Philosophie Lexikon der Argumente

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Ironie: Veränderte Darstellung eines meist bereits bekannten Sachverhalts oder einer Äußerung bzw. einer Haltung, die einer Person oder einer Gruppe zugeschrieben wird. Dabei werden einige, aber nicht alle Merkmale der ursprünglichen Information so umgestaltet, dass sie besonderes Gewicht bekommen. Die Abweichungen in der Darstellung sollen der Verdeutlichung der Haltung dessen dienen, der sich ironisch verhält. Ironie soll meist bewusst oder unbewusst Alternativen zu einem möglicherweise als selbstverständlich angenommenen Zustands aufzeigen. Siehe auch Darstellung, Texte, Kommunikation, Sprechakttheorie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Bubner I 75
Ironie/Sokrates/Hegel/Bubner: die sokratische Methode bringe jeden selber zum Nachdenken und erzeuge so eine Distanz zur je gegebenen Unmittelbarkeit, die nicht auf willkürlichem Eingriff beruhe..
Mit ihr gelingt die Zurücknahme des subjektiven Stellungbeziehens. den Dingen selber wird Platz geschafft. Der Dogmatismus einseitiger Aspekte zerstört sich selbst. So lässt die Dialektik alles gelten, und die innere Zerstörung sich daran entwickeln.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Sokrates

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.07.2017