Philosophie Lexikon der Argumente

 
Starrheit, Rigidität, Philosophie: Ausdruck für die Eigenschaft von Namen, in allen möglichen Welten für denselben Gegenstand zu stehen im Gegensatz zu Kennzeichnungen, die nicht starr sind und deren Referenz wechseln kann. Bsp Es ist sinnlos zu fragen, ob Napoleon in einer möglichen Welt jemand anderes als Napoleon hätte sein können, aber nicht sinnlos zu sagen, dass es eine mögliche Welt gibt, in Napoleon nicht der Sieger von Austerlitz war. Siehe auch Kennzeichnungen, Namen, Mögliche Welten, Reichweite, Notwendigkeit, Möglichkeit, Referenz, Semantik möglicher Welten, Intensionen, Propositionen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 306
Modale Starrheit/Simons: (ohne zeitliche) Bsp es ist wesentlich, dass ein Mensch die Eltern hat, die er aktual hat, dennoch überlebt er sie meist. - Zeitliche Starrheit: (ohne modale) schwieriger zu finden: Ein Parasit braucht gleichzeitige Existenz seines Wirt, auch wenn es Zufall war, dass er bei diesem speziellen Wirt landete.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Si I
P. Simons
Parts Oxford New York 1987

> Gegenargumente gegen Simons

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.09.2017