Philosophie Lexikon der Argumente

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Bewegung: Ortsveränderung eines oder mehrerer beobachteter oder nicht beobachteter Objekte in der Zeit. Probleme entstehen im Zusammenhang mit Zuschreibung oder Aberkennung von Prädikaten. Siehe auch Veränderung, Wechsel, zeitliche Identität, Prozess, Flux, Vektoren.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 193
Def Problem der Quantitäten/Substantivalismus/Relationismus/Field: die Repräsentationstheoreme, die für die Generierung der vielen numerischen Funktoren in der Physik gebraucht werden (z.B. Abstand, relative Geschwindigkeit, Beschleunigung). - Sie stehen dem Relationismus nicht zur Verfügung - denn sie hängen von strukturellen Regelmäßigkeiten der Raumzeit ab, die verloren geben, wenn man jene Teile der Raumzeit verwirft, die nicht vollständig von Materie besetzt sind, wie es der Relationismus tut. - Definition von Abstand ohne Zahlen durch Kongruenz und "zwischen".
III 84f
Bewegungsgesetz/Nominalisierung/Field: dafür brauchen wir die Begriffe Trajektorie und Differenzierung des Vektorfelds - Ableitung: von Skalaren kann man mit Differenzen von Skalaren gleichsetzen - so auch Ableitungen von Vektoren mit Differenzen von Vektoren - Problem: Differenzen von Vektoren sind selber Vektoren - Raumzeit kann dabei als unendlich angenommen werden, nicht aber Temperatur.
III 88
Bewegungsgesetz/Nominalisierung/Field: mit dem Begriff der Tangente an einer Trajektorie. - Differenzierbar ist die Trajektorie, wenn die Tangente nicht rein räumlich ist - die Beschleunigungen von Punkten (auf einer oder mehreren Trajektorien) vergleichen wir mit den Gradienten des Gravitationspotentials an den Punkten - Def Bewegungsgesetz/Newtonsche Gravitationstheorie/Field: (wenn nur Gravitationskräfte wirksam sind): für jedes solche T, T’, z, z’, S, S’, y und y’: gibt es eine positive reelle Zahl k so dass
a) die zweite richtungsmäßige Ableitung (ri-A) der räumlichen Separation (Trennung) von S von T an z im Hinblick auf zy> doppelt genommen ist k-mal der Gradient des Gravitationspotentials an z
b) die zweite ri-A der r. Tr. Von S’ von T’ an z’ entsprechend mit den anderen gestrichenen Symbolen - nominalistisch: man muss nur die zweiten ri-A in (12’) einsetzen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

> Gegenargumente gegen Field



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.06.2017