Philosophie Lexikon der Argumente

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Naturgesetze, Philosophie: Naturgesetze (physikalische Gesetze) sind Beschreibungen von Abhängigkeiten physikalischer Größen untereinander. Aus der Tatsache, dass es sich um Beschreibungen handelt folgt, dass es keine Vorschriften im Sinne von z.B. juristischen Gesetzen sind. N. Goodman schlägt in Fact, Fiction and Forecast (1954) vor, Naturgesetze in der Form irrealer Bedingungssätze (auch Kontrafaktische Konditionale genannt) zu formulieren Wenn A der Fall (gewesen) wäre, wäre B der Fall (gewesen).

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 99
Naturgesetze/Ryle: regeln alles, aber sie ordnen nichts an! (Ebenso alle anderen Regeln).
I 100
Regeln verbieten Züge und erlauben alles andere! - Prinzipien sind nicht auf Regeln zurückführbar!
I 101
Zwei Arten von "Warum" - zwei Arten von Erklärung - kein Wettstreit zwischen Grundsätzen (z.B. Grammatik und Inhalt).


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Ry I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969

> Gegenargumente gegen Ryle



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.07.2017