| Begriff/ Autor/Ismus |
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| Adäquatheit | Tarski | Horwich I 119 Material adäquat/Wahrheits-Definition/Tarski: Material adäquat heißt, dass alle Instanzen impliziert sind - d.h. dass die Extension des Terms "wahr" bestimmt wird. >Adäquatheit, >Wahrheitsdefinition, vgl. >Materiales Konditional. Pointe: Damit wird jede material adäquate Wahrheits-Definition dieselbe Extension für "wahr" liefern. >Extension, >Wahrheitsprädikat. |
Tarski I A. Tarski Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983 Horwich I P. Horwich (Ed.) Theories of Truth Aldershot 1994 |
| Ausgeschlossenes Drittes | Wessel | I 296 Satz vom konditionalen ausgeschlossenen Dritten/Wessel: Die konditionale (empirische) Form kann nicht als logische Folgebeziehung dargestellt werden, die meisten Konditionalsätze dieser Form werden als sinnlos empfunden und eliminiert Bsp Kräht der Hahn auf dem Mist... >Konditional, >Materiales Konditional, >Empirismus, >Kontingenz, >Notwendigkeit, vgl. >Implikation. Der Satz vom ausgeschlossenen Dritten ist keine Konditionaltautologie: er ist empirisch nicht immer wahr. >Tautologien. |
Wessel I H. Wessel Logik Berlin 1999 |
| Dialethismus | Priest | Field II 145 Dialethismus/Priest/Paradoxa/Field: (Priest 1998): These: der Satz des Lügners sowie seine Negation sind beide behauptbar (und auch ihre Konjunktion). Die Regeln der Logik sind abgeschwächt (>stärker/schwächer; >Stärke von Theorien), so dass dadurch nicht jede Behauptung behauptbar wird. Attraktivste Variante: baut auf Kleenes dreiwertiger Logik auf. Dreiwertige Logik/Kleene/Priest/Field: Priest nimmt hier an, dass die gültigen Inferenzen die sind, die „korrekte Behauptung“ garantieren. Aber eine Behauptung ist nur korrekt, wenn sie einen der beiden höchsten Wahrheitswert in der Wahrheitswert-Tabelle hat. Curry-Paradox: ist damit ausgeschlossen, denn das einzige Konditional in dieser Sprache ist das materiale Konditional. materiales Konditional/Field: ist durch ~ und v definiert. Es unterstützt in der Logik von Kleene/Priest nicht völlig den modus ponens. Lügner/KleeneVsPriest: (und andere „abweichende“ Sätze): haben Wahrheitswert-Lücken. Es gibt aber keine Wahrheitswert-Ballungen. Abweichender Satz: Bsp Lügner-Satz, hat keine Wahrheitswert-Ballungen aber Wahrheitswert-Lücken. Lügner/PriestVsKleene: (und andere abweichende Sätze): haben umgekehrt Wahrheitswert-Ballungen und keine Lücken. Problem/Kleene: hier kann man keine Äquivalenz zwischen „p“ und „“p“ ist wahr“ aufstellen! Denn eine Wahrheitswert-Lücke in einem Satz „A“ zu behaupten, hieße zu behaupten: „~[wahr („A“) v wahr („~A“)]“ und das sollte äquivalent sein zu „~(A v ~A)“ aber ein Satz dieser Form kann bei Kleene niemals legitim sein. Wahrheitswert-Lücke/logische Form/Field: eine Wahrheitswert-Lücke in einem Satz „A“ zu behaupten, hieße zu behaupten: „~[wahr („A“) v wahr („~A“)]“ und das sollte äquivalent sein zu „~(A v ~A)“. Lösung/Priest: wenn „A“ ein abweichender Satz ist, ist das bei Priest eine korrekte Behauptung. Auch die Behauptung des Fehlens einer Wahrheitswert-Ballung in einem Satz „A“ wäre die Behauptung „~[(wahr („A „) u wahr(„~A)“]“ was äquivalent sein sollte zu „~(a u ~A)“. Kleene kann dieses Fehlen für abweichende Sätze nicht behaupten, Priest wohl. |
Pries I G. Priest Beyond the Limits of Thought Oxford 2001 Field I H. Field Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989 Field II H. Field Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001 Field III H. Field Science without numbers Princeton New Jersey 1980 Field IV Hartry Field "Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67 In Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994 |
| Entailment | Prior | I 139ff Erfordernis/logische Form/Logik/Entailment/Chisholm: Wenn gewisse Züge einer Situation "erfordern", dass eine bestimmte Reaktion stattfindet, dann kann dieses Erfordernis durch andere Züge dieser Situation außer Kraft gesetzt werden. So kann es sein dass p erfordert, dass q, und p-und-r erfordern nicht dass q, obwohl p-und-q beinhaltet (entails) dass p. >Konsequenz, >Schlussfolgerung, >Konditional, >Materiales Konditional, >Materiale Implikation, >Situationen, >Kontextabhängigkeit. |
