Philosophie Lexikon der Argumente

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Holismus: Der Holismus ist die Annahme, dass die Gegenstände bzw. der Gegenstandsbereich einer Theorie nur bei einer gleichzeitigen Verfügbarkeit aller Elemente bzw. Gegenstände dieses Bereichs überhaupt zugänglich sind. Außerdem wird angenommen, dass eine Änderung eines Elements bzw. Gegenstands Änderungen an allen anderen Gegenständen zumindest nicht ausschließt. Die Aussage „Alles hängt mit allem zusammen“ ist allerdings eine falsche Charakterisierung des Holismus, da sie von Totalitäten statt von Elementen ausgeht. Richtiger wäre es zu sagen, jedes Ding hängt von wenigstens einem anderen Ding bzw. seiner Beschaffenheit ab. Siehe auch Reduktionismus, Totalität, Abhängigkeit, Kausale Abhängigkeit, Ontologische Abhängigkeit.
 
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I 144
Empirismus (Atomsatz) führt zum "Totalismus": Verfikation Satz für Satz nicht möglich, keine Grenze zwischen Definition und Erfahrung. - Holismus: nicht Satz-für-Satz.
I 144
Sogar der Unterschied zwischen dem, was mittels Definition, und dem, was durch Entsprechung mit der Erfahrung wahr ist, ist selbst nicht einfach durch irgend eine Satz-für-Satz-Untersuchung zu ermitteln.

Dt VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017