| Begriff/ Autor/Ismus |
Autor |
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| Antirealismus | Putnam | VI 393 Antirealismus/AR/AntirealismusVsPhänomenalismus/DummettVsHusserl: Es gibt keine Basis von "harten Tatsachen" (DummettVsSinnesdaten). >Sinnesdaten, >Tatsache. Verstehen/Dummett: Einen Satz verstehen heißt zu wissen, was seine Verifikation wäre. >Verifikation. Pointe: Der Satz wird verifiziert, indem er ausgesprochen wird ((s) in den und den Umständen). Dennoch ist dies nicht unkorrigierbar; der Satz muss auch nicht bivalent sein. >Bivalenz, >Unkorrigierbarkeit. Weiche Tatsache/Putnam: Eine weiche Tatsache ist die Selbstbestätigung von Beobachtungssätzen. Pointe: Dabei wird der realistische Begriff von Wahrheit und Referenz gar nicht gebraucht. >Beobachtungssatz, >Referenz. Daher gibt es auch nicht das Problem der "richtigen" (intendierten) Referenz-Relation. Wenn wir Referenz à la Tarski einführen, wird aber "'Kuh' referiert auf Kühe" eine Tautologie. Vorteil: Dann brauchen wir für das Verstehen keinen metaphysischen Realismus. >Metaphysischer Realismus. Verifikationismus: Der Verifikationismus muss dann auch in der Metasprache angewendet werden. D.h. wir können keine harten Tatsachen (auch keine Sinnesdaten) verwenden. Sonst greift Wittgensteins Privatsprachen-Argument. >Metasprache, >Privatsprache. --- I (d) 124 Antirealismus/Dummett/Putnam: (wie Intuitionismus): Der Antirealismus verlangt, dass ein Verifikationsverfahren beherrscht wird. Problem: Wir können niemals sagen, worin die Kenntnis der Wahrheitsbedingungen (WB) besteht. >Satz von Löwenheim. Dies ist kein Problem für den Antirealismus, da er am Verfahren orientiert ist, das immer neu gefunden werden muss. Er muss nur von Modellen der Verifikation abschwören. Mit einer reichen Metasprache kann er Tarski-Definitionen einführen, die vom Modell unabhängig sind. Damit kann er dann wieder über Modelle reden. I (d) 125 Er kann sogar Referenz à la Tarski definieren. >Wahrheitsdefinition/Tarski. --- I (e) 150 Antirealismus/Wahrheit/Dummett: Über Tarskis interner (tautologischer) Äquivalenz brauchen wir einen "externen" Begriff der Wahrheit (oder Richtigkeit): gerechtfertigte Behauptbarkeit. Wir brauchen ihn nicht einfach durch Sachverhalte, sondern durch wahrgenommene und begriffene Sachverhalte. Es geht um Rechtfertigungsbedingungen, nicht um geist-externe Wahrheitsbedingungen. >Behauptbarkeit. |
Putnam I Hilary Putnam Von einem Realistischen Standpunkt In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993 Putnam I (a) Hilary Putnam Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973) In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (b) Hilary Putnam Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (c) Hilary Putnam What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194. In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (d) Hilary Putnam Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482. In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (e) Hilary Putnam Reference and Truth In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (f) Hilary Putnam How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (g) Hilary Putnam Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982) In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (h) Hilary Putnam Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (i) Hilary Putnam Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (k) Hilary Putnam "Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam II Hilary Putnam Repräsentation und Realität Frankfurt 1999 Putnam III Hilary Putnam Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997 Putnam IV Hilary Putnam "Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164 In Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994 Putnam V Hilary Putnam Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990 Putnam VI Hilary Putnam "Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98 In Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994 Putnam VII Hilary Putnam "A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43 In Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994 SocPut I Robert D. Putnam Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000 |
