repräsentation/Wright: nicht bloß zulässige Formulierung, sondern philosophisch korrekte, zweistellige Betrachtungsweise des Wahrheitsprädikats. >Wahrheitsprädikat.
(DavidsonVsSchema/Inhalt (3. Dogma): "wahr" darf nicht zweistellig sein!)
>Schema/InhaltDavidson.

WrightCr I
Crispin Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

WrightCr II
Crispin Wright
"Language-Mastery and Sorites Paradox"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

WrightGH I
Georg Henrik von Wright
Erklären und Verstehen Hamburg 2008

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000