Philosophie Lexikon der Argumente

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Rollen, Philosophie: Der Ausdruck Rolle wird meist mit einem Zusatz wie kausale Rolle, funktionale Rolle usw. gebraucht. Dabei wird signalisiert, dass eine gewisse Offenheit für eine noch ausstehende Präzisierung für eine Funktion innerhalb eines Systems gewünscht wird. Mit anderen Worten, dass es ein Nichtwissen in Bezug auf den Gegenstand gibt, der die Funktion ausübt. Sprachlich wird das durch Formulierungen ausgedrückt wie „Was auch immer die…Rolle spielt“. Ein Beispiel aus der Philosophie des Geistes ist die kausale Rolle von Schmerz. Siehe auch Funktionalismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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V 253
Rolle: nicht-starr: was immer die Rolle von x hat, ist in dem Kontext ein x - was immer die und die Manifestation hervorbringt. - Rolle: "was auch immer" > referentiell/attributiv.
Schw I 105
Rolle/Lewis: dient nur dazu, die Eigenschaft in der wirklichen Welt festzumachen. - Rollen von Eigenschaften können getauscht werden, aber nicht: verschiedenstellige Relationen. - Auch nicht die Rollen von "mereologisch komplex" oder "mereologisch atomar": diese sind intrinsisch.
Schwarz I 151ff
Rolle: "die und die Rolle spielen" ist eine kontingente Eigenschaft eines Ereignisses - Marsmenschenschmerz/(s) dieselbe Rolle, anderer Zustand.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 17.10.2017