Philosophie Lexikon der Argumente

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Dum I 26f
Davidson/Dummett: wir können ohne eine Theorie der Kraft von Äußerungen auskommen. Für ihn ist es unnötig, die Sprechakte des Behauptens, Fragens, Bittens usw zu beschreiben oder auch nur zu erwähnen. Davidson setzt aber voraus, der Wahrheitsbegriff müsse bereits verstanden sein! Wüßten wir nichts darüber, außer, daß er der Wahrheitsdefinition entsprechend für Sätze der betreffenden Sprache gilt, können wir durch die Angabe der Wahrheitsbedingungen nichts über die Bedeutung eines Satzes erfahren. Daher braucht man ein vorheriges Verständnis des Wahrheitsbegriffs. - Nicht aber der Bedingungen! Denn diese Kenntnis wird ja durch die Wahrheitstheorie festgelegt werden.

Davidson: man muß nur die Wahrheitsbedingungen kennen (Kraft ist überflüssig).

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

> Gegenargumente gegen Davidson
> Gegenargumente zu Wahrheitsbedingungen



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017