Philosophie Lexikon der Argumente

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Terminologien: Hier werden Besonderheiten des Sprachgebrauchs der einzelnen Autoren erklärt.
 
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I 26
Def Paradigma/Kuhn: Leistungen mit den beiden Merkmalen:
a) beständige Attraktivität für etablierte Forscher -
b) Offenheit für ungelöste Probleme für junge Forscher - logisch nicht in Bestandteile zu zerlegen - Kennzeichen einer reifen Wissenschaft - ohne Paradigma haben Wissenschaften bestenfalls Familienähnlichkeit.
I 96
Krise/Wissenschaft/Kuhn: das Gebiet scheint nicht mehr ganz das zu sein, das es früher war. Sogar frühere Standardlösungen werden in Frage gestellt. - Krisen enden auf drei Arten:
1. Die normale Wissenschaftler mit dem Problem fertig
2. Das Problem sperrt sich auch gegen anscheinend radikal neue Ansätze
3. Auftreten eines neuen Anwärters für ein Paradigma und Streit über seine Anerkennung.
I 106
Paradigma/Gemeinschaft/Kuhn: bei der Wahl eines Paradigmas gibt es keine höhere Norm als die Billigung durch die jeweilige Gemeinschaft.
I 133
Paradigmenwechsel/Kuhn: These mit seinem Wechsel änderte sich nicht die Welt, aber der Wissenschaftler lebt danach doch in einer neuen Welt - die jetzt von dem Wissenschaftler gesammelten Daten sind an sich schon verschieden.
II 507
Paradigmen/Kuhn: vor und nach einer wissenschaftlichen Revolution nicht vergleichbar. Der Wissenschaftler lebt geradezu "in einer anderen Welt". -
Bsp Newton/Kuhn: Newton verdrängte die Frage, warum es überhaupt eine Schwerkraft gibt, aus dem Problemhorizont. - Eine Frage, die im Rahmen der Theorien von Aristoteles und Descartes zentral erschienen war - > Inkommensurabilität.

Ku I
Th. Kuhn
Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen Frankfurt 1973

> Gegenargumente gegen Kuhn



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017