Pri I A. Prior Objects of thought Oxford 1971 Pri II Arthur N. Prior Papers on Time and Tense 2nd Edition Oxford 2003 |
| Folgebeziehung | Wessel | I 124 Folgebeziehung/Wessel: = Implikation. Die Implikation ist kein Operator, sondern Prädikat. Sie führt zu Paradoxien, weil der Inhalt widersprüchlich sein kann, auch wenn die Form gültig ist. >Paradoxie der Implikation. Konditional: (Bsp wissenschaftliche Aussage) wäre aus demselben Grund dann falsch (weil der Inhalt keinen Zusammenhang bildet). >Konditional. I 138 logische Folgebeziehung/Wessel: Aussage über Zusammenhang (zweier Aussagen), nicht über zwei Gegenstände - in den Regeln der Folgebeziehungen dürfen keine semantischen Termini vorkommen - tA: "die Aussage A" (Term oder Name). Vgl. >Äquivalenz/Wessel. I 140 Folgebeziehung/Sinn/Wessel: Wenn A I- B, dann nicht nur bezüglich der Wahrheitswerte, sondern auch bezüglich des Sinns. >Wahrheitswerte, >Sinn. Aber nicht bloß die Behauptung, dass sie "dem Sinn nach verknüpft" sind. - Sinnzusammenhang ist durch Vorkommen gleicher Variablen oder "gleichem Material von Termini und Aussagen" garantiert. >Inhalt, >Gehalt, >Materiales Konditional. I 286 Gebrauch/Erwähnung: logische Folgebeziehung: A I- B: spricht über Aussagen (d.h. gerade nicht inhaltlich). Konditional: A --> B: spricht inhaltlich darüber, worüber in den Aussagen gesprochen wird (Bsp Strom, Magnetfeld). ((s) "A ist wahr" - heißt gerade nicht "Der Strom fließt".) |
Wessel I H. Wessel Logik Berlin 1999 |
| Implikation | Field | II 255 Materiales Konditional/Paradoxien der materialen Implikation/Jackson/Field: beste Lösung: (Jackson 1979)(1): These: Kontraintuitive Schlüsse sind hier unakzeptabel. Die Konklusionen sind zwar nicht behauptbar, aber dennoch wahr. >Akzeptierbarkeit, >Wahrheit, >Schlussfolgerungen. Es gibt eine konventionelle Implikatur dafür, dass, wenn wir behaupten "Wenn A dann B", nicht nur die Wahrscheinlichkeit P(A > B) hoch ist, sondern auch die bedingte Wahrscheinlichkeit P(A> B I A). >Wahrscheinlichkeit, >Wahrscheinlichkeits-Konditional. Pointe/Field: Die Forderung, dass P(A > B I A) hoch sein soll ist äquivalent zur Forderung des Nonfaktualisten, dass P(B I A) hoch ist. >Nonfaktualismus. "Oberflächenlogik": hat mit Behauptbarkeit zu tun. "Tiefenlogik": sagt, was wahrheiterhaltend ist. >Behauptbarkeit, >Wahrheitstransfer. II 256 Faktualismus: Der Faktualismus muss dann zwischen Ebenen der völligen Unakzeptierbarkeit (d.h. auf der Oberfläche) und der Akzeptierbarkeit auf einer tiefen Ebene unterscheiden. >Tatsachen/Field. Deflationismus: Auf die gleiche Weise kann dann der Deflationismus zwischen Nonfaktualismus und Faktualismus unterscheiden, ohne die Begriffe "wahr" oder "Tatsache" zu gebrauchen. >Deflationismus. Faktualismus: Der Faktualismus akzeptiert keine kontraintuitiven Schlüsse. Nonfaktualismus: Der Nonfaktualismus scheint dazu verpflichtet. 1.Frank Jackson, On Assertion and Indicative Conditionals. The Philosophical Review Vol. 88, No. 4 (Oct., 1979), pp. 565-589 |
Field I H. Field Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989 Field II H. Field Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001 Field III H. Field Science without numbers Princeton New Jersey 1980 Field IV Hartry Field "Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67 In Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994 |
| Implikation | Russell | I 15 Implikation/Principia Mathematica(1)/Russell: ist kein Schluss. I 18 Schluss: eine Proposition "p" wird behauptet, und eine Proposition "p impliziert q" wird behauptet. dann wird als Folgerung auch die Proposition "q" behauptet. >Schlussfolgerung, >Inferenz, >Proposition. I 33 Formale Implikation/Principia Mathematica(1)/Russell: Bsp Sokrates ist ein Mensch" impliziert "Sokrates ist sterblich". - Hier sind nur die Werte, die das Antezedens wahr machen, interessant. >Antezedens, >Wahr machen, >Materiales Konditional. 1. Whitehead, A.N. and Russel, B. (1910). Principia Mathematica. Cambridge: Cambridge University Press. |
