Philosophie Lexikon der Argumente

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Syllogismen: Traditionelle, auf Aristoteles zurückgehende Formen von Schlüssen aus zwei Prämissen, wobei die Prämissen und die Konklusion bestimmten formalen Bedingungen genügen müssen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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K. Glüer, Davidson zur Einführung, 1993
II 84
Handlungstheorie/praktischer Syllogismus/Davidson/Glüer: wie Aristoteles: die Konklusion ist selbst die direkte Handlung. - Bsp Wenn ich die Schokolade esse, weil ich Gründe habe, dann ist der Grund die Ursache - Ursache = Grund (im praktischen Syllogismus) - WittgensteinVsDavidson: (Blaues Buch, S. 35): Aussagen über Ursachen sind empirisch (Glüer: nomologisch). - Das gilt aber nicht für die Angabe eigener Handlungsgründe - Ursache/Wittgenstein: kann man nur vermuten. - Gründe/Motiv/Wittgenstein: kann man wissen. - (aus Sprachkompetenz) - dagegen "Können"/Wittgenstein: bezieht sich auf die logische Möglichkeit.
II 85
Fazit: Grund und Handlung sind gar nicht zu trennen.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

> Gegenargumente gegen Davidson



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.06.2017