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Wahrheitsfunktionen: Wahrheitsfunktionen bilden Wahrheitswerte auf andere Wahrheitswerte ab. In der zweiwertigen Logik sind das die beiden verfügbaren Wahrheitswerte „wahr“ bzw. „falsch“ (w/f). Die Disjunktion (A oder B) bildet nun (w oder w), (w oder f) und (f oder w) auf w ab, und (f oder f) auf f. Nicht-wahrheitsfunktionale Semantiken unterscheiden sich von wahrheitsfunktionalen Semantiken dadurch, dass sie auch andere Bedeutungen der logischen Verknüpfungen („und“, „oder“, „wenn, dann“) berücksichtigen z.B. Ausdrücke wie „trotzdem“, „obwohl“, „dennoch“, deren propositionaler Gehalt dem „und“ entspricht, die jedoch eine gewisse zusätzliche Ausdruckskraft ins Spiel bringen. Siehe auch Wahrheitsfunktionale Semantik, Wahrheitskonditionale Semantik, Semantik, Propositionaler Gehalt.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

Peter Geach über Wahrheitsfunktionen – Lexikon der Argumente

I 258
Wahrheit/Oxford: einige: nur bei Behauptungen - GeachVs: dann wäre "p v q" nicht wahrheitsfunktional! -


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

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> Gegenargumente gegen Geach

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