Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Absicht: Vorsatz zu einer Handlung, im Gegensatz zu einem zufälligen Zustandekommen eines entsprechenden Ereignisses. Siehe auch Intentionen, Motive, Verursachung, Willensakte.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 2 ff
Absicht: nicht immer adäquat: Bsp Der Täter lässt Ms Taschentuch am Ort des Verbrechens zurück, um den Verdacht von sich abzulenken. Bedeutung folgt hier nicht aus der Absicht.
I 2 ff
Absicht/Handlung: zur Kommunikationsabsicht gehört auch, dass der Hörer die Absicht erkennt, daß er etwas glauben soll, das dem Inhalt entspricht.
I 2 ff
Absicht/Wirkung: Stirnrunzeln kann erst hervorgebracht werden, mit einer gewissen Absicht, wenn Klarheit über die zumindest mögliche Wirkung herrscht.(Aber keine Paradox), nicht zirkulär).
I 16 ff
Absicht/Bedeutung: Bsp Ärger: kann z.T. daraus resultieren, dass H (Hörer) glaubt, dass S (Sprecher) intendierte, den anderen zu ärgern! Glaube an Absicht: Teil-Ursache für Ärger. Grice: Aber nicht Teil-Grund!
I 30 ff
Bsp Prüfung: Der Prüfling äußert: "Die Schlacht von Waterloo war 1816"
Der Prüfling meint das zwar, seine Absicht ist aber nicht, dass der Prüfer das glaubt!

Gri I
H. Paul Grice
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Hg. Georg Meggle Frankfurt/M. 1993

> Gegenargumente gegen Grice



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017