Russell I B. Russell/A.N. Whitehead Principia Mathematica Frankfurt 1986 Russell II B. Russell Das ABC der Relativitätstheorie Frankfurt 1989 Russell IV B. Russell Probleme der Philosophie Frankfurt 1967 Russell VI B. Russell Die Philosophie des logischen Atomismus In Eigennamen, U. Wolf (Hg) Frankfurt 1993 Russell VII B. Russell On the Nature of Truth and Falsehood, in: B. Russell, The Problems of Philosophy, Oxford 1912 - Dt. "Wahrheit und Falschheit" In Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg) Frankfurt 1996 |
| Inferenz | Sellars | Brandom II 76 Materiale Inferenz/Sellars/Brandom: von a östlich von b" auf "b westlich von a" - auch von Blitz auf Donner. - Dazu braucht man braucht keine Logik. >Begriffe/Sellars, >Bewusstsein/Sellars. Brandom II 79 Formal gültige Inferenzen lassen sich aus guten materialen Inferenzen ableiten, aber nicht umgekehrt - Beweis: gegeben sei eine Teilmenge irgendwie privilegierten Vokabulars, so ist eine Inferenz dann richtig, wenn sie material gut ist und sie kann nicht zu einer schlechten werden, wenn nichtprivilegiertes Vokabular durch nichtprivilegiertes Vokabular ersetzt wird. Wenn man sich nur für logische Form interessiert, muss man in der Lage sein, zuvor einen Teil des Vokabulars als speziell logisches auszuzeichnen. Bsp Wenn man theologische Inferenzen untersuchen will, muss man untersuchen, welche Ersetzung von nichttheologischem Vokabular durch nichttheologisches die materiale Güte der Inferenz bewahrt. >Vokabular, >Privilegiertes Vokabular, >Konservativität, vgl. >Materiales Konditional, >Formale Implikation. |
Sellars I Wilfrid Sellars Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999 Sellars II Wilfred Sellars Science, Perception, and Reality, London 1963 In Wahrheitstheorien, Gunnar Skirbekk Frankfurt/M. 1977 Bra I R. Brandom Expressive Vernunft Frankfurt 2000 Bra II R. Brandom Begründen und Begreifen Frankfurt 2001 |
| Konditional | Adams | Field II 252/296 Materiales Konditional/Adams-Konditional/A-K/Field: (Lit. Adams 1975): (außerhalb der Mathematik): Wenige von uns würden folgendem Schluss zustimmen: Bsp von "Clinton wird nicht im Amt sterben" auf "Wenn Clinton im Amt stirbt, wird Danny de Vito Präsident". Das legt nahe, dass hier die Äquivalenz zwischen "A > B" und "~(A v B)" nicht besteht. >Kontrafaktisches, >Kontrafaktisches Konditional. Anders gesagt: "Wenn A dann B" scheint nicht dieselben Wahrheitsbedingungen zu haben wie "~A v B". >Wahrheitsbedingungen. Adams-Konditional: Das Adams-Konditional darf nur als Hauptoperator gebraucht werden - Der Glaubensgrad von A > B ist immer der bedingte Glaubensgrad von (B I A). >Operatoren, vgl. >Bedingte Wahrscheinlichkeit. II 253 Beim indikativischen Konditional wird immer die Prämisse vorausgesetzt. Adams: Intuitiv sind Schlüsse mit Konditionalen korrekt. Problem: Dann werden sie weniger über die Welt aussagen. II 253 Indikativischer Konditionalsatz/materiale Implikation/Wahrheitsbedingungen/Field: Weitere Überlegungen haben aber viele dazu gebracht zu bezweifeln, dass es hier überhaupt Wahrheitsbedingungen gibt. >Materiale Implikation. Konditional/Field: A > B: Hier wird beim Schließen immer die Prämisse A vorausgesetzt. D.h. wir akzeptieren B relativ zur Prämisse A. Adams: Die Idee der konditionalen Akzeptanz rechtfertigt unsere intuitiven Überzeugungen, nach denen Schlüsse mit Konditionalen korrekt sind. Vgl. >Präsupposition, >Prinzip der Nachsicht. Dann ist es aber alles andere als offensichtlich, dass Konditionale etwas über die Welt aussagen. Bsp es muss keine Aussage C geben, deren Wahrscheinlichkeit in allen Umständen dieselbe ist wie die konditionale (bedingte) Wahrscheinlichkeit von (B I A). D.h. das Konditional A > B ist kein