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Intelligenz: Fähigkeit zum Erkennen von Mustern in vorgelegten Informationen oder zum Erkennen von Möglichkeiten der Ergänzung und Umgestaltung bekannter Muster, die über Wiederholungen hinausgehen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Slater I 118
Intelligenz/Psychologie/Jensen: Jensen (1969)(1) präsentierte Beweise dafür, dass rassische und soziale Klassenunterschiede in Intelligenztests genetisch bedingte Ursprünge haben können, und schlug vor, dass Afroamerikaner und Kinder mit einem niedrigeren sozioökonomischen Status (SES) aller Rassen besser durch Bildungsprogramme betreut werden könnten, die ihre vermuteten genetischen Einschränkungen in der Lernfähigkeit erkennen.
VsJensen: Die Kontroverse war weniger in der Wissenschaft über das, was Jensen zu sagen hatte, verwurzelt als in den sozialen Auswirkungen des Handelns auf Jensens Vorschlag. Viele dachten, dies würde eine permanente, scheinbar legitimierte Unterschicht schaffen, in der die Afroamerikaner überproportional vertreten wären.
Empirische Daten:
a) Afroamerikanische Studenten, die bei den meisten Messungen der akademischen Leistung und Intelligenz durchschnittlich eine Standardabweichung niedriger abschneiden als europäisch-amerikanische Schüler, (...)
b) Kinder aus Familien der unteren sozialen Klasse tendierten im Allgemeinen dazu, ähnlich schlechter abzuschneiden wie Kinder aus Familien der mittleren und oberen sozialen Klasse.
Es waren dieselben Beobachtungen, die 1964 zur Entwicklung und Finanzierung des Head Start Program in den Vereinigten Staaten geführt hatten, mit der ersten Umsetzung als Vorbereitungsprogramm für einen Sommerkindergarten 1965.
Slater I 119
Bis 1969 hatte sich der allgemeine Optimismus, der das Head Start Program (...) beflügelt hatte, aufgelöst. Das (...) Programm (...) entsprach nicht den Erwartungen.
IQ/Jensen 1966(2): Können Psychologen und Pädagogen den nationalen IQ erhöhen? (...) Die Gene und die pränatale Umgebung kontrollieren etwa 80 Prozent der Varianz der Intelligenz. Damit entfallen rund 20 Prozent auf die Umwelt.... Der Grad der Steigerung, der bei jedem Menschen bewirkt werden kann, hängt natürlich davon ab, inwieweit seine gewohnte Umgebung für die volle Entfaltung seines angeborenen intellektuellen Potentials optimal ist. (Jensen, 1966(2), S. 99).
IQ/Jensen: (Jensen 1967)(3) "Aus diesem weit verbreiteten Glauben [an kulturelle Benachteiligung] ergeben sich verschiedene Pläne für ... Bildungsprogramme, die auf die scheinbaren Einschränkungen eines großen Teils der Kinder mit niedrigem sozioökonomischen Status zugeschnitten sind. Dies sind schädliche und ungerechte Überzeugungen, wenn man danach handelt... (1967(3) S. 5)."
JensenVsJensen: (Jensen 1969)(1) zwei Jahre später empfahl Jensen genau dies: Bildungsprogramme, die auf die Beschränkungen in der genetischen Ausstattung von Minderheiten und Kindern mit niedrigem SES (sozioökonomischer Status) zugeschnitten sind.
Kommission der Vereinigten Staaten für Bürgerrechte: (1967)(3) Zu dieser Zeit wurde der damalige US-CCR-Bericht (...) heftig kritisiert, obwohl sich sein grundlegendes Ergebnis, dass nur wenige oder keine dauerhaften Gewinne bei den IQ-Werten erzielt werden können, im Laufe der Zeit bewährt hat: These: Die kompensatorische Ausbildung wurde erprobt und scheint gescheitert zu sein (zitiert in Jensen (1969(1) S. 1).
Jensen (1969): Die Prämisse muss überprüft werden.
Slater I 120
Lösung/Jensen: (Jensen 1969)(1): Die Gesellschaft sollte [die Schlussfolgerung, dass Gruppen- oder Rassenunterschiede im IQ-Niveau genetisch bestimmt sind] als Grundlage für die Gestaltung von Bildungsprogrammen verwenden, die vermutlich inhärente und permanente rassische und sozioökonomische (SES) Unterschiede in der Fähigkeit, von Bildung zu profitieren, erkennen. >Intelligenztests/Jensen.



1. Jensen, A. R. (1969). How much can we boost IQ and scholastic achievement? Harvard Educational Review, 3, 1–123.
2. Jensen, A. R. (1966). Verbal mediation and educational potential. Psychology in the Schools, 3, 99–109.
3. Jensen, A. R. (1967). The culturally disadvantaged: Psychological and educational aspects. Educational Research, 10, 4–20.


Wendy Johnson: „How Much Can We Boost IQ? Updated Look at Jensen’s (1969) Question and Answer“, in: Alan M. Slater & Paul C. Quinn (eds.) 2012. Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies. London: Sage Publications


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Jensen, Arthur R.

Slater I
Alan M. Slater
Paul C. Quinn
Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies London 2012

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> Gegenargumente gegen Jensen

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