Philosophie Lexikon der Argumente

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IV 35
Verstehen/Kunst/Goodman: Um ein Werk verstehen zu können, müssen wir nicht wissen, welche Eigenschaften es gerade besitzt, sondern welche von ihnen es exemplifiziert.
IV 152
Ähnlichkeit/Bild/Goodman: Die These der Ähnlichkeit bei der Bildkompetenz teilt ihre Schwäche mit der Regeltheorie der Sprachkompetenz: nämlich das Unvermögen, figurativen Gebrauch zu erklären.
IV 152
Ein Bild verstehen, heißt häufig, zu verstehen, was seine Symbole figurativ repräsentieren. Bsp Wenn ein Ritter mit seinem Hund an der Seite abgebildet wird, symbolisiert der Hund bezeichnenderweise Treue. Wir müssen die buchstäbliche und die metaphorische Bedeutung erfassen.
IV 153
Es ist auch nicht intuitiv ersichtlich, daß Figuren auf ägyptischen Gemälden allgemein repräsentieren. Der Unterschied zwischen dem Allgemeinen und dem Besonderen und die Art und Weise, in der dieser Unterschied piktural umgesetzt wird, sind Dinge, die gelernt werden müssen.
IV 160
falsche Auffassungen:
1. Die Überzeugung, dass es beim Verstehen eines Symbols um alles oder nichts geht.
2. Dass es zu einem Symbol eine einzige, eindeutig korrekte Interpretation gibt.
Verstehen läßt jedoch Abstufungen zu.
Keine Regeln garantieren, dass eine korrekte Interpretation erzielt werden kann. Rezepte gibt es nicht.

G I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

G II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

G III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997

G IV
N. Goodman/K. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

> Gegenargumente gegen Goodman



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017