Wirtschaft Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brocker I 396
Krisen/Friedman: Friedman These: Die große Weltwirtschaftskrise der frühen 1930er Jahre war nicht, wie von der wissenschaftlichen Schule des Keynesianismus behauptet, die Folge von immanenten Instabilitätstendenzen der Marktwirtschaft, sondern eines Versagens der Notenbanker.
Brocker I 397
Diese hatten nach dem amerikanischen Börsenkrach von 1929 nicht energisch genug versucht, den Zusammenbruch der Banken zu verhindern; durch die damit verbundene Auslöschung der Konten war die Geldmenge um 20 Prozent gesunken, der Einbruch von Güternachfrage und Wirtschaftsaktivität war damit unvermeidlich. FriedmanVsKeynesianismus, FriedmanVsKeynes.
Lösung/Friedman: Eine Politik des stetigen Geldmengenwachstums als notwendige und hinreichende Bedingung gesamtwirtschaftlicher Stabilität, das heißt vor allem zur Wahrung des Geldwertes. Jedoch wurde dieses Konzept erst zu Beginn der 1970er Jahre in einigen Ländern umgesetzt, nachdem die keynesianische Stabilitätspolitik (eine fortwährende Variation von Steuern und Staatsausgaben) an dem Problem steigender Inflationsraten gescheitert war.


Peter Spahn „Milton Friedman, Kapitalismus und Freiheit“, in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Econ Fried I
Milton Friedman
The role of monetary policy 1968

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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