solches C. Pointe: Das zeigt, dass wir keine „konditionalen Propositionen“ oder „konditionale Tatsachen“ voraussetzen müssen. Das ist die nonfaktualistische Sicht. >Nonfaktualismus. ((s) Wahrheitsbedingungen/Nonfaktualismus/Konditional/(s): Wenn es keine Tatsachen gibt, dann auch keine Wahrheitsbedingungen.) Grenzfall/Field: Wenn die bedingte (konditionale) Wahrscheinlichkeit 0 oder 1 ist es vertretbar, dass die Behauptbarkeitsbedingungen (Akzeptanzbedingungen) dieselben sind wie die des materialen Konditionals. >Behauptbarkeit, >Behauptbarkeitsbedingungen. Vs: Man könnte einwenden, dass ein Satz ohne Wahrheitsbedingungen sinnlos ist. Field: Dito, aber es geht in der Hauptsache darum, dass man ohne Wahrheitsbedingungen die Akzeptanzbedingungen nicht in Begriffen der Wahrheitsbedingungen erklären kann. >Wahrheitsbedingungen. 1. R. Adams (1975) - - - Lewis V 133 Konditional/Adams/Adams-Konditional/Lewis: Das Adams-Konditional ist eine Ausnahme von der Regel, dass der Sprecher normalerweise nichts äußert, was wahrscheinlich nicht wahr ist. - Dann geht die Behauptbarkeit eher mit der bedingten subjektiven Wahrscheinlichkeit des Konsequens.> >Subjektive Wahrscheinlichkeit, >Bedingte Wahrscheinlichkeit, >Wahrscheinlichkeit. |
Field I H. Field Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989 Field II H. Field Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001 Field III H. Field Science without numbers Princeton New Jersey 1980 Field IV Hartry Field "Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67 In Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994 Lewis I David K. Lewis Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989 Lewis I (a) David K. Lewis An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966) In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis I (b) David K. Lewis Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972) In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis I (c) David K. Lewis Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980 In Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989 Lewis II David K. Lewis "Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35 In Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979 Lewis IV David K. Lewis Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983 Lewis V David K. Lewis Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986 Lewis VI David K. Lewis Konventionen Berlin 1975 LewisCl Clarence Irving Lewis Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970 LewisCl I Clarence Irving Lewis Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991 |
| Konditional | Dummett | III (a) 19 Lücke/Dummett: tritt nicht auf bei materialem Konditional - wohl aber bei Wetten, die es offen lassen, ob das Antezedens überhaupt erfüllt ist. III (a) 21/22 Aussagen/Wahrheit/Dummett: angenommen, wir haben eine einfache Sprache ohne kontrafaktische Konditionale: dann sind zwei Arten von Konditional möglich: 1. Bedingte Aussage a) wenn das Antezedens erfüllt ist, dann wie kategorische Aussage, b) wenn das Antezedens nicht erfüllt ist: keine Aussage! 2. Wie materiales Konditional, dann wahr, wenn das Antezedens falsch ist. III (a) 23 Bsp Eingeborenensprache/Eingeborene: das Verhalten zeigt dann nicht, welche der beiden Erklärungen richtig ist - dann leere Unterscheidung - Fazit: jede Situation, in der nichts als Falschsein aufgefasst werden kann, ist eine des Wahrseins. - >Wahrheitswertlücke. Analogie: Befehl: Ausfall der Prüfung: kein Ungehorsam - Konditional: kein Missbrauch möglich. Der Sprecher gibt zu verstehen, dass er ausschließt, dass das Antezedens wahr und das Konsequens falsch ist - anders: >Atomsatz. |
