Philosophie Lexikon der Argumente

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Verifikation, Philosophie: Feststellen des Wahrheitswertes („wahr“ oder „falsch“) von Aussagen, die sich auf Beobachtbares beziehen. Die für die Verifikation zulässigen Mittel werden von der Theorie festgelegt, zu der die Aussage gehört. Siehe auch Verifikationismus, Bestätigung, Gewissheit, Empirismus, Fundierung, Beweise, Manifestation, Verstehen, Verallgemeinerung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 188
DummettVsVerifikationismus (Wiener Kreis): Kriterium: Wenn die Theorie als bloßes Sinnkriterium dargestellt wird, entbehrt sie jeder Grundlage.
Ein Sinnkriterium hat keine Grundlage, wenn ihm keine Bedeutungstheorie als Stütze dient.
I 188
DummettVsVerifikationismus: Wenn man nun aber kein effektives Verfahren kennt, kommt der Aussage keine Bedeutung zu.
Der Verifikationismus tut so, als komme jedem Satz unabhängig von der Sprache eine Bedeutung zu.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

> Gegenargumente gegen Dummett
> Gegenargumente zu Verifikation



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.06.2017