| Behauptbarkeit | Dummett | III (a) 35 Behauptbarkeit/Dummett: Beim Umgang mit Variablen, wo spezieller Wert unberücksichtigt ist (>Quantifikation ((s) >Quasianführung)) kann es nicht um Wahrheit gehen, (> Alles was er sagte) - sondern um Behauptbarkeit - ((s) Keine Proposition wird vorgebracht). III (c) 109 Gerechtfertigte Behauptbarkeit/Gettier: Nicht jede triftige Rechtfertigung ist hinreichend, man muss zusätzlich in geeigneter Beziehung zum Gegenstand stehen. |
Dummett I M. Dummett Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992 Dummett II Michael Dummett "What ist a Theory of Meaning?" (ii) In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Dummett III M. Dummett Wahrheit Stuttgart 1982 Dummett III (a) Michael Dummett "Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (b) Michael Dummett "Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144 In Wahrheit, Stuttgart 1982 Dummett III (c) Michael Dummett "What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (d) Michael Dummett "Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (e) Michael Dummett "Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 |
| Behauptbarkeit | Putnam | Rorty I 307 Begründete Behauptbarkeit/Putnam: (laut Rorty): Wenn man sich darauf zurückzieht kann man sagen, dass sich Bsp "X ist Gold" zu Archimedes Zeiten begründet behaupten lässt, und heute nicht mehr begründet behauptbar ist. Aber die Aussage, dass X in der Extension von Gold lag, müsste er genauso wie die Aussage, dass "X ist Gold" wahr war, als sinnlos verwerfen. >de re, de dicto. Putnam verfolgt laut Rorty 3 Gedankengänge: 1. Putnam ist gegen die Konstruktion von "wahr" als Sinn gleichgesetzt mit »begründete Behauptbarkeit« (oder irgendeinen anderen "weichen" Begriff, der mit Rechtfertigung zu tun hatte). Dies soll zeigen, dass nur eine Theorie der Beziehung zwischen Wörtern und Welt eine befriedigende Bedeutung des Wahrheitsbegriffs geben kann. 2. Eine bestimmte Sorte soziologischer Tatsachen bedarf der Erklärung: Die Verlässlichkeit der normalen Methoden wissenschaftlicher Forschung, die Brauchbarkeit unserer Sprache als Mittel, und dass diese Tatsachen nur auf der Basis des Realismus erklärbar sind. 3. Nur der Realist kann den Schluss von »viele der Termini der Vergangenheit referierten nicht« auf »es ist überaus wahrscheinlich, dass auch keiner der heute verwendeten Termini referiert« vermeiden. Wright/Wahrheit/berechtigte Behauptbarkeit/Putnam: (Vernunft, Wahrheit und Geschichte): PutnamVs Gleichsetzung von Wahrheit und Behauptbarkeit ("rationale Akzeptierbarkeit"), aber aus anderen Gründen: 1. Wahrheit ist zeitlos, Behauptbarkeit nicht. 2. Wahrheit ist eine Idealisierung der rationalen Akzeptierbarkeit. Bsp Idealisierung: Eine Idealisierung ist für reibungsfreie Oberflächen nicht zu erzielen, aber das Reden über sie zahlt sich aus, weil wir ihnen in hohem Maße nahe kommen. >Idealisierung, >Bedeutungswandel, >Realismus, >Interner Realismus, >Bobachtung, >Beobachtungssprache, >Wahrheit. --- Rorty VI 30 Rorty: "Gerechtfertigte Behauptbarkeit": (Pragmatismus, Dewey). >Pragmatismus, >Dewey. PutnamVs: "Naturalistischer Fehlschluss": Eine gegebene Überzeugung kann alle derartigen Bedingungen erfüllen und trotzdem falsch sein. PutnamVsRorty et al.: Rorty et al. lassen die Notwendigkeit außer Acht, die Existenz "echter Gerichtetheit" bzw. "Intentionalität" zuzugeben. >Intentionalität. Putnam: Eine "ideale Hörerschaft" (vor der eine Rechtfertigung ausreicht) kann es nicht geben. Zu jeder Hörerschaft lässt sich eine bessere annehmen. --- Putnam I (c) 96 Ideale Behauptbarkeit/PutnamVsPeirce: Es kann kein "ideales Limit" sinnvoll angegeben