Dummett I M. Dummett Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992 Dummett II Michael Dummett "What ist a Theory of Meaning?" (ii) In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Dummett III M. Dummett Wahrheit Stuttgart 1982 Dummett III (a) Michael Dummett "Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (b) Michael Dummett "Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144 In Wahrheit, Stuttgart 1982 Dummett III (c) Michael Dummett "What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (d) Michael Dummett "Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (e) Michael Dummett "Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 |
| Konditional | Field | II 253 Konditional/Deflationismus/Field: Die nonfaktualistische Sicht ist nicht die einzig mögliche, man kann sowohl klassische als auch nicht-klassische Logik anwenden. >Nonfaktualismus. Disquotationale Wahrheit: Die disquotationale Wahrheit scheint Wahrheitsbedingungen vorauszusetzen, Bsp "Wenn Clinton im Amt stirbt, wird Danny de Vito Präsident" ist wahr gdw. Clinton im Amt stirbt und de Vito Präsident wird. >Disquotationalismus. II 254 Konditional/Tatsachen/Stalnaker/Field: (Stalnaker 1984)(1): These: Die konditionalen Tatsachen sind nicht in der Logik 1. Stufe ausdrückbar, wohl aber in indikativischen "Wenn.. dann.."-Sätzen. >Logik, >Logik Zweiter Stufe. II 255 Konditional/Faktualismus/Field: 1. Variante: nimmt an, dass "Wenn A dann B" dieselben Wahrheitsbedingungen hat wie "~A v B" - Faktualismus: Der Faktualismus akzeptiert keine kontraintuitiven Schlüsse. Nonfaktualismus: Der Nonfaktualismus scheint dazu verpflichtet. II 255 Materiales Konditional/Paradoxien der materialen Implikation/Jackson/Field: beste Lösung: (Jackson 1979)(2): Kontraintuitive Schlüsse sind hier unakzeptabel: These: Die Konklusionen sind zwar nicht behauptbar, aber dennoch wahr. Es gibt eine konventionelle Implikatur (sic) dafür, dass, wenn wir behaupten "Wenn A dann B", nicht nur die Wahrscheinlichkeit P(A > B) hoch ist, sondern auch die bedingte Wahrscheinlichkeit P(A> B I A). Pointe/Field: Die Forderung, dass P(A > B I A) hoch sein soll, ist äquivalent zur Forderung des Nonfaktualisten, dass P(B I A) hoch ist. "Oberflächenlogik": hat mit Behauptbarkeit zu tun. "Tiefenlogik": sagt, was wahrheiterhaltend ist. II 256 Faktualismus: muss dann zwischen Ebenen der völligen Unakzeptierbarkeit (d.h. auf der Oberfläche) und der Akzeptierbarkeit auf einer tiefen Ebene unterscheiden. >Akzeptierbarkeit. Deflationismus: Auf die gleiche Weise kann dann der Deflationismus zwischen Nonfaktualismus und Faktualismus unterscheiden, ohne de Begriffe "wahr" oder "Tatsache" zu gebrauchen. Faktualismus: Der Faktualismus akzeptiert keine kontraintuitiven Schlüsse. Der Nonfaktualismus scheint dazu verpflichtet. >Tatsachen. II 257 Nonfaktualismus/Field: Der Nonfaktualismus muss annehmen, dass Akzeptanz von Konditionalen nicht durch die normalen Wahrscheinlichkeitsgesetze geregelt wird, die die Akzeptanz von "Tatsachensätzen" regeln. >Wahrscheinlichkeitsgesetze. 1. Robert C. Stalnaker. Inquiry. Cambridge, Mass: MIT PRess. 2.Frank Jackson, On Assertion and Indicative Conditionals. The Philosophical Review Vol. 88, No. 4 (Oct., 1979), pp. 565-589 |
Field I H. Field Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989 Field II H. Field Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001 Field III H. Field Science without numbers Princeton New Jersey 1980 Field IV Hartry Field "Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67 In Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994 |
| Konsequenz | Cresswell | I 38 Logische Konsequenz/Cresswell: Entscheidender Unterschied zum Entailment: sie verbinden Satzformen bzw. Satzschemata ((s) Keine Inhalte, nicht die Sätze selbst). >Entailment, >Konditional, >Materiales Konditional. Dabei geht es nicht darum, welche Propositionen involviert sind bzw. welches die Wahrheitswerte der einzelnen Sätze sind. >Propositionen, >Wahrheitswert. Entailment: Wenn alle möglichen Welten in denen p u q wahr ist, genau dieselben sind, in denen p wahr ist, dann bedeutet das in diesem speziellen Fall, dass p entails p u q. >Mögliche Welten. D.h. q folgt aus p intensional. >Intensionen. Logische Konsequenz/Pointe: Aber p u q ist keine logische Konsequenz aus p, weil es Möglichkeiten gibt, p und q Wahrheitswerte zuzuschreiben, die p wahr machen, aber p u q falsch. >Bewertung. |
