Philosophie Lexikon der Argumente

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Vorstellung, Philosophie: Vorstellungen sind mentale Repräsentationen von nicht gegenwärtigen Situationen, Ereignissen, Zuständen, Sinneswahrnehmungen, Erlebnissen mit bestimmten Eigenschaften, Tönen, Tonfolgen, Klängen, Geräuschen, Stimmen, Gerüchen, Wärme, Kälte usw. Die Vorstellung von etwas unbestimmten ist nicht möglich. Das Verstehen eines Satzes kann eine Vorstellung der entsprechenden Situation oder eines Bildes hervorrufen. Siehe auch Repräsentation, Vergangenheit, Zukunft, Mentale Zustände,

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 230f
Vorstellung/abstrakt/Berkeley: Vorstellung eines Dreiecks darf weder spitzwinklig noch stumpf noch rechtwinklig usw. sein. - Dann ist es überhaupt kein Dreieck. - Also gibt es keine abstrakten Vorstellungen. - VsBerkeley: dieser übergeht dabei das Problem der Abstraktion: wie ist"s möglich, dass ein Einzelnes eine Relation zu einer Klasse oder Gattung haben kann? (Allgemeines/Besonderes). - Es kann keine Ähnlichkeit geben zwischen etwas, das eine Vorstellung ist und etwas, das keine Vorstellung ist. - Also kann eine Wahrnehmung auch nichts Wahrnehmungsfremdes abbilden.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
G. Berkeley
I Breidert Berkeley: Wahrnehmung und Wirklichkeit, aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen, Göttingen 1997

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.08.2017