Philosophie Lexikon der Argumente

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Bild: Gegenstand, der zu einem anderen Gegenstand in einer Relation steht, für die (wechselnde) Bedingungen angegeben werden können. Die Gegenstände können aus verschiedenen Bereichen stammen wie Erlebnis und Vorstellung oder aus ähnlichen Bereichen (Beleuchtung und Fotografie) oder aus demselben Bereich, wie z.B. bei der Fälschung. Was ein "Bereich" ist, ist hier nicht näher definiert. - Mathematik hier ist für die Erstellung des Bildes benötigte Relation definiert, eine Funktion.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 132
Bild/Repräsentation/Foto/Photographie/Fälschung/Cresswell: Bsp ein altes Photo von Wellington ist wurde kausal verursacht dadurch, wie die Dinge waren in Wellington zu der Zeit. - Frage: "Wovon ist es ein Bild?": hier kann man die Kausalgeschichte angeben. - Fälschung: Lösung: zeigt, wie die Welt sein müsste, damit das Bild ein Bild davon ist. - Realisierung eines Bildes: die Menge von mögliche Welten, in denen das geschieht, was das Bild zeigt. - Problem: Bsp Haus: leer oder voller Menschen? - Falsch: zu sagen, dass es "entweder voll oder leer" sei. - Lösung: Mögliche Welten die so sind, wie das Bild es zeigt. - ((s) Dann kann das Haus jede Anzahl Menschen beherbergen.)
II 185
Bild/Repräsentation/Howell(Cresswell: These: man kann nicht einfach sagen, ein Bild repräsentiere etwas, sondern nur, dass ein Subjekt das Bild zu t so auffasst, dass es das repräsentiert - genauer: 5-stelliger Operator (Zeit, Person, Umstände, Repräsentation) - Sober: These: bildliche Repräsentation ist nicht so verschieden von sprachlicher, wie oft angenommen wird.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

> Gegenargumente gegen Cresswell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.06.2017