Cr I M. J. Cresswell Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988 Cr II M. J. Cresswell Structured Meanings Cambridge Mass. 1984 |
| Kontrafaktisches Konditional | Fraassen | I 13 Kontrafaktisches Konditional/kontrafaktische Konditionale/Fraassen: sind objektiv weder wahr noch falsch. I 115f Kontrafaktisches Konditional/Fraassen: Wahrheitsbedingungen gebrauchen Ähnlichkeiten zwischen möglichen Welten: "Wenn A dann B" ist wahr in Welt w, gdw. B in der zu w ähnlichsten Welt wahr ist, in der auch A wahr ist. Ähnlichkeit: ist wieder kontextabhängig: Bsp "Drei Barbiere"/Carroll: einer von dreien muss immer da sein. 1. wenn A krank ist, muss B ihn begleiten, aber 2. wenn C auch weg ist, muss B dableiben - Widerspruch: wenn A krank ist, muss B da sein und weg sein. VsCarroll: 1 und 2 sind nicht im Widerspruch. Materiales Konditional: "entweder B oder nicht A". >Alltagssprache. Lösung/Fraassen: Alltagssprache: nicht materiales Konditional - Lösung/Fraassen: Kontextabhängigkeit: 1 ist wahr, wenn wir nur die Krankheit berücksichtigen, 2 ist wahr, wenn wir nur das Geschäft berücksichtigen. Allgemein: welche Situation entspricht mehr der unseren? - > Lewis: Bsp Bizet/Verdi: was hätte der Fall sein müssen, wenn Bizet und Verdi Landsleute gewesen wären? > Ähnlichkeitsmetrik. I 118 FraassenVsKontrafaktische Konditionale: diese sind hier aber keine Lösung: wissenschaftliche Aussagen sind nicht kontext-abhängig. Daher impliziert Wissenschaft auch keine kontrafaktischen Konditionale (wenn diese, wie ich glaube, kontextabhängig sind). Kontrafaktische Konditionale/Naturgesetze/NG/Reichenbach/E. Goodman: nur Gesetze, nicht allgemeine Aussagen implizieren kontrafaktische Konditionale. Daher sind diese ein Kriterium für Gesetze - FraassenVsGoodman: umgekehrt: wenn Gesetze kontrafaktische Konditionale implizieren, dann, weil diese kontext-abhängig sind. >Kontext. |
Fr I B. van Fraassen The Scientific Image Oxford 1980 |
| Logik | Cresswell | I 40 Logik/natürliche Sprache/Semantik/Cresswell: Nicht jede Logik kann als Basis der Semantik genommen werden: Unterschied Entailment/Konsequenz: In der natürlichen Sprache darf "Montag folgt auf Sonntag" nicht als Konsequenz aus "Schnee ist weiß" genommen werden. - (Das wäre nur formal, aber nicht inhaltlich richtig). >Alltagssprache, >Materiales Konditional, >Folgebeziehung. I 42 Logik/Semantik/entailment/Bedeutungspostulate/BP/Cresswell: Bsp Bedeutungspostulat: (x)(x ist Junggeselle > x ist männlich) dann wird der Schluss von "Rosen sind rot" und "Veilchen sind blau" auf "Rosen...und Veilchen..und Schnee ist weiß" gültig. >Bedeutungspostulate. CresswellVsBedeutungspostulate: Bedeutungspostulate bringen eine falsche Angleichung von entailment und Konsequenz. >Entailment, >Konsequenz. Schnee ist nicht in allen möglichen Welten weiß! Lösung: Semantik möglicher Welten/MöWe-Semantik. >Semantik möglicher Welten. Unterschied zwischen notwendigen und kontingenten Wahrheiten. >Notwendigkeit, >Kontingenz. Quine/Cresswell: Quine scheint die Unterscheidung zusammen mit der Unterscheidung analytisch/synthetisch zurückzuweisen. >Analytizität/Synthetizität/Quine, >Notwendigkeit/Quine. |
Cr I M. J. Cresswell Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988 Cr II M. J. Cresswell Structured Meanings Cambridge Mass. 1984 |
| Mehrwertige Logik | Field | II 144 Dreiwertige Logik/Kleene/Field: Def korrekt/Kleene: Eine Behauptung ist nur korrekt, wenn sie den höchsten der drei Wahrheitswerte (WW) hat. >Korrektheit. Field: Problem: Nicht alle Tarskischen Bikonditionale bleiben korrekt. Auch Bsp "Wenn A, dann A" ist nicht allgemein behauptbar. Daher ist die Kleenesche Logik schwach. >Stärker/schwächer. "Wenn A dann A" ist nicht allgemein behauptbar - > Restall: "n-facher Sprung" ...+... II 145 Materiales Konditional/dreiwertige Logik/Kleene/Field: Das materiale Konditional ist ein Konditional, das einen der höchsten beiden Wahrheitswerte hat. Damit ist das Curry-Paradox ausgeschlossen: "Wenn dieser Satz wahr ist, dann p". >Curry-Paradox. |
