Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Relationstheorie:
A.
Ausdruck für die These, dass es Gedankenobjekte, also innere oder mentale Gegenstände gibt, auf die wir uns in einer Weise beziehen, die es uns erlaubt, Relationen zwischen uns als denkenden Subjekten und den Gegenständen als „gemeinten“ Objekten zu konstruieren und quasi von außen zu bewerten. Siehe auch Mentalismus, Intensionale Objekte, Intensionen, Propositionen, Opazität, Quantifizierbarkeit.

B.
Relationale Theorie/Bigelow/Pargetter (Bigelow, Pargetter Science and Necessity Cambridge University Press 1990 S 55ff) nimmt Universalien (z.B. Mengen, Zahlen, Eigenschaften) und Relationen zwischen ihnen an, um das Problem der Quantitäten zu erklären. Siehe auch Veränderung, Bewegung, Quantitäten, Universalien, Nominalismus, Platonismus.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
Prior: siehe "Gedanke" (Gedankenbjekt).
Relationstheorie/(s): so wird die These bezeichnet, Denken stehe in Relation zu einem gedachten Objekt. PriorVsRelationstheorie.

Pri I
A. Prior
Objects of thought Oxford 1971

Pri II
Arthur N. Prior
Papers on Time and Tense 2nd Edition Oxford 2003

> Gegenargumente gegen Prior
> Gegenargumente zu Relationstheorie



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017