werden; es können keine Bedingungen für die Wissenschaft spezifiziert werden. >Wahrheit/Peirce. PutnamVsKuhn: Wenn man nicht an Konvergenz sondern an Revolutionen glaubt, sollte man die Junktoren intuitionistisch interpretieren und Wahrheit intratheoretisch auffassen. >Inkommensurabilität/Kuhn. I (e) 141 Wahrheit/Behauptbarkeit/Tarski/Putnam: Aus seiner Wahrheitsdefinition folgt auch Behauptbarkeit. Die Wahrscheinlichkeit eines Satzes in der Metasprache entspricht der in der Objektsprache. >Wahrheitsdefinition/Tarski, >Objektsprache, >Metasprache. I (i) 246 Wahrheit/berechtigte Behauptbarkeit/Kripkes Wittgenstein: Das wäre nur eine Sache von allgemeiner Übereinstimmung. PutnamVsKripke: Das wäre dann eine falsche Beschreibung der Begriffe, die wir tatsächlich haben und ein sich selbst widerlegender Versuch, eine "absolute Perspektive" einzunehmen. >Kripkes Wittgenstein. |
Putnam I Hilary Putnam Von einem Realistischen Standpunkt In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Frankfurt 1993 Putnam I (a) Hilary Putnam Explanation and Reference, In: Glenn Pearce & Patrick Maynard (eds.), Conceptual Change. D. Reidel. pp. 196--214 (1973) In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (b) Hilary Putnam Language and Reality, in: Mind, Language and Reality: Philosophical Papers, Volume 2. Cambridge University Press. pp. 272-90 (1995 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (c) Hilary Putnam What is Realism? in: Proceedings of the Aristotelian Society 76 (1975):pp. 177 - 194. In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (d) Hilary Putnam Models and Reality, Journal of Symbolic Logic 45 (3), 1980:pp. 464-482. In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (e) Hilary Putnam Reference and Truth In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (f) Hilary Putnam How to Be an Internal Realist and a Transcendental Idealist (at the Same Time) in: R. Haller/W. Grassl (eds): Sprache, Logik und Philosophie, Akten des 4. Internationalen Wittgenstein-Symposiums, 1979 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (g) Hilary Putnam Why there isn’t a ready-made world, Synthese 51 (2):205--228 (1982) In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (h) Hilary Putnam Pourqui les Philosophes? in: A: Jacob (ed.) L’Encyclopédie PHilosophieque Universelle, Paris 1986 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (i) Hilary Putnam Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam I (k) Hilary Putnam "Irrealism and Deconstruction", 6. Giford Lecture, St. Andrews 1990, in: H. Putnam, Renewing Philosophy (The Gifford Lectures), Cambridge/MA 1992, pp. 108-133 In Von einem realistischen Standpunkt, Vincent C. Müller Reinbek 1993 Putnam II Hilary Putnam Repräsentation und Realität Frankfurt 1999 Putnam III Hilary Putnam Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997 Putnam IV Hilary Putnam "Minds and Machines", in: Sidney Hook (ed.) Dimensions of Mind, New York 1960, pp. 138-164 In Künstliche Intelligenz, Walther Ch. Zimmerli/Stefan Wolf Stuttgart 1994 Putnam V Hilary Putnam Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990 Putnam VI Hilary Putnam "Realism and Reason", Proceedings of the American Philosophical Association (1976) pp. 483-98 In Truth and Meaning, Paul Horwich Aldershot 1994 Putnam VII Hilary Putnam "A Defense of Internal Realism" in: James Conant (ed.)Realism with a Human Face, Cambridge/MA 1990 pp. 30-43 In Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994 SocPut I Robert D. Putnam Bowling Alone: The Collapse and Revival of American Community New York 2000 Rorty I Richard Rorty Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997 Rorty II Richard Rorty Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000 Rorty II (b) Richard Rorty "Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (c) Richard Rorty Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (d) Richard