Field I H. Field Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989 Field II H. Field Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001 Field III H. Field Science without numbers Princeton New Jersey 1980 Field IV Hartry Field "Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67 In Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994 |
| Nonfaktualismus | Adams | Field II 255 Def „Oberflächenlogik“/materiales Konditional/Paradoxien der Implikation/Field: Die Oberflächenlogik sagt uns, welche Schlüsse die Akzeptierbarkeit erhalten. (Das ist gerade die Logik von Adams, die der Nonfaktualismus anbietet). >Konditional/Adams, >Akzeptierbarkeit. Def „Tiefenlogik“/materiales Konditional/Field: sagt uns, welche Schlüsse wahrheitserhaltend sind. >Wahrheitserhalt. Das ist die Standardlogik für „>“. Problem: Leistet die Tiefenlogik überhaupt etwas, wenn sogar unsere mentalen Leistungen von der Oberflächenlogik erklärt werden? Lösung/Field: vielleicht kann man sagen, dass auf der tiefsten Ebene die klassische Logik herrscht und die speziellen Konventionen der Behauptbarkeit erst später hereinkommen. II 256 Faktualismus/Field: Muss dann zwischen Ebenen der völligen Unakzeptierbarkeit (d.h. auf der Oberfläche) und der Akzeptierbarkeit auf einer tiefen Ebene (die nur durch eine oberflächliche Verletzung der Konvention unakzeptabel scheint) zu unterscheiden. Deflationismus/Field: auf die gleiche Weise kann dann der Deflationismus zwischen Nonfaktualismus und Faktualismus unterscheiden, ohne die Begriffe „wahr“ oder „Tatsache“ zu gebrauchen. >Deflationismus. Field II 256 Faktualismus/Konditional/Stalnaker/Field: (Stalnaker 1984)(1): (hier zunächst auf nicht-eingebettete Konditionale beschränkt): Hier liefert sein Ansatz die Logik von Adams, d.h. der Faktualismus ist ununterscheidbar vom Nonfaktualismus in Bezug darauf, welche Schlüsse als korrekt betrachtet werden. >Paradox der materialen Implikation. Deflationismus/Field: Kann er hier Nonfaktualismus und Faktualismus unterscheiden? ((s) Wenn es keine Tatsache in der Prämisse gibt, kann sie auch nicht zu trivialer Wahrheit führen.) Field: Eine Möglichkeit besteht, wenn es Konditionale gibt, wo das Antezedens zwar logisch und metaphysisch möglich ist, nicht aber epistemisch. Nonfaktualismus: These: Bei epistemischer Unmöglichkeit des Antezedens eines Konditionals hier gibt es gar keine Frage der Akzeptierbarkeit. Denn der Witz von Konditionalen besteht in der Annahme, dass ihre Antezedenten epistemisch möglich sind. Pointe: Dann sind alle Konditionale mit epistemisch unakzeptablem Antezedens gleichermaßen akzeptabel. FieldVsStalnaker: Für Stalnaker gibt es aber eine Tatsache, aufgrund derer ein Konditional wahr ist oder falsch. Und einige Konditionale mit epistemisch unmöglichen Antezedenten werden wahr und andere falsch sein! Faktualismus/Deflationismus/Field: Der Test, ob jemand dieser Art von Faktualismus anhängt, besteht dann darin, ob er Akzeptierbarkeit solcher Konditionale ernst nimmt. 1. R. Stalnaker (1984). |
Field I H. Field Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989 Field II H. Field Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001 Field III H. Field Science without numbers Princeton New Jersey 1980 Field IV Hartry Field "Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67 In Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994 |
| Verstehen | Loar | II 140 Verstehen/Loar: Problem: Kenntnis der Wahrheitsbedingungen ist nicht dasselbe wie Kenntnis des materialen Konditionals "S ist wahr gdw. p". >Wahrheitsbedingungen, >Materiales Konditional. Problem: Propositionen als Entitäten? >Propositionen. |
Loar I B. Loar Mind and Meaning Cambridge 1981 Loar II Brian Loar "Two Theories of Meaning" In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 |
