Philosophie Lexikon der Argumente

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Meinen: die Absicht einer Sprecherin, mit ihren Worten, Gesten oder Handlungen sich in einer für andere erkennbaren Weise auf einen Gegenstand, eine Eigenschaft eines Gegenstands oder eine Situation zu beziehen. Aus dem Meinen zusammen mit der Situation sollen Hörer die Bedeutung der verwendeten Zeichen erkennen können.
 
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I 52
Meinen/Wittgenstein: wenn wir sagen bzw. meinen, dass es sich so und so verhält, dann halten wir mit dem, was wir meinen, nicht irgendwo vor der Tatsache. sondern wir meinen, dass es so und so ist.
McDowell: das kann man (unwittgensteinisch) so ausdrücken: Es gibt keine ontologische Kluft zwischen dem, was man denken kann, und dem was der Fall sein kann.
In der bloßen Idee des Gedankens ist kein Abstand impliziert.

MD I
J. McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen McDowell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017