Philosophie Lexikon der Argumente

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Moral: Eine mehr oder weniger kodierte Menge von Regeln, Handlungsmaximen, Pflichten und Verboten innerhalb einer Gesellschaft oder Gruppe. Die meisten dieser Regeln sind bei den Mitgliedern der Gesellschaft oder Gruppe unbewusst verinnerlicht. Ihre Rechtfertigung und die mögliche Bewertung von Handlungen werden in der Ethik und Metaethik reflektiert. Siehe auch Werte, Normen, Rechte, Ethik.
 
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II 184ff
Ethik/Ayer: Moral ist ein Gefühl, keine Erkenntnis. - Bsp "gut": ganz egal, welcher zentrale ethische Ausdruck für A eingesetzt wird, der Satz "x ist nicht A, dann und nur dann wenn x B ist", wird niemals zu einem inneren Widerspruch führen. - Das muss er aber, wenn der erste Satz analytisch sein soll. - Bsp danach muss der Versuch der Definition: "x ist gut" = " x wird allgemein gebilligt" fehlschlagen: Es besteht kein innerer Widerspruch darin, zu behaupten, dass es Handlungen gibt, die zwar allgemein gebilligt, aber dennoch nicht gut sind.

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.05.2017