| Wahrheitswert | Dummett | I 11 f Def Wahrheitswert/Frege: Der Wahrheitswert des Satzes ist der Bezug - die (Fregesche) "Bedeutung" - des Satzes. I 20f Wahrheitswert/Dummett: Angenommen, die Bedingungen für wahr/falsch wären genannt, die beiden Wahrheitswerte aber nur mit A und B kenntlich gemacht, dann wäre es unmöglich, herauszubekommen, welcher - A oder B - für wahr stünde. Man müsste mindestens an einem Mustersatz erkennen, welches Gewicht die Sprecher der assertorischen Äußerung dieses Satzes beimessen. (>Manifestation), >Theorie der Kraft/Dummett. II 112 Def nicht-ausgezeichneter Wahrheitswert/Dummett: Die Weise, wie ein Satz falsch sein kann. Def ausgezeichneter Wahrheitswert/Dummett: Die Weise, wie ein Satz wahr sein kann. - Das ist irrelevant für Atomsätze, nur relevant für die Weise, wie sie zu einem komplexen Satz beitragen - d.h. was die Bedingung für einen ausgezeichneten Wahrheitswert für einen zusammengesetzten Satz ist. - Der Wahrheitswert des Gesamtsatzes erwächst nicht einfach aus den Wahrheitswerten der Teilsätze - bzw. die Teilsätze tragen nicht nur ihre eigenen Wahrheitswert bei. - Wenn wir eine Bedeutungstheorie für die ganze Sprache hätten, könnten wir vielleicht dennoch nicht die Bedeutungen der logischen Konstanten durch Verifikation der Teilsätze erklären. - ((s) Dies sind drei Formulierungen für denselben Sachverhalt). Vgl. >Kompositionalität. III (a) 20 Wahrheitswert/Dummett: Der Wahrheitswert erwächst nicht aus der Eigenschaft von Aussagen, sondern aus dem Verhalten. - Vergleich mit Wette/Befehl: bedingt: Das Antezedens liegt in der Macht des Empfängers: II (a) 21 Bedingter Befehl: hier gibt es eine Lücke: Bsp Wenn das Kind nicht hinausgeht, kann es den Mantel nicht vergessen haben. "Unbedingter Befehl": = materiales Konditional: hier gibt es keine Lücke III (a) 20 Bedeutung/Wahrheitswert/Wette/Befehl/Dummett: Es gibt eine Asymmetrie: Angenommen, Ungehorsam führt eindeutig zum Recht auf Missbilligung - Gehorsam führt nicht zum Recht auf Belohnung. Konsequenz: Wahrheitswerte können eher aus Wetten (Gewinn/Verlust) als aus Befehlsverhalten gewonnen werden. III (a) 28 Ausgezeichneter Wahrheitswert/Dummett: wahr oder Konditional mit falschen Vorderglied (EFQ, >ex falso quodlibet). Nichtausgezeichneter Wahrheitswert: falsch oder der Bezugsgegenstand existiert nicht ( Bsp >Einhörner, >Nichtexistenz). Gültig/mehrwertige Logik: Gültig in mehrwertiger Logik sind die Formeln, die für jede Zuordnung einen ausgezeichneten Wahrheitswert haben. >Mehrwertige Logik. |
Dummett I M. Dummett Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992 Dummett II Michael Dummett "What ist a Theory of Meaning?" (ii) In Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976 Dummett III M. Dummett Wahrheit Stuttgart 1982 Dummett III (a) Michael Dummett "Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (b) Michael Dummett "Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144 In Wahrheit, Stuttgart 1982 Dummett III (c) Michael Dummett "What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (d) Michael Dummett "Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 Dummett III (e) Michael Dummett "Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326 In Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982 |
| Begriff/ Autor/Ismus |
Autor |
Eintrag |
Literatur |
|---|---|---|---|
| materiales Konditional | Jackson, F. | Field II 255 materiales Konditional/Paradoxien der materialen Implikation/Jackson/Field: beste Lösung: (Jackson 1979): These kontraintuitive Schlüsse sind hier unakzeptabel: These die Konklusionen sind zwar nicht behauptbar, aber dennoch wahr. (Behauptbarkeit/Wahrheit). |
Field I H. Field Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989 Field II H. Field Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001 Field III H. Field Science without numbers Princeton New Jersey 1980 Field IV Hartry Field "Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67 In Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994 |