Rorty Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (e) Richard Rorty Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (f) Richard Rorty "Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (g) Richard Rorty "Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty III Richard Rorty Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992 Rorty IV (a) Richard Rorty "is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (b) Richard Rorty "Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (c) Richard Rorty "Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (d) Richard Rorty "Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty V (a) R. Rorty "Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998 Rorty V (b) Richard Rorty "Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty V (c) Richard Rorty The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992) In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty VI Richard Rorty Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000 |
| Behauptbarkeit | Rorty | I 195 Behauptbarkeit/Rorty: Wenn Behauptungen aufgrund der Gemeinschaftlichkeit, nicht aufgrund des Charakters der inneren Episoden gerechtfertigt sind, so macht es keinen Sinn, privilegierte Vorstellungen isolieren zu wollen. >Wahrheit, >Erlebnisse, >Konvention. I 196/197 Wahrheit/gerechtfertigte Behauptbarkeit/Rorty: Dewey, Sellars, Quine, Chisholm, und viele andere haben die Absicht, Wahrheit zu mehr zu machen, als diesen bescheidenen Ansatz. >Dewey, >Sellars, >Quine, >Chisholm, >Pragmatismus. I 306 Begründete Behauptbarkeit/Putnam/Rorty: wenn man sich darauf zurückzieht, kann man sagen, dass sich »X ist Gold« zu Archimedes’ Zeiten begründet behaupten ließ und heute nicht mehr begründet behauptbar ist. Aber die Aussage, dass X in der Extension von Gold lag, müsste er genauso wie die Aussage, dass »X ist Gold« wahr war, als sinnlos verwerfen. >de re/ >de dicto. I 329 Behauptbar/Behauptbarkeit/Brandom/Rorty: zusätzlich zu den Begriff »behauptbar« benötigen wir für die reine Sprachphilosophie noch »wahr«. Und zwar für das Verständnis, wie die Sprache funktioniert, im Unterschied zum Verständnis, wie sie auf die Welt übergreift. VI 72 Gerechtfertigt/Behauptbarkeit/RortyVsTatbestand: Die Mehrheit kann sich sicher auch irren. So dass sich später herausstellen könnte, dass etwas nicht wahr war. Aber darum nicht gerechtfertigt? >Theoriewechsel, >Bedeutungswandel. |
Rorty I Richard Rorty Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997 Rorty II Richard Rorty Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000 Rorty II (b) Richard Rorty "Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (c) Richard Rorty Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (d) Richard Rorty Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (e) Richard Rorty Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (f) Richard Rorty "Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty II (g) Richard Rorty "Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993 In Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000 Rorty III Richard Rorty Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992 Rorty IV (a) Richard Rorty "is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (b) Richard Rorty "Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (c) Richard Rorty "Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty IV (d) Richard Rorty "Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106 In Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993 Rorty V (a) R. Rorty "Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998 Rorty V (b) Richard Rorty "Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984 In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty V (c) Richard Rorty The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992) In Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988 Rorty VI Richard Rorty Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000 |
