Philosophie Lexikon der Argumente

 
Interpretation: A. Das Aufstellen von Aussagen über andere Aussagen, wobei sich die neuen Aussagen des Vokabulars der ursprünglichen Aussagen bedienen sowie eventuell neues Vokabular einführen. Wird kein neues Vokabular eingeführt, kann neue Information durch Umstellung der syntaktischen Elemente gewonnen werden.
B. In der Logik das Einsetzen von Werten (Gegenständen) anstelle der Konstanten bzw. freien Variablen.


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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 134
Interpretation/Theorie/Wissenschaft/Kuhn: der Wandel vom Phlogiston zum Sauerstoff ähnelt nicht einer Interpretation. - Wie könnte er auch, da es für den Wissenschaftler gar keine feststehenden Daten zu interpretieren gab. - Der Wissenschaftler ist weniger Interpret, als jemand, der Umkehrlinsen trägt.
I 209
Interpretation/Kuhn: im metaphorischen wie im buchstäblichen Sinne von »Sehen« fängt die Interpretation dort an, wo die Wahrnehmung endet.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Ku I
Th. Kuhn
Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen Frankfurt 1973

> Gegenargumente gegen Kuhn
> Gegenargumente zu Interpretation

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.09.2017