Philosophie Lexikon der Argumente

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Farben, Philosophie: Im Zusammenhang mit dem Begriff der Farbe geht es in der Philosophie unter anderem um die Frage, wie individuelle Sinneseindrücke verallgemeinert oder objektiviert werden können. Siehe auch Qualitäten, Qualia, Wahrnehmung, Vertauschte Spektren, Privatsprache.
 
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McGinn II 34
Farben/Frank Jackson/Bsp Mary: die große Farbenforscherin Mary wurde in einem schwarzweißen Raum geboren und großgezogen. Sie ist eine begabte Physikerin und lernt alles Physikalische, was es über das menschliche Gehirn zu wissen gibt. (Über einen schwarz/weiss-Monitor).
Eines Tages wird sie in die farbige Außenwelt entlassen. (Sie ist keineswegs farbenblind).
Pointe: sie sagt: "Ich habe jetzt gelernt "wie es ist" die Farbe Rot wahrzunehmen." (Wie es sich anfühlt).
McGinn/Jackson: wenn das stimmt, dann hat sie, als sie noch in ihrem Zimmer war, nicht alles über den Geist gewußt, obwohl sie alles über das Gehirn wußte.
Jackson: Mary-Bsp (Farbenforscherin im Zimmer): "wissen-wie-es-ist" - ohne dieses gibt es kein vollständiges Wissen. - Mary als Gehirnforscherin weiß damit noch nicht alles über den Geist.
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Schwarz I 160
Farbenforscherin Mary/Jackson: (1998c): Jackson ist neuerdings selbst der Ansicht, dass die Konsequenzen des Mary Beispiels so unplausibel sind, dass irgendwo ein Fehler stecken muss.

Jack I
F. C. Jackson
From Metaphysics to Ethics: A Defence of Conceptual Analysis Oxford 2000

McG I
C. McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McG II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005

> Gegenargumente gegen Jackson



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017