| Behauptbarkeit | Wright | I 26 ff Behaupbarkeit/Wright, Crispin: Bsp "Es ist nicht der Fall, dass P ist T" dann und nur dann, wenn es nicht der Fall ist, dass P T ist. Das ist für berechtigte Behauptbarkeit nicht von rechts nach links gültig! Behauptbarkeit ist natürlich schwächer. >Asymmetrie, >Äquivalenz, >Implikation. Berechtigte Behauptbarkeit/Negation: Im Fall von Unkenntnis: P ist nicht berechtigt behauptbar, aber auch nicht seine Negation. >Negation, >Rechtfertigung. Wahrheit/Unkenntnis: Etwas kann sehr wohl wahr sein, auch wenn nichts darüber bekannt ist! >Realismus, >Metaphysischer Realismus. Wahrheit/berechtigte Behauptbarkeit: Bsp Schnee ist weiß : die Entscheidung über Wahrheit und Behauptbarkeit kann hier divergieren! I 51 Deflationismus: These: "wahr" ist nur Mittel der Bekräftigung, daher keine von Behauptbarkeit verschiedene Norm. >Wahrheit, vgl. >Redundanztheorie. Eine Aussage kann gerechtfertigt werden, ohne wahr zu sein, und umgekehrt. >Konventionen, vgl. >Sprachgebrauch, >Sprachgemeinschaft. Field II 120 Behauptbarkeit/Wright/Putnam: Behauptbarkeit ist die einzige substantielle Eigenschaft. - Weil Wahrheit keine Eigenschaft ist. Field: Beide gehen sehr wohl nebeneinander, weil sie divergieren - Wahrheit geht tiefer. Wright I 35 Berechtigte Behauptbarkeit/Assertibilität/Negation: Bsp "Es ist nicht der Fall, dass P ist T" dann und nur dann, wenn es nicht der Fall ist, dass P T ist. - Das ist für berechtigte Behauptbarkeit nicht von rechts nach links gültig. - Bei Unkenntnis ist die Negation auch nicht behauptbar. I 52ff Wahrheit: zeitlos - berechtigte Behauptbarkeit: nicht zeitlos. >Zeitloses. I 68f Def Superassertibilität/Super-Behauptbarkeit/Wright: Eine Aussage ist superassertibel, wenn sie berechtigt ist, oder berechtigt werden kann, und wenn ihre Berechtigung sowohl die beliebig genaue Prüfung ihrer Abstammung als auch beliebig umfangreiche Ergänzungen und Verbesserungen der Information überleben würde. Vgl. >Gerechtfertigte Behauptbarkeit. Ideale Umstände/Putnam zeitlos. Superassertibilität ist keine externe Norm, sondern unsere eigene Praxis. - Sie ist metaphysisch neutral. I 81f Superassertibilität/Wright: These: Komische und moralische Wahrheiten können als Spielarten der Superassertibilität gelten. - (s) Weil alles, was wir in Zukunft erfahren können, aus unserer eigenen Praxis stammt, sind wir vor grundsätzlichen Überraschungen gefeit. I 102f Superassertibilität/Wright: Superassertibilität ist geeignet für Diskurse, deren Maßstäbe von uns gemacht sind: Moral, Komik. >Moral. I 115ff Superassertibilität/Field/Mackie: Die Wahrheits-Prädikate für Mathematik oder Moral können nicht im Sinne der Superassertibilität interpretiert werden. - Daher muss Superassertibles im Diskurs nicht wahr sein. - Daher rührt der Unterschied zwischen Superassertibilität und Wahrheit. >Mathematik, >Wahrheit, >Diskurs. |
WrightCr I Crispin Wright Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001 WrightCr II Crispin Wright "Language-Mastery and Sorites Paradox" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 WrightGH I Georg Henrik von Wright Erklären und Verstehen Hamburg 2008 Field I H. Field Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989 Field II H. Field Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001 Field III H. Field Science without numbers Princeton New Jersey 1980 Field IV Hartry Field "Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67 In Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994 |
| Wahrheit | Dewey | Suhr I 133 Def Wahrheit/Dewey: Wahrheit ist gerechtfertigte Behauptbarkeit: nicht Bild einer schon fertigen Wirklichkeit, sondern die Zuverlässigkeit bestimmter Hypothesen bei der Lösung eines Problems. >Behauptbarkeit, >Behauptbarkeitsbedingungen, >Rechtfertigung, >Hypothesen; vgl. >Verlässlichkeit. |
Dew II J. Dewey Essays in Experimental Logic Minneola 2004 Suhr I Martin Suhr John Dewey zur Einführung Hamburg 1994 |